Buchautor
Helene Carrere d`Encausse
Hélène Carrère, auch Carrère d'Encausse (geboren 1929 in Paris als Hélène Zourabichvili, gestorben 2023 ebenda), war eine französische Historikerin. Ihr Vater, der georgische Intellektuelle Georges Zourabichvili, war nach der russischen Revolution nach Paris geflüchtet. Hélène Carrère d'Encausse war die bekannteste Russlandexpertin Frankreichs und seit Bestehen der Académie française, also seit über 350 Jahren, die erste Frau, die an die Spitze der "Unsterblichen" gewählt wurde. Sie hatte mehre französische Präsidentin in russischen Fragen beraten. Sie war eine große Verehrerin Wladimir Putins. Ihr Sohn Emmanuel Carrère thematisiert seine Mutter in zwei Büchern, "Un roman russe" (2014, deutscn 2017, wo Carrère auch die Kollaborateurskarriere seines Großvaters zur Sprache bringt) und "Kolkhoze" (2025).