Zitat des Tages:
(Die beste Zeit zum Telefonieren ist Email" (Frank Westphal von
rivva)
+ Aktualisiert: 12:00 Uhr
Heute u. a.:
+ Studie zur MediennutzungDeutsche verbringen täglich 634 Minuten mit audiovisuellen Medien(
hei) - Deutsche nutzten Medien 2018 rund zehneinhalb Stunden täglich wie aus einer Studie des Verbands für private Medien Vaunet hervorgeht.
+ Print-MADeutliche Reichweitenverluste für die Zeitschriftenbranche,
(
mee) - vor allem für Titel wie stern, Gala, kicker und Focus
+ Böhmermann geht vor den BGHWas ist erlaubt zu Erdogan?(
faz) - Der Bundesgerichtshof soll zu dem Gedicht "Schmähkritik" urteilen, das Jan Böhmermann im ZDF über den türkischen Präsidenten Erdogan vorgetragen hatte. Gegen die zuletzt nicht zugelassene Revision legt sein Anwalt Beschwerde ein.
+ EU-Urheberrechtsreform Kein Kompromiss in Sicht(
bb) - Verlage und Start-ups streiten um die Ausgestaltung des Leistungsschutzrechts. Die EU-Staaten finden keine einheitliche Position. Eine für Montag angesetzte Verhandlung wurde von EU-Rat, Kommission und Parlament kurzerhand abgeblasen.
Debatte um Takis WürgerMit Kanonen auf Spatzen geschossen(
stgt) - Und schon wieder hat die Republik eine Erregung: Seit einer Woche tobt ein Streit über den neuen Roman von Takis Würger. "Stella" ist das Buch der Stunde - nicht weil es so gut, sondern weil es so schlecht ist. Was läuft da eigentlich falsch?
(
bb) - Takis Würger mit "Stella" auf Platz 4 den Buchcharts 23.01.19
mehr in der
BücherschauHandballKommentatoren ohne Distanz(
djv) - Was war das wieder für ein packendes Handballspiel am gestrigen Abend. Die Begegnung machte Spaß, die Kommentatoren aber bereiteten eher Bauchschmerzen.
JournalismusInvestigative Kultur in allen Redaktionen (
jour) - In unserer neuen Serie "Mein Blick auf den Journalismus" fragen wir die klugen Köpfe der Branche, wie wir den Journalismus besser machen. Teil 1: Daniel Drepper. Er ist Chefredakteur von BuzzFeed Deutschland und hat dort im vergangenen Jahr ein vierköpfiges Newsteam aufgebaut. Drepper glaubt, dass der deutsche Journalismus sehr viel besser sein könnte, wenn er sich die richtigen Fragen stellen würde.
Relotius-AffäreHaben Journalisten endgültig das Vertrauen verspielt?(
kress) - Nach der Relotius-Affäre fordern einige das Ende der Reportage, die Verdammung von Schönschreibern und die Abschaffung von Journalisten-Preisen. Paul-Josef Raue schaut in seiner Kolumne zurück: Neu sind Vorwürfe nicht, dass Journalisten desinformieren und lügen.
Was mit Englisch: Clusterfuck beim Spiegel(
kress) - Als sich in den vergangenen Wochen der mexikanische Wüstenstaub wieder langsam legte, den die Lügengeschichten des Reporters Claas Relotius aufgewirbelt hatten, musste ich daran denken, dass journalistischer Erfindergeist in der Redaktion des Spiegel eine gewisse Tradition hat - jedenfalls wenn es um unsere Lieblingsfremdsprache Englisch geht.
Erzähl mir nix! Lügen, Wahrheit, Storytelling(
dlfk) - Im Feuilleton geht's gerade zu wie in einer Vorabendserie: Alle paar Tage muss über Lüge und Wahrheit beraten werden, kurz nach #Relotius im "Spiegel". Dazu streitet das Feuilleton über "Stella", das neue Buch von Takis Würger. Wir kümmern uns um den Kern dieser Debatten: das Geschichtenerzählen.
Medienjournalismus: Die Schönheit einer Lüge(
zeit) - Der Fall Claas Relotius zeigt die offene Flanke des Edelfederjournalismus: Die Medienbranche muss sich der Macht der narrativen Verführung bewusst werden.
Ein Gastbeitrag von Bernhard Pörksen
Die besseren Schriftsteller(
bgl) - inzwischen mehren sich ja auch die üblichen Täterversteher wieder, die die Motivation überall suchen nur nicht mehr beim Verursacher. Da ist natürlich das Publikum oder sofort die "neoliberale" Wirtschaft, die Journalistenpreise und deren Juroren oder das interne Fehlermanagement des Spiegel. Herr Niggemeier stört der Stil des Aufklärungstextes von Herrn Fichtner, der, und das überrascht nun wirklich, im üblichen Spiegel-Jargon geschrieben sei. Ja wie denn auch sonst, möchte man hinterherrufen und noch einmal auf den Enzensberger-Text von 1957 hinweisen. Von Gregor Keuschnig
Wir schreiben einfach wundervoll: Der Fall Relotius und die Medien(
nzz) - Die Bedeutung der "Spiegel"-Affäre rund um den Fall Relotius geht über die individuelle Verfehlung eines Autors und die Gutgläubigkeit einer Redaktion hinaus. Es zeigt sich hier das Ausmass an Entfremdung zwischen Medienmachern und dem Publikum.
Streaming-Dienst
Was wirklich hinter den guten Netflix-Zahlen steckt (
sz) - Der Streaming-Anbieter Netflix erhöht in den USA die Preise. Ein Blick auf die Geschäftszahlen zeigt, wie viel Geld das Unternehmen inzwischen für die Produktion von Serien und Filmen ausgibt. Netflix ist quasi gezwungen, weiter zu investieren, um sein Alleinstellungsmerkmal nicht zu verlieren - doch die Konkurrenz lauert schon
FrauenzeitschriftenLeicht sein ist nicht alles(
sz) - Im Januar dominieren Tipps zum Abnehmen die Cover der Frauenzeitschriften. Auf Laufstegen und in der Werbung ist zuletzt der Eindruck entstanden, Schlanksein sei nicht mehr das Wichtigste. Auch wenn sich einiges verändert hat, die Message bleibt: Alles am Körper soll gewollt und bewusst gemacht wirken. Zeitschriften transportieren jedoch auch das, was in der Popkultur vorherrscht.