Im Zeitalter der Hirnforschung und Künstlichen Intelligenz entwickelt die Philosophie des Geistes neue Antworten auf die alte Frage nach dem Verhältnis von Bewusstsein und Körper. Klar und prägnant erläutert Dieter Sturma ihre Ansätze.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.02.2006
Angesichts des wachsenden Interesses an den Neurowissenschaften findet Michael Plauen Dieter Sturmas Einführung in die Philosophie des Geistes zunächst einmal begrüßenswert. Als lehrreich bezeichnet er die Abschnitte über das Selbstbewusstsein und die Personalität, hier findet er die aktuelle Debatte und ihre historischen Hintergründe gut herausgearbeitet. Auch die philosophiegeschichtliche Entwicklung des Leib-Seele-Problems hält der Rezensent für plausibel dargestellt: die Materialisten führen alle mentale Zustände auf neuronale Vorgänge zurück, die Dualisten bestehen auf eine grundsätzliche Unterscheidung von Geist und Körper. Allerdings erhebt er Einwände gegen die von Sturma behauptete Nähe von Identitätstheorie und den "eliminativen Materialisten", die die Existenz mentaler Zustände grundsätzlich bestreiten. Das täten Identitätstheoretiker eben nicht, sie führten sie nur auf neuronalen Aktivität zurück. Doch trotz der Einwände sieht er in dem Band eine willkommene Ergänzun zum bisherigen Angebot.
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