Der Raum spielt in den letzten Jahren in den Kulturwissenschaften eine immer bedeutendere Rolle. Stephan Günzel, Professor für Medientheorie an der Berliner Technischen Kunsthochschule, hat in diesem Band die wichtigsten Texte von Herder, Clausewitz und Benjamin über Derrida und Agamben bis zu Said und vielen anderen zusammengestellt und führt in einleitenden Essays zu den jeweiligen Kapiteln "Kultur", "Medium", "Politik" und "Wissen" in das Thema ein.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 13.12.2013
Stephan Günzel hat eine Sammlung von Texten zur kulturwissenschaftlichen Theorie des Raums herausgegeben, berichtet Arno Widmann, 'kulturwissenschaftlich' ist wichtig, weil physikalische Theorien viele der hier versammelten Texte wohl infrage stellten, vermutet der Rezensent. Die "Texte zur Theorie des Raums" reichen aus dem frühen achtzehnten Jahrhundert bis ins Jahr 2000, da ist es ganz natürlich, dass jedem irgendein Autor schmerzlich fehlen wird, meint Widmann, der zum Beispiel gerne Karl Schlögel wiedergefunden hätte, der über die persönlichen, politischen Implikationen von Räumen geschrieben hat, die er am Zweiten Weltkrieg anschaulich macht. Bereichernd ist dieses Buch aber auf jeden Fall, verspricht der Rezensent.
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