
Schreckliche neue Welt! Auf der
Vienna Biennale denkt man über "
Roboter. Arbeit. Unsere Zukunft" nach,
notiert Roman Gerold im
Standard: "Integriert ist auch eine Arbeit Jeremy Shaws, der die zuckenden Gesichter von Freunden bei Trips mit einem Halluzinogen filmte. Worauf Kuratorin Wirth mit einer Arbeit wie dieser hinauswill, ist die
Widersetzlichkeit des Körpers, seine 'poetische Ineffizienz' gegenüber der Technologie. Behälter, auf denen '
Blut', '
Tränen' oder '
Samen' steht, präsentiert indes Kiki Smith. Ein Gefühl des Ekels beim Betrachter ist dabei durchaus vorgesehen, wenn es nach Wirth geht, denn: 'Wollen wir wirklich eine Zukunft, in der wir uns
nicht mehr ekeln können?'"

Am Londoner Central Saint Martins ist man da schon weiter. Die schwedisch-mexikanische Designerin
Nicole Pérez hat eine ganze Reihe Roboter entworfen,
die nerven,
berichtet Ali Morris in
Dezeen. Denn wenn Roboter uns schon ersetzen, dann bitte in allem: "'Their purpose is not to be efficient but unnecessary, fulfilling the
non-practical,
useless actions that we feel in a relationship,' explained Pérez. 'After all, being in an intimate relationship is not only about dealing with pleasure and fun - it is also about
dealing with the rest.'"
Außerdem: Bei
Domus berichtet Maria Cristina Didero über die
Design Miami/ Basel.