Kurz vor seinem Tod 1916 beschrieb Ernst Mach den enormen Einfluss, den die Entdeckung mechanischer Gesetzmäßigkeiten auf die zivilisatorische Entwicklung der Menschheit gehabt hat. Anhand zahlreicher Beispiele für die Konstruktion von Werkzeugen und ihren Gebrauch in prähistorischer Zeit und bei den sogenannten Naturvölkern lieferte Mach einen Beitrag zur Kultur- und Technikgeschichte, der auch heute noch lesenswert ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.02.2016
Rezensent Helmut Mayer freut sich, dass immerhin ein Band zum 100. Todestag von Ernst Mach erscheint. Die als photomechanischer Nachdruck vorliegende Schrift nimmt der Rezensent als Vorgeschichte zu Machs mechanischen Theorien. Skizzenhaft zwar, doch mit konkreten Beispielen und Zeichnungen des Sohnes angereichert, vermittelt der Text Mayer den werkzeughaften Umgang mit den Dingen als protomechanische Elementargeschichte. Dass der Band durch die Beschwörung von Kindheitserinnerungen zugleich Menschheitsgeschichte und Individualentwicklung parallel führt, scheint Mayer rührend.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…