Der Autor berichtet aus eigenem Erleben von der Privatisierung der ostdeutschen Chemieregion nach der Wiedervereinigung, gibt Einblicke in die langjährige, traditionsreiche Geschichte der Chemieindustrie, in Fehler der Privatisierung durch die Treuhand, deren Folgen die Menschen noch heute auf Schritt und Tritt begleiten.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.06.2002
Für den mit "pra." zeichnenden Rezensenten schildert dieses Buch aus überaus interessanter Perspektive ein Stück Zeitgeschichte. Bernhard Brümmer, ein Insider und Manager eines der Unternehmen, schildert den Einschnitt, den die Wende auch für diese drei Unternehmen brachte, und in aller Deutlichkeit kritisiere er die Fehler, die die Treuhandanstalt bei der Privatisierung gemacht habe. Mit viel Einfühlsamkeit, so der Rezensent, schildert der Autor den Niedergang und den Wiederaufbau der Firmen, der letztlich mit Hilfe eines US-Chemiekonzerns erfolgen konnte. Dennoch zeigt sich Brümmer nicht vollständig zufriedengestellt, da im Endeffekt trotz der großen Finanzhilfen ein Großteil der Arbeitsplätze verloren gegangen sei.
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