Morgen tagt die
VG Wort wieder. Schuld an dem ganzen Ärger um die Ausschüttungen an die Verlage ist der Jurist und
Perlentaucher-Autor Martin Vogel, hat der Michael Hanfeld von der
FAZ herausgefunden: "Er sorgte seinerzeit als Berater der vormaligen Justizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) für einen
Passus im Urheberrechtsgesetz, der eine Rechtewahrnehmung, wie die VG Wort sie ausübt, ausschließt. In dem Gerichtsverfahren gegen die VG Wort, das vor dem BGH endete, fuhr er
die Ernte ein." In allen anderen Fällen verteidigt die
FAZ das "geistige Eigentum" selbstverständlich.
Die SZ ist sogar zu vornehm, den Namen Vogels überhaupt
auszusprechen! Detlef Esslinger
fürchtet , dass
Sperrminoritäten wie der Verband "Freischreiber" eine Einigung zwischen Autoren und Verlagen abermals verhindern werden: "Kann das wirklich sein: dass Autoren Geld deshalb nicht nehmen, weil sie darauf bestehen, noch ein paar Euro mehr zu bekommen? Einige der 'Freischreiber' und erst recht jener
Münchner Gelegenheitsautor, der bis zum BGH gezogen war, sind
echte Michael-Kohlhaas-Typen. Sie wollen recht haben bis zum letzten Cent, und wenn darüber kleine Verlage hopsgehen - ihnen doch wurscht."