Eine Auswahl von Sloterdijks Schriften zur Kunst, herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Peter Weibel. In seinen Erkundungen berührt Sloterdijk alle klassischen und modernen Gattungen der Künste, von der Architektur bis zur Musik, von der Malerei zum Film, vom Design zur Typografie. Er durchstreift alle Felder des Sichtbaren und Unsichtbaren, des Hörbaren und Unhörbaren die historische Spannweite seiner Beobachtungen reicht von Delphi bis Hollywood. Er reflektiert über die Bedingungen aktueller Kunstproduktion, vom Sponsorenwesen bis zum Museumssystem, von der Entwicklung der Medien bis zu den Metamorphosen ästhetischer Subjektivität.
Peter Sloterdijk kommt Rezensent Hans-Jürgen Heinrichs wie ein wundersames und vollautomatisches Philosophieklavier vor. Man müsse nur eine bestimmte Taste drücken, und schon werde das ganze Stück nicht nur aufgeführt, sondern immer neu variiert. Dabei sind Sloterdijks Einlassungen zu Lieblingsthemen wie Raum, Weltfremdheit oder Musik "überraschend zeitlos" und scheinen Heinrichs immer wieder interessant und lesenswert. Angenehm fällt ihm Sloterdijks Empfänglichkeit für Töne und Klänge auf. Der "hörende" Philosoph und "gedankengymnastische Jongleur" hat in Heinrichs einen treuen Leser gefunden.
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