NDR-RechercheRuhegelder kosten ARD und ZDF Millionen(
nb) - Die Renten, die der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen ehemaligen Führungskräften bezahlt, fallen recht üppig aus. Diese Erkenntnis dürfte nicht allzu sehr verwundern, doch der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat nun Detail dazu recherchiert. Demnach erhalten frühere Intendan:tinnen und Direktor:innen der öffentlich-rechtlichen Sender zum Teil sechsstellige Summen pro Jahr, in einigen Fällen gelte das sogar lebenslang. Etwas anrüchig dürfte dabei sein, dass der eine oder andere die Versorgung schon vor dem Renteneintrittsalter erhält, manche bereits nach nur einem Arbeitstag als Direktor:in. Das Ganze kostet den Gebührenzahlern Millionen.
Vor dem Verfassungsgericht Warum die AfD Geld für ihre Parteistiftung fordert(
dlfk) - Über 500 Millionen Euro bekommen die Stiftungen der Bundestagsparteien jährlich überwiesen. Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung bekommt nichts. Die AfD klagt dagegen vor dem Bundesverfassungsgericht - das Urteil könnte die Stiftungsfinanzierung neu regeln.
Ein Mann der tausend Gesichter Künstler Rodney Graham stirbt mit 73 Jahren(
mono) - Zeit- und Genresprünge charakterisieren das Werk von Rodney Graham. Wie kein anderer Künstler hat sich der Kanadier in die Lebenswelten des 19. und 20. Jahrhunderts hineinbegeben. Jetzt ist er mit 73 Jahren gestorben
Die Fenster von Notre-DameDie Kölner Dombauhütte bringt den Glanz zurück(
dlfk) - Dombaumeister Peter Füssenich und seine Mitarbeiter leisten Feinstarbeit: Sie reinigen und reparieren in Köln vier große Fenster von Notre-Dame. Wie lange wird es noch dauern, bis die niedergebrannte Kathedrale wieder aufgebaut ist?

Im Gespräch
Sänger Roland KaiserVom Weddinger Jungen zum gefeierten Schlagerstar
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dlfk-audio) - Seit fast 50 Jahren steht Roland Kaiser auf der Bühne. Doch wer bei ihm nur an Schlager und Partykracher wie "Sieben Fässer Wein" denkt, greift zu kurz. 1952 im Berliner Wedding geboren, wurde er früh politisiert. Wegen Willy Brandt trat Kaiser in die SPD ein.
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besstellenWegen antisemitischer ÄußerungenAdidas trennt sich von Kanye West(
dlfk) - Nach antisemitischen Äußerungen von Kanye West hat der Sportartikelhersteller Adidas die Zusammenarbeit mit dem US-Rapper Kanye West beendet. Das Unternehmen dulde "keinen Antisemitismus und keine andere Art von Hassrede", heißt es in einer Mitteilung von Adidas in Herzogenaurach. Adidas stoppe die Produktion von Artikeln der Marke Yeezy sowie alle Zahlungen an den auch als Ye bekannten Rapper und seine Firmen. Nach eigenen Angaben rechnet Adidas wegen der Entscheidung mit bis zu 250 Millionen Euro weniger Nettogewinn in diesem Jahr. Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, begrüßte den Schritt und bezeichnete ihn als "überfällig". Zuvor hatte bereits das Modelable Balenciaga die Zusammenarbeit mit West eingestellt.
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faz) - Eine teure Scheidung für Adidas
Desiderius-Erasmus-StiftungFDP will Gesetzesgrundlage (
faz) - Nach antisemitischen Äußerungengegen Zuschüsse an rechte Stiftung
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faz) - Die Parteien bangen um Millionen
Die Roggenanweisungen der Staatlichen Kreditanstalt Oldenburg(
faz) - Wer einen Betrag im Wert von 125 Kilo Roggen anlegt, erhält nach vier Jahren einen Betrag im Wert von 150 Kilo Roggen zurückgezahlt. Aus der Frankfurter Zeitung vom 25. Oktober 192tag_PEM21594
Wie sich Buchhändler erfolgreich gegen Amazon behaupten(
t3n) - Im Buchhandel kommt nichts mehr an Amazon vorbei. Aber ist das wirklich so und muss das so sein? Die Handelskette Thalia jedenfalls stemmt sich mit einer geschickten Strategie in den letzten Jahren gut gegen den Handelsriesen aus Seattle.
PENVerband fordert Freilassung von iranischer Autorin(
dlfk) - Der Autorenverband PEN hat die Freilassung der im Iran inhaftierten Schriftstellerin Atefeh Chaharmahalian gefordert. Sie sei wegen ihres Kampfes für Meinungsfreiheit und Menschenrechte am 3. Oktober in Teheran verhaftet worden, erklärte der PEN in Frankfurt. "Autoren und Autorinnen im Iran wie Atefeh Chaharmahalian sind zum Symbol der Freiheit und der Menschenrechte geworden. Ihren Mut gilt es zu unterstützen, gegen staatliche Gewalt, gegen scheinbare ökonomische Zwänge, gegen Aktivitäten vor unserer Haustür, die mit dem Mullah-Regime kooperieren", so PEN-Sprecherin Cornelia Zetzsche.
IranDer Nachhall der iranischen Popmusik(
piqd) - Eine Kollegin hat hier bei piqd vor Kurzem ein Stück empfohlen, in dem es um die Rolle von Musik bei den aktuellen Protesten gegen das iranische Mullah-Regime geht. Nach wie vor sehr lesenswert! Wer insgesamt mehr wissen will über Musik im Iran und auch darüber, wie sich die Situation vor und nach dem Sturz des Schahs 1979 entwickelt hat, der kann darüber in der taz lesen. Sebastian Reier schreibt dort detailliert, wie die iranische Popmusik von damals bis ins Hier und Jetzt weiterwirkt.
Bild-Chef Johannes BoieDer Anti-Reichelt hat es schwer bei der Bild(
piqd) - Ich empfehle bei piqd selten Texte, die nur mit einem Abo lesbar sind. Für dieses Porträt von Johannes Boie mache ich eine Ausnahme. Unabhängig davon, was man von der Bild-Zeitung hält, sollte man wissen, was ihren Chefredakteur antreibt. Boie ist seit einem Jahr im Amt und dieser Text gibt mir zum ersten Mal das Gefühl, einen der mächtigsten Journalisten Deutschlands etwas besser einordnen zu können.
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sp)- Nach dem Rauswurf von Julian Reichelt sollte Johannes Boie die "Bild"-Zeitung seriöser und weniger skandalträchtig machen. Währenddessen radikalisiert sich sein Vorgänger auf YouTube, viele bei "Bild" trauern ihm nach.
Bilanz für 2022Frankfurter Buchmesse(
brp) - Nach der Messe kommen die Zahlen. Nach der noch sehr überschaubaren Rückkehr 2021 bleiben die Ergebnisse für die Frankfurter Buchmesse 2022 von alter Stärke noch entfernt, geben aber Anlass zur Hoffnung.
Penguin Random HouseKatrin Wurch übernimmt von Doris Schuck(
bb) - Seit 28 Jahren ist Doris Schuck verantwortlich für die Lesungen und Veranstaltungen des Heyne Verlags. Nun verabschiedet sie sich in den Ruhestand. Katrin Wurch übernimmt ab November.
Kritischer Journalist aus Pakistanin Kenia von Polizei erschossen(
zeit) - Ein in Kenia untergetauchter Journalist aus Pakistan ist nahe Nairobi von der Polizei getötet worden. Das Auto, in dem sich Arshad Sharif gemeinsam mit seinem Bruder befand, habe an einer Straßensperre nicht angehalten, sondern beschleunigt, erklärte die Polizei. Laut Polizeibericht wurde der Wagen von neun Kugeln getroffen, eine davon tötete den Journalisten. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um eine Verwechslung - gesucht worden sei in einem Fall von Kindesentführung nach einem ähnlichen Auto.
Google-Mutterkonzern Alphabet sorgt für eine Enttäuschung(
faz) - Weiter schlechte Nachrichten aus der Technologiebranche: Der Mutterkonzern von Google wächst deutlich langsamer. Youtube ist sogar auf Schrumpfkurs. Nur Microsoft präsentiert sich in etwas besserer Verfassung. Von Roland Lindner, New York