Aus dem Amerikanischen von Stefanie Schäfer, Heike Reissig, und Tobias Rothenbücher. Maria Popova porträtiert brillante Denkerinnen und Denker aus der Wissenschaft, Kunst und Literatur. Sie erzählt von Menschen, die außerhalb bestehender Kategorien gedacht und gelebt haben. In poetischer Sprache und mit erfrischend persönlichem Erkenntnishunger verknüpft sie diese Lebensentwürfe und schenkt uns damit Einsichten zur Komplexität der Liebe, zum menschlichen Streben nach Bedeutung und zu der dringlichen Frage, wie in unserer Zeit ein gutes, sinnerfülltes Leben gelingen kann.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 14.01.2021
Rezensentin Susanne Billig empfiehlt dieses 864-seitige Trumm der bulgarischen Autorin und Bloggerin Maria Popova mit leisen Einschränkungen. Interessiert streift die Kritikerin mit der Autorin durch die Philosophie- und Kulturgeschichte der letzten Jahrhunderte, begegnet Geistesgrößen wie der Astronomin und Frauenrechtlerin Maria Mitchell, der Literaturkritikerin Margaret Fuller oder dem Transzendentalisten Ralph Waldo Emerson und bewundert, wie "hingebungsvoll" Popova deren Lebenslinien nachspürt. Großartig findet Billig auch die Verbindungen, die die Autorin immer wieder knüpft, etwa wenn sie nachweist, dass fast alle Porträtierten sich homoerotischen Neigungen hingaben, mit ihren "Geschlechterrollen haderten" oder politisch kämpften. Ein paar Längen verzeiht die Rezensentin diesem prächtigen und "inspirierenden" Werk gern.
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