J.D.Salingers "Fänger im Roggen" wird
50 Jahre alt und dieses Ereignis soll auch uns einen Link des Tages wert sein.. Die schönste literarische Würdigung,
findet Reinhard Helling in der
FAZ, habe das Buch durch
Ulrich Plenzdorf erfahren. In den "Neuen Leiden des jungen W." empfiehlt Plenzdorf den Roman seinen Lesern mit den Worten: "Reißt euch das Ding unter den Nagel (...) und gebt es nicht wieder her."
Nach einem Tief in den sechziger und siebziger Jahren, als Salinger vor allem der Rückzug ins Private und mangelnde politische Konsequenz vorgeworfen wurde, zeigt sich die
Salinger-Begeisterung heute wieder ziemlich
ungebrochen. Im Internet
plant beispielsweise die Universität von Wisconsin einen Band mit 100
"Letters to Salinger", von denen die Herausgeber erwarten: "to provide a diverse perspective on the effects of Salinger's work - some letters will reflect on
the ways Salinger has influenced us, some will consider
his literary thumbprint, and some will speak to how Salinger has
influenced society and become an
enduring element in our culture."
Der Salinger-Seiten im Netz sind Legion. Einen ausgezeichneten
Überblick nicht nur über den aktuellen
Stand der Dinge liefert die Website von
Stephen Foskett. Hier finden sich neuere
Beiträge zur Rezeption wie der von
Janet Malcolm, die
"Justice to Salinger" fordert, ein stets aktuelles
Ranking der Salinger-Stories,
neue Artikel in
Magazinen und
Buchveröffentlichungen zum Autor, und eine
vorzügliche Linkliste, die unter vielen anderen Links auch einen zur
New York Times enthält, der alle je im Blatt zu Salinger erschienenen Rezensionen auf einer
Salinger-Spezialseite versammelt.Und natürlich finden auch
Schüler, die etwa ein
Referat über Salinger zu fertigen haben, speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene
Hilfe im Netz, sei es nun zur "Autorenabsicht" oder zur Formulierung ihrer "eigenen Meinung".