In Berlin-Karlshorst gibt es ein
Deutsch-Russisches Museum (
Website), dessen Gremien mit Vertretern verschiedener Länder besetzt sind.
Hubertus Knabe sieht sie sich in der
FAZ ein bisschen genauer an. Das Museum hat sich von Putins Krieg zwar
distanziert, aber im Vorstand sitzt neben belarussischen Vertretern auch ein ergebener Propagandist Putins,
Wladimir Lukin. (Der ukrainische Vertreter hat seit der Besetzung der Krim nicht an Tagungen der Museumsgremien teilgenommen.) Das noch zu DDR-Zeiten gegründete ehemalige "Museum der
bedingungslosen Kapitulation des faschistischen Deutschland im Großen Vaterländischen Krieg" könnte auch deutschen Behörden und Staatskulturministerin
Claudia Roth Kopfzerbrechen bereiten, so Knabe: "Die Frage, ob es Pläne gebe, die
Trägerschaft des Museums zu verändern, und wenn ja, in welcher Form, lassen die Verantwortlichen unbeantwortet. Die Pressestellen von Annalena Baerbock und Claudia Roth teilen lediglich mit, dass die Sitzungen des Trägervereins '
bis auf Weiteres'
ausgesetzt seien."