Erdbeben bei
Rowohlt. Nach gerade mal einem Jahr als Verlagschef hört
Florian Illies wieder auf, für den sehr brutal die beliebte und erfolgreiche
Barbara Laugwitz abserviert wurde. Unter anderen
meldet dies Mara Delius in der
Welt, ohne sagen zu können, wer hier wem zu viel zugetraut hat. Was für eine peinliche Party!, ruft dagegen Sandra Kegel in der
FAZ und
erinnert noch einmal an Illies' gefeierten Einzug: "Von Holtzbrinck wurde das vorausschauend eingefädelt, mit Verträgen, die lange zuvor unter Dach und Fach waren, und einer Pressearbeit, die es möglich machte, dass Volker Weidermann vom
Spiegel nicht nur den spektakulären Wechsel an der Spitze von Rowohlt 'exklusiv' vermelden konnte, sondern gleich auch
die Lesart mitgab: Gute Entscheidung! Weil? Laugwitz sei eben nicht präsentabel, 'zu geringe öffentliche Präsenz', und außerdem 'ohne klares verlegerisches Profil'. Während er, Illies, das schon schaukeln werde. So kann man sich irren. Das Fatale ist, dass jetzt
alle beschädigt sind. Laugwitz, Rowohlt, Holtzbrinck, Illies."