Herausgegeben und mit einem Vorwort von Peter McLaughlin. Margherita von Brentano (1922-1995) war nicht nur in der Kultur- und Wissenschaftspolitik der Nachkriegszeit eine wichtige und kontroverse Figur, sie hat auch zahlreiche Beiträge zur philosophischen Forschung und Lehre an der Universität geleistet. Insbesondere hat sie die philosophische Reflektion über die Voraussetzungen fortschrittlichen politischen Handelns an der Universität vorangetrieben. In diesem Band werden ihre wichtigsten Beiträge zu diesen Themen dokumentiert: die noch bei Heidegger verfasste Doktorarbeit über das Eine in der Metaphysik des Aristoteles; ihre Forschungen über Antisemitismus und über andere Formen von Diskriminierung; der Habilitationsvortrag über Pluralismus und ihre Beiträge zur anschließenden Debatte; schließlich die späteren Schriften über die Rolle der Philosophie in der Gesellschaft und im politischen Diskurs.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…