Winfried Bausback (Hg.), Carsten Linnemann (Hg.)

Der politische Islam gehört nicht zu Deutschland

Wie wir unsere freie Gesellschaft verteidigen
Cover: Der politische Islam gehört nicht zu Deutschland
Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2019
ISBN 9783451383519
, 288 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Der politische Islam ist derzeit eines der größten Integrationshemmnisse von Muslimen in die deutsche Gesellschaft. Doch was ist gemeint, wenn die Herausgeber und Autoren dieses Buches vom politischen Islam sprechen? Für Carsten Linnemann und Winfried Bausback ist eine klare Differenzierung dringend notwendig, "denn den einen Islam gibt es nicht. Stattdessen gibt es unzählige Strömungen, leider nicht nur friedliebende. Die radikalen Ausprägungen, die den westlichen Lebensstil zum Feindbild erheben und unsere freiheitlich-demokratische Rechtsordnung zu unterlaufen suchen, bezeichnen wir als ´politischen Islam´. Und genau um diesen politischen Islam geht es in diesem Buch."

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 03.06.2019

René Wildangel wundert es kaum, dass er auch auf rechtspopulistische Töne trifft in dem Carsten Linnemann und Winfried Bausback herausgegebenen Band. Um den politischen Islam geht es laut Rezensent hier mitnichten. Stattdessen werden ihm bekannte Schreckensszenarien der Islamisierung geboten, ist viel von der Unterschätzung des Islamismus und von falscher Toleranz die Rede. Beiträger wie Boris Palmer, Rudd Koopmans oder Necla Kelek liefern in den Augen Wildangels bloße Behauptungen, Pauschalisierungen oder Diskursrüpeleien statt Erkenntnisse. Einzige Ausnahme im Band: Ein Text von Markus Kerber, der Wildangel erklärt, dass der politische Islam nicht verfassungsfeindlich ist.
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