Peter Scholl-Latour beschäftigt sich mit dem Krieg, den die USA gegen den islamistischen Terrorismus führen. Im Blickpunkt steht der zentralasiatische Raum, den er seit Jahrzehnten sehr gut kennt. Er analysiert die bedrohlichen Szenarien, die auf diesem "Schlachtfeld der Zukunft" erkennbar werden und setzt sich kritisch mit der Rolle der USA auseinander.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.01.2003
Thomas Speckmann wundert sich über die Sicherheit, mit der der Autor in seinem Buch über den amerikanischen Kampf gegen den Terror behauptet, dass die Taliban besiegt und Al Qaida zerschlagen seien. Der Rezensent findet es zudem etwas "übertrieben", bei diesem Buch von einer "Chronik" zu sprechen, als das es der Untertitel verstanden wissen will, denn für eine "Bilanz" ist es auch nach Meinung Scholl-Latours noch zu früh, wie der Rezensent weiß. Speckmann referiert die Ansichten des Autors zur amerikanischen Politik in Nordkorea, Afghanistan und Pakistan, sowie Pläne für eine mögliche "Nachkriegsordnung im Irak". Dabei habe Scholl-Latour für die Intervention Bushs in Nordkorea lediglich "Spott" übrig, die Irakpläne hält er für "abenteuerlich", berichtet Speckmann, der bemerkt, dass der Autor keine "Lösungen parat" hat, sondern lediglich vor der amerikanischen Außenpolitik warnt.
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