Bei
irights warnt Christiane Schulzki-Haddouti davor, den Begriff des "
Dateneigentums" zu unterschätzen. Er dient mitnichten dem Einzelnen, der seine Daten mit diesem Begriff vor dem Zugriff datenverarbeitender Konzerne schützen will. Im Gegenteil: "Im Grunde wird mit dem Begriff des Dateneigentums versucht, eine
völlig neue Eigentumskategorie zu definieren. Dieser Versuch darf nicht von vornherein als abseitig abgetan werden. Digital Natives, die Information als Bestandteil von Kommunikation sehen, die sich ständig in Aushandlungsprozessen befindet, stehen vor diesem Versuch wohl ähnlich wie die Ureinwohner des amerikanischen Kontinents, als europäische Siedler ihnen anhand von Papierzetteln den Begriff des '
Landeigentums' erklären wollten - mit fatalen Folgen. Die Idee vom 'Dateneigentum' könnte über eigenmächtige Risikodefinitionen nach und nach alles,
was auf Kommunikation basiert, bestimmten Verwertungs- und Kontrollinteressen unterwerfen."
Mat Honan
erzählt auf
Buzzfeed eine irgendwie auch tröstliche Geschichte über den
Google-Chef
Sundar Pichai, der bekanntlich indischen Ursprungs ist und sich dem Monsun geschlagen geben musste: "Seine Großmutter war bei seiner Tante gewesen, und als der Regen kam, gingen sie in den zweiten Stock eines Gebäudes, wo sie gestrandet waren. Sie verbrachten vier Tage ohne Wasser, Strom und Handyanbindung. Ein Cousin
sammelte Regenwasser, so dass sie etwas zu trinken hatten. vier Tage lang hatte der Chef der Firma, die mehr Informationen über mehr Leute sammelt als jede andere auf dem Planeten,
keine Nachricht darüber, wie es seiner Familie erging."