Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Architektur

1671 Presseschau-Absätze - Seite 19 von 168

Efeu - Die Kulturrundschau vom 17.12.2024 - Architektur

Robert Conrad, Graffiti, 1990, aus der Serie: Heimatkunde. Berlin Prenzlauer Berg, 1980/90er-Jahre © Robert-Havemann-Gesellschaft / Robert Conrad / RHG_Fo_RoCon_0150

Eine Zeitreise unternimmt taz-Kritikerin Katrin-Bettina Müller mit den Architekturfotografien von Robert Conrad, die in der Galerie Parterre in Berlin zu sehen sind. "Menschenleer" sind die Bilder, und "zeigen dennoch immer die Auswirkungen von menschlichem Handeln und Entscheidungen, das Ergebnis von bürokratischen Strategien, die oft aus ideologischen Gründen auf einem Auge blind sind." Es geht "noch einmal zu den Geisterbahnhöfen der S-Bahnen, die aus Westberlin kommend unter der Hauptstadt der DDR ohne Halt durchfuhren. Kurz nach der Maueröffnung war Conrad mit Freunden durch Lüftungsschächte hinabgestiegen: Am Potsdamer Platz liegt der herabgerieselte Schutt vor einem grün gekachelten Block. Auf dem sind Reste eines Plakates von 1950 zu erkennen, das für das unter Walter Ulbricht neu eröffnete Stadion der Jugend warb. Man sieht noch einmal das Berliner Ahornblatt, eine Gasstätte in Berlin Mitte, von Betoningenieur Ulrich Müther entworfen, die mit ihren geschwungenen Dachelementen zu den elegantesten Bauwerken der DDR gehörte. Im August 2000 versinkt sie langsam zwischen den Schuttbergen ihres Abrisses."
Stichwörter: Conrad, Robert, Graffiti, 90er

Efeu - Die Kulturrundschau vom 13.12.2024 - Architektur

Die Kongresshalle, die die Nazis einst auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg platzieren wollten, wäre ihr drittgrößtes Bauwerk geworden, erzählt Peter Richter in der SZ, jetzt setzt die Stadt nach vielen Protesten und langen Debatten eine 85,5 Millionen Euro teure Übergangslösung für ihre Oper mitten in die Ruine (unsere Resümees): "Der Entwurf, der ausgewählt wurde, stammt von dem Stuttgarter Büro LRO und sieht einen kubischen Baukörper mit immergrüner Bepflanzung auf allen Seiten vor. Ein besonders entschlossener Fall von 'Hortitecture'. (…) Der wie bemoost wirkende Bühnenbau soll aber eben durch die stramm gemauerten Treppen und Foyers der Nazis betreten und verlassen werden; der Gang durch die Geschichte gehört mit anderen Worten zum Programm." Richter kann verstehen, dass das nicht allen behagt, aber vergleichbare Beispiele hätten doch gezeigt, dass es im Großen und Ganzen klappt, historisch belastete Orte neu zu besetzen: "Soweit sich das überblicken lässt, hat sich eigentlich stets die neue Nutzung gegen den gefürchteten Geist aus den Mauern ganz gut durchgesetzt. Auch in Nürnberg dürften die Herausforderungen eher darin liegen, die Vergabe der 'Ermöglichungsräume' an die freie Kunstszene mit halbwegs belastbaren Kriterien für Qualität und Relevanz zu verknüpfen."

In Göbeklitepe in der Südosttürkei finden derzeit archäologische Ausgrabungen jungsteinzeitlicher Siedlungen statt, die Uwe Ebbinghaus in der FAZ schwer beeindrucken, er wird "von den komplexen Steinstrukturen in den Bann gezogen. Die T-Pfeiler in den Zentral- oder Kommunalgebäuden weisen vor allem seitlich Reliefs auf, die Umrisse menschlicher Körper erkennen lassen - Hände, Arme, Gürtel, Lendenschurze - und daher auch als anthropomorphe Statuen gelten können. Überall auf den Monolithen tummeln sich überwiegend männliche Tierfiguren, die als Relief, Halbrelief oder Vollplastik ausgearbeitet sind: Kraniche, Eidechsen, Füchse, eine Gruppe von Enten watschelt umher. Zusammen ergeben sie ein großes Wimmelbild aus Stein voller Expressivität und Lebendigkeit."

Besprochen wird: Die Ausstellung "Visual Investigations. Zwischen Aktivismus, Medien und Gesetz" im Architekturmuseum der Pinakothek der Moderne in München (SZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 12.12.2024 - Architektur

115 000 Plätze soll das "Grand Stade Hassan II." in Casablanca bieten, das nun zur WM 2030 errichtet wird, es wird das größte Stadion der Welt - und in der SZ kann sich Gerhard Matzig einer gewissen Faszination nicht entziehen: "Nach Plänen der Pariser Architekten Oualalou und Choi (zusammen mit dem Büro Populous) soll das Stadion wie ein gewaltiges Zelt aussehen. Inspiriert vom 'Moussem', einem religiösen, nomadischen Fest, wie es typisch ist im Maghreb, das oft mit temporären Zeltstädten einhergeht. Das Wort 'temporär' wiederum ist das Lieblingswort aller Planer, die auf eine ökologische Architektur oder jedenfalls auf den Anschein einer grünen Baukunst Wert legen."

Bestellen Sie bei eichendorff21!
Weitere Artikel: Für die NZZ nimmt Lucien Scherrer nochmal Peter Yorks Buch "Zu Besuch bei Diktatoren" zur Hand, um sich die gröbsten Geschmacklosigkeiten aus Diktatoren-Palästen anzuschauen. "Oscar L. Tang und H. M. Agnes Hsu-Tang Wing" wird der Anbau für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts nach seinen Haupt-Spendern heißen, den die mexikanische Architektin Frida Escobedo für das New Yorker Metropolitan Museum of Art baut und der ebenfalls bis 2030 fertig sein soll, weiß Bernhard Schulz im Monopol-Magazin: "In New York wird Escobedo einen längsrechteckigen, ein klein wenig in den Park ragenden Baukörper aus hellen Ziegeln errichten, mit drei Hauptgeschossen, einem zurückgesetzten vierten und einem wiederum zurückgesetzten fünften Stockwerk."
Stichwörter: Stadionbau, WM 2030, Casablanca

Efeu - Die Kulturrundschau vom 11.12.2024 - Architektur

Anlässlich der Plünderung des Präsidentenpalastes Assads macht sich Gerhard Matzig in der SZ Gedanken über die vor die Hunde gegangene Tradition autoritärer Prachtbauten. Ein durch und durch lächerliches Bauwerk ist der Palast, "halb Kintopp, halb Realgroteske, ein Sammelsurium aus westöstlicher Dekadenz und megalomaner Bricolage." Auch mit Blick auf andere zeitgenössische Herrschaftsarchitektur von, zum Beispiel von Putin oder Trump, stellt Matzig fest: "Die Kunst des Schlossbaus gerät hier jeweils zur totalen Lachnummer. Dabei hat die sehr hohe Kunst repräsentative Architektur einst seit der Renaissance alle Epochen beeinflusst. Ohne Schloss-Architektur wäre das bürgerliche Wohnen als Kunst, das Große im Kleinen nachzuahmen, nie zur allgemeinen Wohnkultur herangereift. Nun sehen wir, wie der entsetzliche 'Palast des Volkes' vom Volk selbst geplündert wird wie eine gigantische Grabbelkiste im Baumarkt. Was das Volk dabei vorfindet: die Banalität des Bösen."

Efeu - Die Kulturrundschau vom 10.12.2024 - Architektur

In der FAZ überlegt der Kunsthistoriker Horst Bredekamp, welches Vorbild für Macrons Fünf-Jahresplan bei der Restaurierung von Notre Dame Pate stand: Es war Kaiser Justinian, der die Hagia Sophia nach einem Aufstand im Jahr 532 in fünf Jahren wieder errichten ließ.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 05.12.2024 - Architektur

Zwei Tage vor der Wiedereröffnung von Notre Dame widmet sich die Zeit auf drei Seiten im Aufmacher des Feuilletons der gotischen Kathedrale. Hanno von Rauterberg versucht ihr Geheimnis zu ergründen - und findet eine Antwort beim damaligen Bauleiter Abt Suger, der beim Neubau der Kathedrale von St. Denis, einer der Gründungsbauten der Gotik, ganz auf Geometrie setzte: "Erst mit den Mitteln der Mathematik, davon waren Suger und seine Mitstreiter überzeugt, lässt sich erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Ganz gleich, wie zufällig und chaotisch uns das Leben vorkommt, es gibt hinter allem einen Plan. Und der lässt sich nicht nur theologisch, sondern auch mathematisch ergründen und modellhaft nachbilden - mit den Formen der gotischen Kathedralen. Wer immer sie betritt, spürt etwas von dieser Rationalität: das ungeheure Gleichmaß, den strengen Rhythmus der Säulen, die unmissverständliche Ordnung der Bögen, Rippen und Gewölbe. Und erstaunlicherweise wirkt nichts daran erzwungen. Eher ist es so, als hätten die architektonischen Glieder aus freien Stücken entschieden, hier zusammenzufinden, sich zu ergänzen und zu stützen in schönster Anteilnahme."

Der Wiederaufbau orientierte sich vor allem an dem französischen Architekten Eugène Viollet-le-Duc, der Notre Dame 1844 renovierte, erinnert Hubertus Adam in der NZZ: "Restauration, so schrieb Viollet-le-Duc 1866, bedeute nicht, ein Gebäude instand zu halten, zu reparieren oder zu erneuern. 'Vielmehr bedeutet es, es in einem vollständigen Zustand wiederherzustellen, den es möglicherweise noch nicht gab.' Mit anderen Worten: Viollet-le-Duc baute mit den Mitteln des 19. Jahrhunderts gotischer, als die Gotik es vermochte." So galt auch heute: "Zurück zur Gotik, zurück zu Viollet-le-Duc. Die Gewölbe wurden wiederhergestellt mit dem Kalkstein aus dem Département Val-d'Oise, den schon Viollet-le-Duc genutzt hatte, da die ursprünglichen Pariser Vorkommen ausgebeutet waren. Für den Dachstuhl und die Konstruktion des Vierungsturms kamen 2000 Eichenstämme zum Einsatz - Holz von ungefähr 60 Jahre alten Bäumen, so wie man es nach heutiger Erkenntnis schon vor 800 Jahren verwendet hat." Bei aller Kritik, für den schnellen Wiederaufbau gebührt Macron Ehre, meint Daniel Steinvorth ebenfalls in der NZZ.

Wie es im Inneren aussehen wird, wissen bisher nur die zahlreichen Bauarbeiter und Archäologen und wenige exklusive Gäste, weiß Gero von Randow in der Zeit. Ein paar Fotos kursieren aber doch und lassen erkennen: "Die Kathedrale wird sehr ungewohnt aussehen. Nicht nur die Brandflecken, sondern die gesamte Patina der Jahrhunderte, die das Gotteshaus so düster erscheinen ließen, sind einem lichten Farbenspiel gewichen. Der blonde Kalkstein des Pariser Beckens leuchtet wieder, die hinreißenden Wandmalereien und Verzierungen, vor dem Brand noch von schwarzbraunen Schichten bedeckt, erstrahlen in knallbunten Farben. 'Das wird für viele Besucher ein ästhetischer Schock', sagt Maryvonne de Saint Pulgent, deren 2023 erschienenes Buch La Gloire de Notre-Dame schon jetzt als Standardwerk gilt. Auch die Bilder und anderen Kunstschätze, von den Zeiten eingetrübt, aber überraschend wenig vom Feuer oder Ruß beschädigt, konnten wieder aufgefrischt werden."

Efeu - Die Kulturrundschau vom 03.12.2024 - Architektur

Kommendes Wochenende wird Notre-Dame wieder eröffnet, Marc Zitzmann hat sich für die FAZ Ausstellungen "Faire parler les pierres" und "Feuilleter Notre-Dame" im Musée de Cluny, die Stücke, die bei den Ausgrabungen entdeckt wurden, angesehen. Toll auch, dass Macron sein Fünf-Jahres-Versprechen eingehalten hat, aber ein paar Fragen hat Zitzmann dann doch, etwa zum Auslöser des Brandes, der immer noch ungeklärt ist: "'Aber niemand hat heute Interesse daran, die wahre Ursache zu finden', schreibt der Kunstjournalist Didier Rykner in seinem Buch 'Notre-Dame, une affaire d'État'. Weder der Klerus, der das erwähnte Läutwerk vorschriftswidrig vom Provisorium zur Dauereinrichtung hatte werden lassen, noch die 2019 an den Renovierungsarbeiten beteiligten Unternehmen, die bei der jüngsten Restaurierung teils wieder zum Einsatz kamen, noch der Staat, der als Besitzer der Kathedrale den elementaren Brandschutz vernachlässigt hatte."

Deutschland hat von einst 2000 nur noch 579 Bunker, beichtete Innenministerin Nancy Faeser gerade - und da möchte Gerhard Matzig in der SZ doch gerne mal wissen: "Wenn das Geld nicht im Militär steckt, nicht im Katastrophenschutz, nicht in der Autobahn, nicht in Brücken, die halten, nicht in Zügen, die fahren, nicht in Fahrradwegen, nicht im Wohnungsbau, nicht im Osnabrücker VW-Werk, nicht in regenerativer Energie und nicht im Geldbeutel der Pflegekraft mit Migrationshintergrund: Wo ist eigentlich das ganze Geld?" Derzeit scheinen wir jedenfalls nur Schutzräume für knapp eine halbe Million Menschen zu haben. "Bei einer Gesamtbevölkerung von 85 Millionen. In Finnland mit 5,5 Millionen Einwohnern gibt es mehr als 50 000 Bunker. Allein in Helsinki gibt es Platz für fast eine Million Menschen."

Efeu - Die Kulturrundschau vom 30.11.2024 - Architektur

Fünf Jahre nach dem Brand wird die Pariser Kathedrale Notre-Dame am 7. Dezember wiedereröffnen. Im FAZ-Gespräch mit Stefan Trinks gibt der Kunsthistoriker Stephan Albrecht, der Mitglied in Macrons Wiederaufbau-Beirat ist, erste Einblicke: "Der Innenraum wurde von der unglaublich dicken Schmutzschicht fast erstickt. Nach der Reinigung ist die Qualität der Skulptur endlich wieder erlebbar. Die Oberflächen im Mittelschiff haben nun einen steinfarbenen, dünnen Schutzanstrich erhalten. Die Kapellenwände leuchten in den bunten Farben, die unter dem Schmutz fast intakt zutage traten. Es wurden kaum Ergänzungen hinzugefügt. Sensationell! Die architektonischen Glieder sind nach dem Farbschema des 19. Jahrhunderts neu gefasst. Das ist nicht ganz konsequent, aber vertretbar. Kritik wird es vielleicht geben, Notre-Dame hält das aus."

An der Place du Palais Royal, fußläufig entfernt von der Bourse de Commerce, die die Privatsammlung von Francois Pinault beherbergt, entsteht auf fast 10.000 Quadratmetern die neue Fondation Cartier, dafür hat Architekt Jean Nouvel einen kompletten Häuserblock entkernen lassen, staunt Martina Meister in der Welt, die den Franzosen getroffen hat: "Die neue Fondation Cartier ist ein Projekt der Superlative: 8500 Quadratmeter groß, davon 6500 Quadratmeter Ausstellungsfläche, ein Block von 150 Metern, 'die Länge des Centre Pompidou', bemerkt Nouvel stolz. ... Man wird später durch das Gebäude durchblicken können, vom Louvre auf das Palais Royal schauen. Bestückt hat Nouvel den Innenraum mit fünf mobilen Plattformen, jede 1250 Quadratmeter groß, die man beliebig in der Höhe verändern kann, eine Innovation, 'angesiedelt zwischen der Spitzentechnologie von militärischen Flugzeugträgern und den Maschinerien von Theatern und Opernhäusern', die theoretisch ein ganzes Wohnhaus tragen kann, erklärt Nouvel."

Efeu - Die Kulturrundschau vom 28.11.2024 - Architektur

Für die taz besucht Dorothea Marcus das vor einem Jahr mitten im Krieg entstandene Kulturzentrum Jam Factory in Lwiw, ein Projekt des deutschen Privatmäzens Harald Binder, das nicht nur an das jüdische Leben der Stadt erinnert, sondern sich mit Integrationsprogrammen für Künstler, Musikateliers und einer performativen "Klinik für innere Heilung" auch der Bewältigung des Krieges widmet. Auch architektonisch beeindruckt die Umgestaltung der ehemaligen Fabrikanlage, die von dem Wiener Architekten Stefan Rindler gemeinsam mit dem Lemberger Architekten Yulian Chaplinsky und dem Wiener Baudesigner Herbert Pasterk umgesetzt wurde, so Marcus: "Den neogotischen Ritterschloss-Stil, mit dem Kronik einst Erfolg und bürgerlichen Anspruch ausdrückte, ergänzten die Architekten mit einem beleuchteten schwarzen Kubus, Büros und Künstlerwohnungen, im Innenhof ist das 'Jam Café' mit viel Holz, Beton und riesigen Fensterfronten entstanden. Auch der russische Angriffskrieg schreibt sich in die neue Architektur ein ein: Ins Untergeschoss wurde ein Luftschutzkeller eingebaut (auch als Ausstellungsraum nutzbar), im Innenhof ist ein mit Solarpaneelen überdachter Parkplatz entstanden, geheizt wird mit Wärmepumpen, was eher ungewöhnlich ist in der Ukraine."
Stichwörter: Jam Factory, Lwiw

Efeu - Die Kulturrundschau vom 27.11.2024 - Architektur

Bestellen Sie bei eichendorff21!
Anlässlich einer Buchveröffentlichung beschäftigt sich Katharina Cichosch in monopol mit den Architekten Sergio Jaretti und Elio Luzi, die im postfaschistischen Italien mit dem pompösen Modernismus der Mussolini-Jahre brachen. Plötzlich durfte in Italien, namentlich in Turin, der Heimatstadt und Wirkungsstätte der beiden, wieder spielerisch gebaut werden: "Freiflächen und Luftgeschosse durchbrechen die Vorstellung, man könne begrenzte Grundrisse bloß mit noch mehr monolithischer Verve beantworten. Wohneinheiten werden versetzt zueinander gestapelt, geschichtet, aufgefaltet. Im zuckerbäckerrosa Haus an der Via Gorizia (1959-1968) widmen die Architekten fast eine gesamte Straßenseite der Freifläche, die sich terrassenartig in die Höhe schraubt. Trotzdem geben die Außenhüllen die Privatheit ihrer Bewohner nicht preis. Generöser werden, wo eigentlich nur mehr Beschränkung gefragt scheint - Jaretti und Luzi haben diese Kernaufgabe von Gestaltung gerade unter bauökonomisch schwierigen Situationen ernst genommen."