Bekannte Akteure der politischen Szene (von Hans Apel bis Hans-Jürgen Wischnewski) erzählen von prägenden Erlebnissen aus den Jahren der Bonner Republik, wobei in dem Geschilderten ein Bogen von der Aufbauphase eines demokratischen Staates in Deutschland bis zum Ende der sozialliberalen Koalition 1982 gespannt wird. Neben den Prominenten kommen auch Insider zu Wort sowie Menschen, die ein lebendiges Bild von Persönlichkeiten wie etwa Theodor Heuss zeichnen können. Die Texte basieren auf Beiträgen, die im Rahmen der WDR 5-Reihe "Erlebte Geschichten" im Hörfunk ausgestrahlt werden und wurden. Weitere Zeitzeugen: Egon Bahr, Karl Moersch, Hildegard Hamm-Brücher, Friedrich Nowottny, Diether Posser und viele andere.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.05.2003
Helmut Lölhöffel zeigt sich in seiner kurzen Kritik des Buches, das Erinnerungen von Menschen der bundesrepublikanischen Gründergeneration versammelt, recht angetan. Dadurch, dass es sich nicht um geschriebene, sondern um gesprochene Rückblicke handelt, sei manches "etwas holprig zu lesen", räumt der Rezensent ein. Aber ihn überzeugt die Authentizität der Erinnerungen und er hat viele sehr lebendige Schilderungen gefunden. Als besonders "liebenswert" rühmt er die Geschichte des Gewerkschaftsfunktionärs Heinrich Hollmann, aber auch Berichte des ehemaligen Saaldieners des Bonner Bundestags oder der Bundestagspräsidentin Annemarie Renger haben ihm sehr gefallen.
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