Zitat des Tages:
"
Es gibt nichts Demokratischeres als einen Fernsehapparat. Man kann einschalten, umschalten und ausschalten." (
Günther Jauch)
+ Aktualisiert: 16:20 Uhr
Heute u. a.:
Schluss mit Transparenz BND will der Presse nichts mehr sagen müssen(
tages) - Die Auslandsaufklärer fordern im Rechtsstreit mit dem Tagesspiegel ein Ende der Auskunftspflicht. Es soll nur "vertrauliche" Infos geben. Politiker protestieren
+ Pressefreiheit in ÖsterreichInnenministerium will Info-Sperre für kritische Medien(
sp) - Eine E-Mail des österreichischen Innenministeriums sorgt für Wirbel: Die Polizei wird angeregt, missliebigen Journalisten den Zugang zu Informationen einzuschränken. Gravierend sind auch Anweisungen zur Auskunft über Straftaten.
+ Sebastian Kurz wendet sich gegen Ausgrenzung bestimmter Medien(
zeit) - Österreichs Kanzler hat die Bedeutung der Pressefreiheit betont. Zuvor hatte das Innenministerium vorgeschlagen, die Zusammenarbeit mit kritischen Medien zu begrenzen.
+ "Eine Karotte für die Braven, einen Stock für die Kritischen"(
zeit) - Die FPÖ nutzt ihren Einfluss auf die Polizei für politische Zwecke. Das bedroht auch die österreichische Pressefreiheit, sagt Florian Klenk, Chefredakteur des "Falters".
+ Keine "Zuckerl" mehr für kritische Medien(
dlf) - Ein geleaktes Rundschreiben aus dem Innenministerium an die Polizei sorgt für Kritik über Österreichs Grenzen hinaus. In dem Brief heißt es, Kommunikation mit "bestimmten Medien" sei auf das "nötigste Maß zu beschränken". Auch Kanzler Sebastian Kurz hat sich bereits distanziert.
Zeitungskongress 2018Döpfners Hallo-Wach-Ruf an den Journalismus(
mee) - Neuer Telemedienauftrag, check. Neue Richtlinie zum EU-Verlegerrecht, check. Zwei Jahre nach Antritt als BDZV-Präsident hat Mathias Döpfner einen Großteil seiner Hausaufgaben erledigt. Wohl auch deshalb war seine Eröffnungsrede beim Zeitungskongress 2018 kein krawalliger Lobby-Auftritt. Vielmehr appellierte der Springer-Chef an die eigene Zunft, ihre Werte und den Kampf für die Pressefreiheit - und warnte die Verleger-Kollegen, dass neue Schlechtwetterfronten für deren Business aufziehen.
+ Döpfner fordert effektiven Schutz für Journalisten(
nr) - Journalisten brauchten Schutz gegen Attacken bei öffentlichen Veranstaltungen. Er kritisierte aber auch die Medien für ihre Berichterstattung über die Ereignisse in Chemnitz und Köthen.
"Staatliche Aufgabe"ARD-Chef Ulrich Wilhelm will "Super-Mediathek" nicht aus Gebühren finanzieren(
mee) - ARD-Chef Ulrich Wilhelm hat große Pläne: Er will ein "europäisches YouTube" schaffen, das als Gegengewicht zu den dominierenden US-Digitalkonzernen fungiert. Gegenüber dem Handelsblatt führte er seine Idee detailliert aus und betonte dabei, dass in die Digitalplattform keine Rundfunkgebühren einfließen sollen.
US- NetzpolitikTrump gegen Google & Facebook(
futur) - Ein an die Öffentlichkeit gelangter Entwurf eines Dekrets sieht Untersuchungen gegen Online-Netzwerke wegen politischer Voreingenommenheit vor.
+ Türkei Gericht lehnt Zahlung an Denis Yücel ab (
blz) - Ein türkisches Gericht hat den Antrag des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel auf Entschädigung für seine einjährige Haftzeit zurückgewiesen. Das Istanbuler Gericht habe bei einer Verhandlung am Dienstag den Antrag des deutsch-türkischen Journalisten zur Zahlung von 2,9 Millionen Lira (rund 400 000 Euro) wegen "unrechtmäßiger Inhaftierung" abgelehnt, sagte der Vertreter von Reporter ohne Grenzen (RSF) in der Türkei, Erol Önderoglu, der Nachrichtenagentur AFP. Demnach befand das Gericht, dass die Bedingungen für einen solchen Prozess nicht gegeben seien.
"Deutschland spricht"Von der "Schnapsidee" zum internationalen Vorbild(
dlf) - Die Aktion "Deutschland spricht" will Menschen ins Gespräch bringen, die sich sonst scheinbar nichts zu sagen haben. Mit ihrer Idee haben die Initiatoren von "Zeit Online" einen Nerv getroffen. Medien aus Ländern weltweit greifen sie bereits auf.
Frank-Walter Steinmeier: "Wir entscheiden, wie Deutschland heute spricht"(
zeit) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Aktion "Deutschland spricht" von ZEIT ONLINE eröffnet und zum Dialog der Andersdenkenden aufgerufen. Das Redemanuskript
Wie argumentieren Rechtspopulisten? Eine Argumentationsanalyse des AfD-Wahlprogramms(
kit) - Ergebnisse: Die wichtigsten Ergebnisse umfassen: Erstens, aus einer rein logischen Perspektive ist die Argumentation der AfD außergewöhnlich klar und stringent. Dies gelingt ihr deshalb, weil sie sich gezielt auf Annahmen stützt, die vereinfachend oder konstruiert sind. Zweitens, das zentrale Thema der "Flüchtlingskrise" zieht sich beinahe durch die gesamte Argumentation. Es taucht in Argumenten über den Verlust der Leitkultur oder den Verfall der inneren Sicherheit genauso auf wie in Argumenten über die Folg
Gespräch mit Svenja Flaßpöhler... über die Beziehung zwischen Volk und Politik, (
3sat-video) - die weit verbreitete Poltikverdrossenheit und den Aufschwung von rechten, populistischen Parteien.
Brauchen wir Eliten? Dossier im aktuellen
Philosophie Magazin
U. a. die Einführung von Svenja Flaßpöhler: SCHräglage mit Sprengkraft"
Zitat: "Tatsächlich wohnt dem Elitenkonzept eine Schräglage inne, die gerade in Krisenzeiten (ob diese gefühlt sind oder real) eine hochgefährliche Dynamik zu entwickeln vermag. Jetzt, in diesen Tagen, erleben wir sie wieder. "Chemnitz": Dieses Ereignis ist nicht nur Ausdruck von Rassismus, Hetze und einem weitverzweigten, effektiv funktionierenden rechtsextremen Netzwerk. Es ist auch das Symptom eines tiefen Misstrauens, ja Hasses: "Die da oben" haben uns vergessen. (.) Wie aber kann es einer Elite gelingen, den Kontakt zu den Bürgern zu halten, ohne sich gewissen Mehr- oder auch Minderheiten durch allzu leichte Lösungen anzudienen? Das Elitenkonzept - ein schwieriger, vielleicht sogar unmöglicher Balanceakt. Höchste Zeit, ihm auf den Zahn zu fühlen."
Wilhelm-Raabe-Preis
für Judith Schalanskys "Verzeichnis einiger Verluste"
+ "Eine Grenzgängerin zwischen Natur und Poesie"
(
dlk) - Der Wilhelm-Raabe-Literaturpreis geht in diesem Jahr an Judith Schalansky. In ihrem "Verzeichnis einiger Verluste" beschreibt sie "sehr heterogene Texte" über "sehr heterogene, verschwundene Dinge", sagt Juror Hubert Winkels. - "
So handelt dieses Buch gleichermaßen vom Suchen wie vom Finden, vom Verlieren wie vom Gewinnen und zeigt, dass der Unterschied zwischen An- und Abwesenheit womöglich marginal ist, solange es die Erinnerung gibt - und eine Literatur, die erfahrbar macht, wie nah Bewahren und Zerstören, Verlust und Schöpfung beieinanderliegen." (
Klappentext)
ÜbernahmeAufbau Verlag übernimmt Ch. Links(
bb) - Die Ch. Links Verlag GmbH wird zum 31. Dezember Teil der Aufbau-Verlagsgruppe. Die bisherigen programmatischen Linien werden am Standort in der Berliner Kulturbrauerei eigenständig fortgeführt; Christoph Links (64) bleibt bis Ende 2020 alleiniger Geschäftsführer.
(
blz) - Eigentümerwechsel
Art Garfunkel im Gespräch"Bringen Sie das im Text unter: Er singt"(
faz) - Art Garfunkel hat eine Art Autobiographie verfasst. Im Gespräch erzählt er, was er über Bücher von Donald Trump und die Idee eines Simon & Garfunkel reloaded denkt.
Literatur im Fernsehen, heute 22.03 UhrSWR Lesenswert Quartettmit Denis Scheck, Insa Wilke, Anne-Dore Krohn, Ijoma Mangold sprechen über
- Nora Krugs "Heimat.Ein deutsches Familienalbum"
- Nino Haratischwilis "Die Katze und der General"
- Michael Kleebergs "Der Idiot des 21. Jahrhunderts"
- Michael Ondaatjes "Kriegslicht"
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