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Frederick Soddy

Der britische Chemiker Frederick Soddy (1877-1956) entdeckte zusammen mit E. Rutherford in der radioaktiven Zerfallskette des Thoriums das Edelgas Radon. Dies war der erste Nachweis, dass bei radioaktiven Prozessen chemische Elemente umgewandelt werden. Soddy formulierte zusammen mit Fajans das nach ihnen benannte Verschiebungsgesetz der Elementumwandlung bei radioaktiven Vorgängen. 1913 führte Soddy den Begriff der "Isotope" dafür ein, dass ein Element in mehreren Arten existieren kann, die sich durch ihre Atommasse unterscheiden, chemisch aber gleichartig sind. Im Jahr 1921 wurde ihm für seine Untersuchungen zur Radioaktivität der Nobelpreis in Chemie verliehen.
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