Der große Filialbuchhändler
Thalia, das Schreckgespenst der Branche, bevor Amazon kam, feierte in Hamburg seinen hundertsten Geburtstag,
berichtet der
Buchreport. Man versuchte sich sich mit der Kampagne "Welt, bleib wach" auch als politisches Unternehmen zu profilieren: Aber "in der Buchbranche steht Thalia für die
massive Konzentration im Buchhandel. Zuletzt hat sich das in größerem Umfang 2019 in der Übernahme des Regionalfilialisten Decius (Niedersachsen) und der Fusion mit dem NRW-Marktführer Mayersche gezeigt. Hinzu kommen, alleine 2019, die Übernahmen von
zehn Standorthändlern aller Größenordnungen, um das Netz enger zu knüpfen, darunter auch kleine 140-qm-Flächen."
Weiteres: Auf der Literaturseite der
SZ schildert Willi Winkler sehr ausführlich, wie
Wilhelm Höttl, einst
SS-
Offizier und nach dem Krieg getarnt als Verleger des Nibelungen-Verlags in Linz
für allierte Geheimdienste tätig, gemeinsam mit dem heute vergessenen, aber einst für seine Trilogie "Die Throne stürzen" von Hitler als Staatsdichter verehrten und nach dem Krieg von Piper verlegten Schriftsteller
Bruno Brehm sowie dem
Piper-
Verlag in den fünfziger Jahren als Geldwaschanlage funktionierten.