Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.03.2005
Der aus Südtirol stammende Anwalt August Pichler war ein Widerstandskämpfer gegen das Dritte Reich - und zwar aus der Position einer "katholisch-konservativen Weltanschauung" heraus, die auf der Gleichheit des Menschen als Geschöpf beharrte. Pichler ging ins Exil in die Schweiz, die Schreibhefte, in denen er aus seinem Alltag 1944 und 45 berichtet, wurden nun veröffentlicht. Es fehlt darin an Notizen über den Schrecken so wenig wie an "Selbstbefragungen" seiner Werte, stellt der "Jdl" zeichnende Rezensent fest. Vor allem aber erzähle Pichler mit "großer Unmittelbarkeit" vom Umgang mit den wenig hilfreichen Schweizer Behörden, unerfreulichen Erfahrungen mit Gastgebern und den Internierungslagern.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…