Herausgegeben von Bruno Simma in Zusammenarbeit mit Herman Mosler, Albrecht Randelzhofer, Christian Tomuschat und Rüdiger Wolfrum. Die UN-Charta hat sich nicht geändert - aber die Welt. Die Charta der Vereinten Nationen ist das wichtigste Dokument des universellen Völkerrechts überhaupt. Gerade in Zeiten weltweiter politischer Krisen kommt ihren Normen - etwa dem allgemeinen Gewaltverbot - überragende Bedeutung zu. Dieser Charta-Kommentar erläutert die Verfassung der internationalen Staatengemeinschaft.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.10.2003
Nicht zuletzt angesichts des Irak-Kriegs stelle sich immer dringender die Frage, wie es um das Recht auf präventive Selbstverteidigung von Staaten bestellt sei, konstatiert der mit dem Kürzel "mü" zeichnende Rezensent. Der Berliner Völkerrechtler Albrecht Randelzhofer habe sich dieses Themas in dem vorliegenden Band zur Charta der Vereinten Nationen dankenswerterweise angenommen. Auch in den Beiträgen der anderen beteiligten Völkerrechts-Experten wird laut Rezensent sorgfältig erörtert, wie es um das Verhältnis zwischen humanitären Interventionen und territorialer Integrität eines Staates laut Charta bestellt ist. Der Rezensent fasst die Schlussfolgerung der Autoren so zusammen, dass die jüngst wieder praktizierte "präventive Selbstverteidigung" mit den verschiedenen landläufig angeführten Argumenten juristisch nicht haltbar sei. Das sei zwar eine recht "enge" Auslegung der UN-Charta, aber da der Rezensent keine grundlegenden Einwände hat, scheint er mit dem Buch einverstanden zu sein.
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