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Bayreuth

Insgesamt 43 Einträge in 3 Kategorien

3 Bücher von insgesamt 28

Marie Luise Maintz (Hg.) / Holger von Berg (Hg.) / Katharina Friederike Wagner (Hg.): Sündenfall der Künste?. Richard Wagner, der Nationalsozialismus und die Folgen

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Bärenreiter Verlag, Kassel 2018
ISBN 9783761824658, Gebunden, 221 Seiten, 38.95 EUR
[…] " Wagners Kunst eingeschrieben? Wem 'gehört' Wagner? Die Kontroverse über die Nachbarschaft zwischen Kunst und Barbarei, die schon Thomas Mann umtrieb, ist Ausgangspunkt dieses Themenbuches…

Hans Rudolf Vaget: "Wehvolles Erbe". Richard Wagner in Deutschland. Hitler, Knappertsbusch, Mann

Cover
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2017
ISBN 9783103972443, Gebunden, 560 Seiten, 28.00 EUR
[…] Hitler und Thomas Mann waren nicht nur politische Feinde, sie waren auch Gegenspieler, wenn es ums das geistige Erbe Richard Wagners ging. Das wusste der ehrgeizige Dirigent Knappertsbusch…

Sven Brömsel: Exzentrik und Bürgertum. Houston Stewart Chamberlain im Kreis jüdischer Intellektueller

Cover
Verlag Ripperger und Kremers, Berlin 2015
ISBN 9783943999709, Kartoniert, 331 Seiten, 29.9 EUR
[…] Es wird eine verzweigte Intellektuellen- und Ideengeschichte um 1900 aufgeschlagen. Der Sozialphilosoph - heute aber vor allem als Schwiegersohn Wagners, Bayreuther Ideologe…
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3 Presseschau-Absätze von insgesamt 4

Efeu 10.08.2019 […] mit der Richard-Wagner-Stiftung einen unbefristeten Mietvertrag für das Festspielhaus ab. Und er verspricht seinen wichtigsten Geldgebern - Bund, Freistaat Bayern, Stadt Bayreuth und die Mäzene der 'Gesellschaft der Freunde von Bayreuth' - nach dem Ende seiner Amtszeit die Gesellschafteranteile, sofern die ihm im Gegenzug einen Leitungsvertrag auf Lebenszeit gewähren. Der Handel kommt zustande, Wolfgang […] Wolfgang Wagner war wahrlich nicht der "gutmütige Theateronkel" zu dem ihn die Bayreuther Ausstellung "Der Prinzipal" machen möchte, hält Florian Zinnecker bei Zeit Online fest: "Im Juni 1976 erklärt Wolfgang Wagner in einem Interview mit dem Playboy alle anderen Familienmitglieder pauschal für ungeeignet, die Festspielleitung zu übernehmen, auch die eigenen Kinder. 1986 wandelt er das Ein-Mann-Unternehmen […]
Efeu 27.07.2015 […] Bild: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele Ein hoch abstraktes Bühnenbild von Frank Philip Schlössmann. Tristan trinkt nicht den Liebestrank (er liebt Isolde eh schon) und Isolde stirbt nicht den Liebestod (sie wird von Marke in seine Höhle gezogen). Dies sind die drei wichtigsten Ingredienzien von Katharina Wagners "Tristan und Isolde"-Inszenierung, die am Samstag in Bayreuth Premiere hatte. Interessanter […] niemandem weh. Ein Lob ist das nicht." Katharina Wagner hat "ihre gepflegten Krallen eingezogen", bedauert Eleonore Büning in der FAZ, großes Lob geht dafür an den ersten Musikdirektor in der Geschichte Bayreuths, Christian Thielemann: Der sei in "Spitzenform" und peitsche sein Orchester ordentlich an: "Diese herzklopfende Dynamik! Dieses schattenhafte Hin und Her!" Auch Brembeck sieht Thielemann im übrigen […]
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3 Artikel von insgesamt 11

Leseprobe zu Gottfried Wagner: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Teil 2

Vorgeblättert 08.04.2013 […] empor, der ihren Blick streng-vertrauensvoll erwidert. Es ist in ihrem Blick auch die Beharrlichkeit zu spüren, mit der sie später, nach dem Tod Wagners, gegen alle Widerstände ihre Machtansprüche in Bayreuth durchsetzte. Um die Rolle der bedingungslos ergebenen Ehefrau, die sie spielte, zu verstehen, muss man ein paar Dinge über ihre Kindheit wissen.(210) Cosima wurde am 24. Dezember 1837 als uneheliches […]

Leseprobe zu Gottfried Wagner: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Teil 3

Vorgeblättert 08.04.2013 […] kämpfte. Briefe, Quellen und Dokumente, die ihr nicht passten, verschwanden in Giftschränken oder wurden von ihr vernichtet. Sie erwies sich als eine tyrannische Festspielleiterin, die mit ihrem Bayreuther Kreis das geistige Klima für den Nationalsozialismus vorbereitete. Als Mutter gab sie die Prägung, die sie in der Kindheit erhielt, an ihre Kinder weiter; auch sie wurden zum Leiden erzogen. "Die […] einmal alles, um ihm den Spaß zu verderben? Ungnädig soll sie den angekündigten Venedigbesuch seiner jüngsten Eroberung, der jungen Sängerin Carrie Pringle durchkreuzt haben, die ihn auf der Bühne des Bayreuther Festspielhauses als Blumenmädchen im Parsifal becirct hatte.(257)      Es schließen sich in Wagners letztem Aufsatz noch einige verschwommene Ausführungen über Monogamie und Polygamie an und über […] Frauenverachtung wirkte weiter. In dem Wiener jüdischen Schriftsteller Otto Weininger fand er einen glühenden Adepten. Die Aufführung des Parsifal, die der zweiundzwanzigjährige Weininger 1902 in Bayreuth sah, geriet ihm zum Erweckungserlebnis. So machte er sich, ausgehend von Wagners "Bühnenweihfestspiel", seine eigenen Gedanken über die Kundry-Natur des Weibes und die Lösung der Frauenfrage: "Wagner […]
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