Joachim Gauck genießt in Deutschland höchstes Ansehen. Der Politiker und Bürgerrechtler äußert sich leidenschaftlich zu seinem großen Lebensthema: Freiheit. Er weiß, wie Menschen unter Diktatur und Unterdrückung leiden. Er hat aber auch erlebt, wie ein Volk aufbegehrt und sich die Freiheit erobert. Er spricht über die Möglichkeiten, die sich unserer Gesellschaft und jedem Einzelnen eröffnen, wenn wir die Freiheit zu nutzen wissen. Und über die Notwendigkeit, diese Chancen jetzt zu ergreifen.
Die taz trommelt nach Kräften gegen Joachim Gauck als Bundespräsidenten, und auch der Rezensent Tom Strohschneider nimmt diesen Band zum Anlass, klar zu machen, wie wenig er von Gauck hält. Ganz klar: Der Mann ist ihm nicht links genug, nicht Bürgerrechtler genug, zu pastoral. Der vorliegende Text basiert auf einer Rede, die Gauck 2010 gehalten hat und in der er ausführte, dass die Freiheit nicht nur als "von etwas" begriffen werden sollte, sondern auch "für etwas". Das gefällt Strohschneider nicht, auch nicht dass Gauck Freiheit nur politisch versteht. Aber Freiheit ohne Chancengleichheit taugt für Strohschneider nicht.
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