Medienticker - Archiv

Heute u. a.

1344 Presseschau-Absätze - Seite 33 von 135

Medienticker vom 28.05.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Zur Bändigung der revolutionären wie der barbarischen Instinkte hat Kultur seit je beigetragen." (Adorno/Horkheimer)

Heute u. a.:
Auslandsmedien im Informationskrieg
Russia Today will nicht informieren, sondern verunsichern
(tages) - Russische Medien wie RT und Sputnik setzen nicht auf Berichterstattung, sie machen Propaganda. Das weist eine neue Studie nach.

Rechtskonservatives Festival
Uwe Tellkamp: "Ich stehe zu meinen Worten"
(dlfk) - Der Initiator Peter Krause versammelte auf Schloss Ettersburg bei Weimar die rechtskonservative Elite des Landes und sagte, dass die neuen Ideen zur Zeit möglicherweise nicht von links kämen.

"Kunst des Lobens"
Nicht immer nur meckern!
(dlfk-audio) - Gespräch Iso Camartin - "Die öffentliche Redekunst ist der Gegenwart abhandengekommen - die Kunst des Lobens erst recht - Die Lobrede hat eine bis in die Antike zurückreichende Tradition. Die Griechen entwickelten eine "Rhetorik der Lobrede", die bei Platon begann und bei Aristoteles ihre höchste Ausbildung erhielt. Cicero, die Rhetoriker des Mittelalters, Erasmus von Rotterdam, Shakespeare oder die französischen Enzyklopädisten setzten die Tradition fort. Iso Camartin knüpft an solche "Lobredner" an, stellt ihre Rhetorik dar, empfiehlt sie uns zur Nachahmung und wendet sie an - in schönster Eloquenz. Er ist ein Meister der geistvoll gelehrten und vergnüglichen Eloge." (Klappentext)  - mehr hier

Protest in Hitzacker
Neue Qualität der Faktenverdrehung
(üm) - Seit gut einer Woche wird nun darüber diskutiert, was denn wirklich geschehen ist in Hitzacker, diesem kleinen Ort nahe Lüneburg, in dem sich vorigen Freitag linke Aktivisten vor dem Wohnhaus eines Polizisten versammelten, um gegen ihn zu demonstrieren. Wie sich alles abspielte, die Demo, die Festnahme danach, dazu gibt es zwei Versionen - und viele Falschmeldungen.

Nach Absage für dieses Jahr

Literaturnobelpreis auch 2019 unsicher
(sp) - Die Schwedische Akademie will erst den Missbrauchsskandal aufarbeiten, bevor der Literaturnobelpreis wieder verliehen wird. Dabei will sie sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen - womöglich gibt es auch 2019 keinen Preis.

Echt jetzt?
Bücher tauschen
(bb) - Der Bremer David Ulrich hat Bookrebels gegründet - eine Plattform auf der sich Gleichgesinnte über ihre Lesebiografie finden und ihre Bücher austauschen sollen. Wie das funktioniert und warum das Spaß macht, erklärt er in der Sonntagsfrage.

Im Treibhaus
Lterarische Talente für Klagenfurt
(nzz) Der literarische Nachwuchs der Schweiz gehört mehr gefördert. Dies meinen zwei Zürcher Juroren des Ingeborg-Bachmann-Preises. Und sie haben deshalb ein eigenes Förderungsprojekt auf die Beine gestellt.

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Der tägliche Medien-Donald
Trump & Kim
Sieben Tage hü & hott
(sp)  - Erst ließ Donald Trump das Treffen mit Kim Jong Un platzen, nun ist eine US-Delegation in Nordkorea, um den Gipfel vorzubereiten. In den vergangenen Tagen gab es viele Auf und Abs: eine Chronologie der Ereignisse. 

Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen





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Damit glückliche Leser nicht aussterben
Christine Féret-Fleury: "Das Mädchen, das in der Metro las"
(dlfk) - Juliette sitzt in der Metro auf dem Weg zur Arbeit und taucht in die Welten ihrer Romane - so beginnt das Buch von Christine Fèret-Fleury. Die Bücher verleihen Juliettes Leben Farbe und haben plötzlich einen realen Einfluss auf ihr Leben ... mehr hier


Medienticker vom 25.05.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Jeder Nahrung ist ein Symbol."  (J.P.Sartre)

Aktualisiert: +am Samstag

Heute u. a.:
DSGVO
Warum uns keine Abmahnwelle droht
(dlfk) - Die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sei ein großer Fortschritt, meint der Verbraucherschützer Florian Glatzner. Denn allen Befürchtungen zum Trotz erwartet er nicht, dass ab Ende der Woche massenhaft Bußgeldbescheide verschickt werden.
Poesie zur neuen Datenschutzverordnung
(dlfk) - Der Grund für die vielen E-Mails, die unsere Postfächer in den letzten Tagen überfüllen, ist zwar immer derselbe: die neue Datenschutzverordnung. Die Umsetzung aber ist fast schon poetisch, wie die Süddeutsche schreibt.
Wie ein dröges Datenschutz-Buch zum Bestseller wurde
(sz) - Datenschutz sorgt normalerweise nicht für Begeisterungsstürme. Trotzdem ist er zurzeit auf Platz eins der Bestseller-Liste von Amazon. Bayerns oberster Datenschützer Thomas Kranig erklärt den Erfolg seiner Broschüre.

Madsack & DuMont
Verengung der Meinungsvielfalt
(dlfk) - Die geplante gemeinsame Hauptstadtredaktion des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) und des DuMont Verlages ist nach Ansicht des Medienwissenschaftler Frank Lobigs Zeichen einer dramatischen Entwicklung auf dem Zeitungsmarkt.

"Die Lüge ist Alltag geworden"
springers Döpfner sieht Gefahr für Demokratie
(dlfk) - Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, Döpfner, nennt Falschmeldungen im Internet eine Gefahr für die Demokratie. Journalisten seien deshalb gefragt wie lange nicht. Private und öffentlich-rechtliche Anbieter könnten die Arbeit gemeinsam schaffen.

Qualitätsjournalismus der Bauer Media Group
"TV Movie" erfindet Exklusiv-Interview mit "Tatort"-Stars
(dwdl) - Wieder einmal "TV Movie": In der aktuellen Ausgabe der Programmzeitschrift steht ein exklusives Interview mit Jan Josef Liefers und Axel Prahl. Der Haken: Dieses Gespräch hat es so nie gegeben. Eine kleine DWDL.de-Recherche

Deutsche Publisher
Einsatz für Facebook-Gruppen
(mw) - Facebook modelt seinen Newsfeed um, und Publisher müssen darauf reagieren, damit ihre Inhalte weiterhin beim Publikum ankommen. Eine häufig empfohlene Strategie - unter anderem von Martin Giesler in einem seiner Social-Media-Briefings im Januar - lautet: Baut Facebook-Gruppen auf und aus!

Hypersensible Konservative
Geht es eine Nummer unaufgeregter?
(dlfk) - Die Angst vor Wandel und Umbruch ist menschlich: Die aktuelle Aufregung einiger konservativer Kommentatoren sei allerdings mehr als übertrieben, meint der Journalist Fabian Goldmann. Er rät dazu, tief durchzuatmen - und ab und zu Facebook auszuschalten.

Wie klingt die Utopie?
Robert Barry über "Die Musik der Zukunft"
(dlfk) - Ein Revival folgt aufs nächste: Hat die Musik ihre utopische Kraft verloren? Der britische Musikjournalist Robert Barry glaubt "noch immer an das Neue in der Musik". Das Problem ist, das Neue auch zu etablieren. Darüber hat er ein Buch geschrieben.

Blutspur des Bösen
Christian Kracht in Frankfurt
(sp) - Ein Mensch, der "Me too" gesagt hat: Tagelang beschäftigte Christian Kracht die Literaturszene, weil er in seiner Vorlesung von Traumatischem berichtet hatte. Bei der Abschlussveranstaltung hörte man ihn ganz neu.

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Der tägliche Medien-Donald
+Absage im Wortlaut
"Enormer Zorn und offene Feindseligkeit"
(sp) - Trump lässt den Gipfel mit Nordkorea platzen. Lesen Sie hier seine Absage in der deutschen Übersetzung.
+ Trump zu Kim Jong Un
"Unser Militär ist bereit"
(sp) - Nach der Gipfel-Absage: Trump warnt Nordkoreas Diktator Kim Jong Un vor der militärischen Schlagkraft der US-Armee. Gleichzeitig signalisiert der US-Präsident Gesprächsbereitschaft.

Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen




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+ Damit glückliche Leser nicht aussterben
Christine Féret-Fleury: "Das Mädchen, das in der Metro las"
(dlfk) - Juliette sitzt in der Metro auf dem Weg zur Arbeit und taucht in die Welten ihrer Romane - so beginnt das Buch von Christine Fèret-Fleury. Die Bücher verleihen Juliettes Leben Farbe und haben plötzlich einen realen Einfluss auf ihr Leben ... mehr hier


Medienticker vom 24.05.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Nur in einer Diktatur ist Todesmut erforderlich, um etwas Richtiges zu sagen." (H.M.Enzensberger)

Aktualisiert: +11:30 Uhr

Heute u. a.:
Lesen kann gemütlich sein,
meistens ist es Sprengstoff für eine verträumte Welt
(nzz) - Man rede uns bloss nicht ein, beim Lesen könne man sich erholen. Von wegen! Wer Bücher ernst nimmt, sollte über die Risiken und Nebenwirkungen Bescheid wissen. Von Bernd Noack

Gute Geschäfte
Drei US-Verlage mit Quartalsbilanzen
(bb) - Die drei US-Verlage Hachette Book Group, HarperCollins und Simon & Schuster, die zu den sogenannten Big Five zählen, haben Quartalsbilanzen vorgelegt. Die ersten beiden konnten beim Umsatz zulegen, bei Simon & Schuster ging er leicht zurück.

Digitale Sprachassistenten
Echo erzählt Geschichten
(bb) - Die Hachette Book Group investiert ins interaktive, mündliche Erzählen: Gemeinsam mit Amazon will die US-Verlagsgruppe Inhalte für den digitalen Sprachassistenten Echo entwickeln - für Kinder.

Theatertreffen-Kontroverse
Thomas Ostermeier: "Der Aufschrei der Schauspieler"
(dlfk) - Nach den Äußerungen von Fabian Hinrichs zum zeitgenössischen Theater in Deutschland hat Regisseur Thomas Ostermeier dem Schauspieler weitgehend zugestimmt. Er wundere sich jedoch, dass die Kritik erst jetzt komme.
Echte & synthetische Menschen -
(fk) - Thomas Ostermeier machte mit dem Stück Furore: "Rückkehr nach Reims" ist die massiv reduzierte Bühnenbearbeitung des gleichnamigen Buchs von Didier Eribon. Thomas Rothschild hat die erfolgreiche Inszenierung an der Berliner Schaubühne gesehen, ebenso Susanne Kennedys "Selbstmord-Schwestern" an der Volksbühne.

Michael Angele über Frank Schirrmacher
Ein brillanter Kritiker und Machtmensch
(dlfk) - Ein großartiger Literaturkritiker, aber auch ein rachsüchtiger Intrigant: In seiner Biografie über Frank Schirrmacher skizziert Michael Angele den verstorbenen FAZ-Herausgeber als schillernde Persönlichkeit mit widersprüchlichen Seiten. Unser Gespräch mit dem Autor. - mehr in der Bücherschau



Nachträge zum Tod von Philip Roth
Reaktionen
"Er war ein Riese"
(sp) - Der Tod des amerikanischen Autors Philip Roth hat international Trauer ausgelöst. US-Zeitungen würdigen ihn mit ausführlichen Nachrufen, auch Kollegen melden sich zu Wort.
Stimmen ...
(dlfk) - Der Literaturbetrieb trauert um Philip Roth. Lange galt der US-Schriftsteller als aussichtsreichster Kandidat für den Literatur-Nobelpreis. Unsere Gesprächspartner blicken zurück auf ein einzigartiges literarisches Werk und eine faszinierende Persönlichkeit.
"Der größte Schriftsteller unserer Zeit"
(fr) - Den einen Klassiker schrieb Philip Roth nicht, stattdessen legte er stets Bestseller vor. Unter Amerikanern reichten an den Autor nur Namen wie John Updike und Don DeLillo heran. Roth hinterlässt ein monumentales Lebenswerk.
Die Realität der Literatur -
(fk) - Er war assimiliert, aber nicht angepasst. Seine Herkunft kam ihm wie eine vorprogrammierte Entfremdung vor, die ihm einen kritischen Blick auf die amerikanische genauso wie die jüdische Welt ermöglichte. Am 22. Mai 2018 ist der Schriftsteller Philip Roth im Alter von 85 Jahren gestorben. Stefana Sabin erinnert an Roths Leben und Werk.   
+ Michael Naumann: Mit viel Witz und viel Bitterkeit
(dlfk) - Der Verleger Michael Naumann kannte Philip Roth persönlich. Im Interview erzählt er, was Roth über seine Schreibtechnik enthüllte und wie er ihn als Person wahrnahm.
+ Gegenleben
(dlfk) - Der US-Schriftsteller Philip Roth ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Roth galt als einer der wichtigsten Schriftsteller seiner Generation und war mehrfach für den Literaturnobelpreis im Gespräch. Aus diesem Anlass wiederholen wir ein 30-minütiges Porträt aus dem Jahr 2010. Von Thomas David

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Der tägliche Medien-Donald
Tod & Spiel
Vom Umgang mit dem politischen Weltspektakel
(dlfk) - Trump versetzt die Welt in einen permanenten Spektakelzustand. Florian Goldberg findet, wir sollten uns nicht provozieren und polarisieren lassen - sondern uns vom inneren Herdentrieb befreien und auf uns Selbst besinnen.
Twitter
Der Präsident darf Kritiker nicht blockieren
(zeit) - Auf Twitter schließt US-Präsident Donald Trump oft unliebsame Follower aus. Ein US-Gericht hat nun entschieden, dass das gegen das Recht auf Meinungsfreiheit verstößt.

Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen




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Die Spuren des Missbrauchs
Abschluss von Christian Krachts Poetikvorlesung
(dlfk) - In seiner ersten Frankfurter Poetikvorlesung sprach Schriftsteller Christian Kracht darüber, wie er als Internatsschüler sexuell missbraucht wurde. In der dritten Vorlesung gab er weitere Details preis - und suchte nach Spuren des Missbrauchs in seinem Werk. - mehr in der Bücherschau

Nachträge zum gestrigen Kriegsausbruch vor 400 Jahren
Religion & 30-jähriger Krieg
(ndr-kultur-audio) - Welche Rolle spielte die Religion für den Ausbruch des 30-jährigen Krieges? Wie steht es heute um das Ziel des Westfälischen Friedens, die Religionen zu entpolitisieren? Von Herfried Münkler (19:57 min)
Das große Sterben
(faz) - Mit dem zweiten Prager Fenstersturz begann vor 400 Jahren für Mitteleuropa eine Katastrophe. Zeitgenössische Texte dokumentieren sie bestens. Trotzdem konnte die Archäologie in jüngster Zeit noch Neues darüber erfahren. Von Ulf von Rauchhaupt
Die Blutspur eines aufgeschobenen Friedens
(faz) - Vierhundert Jahre Prager Fenstersturz: Zwei Historiker schreiben über Wendepunkte und verpasste Chancen im Dreißigjährigen Krieg. Sie stellen große Fragen. Von Andreas Kilb
Das Ende ist nah - seit wann eigentlich?
(faz) - Glaubenssätze wanken, Allianzen bröckeln: Kann es sein, dass das apokalyptische Weltgefühl von heute viel mit der Unheilserwartung im Dreißigjährigen Krieg zu tun hat? Es begann vor 400 Jahren. Von Andreas Kilb
Die Herren vom hohen Fall
(sz) - Jaroslaw von Martinic überlebte den Prager Fenstersturz, mit dem im Mai 1618 der Dreißigjährige Krieg begann. Doch die Tat verlief wohl anders, als in vielen Büchern steht. Eine Spurensuche.
+"Lehren aus dem Dreißigjährigen Krieg"
(3sat-video) - Kann uns der Blick auf den längsten Krieg in unseren Landen helfen, heutige Kriege besser zu verstehen?
+ Das Ende des fragilen Religionsfriedens
(dlfk) - 23. Mai 1618: Wütende Protestanten ziehen zur Pager Burg und werfen die Vertreter der katholischen Habsburgischen Macht aus dem Fenster. Auch wenn sie den Sturz überleben, markiert die Rüpelei den Beginn des Dreißigjährigen Krieges.
Hörspiel: TYLL von Daniel Kehlmann
(wdr3) - Mit dem Gaukler unterwegs in den Wirrungen des Dreißigjährigen Krieges - nach dem neuen Bestseller von Daniel Kehlmann. "Tyll Ulenspiegel - Vagant und Schausteller, Entertainer und Provokateur - wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts in einem Dorf geboren, in dem sein Vater, ein Müller, als Magier und Welterforscher schon bald mit der Kirche in Konflikt gerät. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Auf seinen Wegen durch das vom Dreißigjährigen Krieg verheerte Land begegnen sie vielen kleinen Leuten und einigen der sogenannten Großen ... "(Klappentext) - mehr in der Bücherschau
Grimmelshausens 'Simplicissimus Teutsch'
(dlfk) - Ein nächtliches Gespräch über Krieg und Frieden - "Der abenteuerliche Simplicissimus" erzählt vom grausamen Dreißigjährigen Krieg. Stellen wir uns nun vor, der Autor erhielt eines Nachts Besuch. Mit dem sich ein Gespräch entspinnt - über Krieg und Frieden, Heimat und Fremde, Glauben und Geschäfte. "Aus dem Deutsch des 17. Jahrhunderts und mit einem Nachwort von Reinhard Kaiser. Ein "Literatur- und Lebensdenkmal der seltensten Art" nannte Thomas Mann diesen ersten großen Roman in deutscher Sprache, in dem es "bunt, wild, roh, amüsant, verliebt und verlumpt" zugehe, "kochend von Leben, mit Tod und Teufel auf Du und Du"..." (Klappentext) - mehr in der Bücherschau
Dem Weltgeschehen ausgeliefert
Der Mensch in der Apokalypse des Dreißigjährigen Krieges
Der Historiker Andreas Bähr im Gespräch
Wie hat man damals das Grauen wahrgenommen? Eine Annäherung an die Mentalität der frühen Neuzeit mit dem Autor des Buches "Der grausame Komet". - mehr in der Bücherschau

Medienticker vom 23.05.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Nur in einer Diktatur ist Todesmut erforderlich, um etwas Richtiges zu sagen." (H.M.Enzensberger)

Aktualisiert: +12.45 Uhr

Heute u. a.:
Datenschutzgrundverordnung
Keine Panik
(dlf) - INTERVIEW Der Grünen-Europapolitiker Jan-Philipp Albrecht hat die ab Freitag europaweit geltende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verteidigt. Damit könnten gegen große Konzerne wie Facebook "scharfe Sanktionen" verhängt werden, sagte er im Dlf. Für kleine Unternehmen und Vereine ändere sich im Prinzip nichts.

Paukenschlag
DuMont & Madsack
(mee) - Verlagshäuser gründen gemeinsame Hauptstadt-Redaktion

Comic-Journalismus
Vom Versuch, die Wirklichkeit zu illustrieren
(dlf) - Von Superhelden über Entenfamilien bis hin zu wehrhaften Galliern - Comics erzählen meist fiktive Geschichten. Vermehrt wird das Genre aber auch journalistisch genutzt, vor allem in Form von subjektiven Comic-Reportagen. Das birgt die Chance, neue Leser anzusprechen, aber auch die Gefahr der Manipulation. Von Martina Kollroß

Netflix
Die Obamas werden Filmproduzenten
(zeit) - Das Filmportal Netflix erklärte am Montag, mit den Obamas einen Vertrag über die Produktion von Filmen, Dokumentationen und Serien abgeschlossen zu haben. Erste Produktionen der beiden werden 2019 erwartet.

Nachruf
Zum Tod von Philip Roth
"Ein wirklich großer amerikanischer Autor"
(dlfk) - Unlaublich viel Wut, Sex und komische Familienszenen: Die Romane des verstorbenen US-Autors Philip Roth seien hohe Literatur mit großem Unterhaltungswert gewesen, sagt unser Literaturkritiker Kolja Mensing.
(zeit) - Er galt als bedeutendster US-Schriftsteller seiner Generation
Interview mit Michael Krüger
(dlf-audio) - seinem deutschen (ehem.) - Verleger
Eine Würdigung & Lektüre-Tipps
(dlfk-audio) -von Joachim Scholl (6:51 min)
Denis Scheck: "Ein kleiner, alter Dinosaurier"
(dlfk) - Wenn es einen Autor gibt, der die amerikanische Psyche in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kartografiert hat, dann Philip Roth. Vom Anti-Amerikanismus hält er nicht viel, von der Freiheit in den USA dagegen schon. Der Literatur sagt er indes eine düstere Zukunft voraus. "Der Bildschirm ist offenbar viel mächtiger als die gedruckte Seite."
Ein Literat, der zeitlebens niemals Rücksicht nahm
(dlf) - Er war ein Menschenfreund, der über Abgründe schrieb: Philip Roth. Den Nobelpreis bekam er nie - der war ihm aber auch nicht wichtig, sagte er stets. Jetzt ist er im Alter von 85 Jahren gestorben. Die USA verlieren einen ihrer großen literarischen Chronisten. Von Georg Schwarte
+ Andreas Platthaus meint
(faz) -  Ein Riese unter den Großen
+ Interview (08.08.05)
(faz) - Der Tag, als Philip Roth anrief: Philip Roth meidet eigentlich die Medien. Dann aber meldete sich der Schriftsteller plötzlich am Telefon - und gab Auskunft über seine Bücher, Ruhm, den Irakkrieg, Günter Grass und das Internet
+ Heirate mich, du Schlampe!
(faz) - Wird Philip Roth beim Literatur-Nobelpreis etwa übergangen, weil seine Bücher frauenfeindlich sind? Und sind die Männer bei ihm denn besser? Über ein grundlegendes Missverständnis. Von Sarah Pines
+ Hubert Spiegel gratuliert zum Achtzigsten
(faz) - Das Ringen ist vorüber
+ Begegnung in New York
(faz) - Das Theater des Philip Roth. Von Thomas David
+ Albert Ostermaier über "Die Demütigung"
(faz) -Der Sturzflug der Möwe
+ Jordan Mejias über "Nemesis"
(faz) - Ein Zufall namens Gott
- mehr über Roth in der Bücherschau
Philip Roth im SZ-Interview
(sz) - Wenige Monate vor seinem Tod sprach Philip Roth auch über das Wunder, am Morgen aufzuwachen. Jetzt ist der Schriftsteller im Alter von 85 Jahren verstorben.

Journalistische Blicke nach rechts
Sie tun das Gleiche, aber doch nicht dasselbe
(mw) - Fabian Eberhard recherchiert aus journalistischem Interesse im rechtsextremen Milieu. Sören Kohlhuber tut dies aus politischem Antrieb. Ein Gespräch über die Grauzone zwischen Journalismus und Aktivismus.

Vor  dem EU-Parlament
"Alles nur Blablabla"
(zeit) - Die Fraktionschefs im EU-Parlament haben Facebook-Chef Mark Zuckerberg zum Datenskandal gehört. Das Ganze war eine Farce, aber das lag nicht an den Fragen der Politiker.
Er habe nicht genug getan
(zeit-video) - Fake News, Privatsphäre und abgegriffene Daten durch Cambridge Analytica: Der Facebook-Chef hatte in Brüssel einiges zu erklären. Mark Zuckerberg gab sich reumütig.
EU blamiert sich mit absurdem Fragenmarathon
(mee) - den der Facebook-Chef widerwillig in 15 Minuten beantwortet
Demokratie nach Zuckerbergs Geschmack
(sz) - In einer absurden Anhörung führt der Facebook-Chef die EU-Abgeordneten vor - weil die sich auf ein Format eingelassen haben, das echte Kontrolle unmöglich macht. Immerhin hat es die EU geschafft, Facebook zu ärgern.
Wie glaubwürdig war Zuckerbergs Auftritt
(dlfk-audio) - vor dem EU-Ausschuss? (5:37 min)
Wie Facebook versucht, die neuen Datenschutzregeln auszuhebeln
(sz) - Am 25. Mai tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. - Facebook will die neuen und verschärften Regeln umgehen oder zumindest abschwächen. - Kritiker wie Wolfie Christl werfen dem Unternehmen "irreführende Formulierungen und manipulative Dialogführung" vor. . Nutzer können Facebook zumindest untersagen, ihre Daten einzusetzen, um Anzeigen zu personalisieren.
Die beliebtesten Marken auf Facebook
(stat) - Als Facebook Anfang des Jahres ankündigte, seinen Newsfeed Algorithmus zu ändern und künftig Meldungen von Freunden den von Firmenprofilen Vorrang zu gewähren, fürchteten Marketingexperten um die Reichweite der von ihnen betreuten Seiten.

Netflix-Coup
Die Obamas produzieren künftig Filme und Serien für Netflix
(dwdl) - Überraschungs-Coup: Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und seine Frau gehen unter die TV-Produzenten - und zwar exklusiv für Netflix. Aus dem mehrere Jahre laufenden Deal sollen sowohl fiktionale wie auch dokumentarische Filme und Serien entstehen.

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Der tägliche Medien-Donald
Ingo Zamperoni über den
Umgang der Medien mit Trump
(mee) - "Da ist manchmal zu viel Schaum vor dem Mund"

Russland-Affäre
Trump aus dem Amt zu befördern, ist Sache der Wähler
(sz) - Seit einem Jahr schon untersucht Sonderermittler Mueller die dubiosen Kontakte des Trump-Teams nach Moskau. Harte Belege hat er bisher nicht vorgelegt. Vor diesem Hintergrund wäre ein Amtsenthebungsverfahren ein Albtraum.

Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen




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Kann Musik politisch sein?
1968 und die Neue Musik
(dlfk) - Im Konzert still zuhören müssen, ohne laut mitsingen zu können: Das ist eindeutig autoritär, ebenso die Noten einer Partitur oder die Anweisungen eines Dirigenten. Der weltweite Kampf gegen Herrschaft und Autorität hatte in den Jahren nach 1968 auch die Neue Musik erfasst.

Dieter Schnebel im Gespräch
Eine experimentelle Doppelbegabung
(dlfk) - Am Pfingstsonntag starb der Komponist Dieter Schnebel. In den Monaten zuvor war er bei uns für eine mehrteilige Gesprächsreihe zu Gast. Diese "Begegnungen mit Dieter Schnebel" sind nun zu seinem Vermächtnis geworden. Wir präsentieren vorab den ersten Teil des Gesprächs.


Kriegsausbruch vor 400 Jahren
Europa am Abgrund
(zeit) - Krisenstimmung, Endzeiterwartung, Konfessionskampf - der Krieg erscheint unausweichlich. Und dennoch ist es Zufall, dass die Katastrophe 1618 hereinbricht. Von Heinz Duchhardt - mehr in der Bücherschau
+ Religion und 30-jähriger Krieg
Glaubenssachen - 21.05.2018
(ndr-kultur-audio) - Welche Rolle spielte die Religion für den Ausbruch des 30-jährigen Krieges? Wie steht es heute um das Ziel des Westfälischen Friedens, die Religionen zu entpolitisieren? Von Herfried Münkler (19:57 min)
+ Was die Archäologie leisten kann
(dlfk-audio) - Interview mit der Archäologin anja Grothe (8:05 min)
"Es spielten sich grauenhafte Szenen ab"
(t-o) - Der Dreißigjährige Krieg kostete Millionen das Leben. Historiker Peter Wilson erklärt, warum eigentlich niemand diesen Konflikt wollte. Und er trotzdem so blutig war.
Der Dreißigjährige Krieg in München
(sz) - Von Verwüstungen durch Soldaten blieb die Stadt verschont, die Folgen waren dennoch immens. Die Pest wütete, die Wirtschaft brach zusammen und: Die Eigenständigkeit ging verloren. Von Jakob Wetzel
+ Der besondere Hörtipp
19:30 Uhr - Deutschlandfunk Kultur - Zeitfragen-Gespräch
Dem Weltgeschehen ausgeliefert
Der Mensch in der Apokalypse des Dreißigjährigen Krieges
Der Historiker Andreas Bähr im Gespräch
Wie hat man damals das Grauen wahrgenommen? Eine Annäherung an die Mentalität der frühen Neuzeit mit dem Autor des Buches "Der grausame Komet". - mehr in der Bücherschau

Medienticker vom 22.05.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Jede Musik hat ihren Himmel." (Verdi)

Heute u. a.:
Hate Speech
Der Bumerangeffekt
(gg) - Hate Speech boomt. Aber mehr und mehr wird der Blick auf die Hater gelenkt. Das ist eine gute Gelegenheit, verletzende Sprechakte und die Performativität der Rede mal umgekehrt zu denken - als Selbstinszenierung, Selbstkonstitution, Selbstbeleidigung des Absenders.

DSGVO-Stichtag
Was man beachten sollte
(cw) - Die wenige Tage bis zum Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sollten Unternehmen gut nutzen, um ihre aktuelle Position in Bezug auf die DSGVO-Compliance noch einmal kritisch zu prüfen und gegebenenfalls feinzujustieren.

SZ in eigener Sache
Stereotype & Klischees
(sz) - Kurt Kister erklärt die Haltung der Chefredaktion der "Süddeutschen Zeitung" zur Netanjahu-Karikatur und die Gründe, die zur Trennung vom langjährigen Karikaturisten Dieter Hanitzsch geführt haben. Von SZ-Chefredaktuer Kurt Kister - Bulos Karikaturi #7: Die neuen Karikatur-Richtlinien von "SZ"-Chef Wolfgang Krach. - s. a. den Medienticker vom 18. Mai


George-Kreis
Dichter, Held & Triebtäter
(zeit) - Judenretter und Dichterführer: Jahrzehntelang versammelte Wolfgang Frommel in Amsterdam nach dem Vorbild Stefan Georges einen Kreis junger Männer um sich. Schuf er einen Hort des Missbrauchs?
Von Alexander Cammann

TV-Berichterstattung über Royal Wedding
Rassismus auf allen Kanälen
(taz) - Die Kommentatoren überziehen Meghan Markle mit rassistischen und sexistischen Stereotypen. Das ZDF will sich nicht entschuldigen.
"Unglaublich, wie viel Rassismus"
(mee) - massive Kritik an ZDF-Kommentatoren

Lindner & Palmer
Von Rassismus & Keulen
(dlfk) - Mit Empörung reagieren Christian Lindner und Boris Palmer auf Rassismusvorwürfe. Doch mit ihren Pauschalisierungen reproduzieren sie rassistische Bilder von Fremden und begeben sich in die geistige Verwandtschaft zur AfD, meint René Aguigah.

Bilanz des 55. Theatertreffen
Von gut gemeinten Moralnachrichten
(dlfk) - Das 55. Theatertreffen in Berlin endet mit der Vergabe des Alfred-Kerr-Preises an Benny Claessens und harten Worten über die Auswahl der Jury. Theaterkritiker André Mumot läßt die vergangenen zwei Theaterwochen noch mal Revue passieren.

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Der tägliche Medien-Donald
Justizministerium sucht nach
FBI-Spionen im Team Trump
(zeit) - War Trumps Wahlkampagne von der damaligen Regierung unterwandert? Eine Untersuchung soll Klarheit bringen. Der US-Präsident hat die Untersuchung selbst angeordnet.
Neue Weltordnung
Donaldisten aller Länder, vereinigt euch!
(sp) - "Die Welt ist keine globale Gemeinschaft, sondern eine Arena", so hat es Donald Trump formuliert. Das letzte Mal, als die globalen Mächte so handelten, gab es zweimal Krieg.

Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen




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Portrait eines Blattmachers
Michael Angeles "Schirrmacher"
(bgl) - "Zu Beginn seines als "Portrait" ausgewiesenen Buches berichtet Michael Angele, dass er nur zwei E-Mails von Frank Schirrmacher erhalten hatte. Beide habe er gelöscht. Den Vorwurf der Nähe zu seinem portraitierten Subjekt kann man ihm also schwerlich machen. Im weiteren Verlauf des Buches wird diese Annahme bestätigt. Ich hingegen habe nur zwei Tweets von Schirrmacher erhalten. Einer als Reaktion auf diesen Text dessen Link ich ihm geschickt hatte. Er zeigt an, dass Thilo Sarrazin in seinem eurokritischen Buch zu einem großen Teil aus FAS und FAZ zitiert. Er fand das "sehr interessant" (mehr nicht). Von "Nähe" also auch bei mir keine Spur. - In Frankfurt emanzipiert man sich gerade auch personell von Schirrmachers Erbe. Da kommt ein weitgehend unaufgeregtes Buch wie dieses gerade recht." von Gregor Keuschnig - mehr in der Bücherschau

Künstliche Intelligenz im Data Center
Rechenzentren auf dem Mond
(cw) - In naher Zukunft fährt Künstliche Intelligenz (KI) unsere Autos, schreibt unseren Code und optimiert unser Geschäft. Auch der Betrieb von Rechenzentren darf sich diesem Trend nicht entziehen. Und wo werden sie dann stehen - warum nicht auf dem Mond?

Zum Tod von Dieter Schnebel
Ein radikaler Avantgardist
(dlfk) - Bekannt wurde der Theologe und Musikwissenschaftler Dieter Schnebel für seine Kompositionen im Bereich der experimentellen Musik. Am Pfingstsonntag ist er im Alter von 88 Jahren gestorben. Regisseur Achim Freyer erinnert sich.
Der Letzte der Nachkriegs-Avantgarde
(dlfk-audio) - Rainer Pöllmann zum Tod von Dieter Schnebel (6:02 min) - s. a. efeu

Medienticker vom 18.05.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Vor dem Schalter 'Wahrheit' NIEMAND Schlange steht." (Pessoa)

Aktualisiert: +13:15 Uhr

Heute u. a.:
Bertelsmann
Umsatz gewachsen, Konzernergebnis gesunken
(brp) - Bertelsmann hat seine Geschäftszahlen fürs 1. Quartal 2018 vermeldet. Das Unternehmen zieht eine positive Zwischenbilanz: "Angetrieben von der positiven Entwicklung seiner Digital- und Wachstumsgeschäfte verzeichnete das Unternehmen trotz hoher negativer Wechselkurseffekte einen Umsatzanstieg" um 1,3% auf 3,99 Mrd Euro. Das organische Wachstum habe sich um 2,7% verbessert.

Grundstück boomt, Zeitung kriselt
"Neues Deutschland"-Auflage bröckelt
(taz) - Kaum einer Tageszeitung geht es so schlecht wie dem "ND". Die Belegschaft fürchtet, dass Die Linke eher auf das Redaktionsgelände setzt.

Allgemeinverbindlich
BND beendet illegale Datenverarbeitung
(rog) - Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit Reporter ohne Grenzen (ROG) allgemeinverbindlich erklärt, die illegale Analyse von Telefon-Verbindungsdaten zu beenden. Das Bundesverwaltungsgericht hatte bereits im Dezember geurteilt, dass der BND Daten von ROG im sogenannten Verkehrsanalyse-System (VerAS) nicht mehr verarbeiten dürfe.

Věra Jourová
Regeln der DSGVO umsetzen
(zeit) - Věra Jourová hat an der europäischen Datenschutzverordnung mitgearbeitet. Nutzerinnen und Nutzern rät die EU-Kommissarin, den Unternehmen zu vertrauen.

Wie das Internet Zeit & Raum verändert
Das Leben in einer anderen Dimension
(dlfk) - Die vernetzte Welt ist kleiner geworden. Wir können leicht jemanden auf der anderen Seite der Erde erreichen, Nachrichten von dort konsumieren oder Filme schauen. Raum und Zeit scheinen keine unabdingbar miteinander verbundenen Dimensionen mehr zu sein.

Branchen-Monitor Buch Schweiz
Rückläufiger Umsatz im April
(bb) - Der Deutschschweizer Buchhandel hat im April ein Umsatzminus von 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat eingefahren. Das zeigt der aktuelle Branchenmonitor Buch, erhoben von der GfK im Auftrag des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbands (SBVV).

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Der tägliche Medien-Donald
+ Bizarre Präsidenten-Treffen 
Bill Gates: Trump weiß nicht, was HIV ist
(t-o) - n einem TV-Interview verrät Microsoft-Gründer Bill Gates, dass er Donald Trump Nachhilfe geben musste. Es war nicht die einzige skurrile Begegnung mit dem US-Präsidenten.

Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen




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Im Gespräch Tom Segev

Der Legendenzerstörer der israelischen Gründungsgeschichte
(dlfk-audio) - Ulrike Timm im Gespräch mit Tom Segev, Historiker & Publizist aus Israel




Netanjahu-Karikatur
"Süddeutsche Zeitung" trennt sich von ihrem Zeichner
(faz) - Netanjahu mit Davidstern-Rakete: Die "Süddeutsche Zeitung" beendet wegen einer als antisemitisch kritisierten Zeichnung ihre Zusammenarbeit mit dem Karikaturisten Dieter Hanitzsch. -
Streit um Hanitzsch-Karikatur
(3sat-video) - Die "Süddeutsche Zeitung" hat sich von ihrem langjährigen Karikaturisten Dieter Hanitzsch getrennt - eine umstrittene Entscheidung.
 (Abb. Die in der "Süddeutschen Zeitung" erschienene Karikatur: Kritiker werfen der Zeitung Antisemitismus vor - in dieser Hinsicht sind weder Zeitung noch Karikaturist unbeschriebene Blätter. - Quelle: t-online.de)

Der besondere Hörtipp - 20. Mai
00:05 Uhr - Deutschlandradio Kultur - Literatur
Der Deutsche Simplicissimus

Ein Nachtstück zu Grimmelshausens 'Simplicissimus Teutsch'. Von Holger Teschke
Der erste Abenteuerroman erzählt vom grausamen 30-jährigen Krieg, und sein Verfasser Grimmelshausen erhält späten, beunruhigenden Besuch. Ein Nachtstück. - s. a. die Bücherschau



Medienticker vom 17.05.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Das wahre Opium für das Publikum ist der Konformismus." (Luis Bunuel)

Aktualisiert: +13:30 Uhr

Heute u. a.:
Kiosk-Cover-Check
stern im Kiosk-Jahres-Tief, Spiegel & Focus halbwegs solide
(mee) - Keine sonderlich gute Cover-Check-Woche für die drei großen Wochenmagazine: Der stern landete mit dem Auftakt der Serie "Unser täglich Müll" laut IVW sogar beim schwächsten Einzelverkaufswert des bisherigen Jahres. Der Spiegel steigerte sich immerhin gegenüber der Vorwoche, der Focus hingegen verlor nach dem Hoch mit dem E-Bike-Titel nun mit dem Thema "Richtig essen" wieder.
Das Cover des Monats April
(dnv) - Der Spiegel stellt erneut das Cover des Monats. Es war das Titelbild der Ausgabe 18 des Nachrichtenmagazins, das von der Jury mit Abstand die meisten Punkte erhielt. Es zeigt dreimal den Schriftzug GOTT, wobei ein Buchstabe des Wortes jeweils durch das Symbol von Christen, Juden und Moslems ersetzt ist. Timo Budzynski, Bereichsleitung Marketing/Vertrieb, beim Grossohaus Salzmann in Braunschweig befand: "Aufgrund der thematischen Aktualität ist das Titelbild ein Volltreffer. Durch das Koppeln des Wortes Gott mit den religiösen Symbolen ist eigentlich alles gesagt, womit sich das Schwerpunktthema auseinander setzt." Daniel Seidl, Geschäftsführer bei Hollmann Buch & Presse, Düsseldorf, ergänzt: "Einmal mehr überzeugt der Spiegel mit einem sehr prägnanten Cover und versteht es, heikle Themen gut in Szene zu setzen."

+ DuMont
Umsatzsteigerung auf 615 Millionen Euro
(mee) - Die DuMont Mediengruppe befindet sich auf Wachstumskurs und konnte im Geschäftsjahr 2017 ihren Umsatz auf 615 Millionen Euro steigern. Das entspricht einem Plus von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der operative Gewinn (EBITDA) wuchs mit 7,5 Prozent Plus auf 72,3 Millionen Euro. Vorstandsvorsitzender Christoph Bauer will in den kommenden Jahren weiter in die Digitalisierung des Unternehmens investieren.

Influencer
Bücher mit sieben Siegeln
(zeit) - Ihre Videos im Internet locken Millionen junger Fans. Jetzt schreiben die Influencer auch noch Bestseller. Von Jana Gioia Baurmann

Facebook löscht 583 Millionen
Fake-Accounts in drei Monaten
(futur) - Facebooks erster vierteljährlicher "Moderation Report" gibt Einblick in Häufigkeit von Spam, Hasspostings und Gewalt.
Befragung nach vertrauenswürdigen Quellen startet auch in Europa
(futur) - Facebook fragt jetzt auch ausgewählte europäische Nutzer danach, welchen Nachrichtenquellen sie vertrauen.

Studie
Bereits jeder Sechste nutzt Smart-Home-Produkte
(cw) - Laut einer aktuellen Deloitte-Studie ist das Verbraucherinteresse an Smart-Home-Produkten in den letzten Jahren stark gestiegen. Der Großteil aller Nutzer wünscht sich dabei offene Systeme, die sie nicht auf einzelne Hersteller einschränken.

Rundfunkbeitrag vor Gericht
Das Beste, was dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk passieren konnte
(sz) - Die Rundfunkabgabe wird heftig kritisiert, nun verhandelt das Bundesverfassungsgericht über sie. Den öffentlich-rechtlichen Sendern kann dieser Streit nur helfen. Kommentar von Claudia Tieschky
Ist die Pauschalabgabe rechtens?
(dlfk) - Das Thema "Rundfunkbeitrag" lässt wohl niemanden kalt. Vier besonders verärgerte Beitragszahler sind bis vors Bundesverfassungsgericht gegangen. Sie wollen klären lassen, ob die aktuelle Gesetzeslage rechtskonform ist. Rechtsexpertin Gudula Geuther erklärt die Details.

Streit ums UKW-Netz
Betreiber drohen mit Funkstille
(ndr) - Die jüngste Eskalation erreicht die Senderverantwortlichen in einer knappen E-Mail. Man möge doch bitte notieren, dass "wir unseren von Regulierung bedrohten Geschäftsbetrieb einstellen und unsere Antennen abbauen" werden, schreibt Axel Sartingen, einer jener fünf Investoren, die vor wenigen Monaten erst in das Geschäft mit der UKW-Verbreitung eingestiegen sind und den Radio-Markt in große Aufregung versetzt haben. Tatsächlich droht die Abschaltung vieler Sender in diesem Sommer - privater wie öffentlich-rechtlicher. von Daniel Bouhs und Kathrin Drehkopf

Weitere Nachrufe zum
Tod von Tom Wolfe
Fassungslos in dieser Welt
(sp) - Tom Wolfe war der ewige Reporter im weißen Anzug - und wähnte sich bis zum Lebensende im Duell mit der Welt. Sein erbittertster Feind war dabei immer: die Hässlichkeit. Von Volker Weidermann

Nachrufe
Politaktivist Dieter Kunzelmann ist tot
(zeit) - Er war Mitbegründer der Kommune 1 und galt als wichtiger Aktivist der Studentenbewegung in den 1968er Jahren. Mit 78 Jahren ist Dieter Kunzelmann gestorben.
Kommune-1-Bewohner & Antisemit
(sp) - Er war Politaktivist mit skurrilem Humor, repräsentierte aber auch die dunkle Seite von '68. Ein Nachruf auf Dieter Kunzelmann. Von Michael Sontheimer

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Der tägliche Medien-Donald
Identität und Rolle
Wie Trump sich in Umlauf brachte
(faz) - Für Kenner der Politik ist die Karriere des Präsidenten ein Rätsel. Eine Lösung verheißt der Literaturwissenschaftler Stephen Greenblatt mit seiner Lehre der Zirkulation von Selbstbildern. Von Berit Glanz

Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen




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Bundestag
Das gespaltene Parlament
(sz) - Seit einem halben Jahr sitzt wieder eine Partei vom rechten Rand im Bundestag. Was hat sich mit dem Einzug der AfD ins Hohe Haus verändert? Von Katharina Brunner, Sabrina Ebitsch, Sebastian Gierke und Martina Schories
Weidels rassistische Rede
(zeit) - Die AfD-Fraktionschefin Alice Weidel hat im Bundestag eine offen ausländerfeindliche Rede gehalten. Vertreterinnen und Vertreter aller anderen Parteien buhten und widersprachen.
Rechtspopulismus: Worte als Werkzeug
(taz) - Warum es nicht miteinander zu vereinbaren ist, Mitglied des Schriftsteller*innenverbands und AfD-Unterstützer*in zu sein

Mit kleinen Tricks gegen den Rassismus
(dlfk) - Mohamed Amjahid lebt "Unter Weißen" - so heißt sein Buch - und zwar gern und freiwillig. Gegen den Rassismus, den er im Alltag erlebt, hat der Sohn marokkanischer Eltern Strategien entwickelt - darunter auch böse. mehr hier

Rasse & Rassismus

"Die allermeisten genetischen Unterschiede sind gar nicht sichtbar"
(dlfk) - In der Wissenschaft war "Rasse" als unterscheidende Kategorie bei Menschen lange Zeit tabu. Als englischer "race"-Begriff taucht er nun wieder auf. Die Wissenschaftshistorikerin Veronika Lipphardt sagt: Genetische Vielfalt sei viel zu komplex für das Ordnungssystem "Rasse".
Was sagen wir den jungen Leuten? -
(fk) - Friedensgrüße als Programm - Muhammad Sameer Murtaza präsentierte am 15. Mai 2018 seinen Aufruf "Schalom und Salam: Wider den islamisch verbrämten Antisemitismus" im Berliner Urania. Jamal Tuschick war dabei.
Essay
Von Feinden umstellt
(pt) - Statt es den Populisten gleichzutun und immer nur andere - mit Vorliebe das Internet - für die Krise der demokratischen Öffentlichkeit verantwortlich zu machen, sollte die Mitte auf sich selber zu blicken. Der Populismus ist älter als das Internet.  Auszug aus einer Festschrift zum 70. Geburtstag Winfried Kretschmanns. Von Thierry Chervel


Medienticker vom 16.05.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Jedes Buch, das etwas taugt, spielt mit seinem Leser." (T.W.Adorno)

Aktualisiert +11:50 Uhr

Heute u. a.:
Verantwortung der Medien
Über jeden "Mist" berichten?
(dlf) - "Wenn wir als Medien solchen Mist verbreiten, sind wir mit Schuld." Mit dieser Aussage hat Spiegel-Online-Redakteur Janko Tietz auf Twitter eine Debatte über Journalismus und seine Verantwortung eröffnet. Im Dlf sagte er, Journalisten trügen zu einem raueren gesellschaftlichen Klima bei.

Seppelt darf nach Russland
Einreise mit Unwägbarkeiten
(ard) - Russland erlaubt Hajo Seppelt nun doch die Einreise zur WM. Ob der ARD-Experte auch berichten darf, ist unklar. Sollte Seppelt nach Russland fahren, warten dort bereits die Ermittlungsbehörden auf ihn.
+ "Sinneswandel oder nur Versuch, die Debatte zu beenden?"
(mee) -  Auf einer Liste "unerwünschter Personen" steht er aber weiterhin. Bei Einreise droht ihm zudem eine Vernehmung vor einem staatlichen Untersuchungskomitee. Mit Meedia hat der Dopingexperte über die ursprüngliche Entscheidung und die aus Seppelts Sicht überraschende Wende gesprochen.

Netz-Reaktionen zum Dashcam-Urteil
Zwang zum Hellsehen, Selbstüberwachung und die Stasi
(dlfk) - Aufnahmen aus Dashcams dürfen nach einem Urteil nun auch vor Gericht verwendet werden, aber es bleibt verboten, permanent mit den kleinen Autokameras zu filmen. Auf Twitter sorgt das Urteil teils für Zustimmung. Vor allem aber hagelt es Spott.

Neues Urteil zum Böhmermann-Schmähgedicht
"Es geht nicht allein um das Schmähgedicht"
(dlfk) - Das Schmähgedicht von Jan Böhmermann in seiner TV-Satiresendung löste vor mehr als zwei Jahren eine regelrechte Staatsaffäre aus. Ein Gericht verbot einen Großteil des Werkes. Dieses Urteil wurde nun bestätigt. Das allerdings sei eine verpasste Chance, kritisiert Böhmermanns Anwalt, Christian Schertz.
Dreiviertelsieger Erdoğan
(taz) - Das Oberlandesgericht Hamburg hat bestätigt, dass das Anti-Erdoğan-Schmähgedicht zu weiten Teilen rechtswidrig ist ...
(faz) - ... wegen "mangelnder Schöpfungshöhe"
 
Der Neue muss viel aufräumen
Intendanten für das Humboldtforum
(dlfk) - Am heutigen Dienstag wählt der Stiftungsrat des Humboldtforums einen neuen Intendanten. Hartmut Dorgerloh gilt als aussichtsreicher Kandidat. Die Kulturwissenschaftlerin Bénédicte Savoy traut ihm viel zu: Die Arbeit zu leisten, die zehn Jahre lang versäumt worden sei.

Siri Hustvedt über
Körper & Geist
(dlfk) - Warum bin ich "Ich" und nicht "Du"? Wie verhält sich der Geist zum Körper? Schon lange reicht es der Schriftstellerin Siri Hustvedt nicht mehr, Fiktion zu schreiben. In ihrem neuen Essay "Die Illusion der Gewissheit" geht sie philosophischen Fragen nach. - mehr hier
Angriff auf die Neurowissenschaften
(dlfk + dlfk-audio, 7:43 min) - Die Schriftstellerin Siri Hustvedt möchte in ihrem Essay "Die Illusion der Gewissheit" auf eine Erklärungslücke der Neurowissenschaften zwischen Geist und Gehirn aufmerksam machen. Das Denken beruhe auf einer individuellen, komplexen Geschichte, das werde oft ausgeblendet. Eine stringente Argumentation liefert sie aber nicht. - mehr hier

Großes kündigt sich an
Kolumne: Als ich noch ein Kritiker war
(nt) - Wolfgang Behrens fragt sich als Dramaturg, wie sein Arbeitgeber zum Theatertreffen kommt

Nachruf
Tom Wolfe ist tot
(3sat) - Seine Bücher verkauften sich millionenfach und wurden erfolgreich verfilmt. Mit dem Bestseller "Fegefeuer der Eitelkeiten" schaffte es Tom Wolfe in den Literatur-Olymp, zog sich aber zugleich die Kritik des literarischen Establishments zu. Am 14. Mai 2018 ist der US-Schriftsteller und Journalist im Alter von 87 oder 88 Jahren in Manhattan gestorben.
"Er nahm die Pop-Kultur seiner Zeit auf"
(dlfk) - Der US-Schriftsteller und Journalist Tom Wolfe ist tot. Er starb im Alter von 88 Jahren im Krankenhaus. Zu seinen bekanntesten Werken gehört der Roman "Fegefeuer der Eitelkeiten". Er war ein Medium der US-amerikanischen Gegenwart, so der Literaturkritiker Stephan Porombka.
Die Eitelkeit lebt weiter
(dlfk-audio) - Ein Nachruf von Georg Schwarte (3:38 min)
New Journalism: Er schrieb alles mit
(zeit) - Der Schriftsteller Tom Wolfe war ein Provokateur, ein begnadeter Verspotter und der größte US-amerikanische Reporter der Siebzigerjahre. Ein Nachruf von Dirk Peitz
+ Fassungslos in dieser Welt
(sp) - Tom Wolfe war der ewige Reporter im weißen Anzug - und wähnte sich bis zum Lebensende im Duell mit der Welt. Sein erbittertster Feind war dabei immer: die Hässlichkeit. Von Volker Weidermann

+ Kommune 1
Politaktivist Dieter Kunzelmann ist tot
(zeit) - Er war Mitbegründer der Kommune 1 und galt als wichtiger Aktivist der Studentenbewegung in den 1968er Jahren. Mit 78 Jahren ist Dieter Kunzelmann gestorben.

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Der tägliche Medien-Donald
KI
Trump macht sich bei künstlicher Intelligenz selbst zum Top-Berater
(futur) - Das Weiße Haus hat einen KI-Ausschuss gegründet. Dieser wird von wissenschaftlichen Behörden beraten, deren Leiter der Präsident selbst ist. - s. a. IT-News

Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen




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Showdown in Karlsruhe 
Kippt der Rundfunkbeitrag?
(t-o) - Seit seiner Einführung 2013 steht der Rundfunkbeitrag von vielen Seiten unter Beschuss. Seine vehementesten Gegner treffen sich jetzt vorm Bundesverfassungsgericht. Wie stehen ihre Chancen?
Wieso bezahlen?
Zweitägige Verhandlung über Rundfunkbeitrag
(mee) - Die Richter prüfen dazu vier Beschwerden: Drei Privatpersonen sowie der Autovermieter Sixt wehren sich gegen den Beitrag, der seit 2013 in seiner jetzigen Form erhoben wird.

Der besondere Hörtipp
19:30 Uhr - Deutschlandfunkt Kultur - Feature
Das Schwarz-Weiß-Denken der Moderne
Über die Entstehung des Rassegedankens
Utopia ist, wenn die Passfarbe keine Rolle spielt
Ulrike Timm im Gespräch mit Mohamed Amjahid, Journalist, Autor
Wie lebt es sich in Deutschland, wenn man keine weiße Haut und keinen deutschen Pass hat? Was erlebt man bei der Wohnungs- oder Arbeitssuche, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf einem Amt?
Mohamed Amjahid: "Unter Weißen"
Wie Alltagsrassismus ein Leben prägt
(dlfk) - Schiefe Blicke, Vorurteile, Benachteiligungen: In seinem Buch "Unter Weißen" erzählt "Zeit"-Journalist Mohamed Amjahid, wie stark seine Herkunft als Kind marokkanischer Eltern sein Leben in Deutschland bestimmt. Sogar seine Mutter blickt unbewusst durch die rassistische Brille der "Weißen" - mehr hier
Tumult beim Presserundgang im Transitzentrum in Ingolstadt
(dk) - Am Dienstagvormittag ist es in der Immelmann-Kaserne in Oberstimm während eines Presserundgangs zu einem Tumult gekommen. Erst unterhielten sich die Asylbewerber mit den etwa 50 Journalisten über die ihrer Meinung nach menschenunwürdigen Zustände in dem Lager. Dann plötzlich begannen etwa 100 Afrikaner spontan zu demonstrieren.

+  Ein alter deutscher Brauch
Beginn des Fastenmonats Ramadan -
(dlfk) - Einen Monat lang fasten von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang - der Ramadan hat begonnen. Einmal mehr stellt sich die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört. Dabei sei der Ramadan länger hier verbreitet als das Oktoberfest, sagt der Journalist Eren Güvercin.
(foc) - Von diesem Mittwoch (16. Mai) an, dem Beginn des Ramadan, sind unter der Überschrift "d.ramadan" insgesamt 23 Abende geplant. Die jeweilige Veranstaltung läuft bis zum Sonnenuntergang. "Anschließend wird gemeinsam gegessen und weiter diskutiert", heißt es in einer Ankündigung. "Religiöser Brauch trifft im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe auf Performances, Lesungen und Vorträge aus unterschiedlichen Kulturkreisen."

Medienticker vom 15.05.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Vielleicht verdirbt Geld den Charakter. Auf keinen Fall aber macht Mangel an Geld ihn besser." (John Steinbeck)

Aktualisiert: + 1:30 Uhr

Heute u. a.:
Aufrüstung für den Cyberwar
Ausweitung der Kampfzone
(dlfk) - Vor 40 Jahren wurden die ersten militärstrategischen Überlegungen zum Cyberwar vorgelegt. Inzwischen ist alles mit allem vernetzt - und die Bedrohung durch einen Angriff über die Datennetze umfassend wie nie zuvor.

ARD-Teletext
Klötzchengrafik, knapp und präzise
(dlfk) - Noch immer nutzen Millionen Menschen den Videotext. Damit diese Technik nicht zum Auslaufmodell wird, erfindet sich die ARD-Redaktion immer wieder neu - und erfüllt zudem eine wichtige Funktion für barrierefreies Fernsehen.

Medienbehörde untersagt
ORF YouTube, stellt 7-Tage-Regel in Frage
(futur) - Der ORF darf seine Inhalte nicht auf YouTube anbieten. Stattdessen soll die Sieben-Tage-Regel fallen, schlägt die KommAustria vor.

Google Pay
Bezahlen mit dem Handy ´
(dlf) - Wenn es ums Geld geht, sind wir Deutschen ziemlich stoffelig. Wir bezahlen im Netz am liebsten via Rechnung und im Supermarkt entweder bar oder mit EC-Karte. Google will das ändern.

Pamphlete & Schmähschriften
Was Streitschriften sind und was nicht
(dlfk) - Es scheint ein modernes Untertitelphänomen zu sein: die "Streitschrift" gegen dieses und jenes. Doch worüber soll man noch streiten, wenn es zu allen Themen Streitschriften gibt, fragt sich Daniel Hornuff. Und was genau ist eine Streitschrift?

+ Und noch mal Marx
Der Philosoph in der Revolte
(gue) - Eine Tour d'Horizon in 15 Etappen durch die Neuerscheinungen zu Karl Marx' 200. Geburtstag
Von Dieter Kaltwasser
Marx & Engels in Zitaten
zusammengestellt von Herbert Debes
(gue) - "In Deutschland dagegen, wo das praktische Leben ebenso geistlos als das geistige Leben unpraktisch ist, hat keine Klasse der bürgerlichen Gesellschaft das Bedürfnis und die Fähigkeit der allgemeinen Emanzipation, bis sie nicht durch ihre unmittelbare Lage, durch die materielle Notwendigkeit, durch ihre Ketten selbst dazu gezwungen wird."

Kontrollverlust
Slavoj Žižek über "Der Mut der Hoffnungslosigkeit"
(gue) - "Wahrer Mut besteht nicht darin, sich eine Alternative auszumalen, sondern darin, die Konsequenzen der Tatsache zu akzeptieren, dass es keine klar erkennbare Alternative gibt. Der Traum von einer Alternative ist ein Zeichen von theoretischer Feigheit." Von Jürgen Nielsen-Sikora

Die politischen Pflichten der Intellektuellen
Geoffroy de Lagasnerie: "Denken in einer schlechten Welt"
(dlfk) - Die Intellektuellen müssten ihre Stimme erheben und die Verhältnisse infrage stellen. Diesem "linken" Verständnis widmet der französische Soziologe Geoffroy de Lagasnerie seinen Band "Denken in einer schlechten Welt". Offen bleibt dabei, was denn genau falsch läuft

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Der tägliche Medien-Donald


Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen




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"Das Zweigesagte sage nicht"
Die Poesie des Manfred Winkler
(dlfk) - Manfred Winkler war ein jüdischer Dichter und Lager-Überlebender aus der Bukowina. Später schrieb er in Jerusalem auf Deutsch Verse voll strenger Schönheit. Diese sind nun unter dem Titel "Haschen nach Wind" in einem sorgsam gestalteten Sammelband neu zu entdecken.

Bühnenbildner & Regisseur
Karl-Ernst Herrmann ist tot
(sp) - Sein "magisches Licht" schuf Theaterräume von hoher Suggestionskraft: Karl-Ernst Herrmann prägte über ein halbes Jahrhundert den Blick auf das deutschsprachige Theater. Jetzt ist er gestorben.

+ "Das Eigentor"
Özil & Gündogan treffen Erdogan, Ein selbst verschuldetes PR-Desaster
(mee) - Um 12.30 Uhr benennt Jogi Löw seinen vorläufigen Kader für die Fußball-WM in Russland im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Gute zwei Stunden später verkündet das Oberlandesgericht Hamburg sein Urteil im Fall Recep Tayyip Erdoğan gegen Jan Böhmermann. Zumindest bis dahin debattiert ganz Deutschland noch über die National-Kicker Mesut Özil und Ilkay Gündogan, weil sie am Montag den türkischen Präsidenten huldigten und ihm jeweils ein Trikot schenkten.

+ So beliebt sind

Dashcams in Deutschland
(stat) - Die Deutschen stehen der Nutzung von Dashcams im Auto recht offen gegenüber. Darauf deutet eine Umfrage hin, die von Bitkom Research im Januar 2018 durchgeführt wurde. Acht Prozent besitzen bereits eine Dashcam, 13 Prozent wollen in Zukunft eine solche Kamera benutzen und 25 Prozent können sich vorstellen, eine Dashcam zu nutzen. Nur neun Prozent steht der Nutzung ablehnend gegenüber. Dashcams sind kleine Kameras, die auf dem Armaturenbrett befestigt werden können und die gesamte Fahrt aufzeichnen. Im Falle eines Unfalls können sie als Beweismittel dienen, sofern die Rechtsprechung dies zulässt.
BGH erklärt Dashcam-Aufnahmen für zulässig
(dlfk) - Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat entschieden, dass Kameraaufnahmen sogenannter Dashcams in Autos unter Umständen vor Gericht als Beweismittel zulässig sind. Die Aufnahmen verstießen zwar gegen das Datenschutzrecht. Da aber Unfallbeteiligte ohnehin Angaben zu ihrer Person und zur Versicherung machen müssten, sei dies nachrangig.

Medienticker vom 14.05.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, den Menschen das zu sagen, was sie nicht hören wollen." (George Orwell)

Heute u. a.:
Trotz Trump-Schub
Weniger Buchverkäufe im April
(sp) - Sachbücher wie "Fire and Fury" über US-Präsident Donald Trump verkaufen sich gut - doch auch diese Bestseller reichen nicht aus, um das Markt-Minus insgesamt auszugleichen. Die Umsätze mit belletristischer Literatur brechen ein.

Buchmarkt
Frisches Buch, nicht zu toppen!
(zeit) - Eine Werbekampagne des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels tut so, als sei Literatur ein Ersatz für Fernsehserien oder Mittel gegen Heuschnupfen. Was für ein Quatsch. Von Leander Steinkopf

Steinmeier fordert
"Ethik der Digitalisierung"
(fr) - Die digitale Revolution mag nahezu alle Lebensbereiche umfassen - der "Quell des gesellschaftlichen Übels" sei sie aber keineswegs, sagt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim DGB-Kongress.

Schmähpreis
"Bleierne Feder" geht an die NZZ-Gruppe
(info) - Schweizer Autorinnen und Autoren kritisieren die Verschlechterung der Kulturberichterstattung in den NZZ-Medien. - Der Verein Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS) hat am 10. Mai den Schmähpreis "Plume de Plomb" 2018 an die NZZ-Gruppe verliehen. Die Preisrede von Guy Krneta im Wortlaut ...

Pressefreiheit
AfD sperrt SZ aus
(mm) - Die AfD Erding greift die Pressefreiheit an. Sie will die Süddeutsche Zeitung von all ihren Veranstaltungen aussperren - weil sie der AfD zu kritisch ist. Der Erdinger/Dorfener Anzeiger zeigt Solidarität mit den Kollegen und verurteilt den Angriff auf die Pressefreiheit aufs Schärfste

Russiche Pressefreiheit
Russland verweigert ARD-Dopingexperten WM-Einreise
(ard) - Russland hat das Visum des ARD-Dopingexperten Seppelt für ungültig erklärt, das er für die Fußball-WM beantragt hatte. Die Bundesregierung und der Deutsche Journalistenverband kritisierten das Einreiseverbot scharf.

Kolumne Right Trash
Ein Diskurs zum Würgen
(taz) - Rechte Medien und Twitterer sind nicht an einem Diskurs interessiert. Sie in Massen zu blocken, wie es Jan Böhmermann empfiehlt, ist nicht totalitär.
Bayern will ausländische  Hetze im Internet bestrafen
(hei) - Volksverhetzende Postings im Netz soll der deutsche Staat nach dem Willen des bayerischen Justizministers auch dann strafrechtlich verfolgen können, wenn die Täter im Ausland sitzen. Die "Strafbarkeitslücken" im Recht sollen geschlossen werden.

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Der tägliche Medien-Donald
Beitar Jerusalem
Fußballverein trägt Trumps Namen, um politisches Zeichen zu setzen
(stern) - Der israelische Erstligist Beitar Jerusalem huldigt US-Präsident Donald Trump auf ganz besondere Weise. Der Verein will seinen Namen aus Dankbarkeit in "Beitar Trump Jerusalem" umbenennen.

Und die offiziellen White-House-
Verlautbarungen




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Falsche Zahlen der Grünen

Das Trinkwasserpreis-Debakel der deutschen Medien
(üm) - Um mehr als 25 Prozent sollen die Kosten für Trinkwasser in Deutschland seit dem Jahr 2005 gestiegen sein. So ist es seit gestern in fast allen großen deutschen Medien zu lesen. Grundlage dafür ist eine grob irreführende Rechnung, die die Grüne Bundestagsfraktion herausgegeben hat. Journalisten haben sie ungeprüft übernommen - obwohl die Probleme mit ihr offensichtlich sind und leicht zu recherchieren gewesen wären. Von Stefan Niggemeier