Das Altpapier
(
ev) -
am heutigen Donnerstag
Medienauslese
Fake News, Höcke, Infografik(
6v9) - von Lorenz Meyer
1. Fake News(uebermedien)
2. Schauen Sie diese Rede (spiegel)
3. Nationale Angelegenheit (sueddeutsche)
4. Nebenjobs (ndr)
5. Welterklärer (tagesanzeiger)
6. Untertitel (deutschlandradiokultur)
EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAUDas Leben ist fröhlicher geworden19.01.2017. - Im
Tagesspiegel fordert
Shermin Langhoff deutsche Politiker auf, nicht nur Erdogan zu besuchen, sondern auch seine
politischen Gefangenen. In der
Zeit erklärt der amerikanische Dramatiker
Ayad Akhtar, wie sich der
deutscher Idealismus im Amerikaner vollendet. Die
taz erkennt mit
Olivier Assayas' Film "Personal Shopper" die gespenstische Welt, in der wir leben. Rettet den
Brutalismus in Australien, ruft
Domus.
9punkt - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Bald bedeutungslos
19.01.2017. - Nix zu machen, die Zeiten bleiben düster.
Ian Buruma sucht in der
Welt nach einem Fünkchen Hoffnung für Europa - aber da ist keins. Der
Guardian versucht
Theresa Mays "harte Brexit"-Rede zu verkraften: Deutlich warnt EU-Brexit-Unterhändler
Guy Verhofstadt vor einem Bündnis mit Trump. In
Politico suchen Trump-Biografen nach seinen inneren Triebkräften:
Michael D'Antonio fürchtet, das Trumps Aggressivitiät in der Angst vor der
eigenen Illegitimät begründet sei. Stefan Niggemeier erinnert in den
Uebermedien daran, dass es
Fake News auch schon vor dem Internet gab.
Weitere Kulturnachrichten(
wdr) + (
dra) für den 19. Januar 2017
Presseschau - 07:05 Uhr(
dlf) - Kommentiert werden die Rede des AfD-Politikers Höcke, das Ergebnis der Urwahl bei den Grünen und die Begnadigung der Whistleblowerin Chelsea Manning in den USA.
Pearson will Penguin Random House verlassenStockt Bertelsmann nach dem Exit auf?(
bb) - Das britische Bildungsunternehmen Pearson, das 47 Prozent am weltgrößten Publikumsverlag Penguin Random House hält, hat angekündigt, seine Anteile abgeben zu wollen. Die Bertelsmann-Gruppe, die 53 Prozent an der gemeinsamen Gesellschaft hält, zeigt sich offen für eine weitere Aufstockung seiner Anteile.
FußballmagazineHeimvorteil(
sz) - Der "Kicker" gehört zu den ältesten deutschen Zeitschriften - und bekommt vermehrt Konkurrenz. Von Anna Dreher
Max Goldt"Ich strotze vor Einfällen"(
zeit) - Aber seit langer Zeit hat Max Goldt Angst, sie aufzuschreiben. Warum? Ein Gespräch mit dem sanften Satiriker über Schreibblockaden, dumme Journalisten, alberne Benimmregeln, die lächerlichen "Unworte des Jahres" und andere Torheiten der Gegenwart
Posse bei Tageszeitung "Die Welt"Deutschland soll doch nicht "schwuler" werden(
quer) - Nach einem Shitstorm von Rechts änderte "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt seinen eigenen Kommentar zu Donald Trump.
Ganz neue Töne in der eher konservativen Tageszeitung "Die Welt": Deutschland müsse sich "wehren und besser, mutiger, fleißiger, innovativer, freier, offener, schwuler, multikultureller werden" - dies forderte Chefredakteur Ulf Poschardt als Reaktion auf das "Bild"-Interview mit Donald Trump.
Welt entfernt das Wort "schwul" aus Trump-Kommentar(
mee) - Ulf Poschardt forderte in einem Kommentar, dem designierten US-Präsidenten Donald Trump mit liberaler Stärke entgegenzutreten. Die Gesellschaft müsse deshalb "mutiger", innovativer" und "schwuler" werden. In einer aktualisierten Version schlägt der Welt-Chefredakteur andere Töne an: Von "schwuler" war dort keine Rede mehr. Das Attribut wurde nachtäglich gegen das Wort "kreativer" ausgetauscht.
+ Bücherschau
Geheimwaffe Storytelling
18.01.2017. Die
FAZ untersucht mit
Philipp Schönthalers Essay "Porträt des Managers als junger Autor" das Verhältnis von
Literatur und Wirtschaft.
NZZ und
SZ unterhalten sich gut mit
Martin Suters Roman "Elefant" - wenn auch literarisch nicht auf Niveau, wie die
NZZ anmerkt. Die
SZ vertieft sich in die "Totale Religion"
Jan Assmanns.
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+ Literatur im Hörfunk
Miroslav Krleza: "Die Fahnen"Die atemberaubenden Rochaden der kroatischen Intelligenz(
dra) - Ein Epochenbild des Balkan - auf 3000 Seiten gespiegelt in einem Generationenkonflikt. Das Opus Magnum "Die Fahnen" des Universalgelehrten Miroslav Krleza liegt jetzt auf Deutsch vor. Der sprachliche Furor reißt mit. Von Jörg Plath -
mehr in der Bücherschau
Radikale Abrechnung mit dem IslamAyad Akhtars "The Who and the What" in Hamburg(
dra) - Eine Religion, die die Menschen am Glücklich-Sein hindert: So präsentiert US-Dramatiker Ayad Akhtar den Islam in seinem neuen Stück. Darin will ein pakistanisch-stämmiger Taxiunternehmer seine Töchter verheiraten - unter strenger Beachtung der Lehren des Propheten Mohammed.
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Kulturnews
(
dra-audio) - 19. Januar 2017