Im Gespräch mit Jürgen Engert. Mit einem Beitrag von Arnulf Baring und zwei Reden von Walter Scheel.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.04.2005
Der Titel führt leider ein wenig in die Irre, stellt der Rezensent Louis Gerber fest. Um "Erinnerungen" im Sinne von "Memoiren" gehe es hier nicht. Den Kern des Bandes mache vielmehr ein ausführliches Gespräch Walter Scheels mit dem Journalisten Jürgen Engert aus. Sehr viel Neues sei daraus allerdings nicht zu erfahren, dem Interviewstil Engerts fehle es zudem an "Tiefgang und beherztem Nachfragen". Hinzu kommen ein von Arnulf Baring verfasstes Porträt des ehemaligen Bundespräsidenten und die Texte zweier Reden aus den Jahren 1972 und 1974. Die eine dreht sich um das gescheiterte Misstrauensvotum der CDU - und mit Überlegungen zum Stimmenkauf befasst sich kein geringer Teil diese Rezension. Was im Umkehrschluss bedeutet: Zu diesem Band selbst ist Gerber wenig eingefallen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…