Herausgegeben von Eva Förster. Mit 16 Abbildungen. Auszüge aus den unveröffentlichten Tagebüchern beleuchten das künstlerische Selbstverständnis und die persönlichen Gedanken des jungen Wieland Förster von seiner Zeit als Meisterschüler bis zur Mitgliedschaft in der Akademie der Künste der DDR. Ein Dokument des aufrechten Ganges in schwierigen Zeiten. Ergänzt werden die Auszüge durch ein Gespräch mit dem Künstler, einen Essay von Hannes Schwenger und einen Beitrag von Michael Krejsa zum Wieland-Förster-Archiv.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.03.2019
Camilla Blechen freut sich über die nun vorliegenden von Eva Förster herausgegebene Auszüge aus den Tagebüchern des DDR-Bildhauers Wieland Förster. Über die Repressalien und Schmähungen, unter denen der Dissident zu leiden hatte, liest Blechen mit Betroffenheit. Wie wortgewaltig der Künstler über Vorbilder, Schaffenskrisen und Schikanen schreibt, findet die Rezensentin beeindruckend. Wenn Förster sich fragt, wie er seine künstlerischen Ambitionen gegen das System verteidigen soll, denkt Blechen erleichtert an das Ende von Försters "Dissidentendasein" Ende 1972 und die schwer errungene Wertschätzung, die der Künstler von da an erfuhr.
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