9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

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9punkt - Die Debattenrundschau vom 17.01.2026 - Medien

Die Repubblica, einst vielleicht die beste Zeitung Europas, gegründet vor fünfzig Jahren, weltweites Vorbild eines modernen Zeitungslayouts mit einer Auflage von 800.000, soll verkauft werden - zusammen mit der gesamten Gedi-Gruppe, zu der auch La Stampa, ein anderes Flaggschiff der italienischen Presse, gehört. Verkäufer ist John Elkann, heutiger Chef des Agnelli-Clans. Elisa Britzelmeier berichtet für die SZ, auch über die Proteste gegen die Pläne, zumal der Käufer, eine griechische Gruppe, dem Trumpismus nahestehen soll. Aber zuvor hatte sich die Repubblica aus eigener Kraft heruntergewirtschaftet: "Der gesamte italienische Zeitungsmarkt ist eingebrochen, die Repubblica aber steht besonders schlecht da: Im November 2025 verkaufte die Zeitung nur noch etwa 56.600 gedruckte Exemplare im Einzelverkauf. Auch inklusive Digitalabos bleiben die Zahlen weit hinter dem Marktführer Corriere della Sera zurück. Dabei lagen die beiden einmal fast gleich auf."
Stichwörter: La Repubblica

9punkt - Die Debattenrundschau vom 14.01.2026 - Medien

Karikatur von Eric Salch. Charlie Hebdo
Großes Entsetzen über eine Karikatur bei Charlie Hebdo, die am offiziellen Trauertag der Schweiz für die Opfer von Crans-Montana veröffentlicht wurde. Sie zeigt unter der Überschrift "Les Brulés font du ski" (Die Verbrannten fahren Ski) zwei bandagierte Skifahrer in Abfahrt. Der Titel ist eine Anspielung auf Patrice Lecontes Filmkomödie "Les Bronzés font du ski" (Die Braungebrannten fahren Ski) aus dem Jahr 1979, erklärt in der FAZ Andreas Platthaus, der sich fragt, warum nun gleich wieder geklagt werden muss, denn gegen die Opfer von Crans Montana gehe es hier nicht: "Zynismus? Allemal. Zugleich aber auch ein grober Keil auf einen groben Klotz, denn die Tourismusbranche von Crans-Montana wirbt nach der Brandkatastrophe und den davon provozierten Reiserücktritten immer offensiver damit, dass die dortigen Skilifte weiterhin offen sind und ideale Abfahrtbedingungen herrschen. Ökonomisch ist das verständlich, aber nicht weniger zynisch. Die Redaktion von Charlie Hebdo weiß bei aller Lust an der Provokation ganz genau, was sie ins Visier nimmt: Hier sind es nicht die Toten, sondern jene Lebenden, die sich um nichts sorgen außer ihren Einnahmen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 09.01.2026 - Medien

Daniel Rotsteins Perlentaucher-Artikel über die deutschen Medien und den Gaza-Krieg hat nicht nur in den Kommentaren für eine lebhafte Diskussion gesorgt, sondern auch im Netz. Der bloggende Jurist Wolf Reuter fragt sich auf Twitter unter Verweis auf Rotsteins Artikel, warum es so schwer ist, Fehlinformationen zu korrigieren. "Rein menschlich gelingt das kaum jemandem, es wäre aber leider die Wahrheit. Noch schwerer, ja unmöglich, wird das ja, wenn man es permanent vor einem Millionenpublikum gesagt hat, vor dem man jetzt wie ein Idiot dastehen würde. Ich verstehe diese menschliche Regung, aber sie ist zu tiefst tragisch, zerstört den Gedanken der Völkerverständigung und trifft aus dem Land der Täter wieder einmal die Juden. Und dieses Mal tödlich, denn deren Zukunft in Europa, vor allem aber in Deutschland, ist akut gefährdet."

Die Konkret stellt ihre Printausgabe ein. In der Welt wird Jakob Hayner leicht wehmütig, vor allem nachdem er die ersten vier Bände der "Gesammelten Schriften" des 2019 verstorbenen langjährigen Herausgebers Hermann L. Gremliza durchgeblättert hat: "Man staunt nicht schlecht, wie sehr Gremlizas Schriften zur Gegenwart passen - oder umgekehrt. Da begegnet man einem US-Präsidenten, der mit 'Make America Great Again' Wahlkampf macht (Ronald Reagan) und Südamerika statt der 'Soft Power' die kriegerische Seite des Imperiums spüren lässt (Honduras, Grenada, Nicaragua). Europa wird zur 'Nachrüstung' in der Blockkonfrontation genötigt, während in Deutschland eine 'geistig-moralische Wende' den Salto mortale aus der Wirtschaftskrise ins neue Nationalgefühl schaffen soll. Und über allem schwebt der Atomkrieg. Klingt vertraut?"

9punkt - Die Debattenrundschau vom 08.01.2026 - Medien

Nicht dass Sophie von der Tann, die ARD-Korrespondentin in Israel, keine Kritik verdiente. Aber die Debatte, die aus Anlass des Hanns-Joachim-Friedrich-Preises über ihre Arbeit entbrannte, war zu personalisiert, findet Daniel Rotstein, der im Perlentaucher die bisher vollständigste Bestandsaufnahme der sehr oft tendenziösen Berichterstattung in den Öffentlich-Rechtlichen aber auch Medien wie dem Spiegel, der FAZ und der SZ liefert. Er will zeigen, "dass Sophie von der Tann lediglich ein kleiner Teil eines Systems ist, in dem die Hamas seit dem 8. Oktober 2023 als Akteur praktisch nicht mehr vorkommt. Ein System, in dem Falschmeldungen (etwa israelische Angriffe auf ein 'Lager', das nicht existiert, mehr bei U.M.) nicht korrigiert werden und immer zulasten Israels (mehr hier) ausfallen, und in dem das Hamas-Pogrom genutzt wird für eine kontinuierliche Abrechnung mit der Regierungspolitik Israels."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 02.01.2026 - Medien

Der Verleger der Schweizer Weltwoche, Roger Köppel, verbreitet in seiner Zeitung russische Fakenews. Neulich wurden dort die Verbrechen von Butscha geleugnet. Springers Welt hat Köppel vor einigen Tagen ein Forum geboten, wo er die EU als gefährlicher als Russland darstellte. Es gibt Gerüchte, dass Köppel von der EU als Putin-Propagandist unter Sanktionen gestellt werden soll. Das ist heikel, aber nachvollziiehbar, meint Nicholas Potter in der taz: "Die Meinungsfreiheit ist in einer Demokratie ein hohes Gut, das geschützt werden muss. Doch die Meinungsfreiheit bedeutet nicht die Freiheit, unwahre Tatsachenbehauptungen in die Welt zu streuen. Sie bedeutet auch nicht die uneingeschränkte Freiheit, Propaganda auf professionelle Art zu verbreiten, um die Kriegsziele eines autoritären Regimes zu unterstützen. Und die liberale Demokratie muss auch wehrhaft sein. Köppel nutzt die Meinungsfreiheit gezielt aus, um russische Kriegspropaganda und Verschwörungsideologien zu verbreiten."

In der SZ halten Josef Kelnberger und Ronen Steinke Behauptungen von EU-Sanktionen gegen Köppel für "reine Spekulation": "Von EU-Plänen gegen Köppel ist nichts bekannt. Für Aufregung in der Schweiz sorgte ein deutscher Rechtsanwalt, Viktor Winkler, der auf Sanktionsrecht spezialisiert ist. Er spekulierte in einem Medieninterview, dass auch eine Person wie Roger Köppel wohl Gefahr laufe, wegen des Vorwurfs der Putin-Propaganda sanktioniert zu werden. Viktor Winkler ist aber kein Insider mit Regierungswissen."

In der SZ kritisiert Helmut Mauró die Einstellung der terrestrischen Ausstrahlung des MDR-Klassik-Senders: "Dabei hilft ein Sender wie MDR-Klassik gerade jenen, die auch in Zeiten schier grenzenlosen digitalen Zugriffs auf Quellen und Tonträger, auf Unterrichtsprogramme und Fachgruppen noch immer erschwerten Zugang zu Kunst und Kultur finden. Ein gut konzipiertes Musikprogramm - und das waren die öffentlich-rechtlichen Klassik- und Wortprogramme allemal - kann auch bildungsferne Schichten erreichen, neugierig machen, informieren. Im Gegensatz zu kommerziellen Sendern hätten die öffentlich-rechtlichen auch ein stabiles finanzielles Rückgrat, würden sie nicht teils übertriebene Gehälter und Luxusrenten bezahlen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 29.12.2025 - Medien

Deutsche Medien halten zwar gerne Vorträge über die Aufarbeitung von Vergangenheit, in eigener Sache sind sie damit aber nicht so engagiert. Der Fall des Donaukurier-Verlegers Wilhelm Reissmüller, der jahrelang wie der König von Ingolstadt agierte, und seine Nazivergangenheit kaschiert hatte, ging vor einigen Jahren durch die Presse (unsere Resümees). Nicht viel anders ist es in Oldenburg, wo der einstige Chef Fritz Bock bis heute von seinen Nachfolgern als einer gefeiert wird, der Juden gerettet habe - nach Kriegsende hat er die noch heute erscheinende Nordwest-Zeitung (NWZ) gegründet. In Wahrheit verbreiteten "die Oldenburger Nachrichten antisemitische Hetze und Kriegspropaganda in Reinform - unter anderem von Edith Ruß, deren NS-Vergangenheit die taz öffentlich machte. Regelmäßig befürwortet die Zeitung Hinrichtungen von 'Verrätern', 'Volksschädlingen' oder Juden. 1939 führt sie die Kriegsbeilage 'Der Waffenträger' ein. 1943 ist zunächst Schluss für die Oldenburger Nachrichten. NWZ-Verantwortliche fabulieren heute, die Zeitung sei von den Nazis 'verboten' worden. Tatsächlich wurde sie wegen Materialmangels mit dem örtlichen NSDAP-Blatt zusammengelegt. 'Verlag und Schriftleitung leisten damit einen besonderen Beitrag, um dem Kriege und dem Siege zu dienen', erklärt die Zeitung in 'demselben Verantwortungsbewusstsein, mit dem sie bisher ihre Aufgaben für Führer, Volk und Reich erfüllt hat'."

Die US-Regierung hat Einreise-Verbote gegen die Geschäftsführerinnen der Organisation "HateAid", Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon, erlassen. Jene Stimmen, denen die NGO schon lange ein Dorn im Auge war, triumphieren nun, seufzt Johannes Schneider bei Zeit Online: "In der Realität ist HateAid eine Organisation, die Hass im Netz bekämpfen will, indem sie Opfer berät, juristischen Beistand leistet und digitalen Plattformen, die mutmaßlich Hass fördern, auf die Pelle rückt. Beziehungsweise indem sie diejenigen unterstützt, die das tun und deshalb in Schwierigkeiten geraten." Es gibt aber auch berechtigte Kritikpunkte, meint Schneider, deshalb muss eine Debatte "geführt werden - und Organisationen wie HateAid brauchen überzeugende und unmittelbar kommunizierte Kriterien, wem sie nicht helfen und warum. Aber sie darf auch nie so geführt werden, als wäre eine solche Organisation das zentrale Problem oder der Staat, der sie unterstützt - und nicht die zersetzenden Kampagnen, denen sie entgegenwirken will."

Ludwig Greven kritisiert bei den Ruhrbaronen, dass die staatlich geförderte Organisation "HateAid" daran arbeite, auch "Meinungen und Ansichten unterhalb der Grenze des Strafbaren und unzweifelhaft Verfassungswidrigen aus dem Bereich des Sagbaren auszuschließen… Politische Programme zur Förderung der Demokratie und zur Überwachung von Meinungsäußerungen oder Falschaussagen sind daher, auch wenn sie auf den ersten Blick wertvoll erscheinen mögen, mit äußerster Vorsicht zu betrachten. Denn Politiker und Regierungen maßen sich damit an zu bestimmen und zu sanktionieren, was demokratisch zulässig sei und was nicht."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 20.12.2025 - Medien

Der prominente Journalist Robin Alexander verlässt den Springer-Verlag, berichten Thore Rausch und Moritz Baumstieger in der SZ. Er ist nicht der erste, und es scheinen weitere zu folgen. Hintergrund ist der Umbau der Welt zu einem "politischen Kampfblättchen" (weil es nur noch 16 Seiten hat) gegen die Brandmauer: "Seit Axel Cäsar Springer haben die Zeiten sich geändert und mit ihnen der Zeitgeist. In den USA regiert wieder Donald Trump, auch dank der Unterstützung von Tech-Größen wie Peter Thiel und Elon Musk, deren Nähe Springer-CEO Mathias Döpfner inzwischen wichtiger zu sein scheint als der demokratische Konsens in der ollen Bundesrepublik." Rausch und Baumstieger notieren auch, dass der Verleger Holger Friedrich, dessen Berliner Zeitung heute wie von Russland gesteuert wirkt, neulich bei der Welt seine Ansichten verbreiten durfte.
Stichwörter: Springer Verlag, Brandmauer

9punkt - Die Debattenrundschau vom 19.12.2025 - Medien

Zu Weihnachten wendet sich Perlentaucher Thierry Chervel an die Leser und Leserinnen: "Der Perlentaucher hat inzwischen 110.543 Rezensionsnotizen zu 67.013 Büchern. Auch darum werden wir in Marbach archiviert, wir spiegeln die qualifizierte literarische Öffentlichkeit dieses Jahrhunderts. Wir machen seit dem dem 15. März 2000 eine tägliche Feuilleton-Presseschau, heute sind es sogar zwei. 500.000 verschiedene Menschen besuchen den Perlentaucher monatlich mindestens einmal. 22.000 Leser haben unsere täglichen Newsletter abonniert, 35.000 Leser unseren monatlichen Bücherbrief. Von diesen 500.000 Lesern möchten wir etwa 2.000 Lesern ganz besonders herzlich danken."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 18.12.2025 - Medien

Ausgerechnet die neofaschistische Giorgia Meloni könnte verhindern, dass die traditionsreichen italienischen Zeitungen La Republica und La Stampa (unsere Resümees) in den Besitz des griechischen Reeders Theodore Kyriakou übergehen, schreibt Dominik Straub in der FR. Die Regierung kann ihre "Golden Power" nutzen, um den Verkauf zu stoppen, was aber bedeuten könnte, dass die Meloni-kritischen Zeitungen in die Hände vom Meloni-Unterstützer Francesco Gaetano Caltagirone fallen könnte. "Bisher hatten sich Befürchtungen, die postfaschistische Giorgia Meloni könnte die Medienvielfalt in Italien untergraben und kritische Medien auf Regierungskurs bringen, nicht bewahrheitet. Sollte sie nun aber der Versuchung erliegen, gegen den Verkauf der Repubblica und der Stampa die 'Golden Power' in Stellung zu bringen, um ihren politischen Freund Caltagirone zum Zug kommen zu lassen, müsste dies als eine radikale und bedenkliche Abkehr von ihrer bisherigen medienpolitischen Neutralität gewertet werden."

In der SZ erinnert Claudius Seidl an die Tage auf Twitter (heute X), an denen noch Hölderlin-Zitate gepostet wurden und die Plattform einen Mehrwert bot. Bei der Übernahme durch Elon Musk sind viele zu (linke bis linksliberale) Bluesky geflüchtet, kommen aber wieder zurück, weil sie merken, dass nur auf X etwas zu holen ist. "Die Linksliberalen kehren genau deshalb zu X zurück, vermutet der New Yorker: Weil, bei Bluesky unter sich zu bleiben, keinerlei Wirkung habe. Und weil das 'Wettrüsten um die Aufmerksamkeit' nur bei X gewonnen werden könne." Schließlich könne Elon Musk nicht alle X-Nutzer durch Algorithmen kontrollieren. "Der Gegner ist sehr mächtig; vielleicht sollte man den Wettbewerb aber trotzdem wagen. Nicht weil es leicht ist, sondern weil es schwer ist."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 16.12.2025 - Medien

Zu ihren großen Zeiten waren die italienischen Zeitungen La Repubblica, La Stampa und der Corriere della Sera die Krone des europäischen Journalismus, auch wenn das in Deutschland weithin unbekannt war. Nun berichtet Michael Braun für die taz, dass La Repubblica und La Stampa verkauft werden sollen. La Stampa gehörte schon seit Ewigkeiten den Agnellis, die Repubblica war später hinzugekommen. "Dass der Agnelli-Clan aus dem Mediengeschäft aussteigen will, kann nicht wirklich überraschen. Allein im Jahr 2024 machte die Gedi 45 Millionen Euro Verlust, seit 2019 türmte sie ein Minus von insgesamt gut 360 Millionen Euro auf. Dass die Situation sich bessern könnte, glaubt in Italien niemand. Dort ist der Zeitungsmarkt dramatisch abgestürzt. Im Land werden täglich nur noch 1,3 Millionen Tageszeitungen verkauft, Digitalabos inklusive (zum Vergleich: In Deutschland sind es rund 10,5 Millionen Exemplare). Besonders bitter ist der Niedergang für La Repubblica. Das Blatt, das in seinen besten Zeiten, in den Neunzigerjahren des letzten Jahrhunderts, noch täglich 700.000 Exemplare absetzte, das auch in der ersten Hälfte der Nullerjahre noch auf eine verkaufte Auflage von über 600.000 kam, krebst heute bei nur noch gut 100.000 Auflage rum."

Springer-Chef Mathias Döpfner, der wirtschaftlich in den USA engagiert ist, hat neulich einen liebedienerischen Artikel pro Trump in der Welt abgesetzt, der Zweifel an der antitotalitären Ausrichtung des Springer-Konzerns bestärkt: "Mein Eindruck ist, dass unsere schwierigen amerikanischen Freunde tatsächlich genau das wollen, was sie sagen: ein starkes Europa", säuselt er da. Darauf antwortet heute kurz FAZ-Medienredakteur Michael Hanfeld: Auch wenn man einige Kritikpunkte an Europa teilen mag, so Hanfeld, sollte man das Eigentliche nicht mutwillig ausblenden: "Die MAGA-Regierung und die Republikaner setzen auf rechtsextreme Parteien, bei uns auf die russlandhörigen Vaterlandsverräter von der AfD, um Europas Demokratie zu zerstören... Trump und seine Leute wollen kein starkes, autonomes Europa; sie wollen eines, das ihren politischen Vorstellungen entspricht, das sich den ganze Gesellschaften umformenden US-Digitalgiganten unterwirft und ansonsten als nützlicher Vasall nicht im Weg steht."
Stichwörter: Döpfner, Mathias