Thomas Fröhlich

Staatsdenken im China der Republikzeit (1912-1949)

Die Instrumentalisierung philosophischer Ideen bei chinesischen Intellektuellen. Diss.
Cover: Staatsdenken im China der Republikzeit (1912-1949)
Campus Verlag, Frankfurt am Main 2000
ISBN 9783593366357
Broschiert, 410 Seiten, 44,99 EUR

Klappentext

Thomas Fröhlich geht in seiner Studie davon aus, dass die von ihm beispielhaft ausgewählten Intellektuellen der Republikzeit Chinas über keinen Begriff des Politischen verfügten. Mit seiner umfassenden Interpretation ihrer Auffassungen zu Staat, Politik und Kultur kennzeichnet er die bisherigen Zuordnungen chinesischer Denker zu Neo-Traditionalismus, Sino-Liberalismus oder Sino-Marxismus als äußerst fragwürdig und bietet damit einen völlig neuen Zugang zu deren Werk.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.08.2001

Den Ansatz des Sinologen Thomas Fröhlich, die Rezeption westlicher Ideen in das chinesische Staatsdenken "als Kette produktiver Missverständnisse" zu verstehen, findet der Rezensent mit dem Kürzel pap. offensichtlich interessant. Die Studie beschäftigt sich stark mit Quellen und konzentriert sich maßgeblich auf vier politische Intellektuelle (Ding Wenjiang, Zhang Junmai, Hu Shi und Chen Duxiu) während der Republikzeit. Vor allem die Analyse, woran "das 'expertokratische' Staatsdenken als Knäuel widersprüchlicher Konzepte" letztendlich scheiterte, findet der Rezensent ergiebig.

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