Buchautor

Felix Hollaender

Felix Hollaender, geboren 1867 in Leobschütz/Schlesien, gestorben 1931 in Berlin, war ein deutscher Schriftsteller, Kritiker, Dramaturg und Regisseur. Hollaender war ein Sohn des Mediziners Siegmund Hollaender und dessen Ehefrau Renette Danziger. Der Dirigent Gustav Hollaender und der Komponist Victor Hollaender waren seine Brüder; der Komponist Friedrich Hollaender war sein Neffe. Hollaender studierte an der Universität Berlin u. a. bei Wilhelm Dilthey, Friedrich Paulsen, Erich Schmidt und Georg Simmel. Bereits während der ersten Semester konnte er seinen ersten Roman veröffentlichen. Da auch seine weiteren Publikationen sehr erfolgreich waren, brach Hollaender sein Studium ab und ging auf Reisen. Allerdings führte ihn seine finanzielle Situation bereits zwei Jahre später wieder nach Berlin zurück. Von 1902 an wirkte Hollaender als Dramaturg und von 1904 an auch als Regisseur bei Max Reinhardt. 1920 bis 1923 leitete er das Deutsche Theater Berlin. Im Oktober 1921 gründete er gemeinsam mit Erik Charell die Pantomimen des Deutschen Theaters GmbH. Im Anschluss daran war er u. a. Theaterkritiker des 8 Uhr-Abendblatts.
1 Buch

Felix Hollaender: Das Erwachen des Donald Westhof. Roman

Cover
M. Wehrhahn Verlag, Hannover 2025
ISBN 9783988590923, Gebunden, 400 Seiten, 28.00 EUR
Mit Das Erwachen des Donald Westhof lieferte der Schriftsteller, Dramaturg und Regisseur Felix Hollaender (1867-1931) einen Entwicklungsroman, der den radikalen Individualismus der literarischen Lebensreform…