Die Islamisierung in
Indonesien schreitet voran. Zwar gebe es in dem Land auch einen
moderaten Islam, erzählt Till Fähnders, der Südostasien-Korrespondent der
FAZ, aber dazu zählt er etwa auch religiöse Schulen, auf die gerade die
Eliten ihres Landes ihre Töchter schicken. Eine hat Fähnders besucht: "Der Lehrer sagt, die Anforderungen seien höher als an den staatlichen Schulen, allein weil die Kinder anstatt in elf Fächern hier in 18 Fächern unterrichtet werden. Die Schüler bekommen einen
Lehrplan vom Religionsministerium, unter dem sie
Koranstudien,
religiöse Ethik,
islamische Gesetze und Geschichte sowie
Arabisch lernen. Der zweite Lehrplan vom Bildungsministerium umfasse Englisch, Naturwissenschaften, Geschichte, Gesellschaft, Staatsbürgerkunde und Javanisch."
Adrian Beck
analysiert bei
hpd.de einen wesentlichen Erfolgsfaktor gerade für die
extremeren Republikaner in den USA: die kaum kontrollierte Macht der
evangelikalen Kirchen. "In den Vereinigten Staaten sind Kirchen
von Bundessteuern befreit, müssen sich im Gegenzug aber an ein
politisches Neutralitätsgebot halten. Das nach dem federführenden Senator benannte Johnson-Amendment wird jedoch von bestimmten evangelikalen Kirchen zunehmend provokant ignoriert, während die IRS, das
US-amerikanische Finanzamt, sich aus der Verantwortung stiehlt. In einer gemeinsamen
Recherche haben
ProPublica und der
TexasTribune zwanzig Kirchen gefunden, die das Johnson-Amendment in den vergangenen zwei Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit verletzt haben - das sind mehr, als die IRS im gesamten vergangenen Jahrzehnt wegen Beeinflussung politischer Kampagnen untersucht hat."