Heinz Rühmanns Leben ist repräsentativ für das 20. Jahrhundert mit all seinen Brüchen und Widersprüchen. Doch das, was er in seinen Filmen so oft verkörperte, war er nicht: der kleine Mann von der Straße, der jenseits aller Systeme und Ideologien zum Opfer der Politik wird. Die Biografie stellt alle wichtigen Rühmann-Filme vor und würdigt die Leistungen des Schauspielers.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.12.2001
Fritz Göttler bespricht drei Biografien Heinz Rühmanns, die kurz vor dessen hundertstem Geburtstag herausgekommen sind:, "Ich brech' die Herzen" von Fred Sellin, "Ein guter Freund" von Thorsten Körner und "Heinz Rühmann 1902-1994 "von Görtz und Sarkowicz. Das Urteil des Rezensenten Göttler über die von Görtz/Sarkowicz verfasste Biografie ist vernichtend: Sie sei eine "windelweiche Sympathieerklärung". Die Autoren seien nicht in der Lage, die Frage nach Rühmanns Verhalten im Dritten Reich auch nur annähernd zufriedenstellend zu beantworten und erklärten "alles und nichts" mit einer Fülle von Zitaten, die aber doch nichts beantworten könnten. Auch ihnen fehle eine Medientheorie, stellt der Rezensent Göttler fest, mit der sie den Schauspieler jenseits der Lobhudelei beschreiben könnten.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 04.10.2001
Bei allem "Wenn und Aber" ist der Rezensent Harald Martenstein offenbar ein Fan von Heinz Rühmann, dem Mann, den alle zu mögen schienen. Zu seinem 100. Geburtstag am 7. März 2002 sind drei Biografien erschienen: "Ich brech' die Herzen" von Fred Sellin, "Ein guter Freund" von Torsten Körner und :"Heinz Rühmann 1902-1994" von Görtz/Sarkowicz. Die von dem letztgenannten Autoren verfasste Biografie hält der Rezensent für unvollständig. Es gebe "zahlreiche Wiederholungen", genaue Informationen würden jedoch fehlen. So werde dem Leser beispielsweise mitgeteilt, dass Rühmann klein gewesen sei, aber nicht, wie klein genau. Auch über Rühmanns Ehen und seine Kinder erfahre man nichts. Solche Informationen gehören für Martenstein jedoch in eine Biografie.
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