Zitat des Tages:
Heute u. a.:
+ In memoriamTV-Journalist Horst Stern ist tot(
mee) - Der Umweltschützer und Fernsehjournalist Horst Stern ist im Alter von 96 Jahren in Niederbayern gestorben. Das bestätigte sein Sohn am Montag auf Anfrage. Mit eindrucksvollen, teils drastischen Filmaufnahmen und Kommentaren hatte Horst Stern vor einem gedankenlosen Umgang mit der Natur gewarnt und Missstände aufgedeckt. Seine ARD-Sendung "Sterns Stunde" ist vielen älteren Fernsehzuschauern auch heute noch ein Begriff. Zuletzt lebte Stern zurückgezogen in Passau. Er starb bereits am vergangenen Donnerstag.
Relotius, Menasse & "Stella"Wunsch nach Lektüreporn(
taz) - Betrogen hat Takis Würger mit seinem Roman "Stella" natürlich nicht. Dennoch gibt es Gemeinsamkeiten mit den Fällen von Relotius und Menasse.
Robert Menasse gibt sich auf Preisverleihung reumütig(
sp) - Wegen falscher Zitate war der Schriftsteller Robert Menasse heftig kritisiert worden. Nach einer Prüfung hat das Land Rheinland-Pfalz ihm nun doch die Carl-Zuckmayer-Medaille verliehen. Er will in Zukunft vorsichtiger sein.
Fall Relotius beim "Spiegel"Was sich gegen das Misstrauen tun lässt (
sz) - Claas Relotius' erfundene Geschichten untergraben nicht nur das Vertrauen in den "Spiegel", sondern in die gesamte Medienbranche. Leserinnen und Leser verdienen nun Antworten. Kommentar von Laura Hertreiter
Geld von Google ist nicht die LösungDie Presse muss sich durch Kunden finanzieren(
nzz) -Schweizer Verleger wollen Internetriesen mit dem Leistungsschutzrecht zwingen, Geld in ihre Kassen zu spülen. Die Leistungen ihrer Journalisten bieten sie derweil gratis an. Beides ist falsch. Von Ronnie Grob
Facebook & TU München
wollen an KI-Ethik forschen.(
mee) - Blue-washing: Facebook schraubt eifrig an seinem Image, verkündet Sheryl Sandberg auf der DLD. Der Konzern kooperiert mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, um Fake News zur Europawahl im Mai zu verhindern. Außerdem will Facebook gemeinsam mit der TU München an KI-Ethik forschen. Sie gründen dafür das TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence.
Social MediaDöpfner predigt Enthaltsamkeit(
djv) - BDZV-Präsident Mathias Döpfner hat in seiner Neujahrsbotschaft das Twittern von Journalisten kritisiert. Angeblich schade das in manchen Fällen dem eigenen Medium. Was sagt der Springer-Chef Döpfner dazu?
WDR"Quote wollen sie dann nämlich schon immer gern" (
sz) - Der WDR will nicht mehr mit der Autorin dreier in die Kritik geratener Dokus zusammenarbeiten. - In den Filme der Dokureihe Menschen hautnah kommen unter anderem falsche Jahreszahlen und Altersangaben vor. Zwei Protagonisten wurden über eine Komparsenwebseite angeheuert.- Die Autorin nennt alles die "Summe unglücklicher Umstände". Komparsen seien in Dokus üblich.
Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber(
noll) - Die verlogene David-Berger-PR des WDR und seine ärgerliche Homophobietradition. von Johannes Kram
Republik im Sinkflug
Auch Überflieger können abstürzen(
mw) - Auch wenn der fulminante Start anderes vermuten liess: Die "Republik" ist kein Selbstläufer. Das zeigen die Geschäftszahlen nach einem Jahr. Überhaupt sind die Zukunftsaussichten für Online-Medien schlechter als auch schon. Wieso funktionieren diese Modelle nicht, und: Was funktioniert
Persönlichkeitsrechte Asylbewerber gegen Springer(
taz) - Die "Bild" berichtet über den geflüchteten Alassa M. und verdreht Tatsachen. M. befürchtet Angriffe. Sein Anwalt geht gerichtlich dagegen vor.
Investigativ-Sich tief eingraben ins Leben der anderen(
dlfk-audio) - Katrin Heise im Gespräch mit Jürgen Schreiber
Er ist einer der wichtigsten investigativen Journalisten Deutschlands. Kaum einer recherchiert so akribisch wie Jürgen Schreiber. Dass seine Reportagen dicht und fesselnd sind, hat auch mit Vertrauen zu tun. Er weiß, wie man Menschen zum Reden bringt. (35:17 min)
GestrichenWo sind denn bloß die Wörter hin?(
dlf-audio)- was nicht mehr im Duden steht Interview mit Peter Graf (10:min)
+ Theater-Nachtkritiken- "Hase Hase" in Berlin(
nt) Coline Serreau und die Theaterfamilie Besson-Thalbach-Schall legen
ihre legendäre Inszenierung von 1992 in der Berliner Komödie am
Kurfürstendamm (im Schillertheater) neu auf
- "In der Sache J. Robert Oppenheimer" in Berlin(
nt) Christopher Rüping inszeniert am Deutschen Theater Berlin Heinar
Kipphardts Dokumentartheaterstück von 1964
- "Galileo Galilei" in Berlin(
nt) Frank Castorf huldigt am Berliner Ensemble Bertolt Brecht, Antonin
Artaud und der ordnungssprengenden Kraft der Pest
-
"Maria" in Hamburg
(
nt) Sebastian Nüblings Uraufführung des neuen Stücks von Simon Stephens
eröffnet die Lessingtage am Thalia Theater Hamburg
-
"Die Möwe" in München
(
nt) Alvis Hermanis zeigt Anton Tschechows Psychogramm einer erstarrten
Gesellschaft im Münchner Cuvilliéstheater
- "Mit freundlichen Grüßen eure Pandora" in Dresden
(
nt) Laura Naumanns popfeministischer Rundumschlag von Babett Grube in
Dresden uraufgeführt
- "Plattform/Unterwerfung" in Bochum(
nt) Johan Simons' Doppelabend mit Europapessimismus Marke Michel
Houellebecq am Bochumer Schauspielhaus
- "Jeder stirbt für sich allein/Leipziger Meuten" in Leipzig
(
nt) Armin Petras verschränkt am Schauspiel Leipzig den Roman von Hans
Fallada mit der Geschichte des Leipziger Jugendwiderstands
- "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" in Hamburg
(
nt) Karin Beier inszeniert am Schauspielhaus Hamburg Edward Albee mit
Devid Striesow und Maria Schrader
- "Rückkehr nach Reims" in Köln
(
nt) Thomas Jonigk bringt seine Adaption von Didier Eribons viel
diskutierter Studie im Schauspiel Köln auf die Bühne
- "Gehen oder Der zweite April" in Potsdam
(
nt) Um den Freitod im Alter kreisen Jean-Michel Räbers Stück und Frank
Abts Uraufführung in Potsdam
- "Leere Herzen" in Bamberg
(
nt) Daniela Kranz inszeniert am Theater Bamberg Juli Zehs dystopischen
Zukunftsroman
- "Mettlach" in Saarbrücken
(
nt) Als Soap zwischen Heimatkunde und Dorfdrama starten Mikro-kit die
Saarland-Saga am Saarländischen Staatstheater