Floris Biskamp hat in Gießen und Boston Physik und Politikwissenschaft studiert und arbeitet aktuell an einem Promotionsprojekt zu Kritischer Theorie, Postcolonial Studies und Debatten um antimuslimische Ressentiments in Deutschland. Zuletzt erschien von ihm die Monografie "Die Dramaturgie demokratischer Imperien: Über das Verhältnis von Imperialität und Demokratie in der Debatte um das American Empire".
Nico Bleutge, 1972 in München geboren, studierte Germanistik, Rhetorik
und Philosophie in Tübingen, wo er auch lebt. Er arbeitet als Lyriker,
Essayist und Literaturkritiker für verschiedene Zeitungen.
Christian Bommarius, geboren am 4. August 1958 in Frankfurt am Main, ist ein deutscher Journalist und Jurist. Er studierte Germanistik und Rechtswissenschaft und war Volontär bei der dpa, bevor er von 1987 bis 1997 Korrespondent der Deutschen Presseagentur wurde, unter anderem beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. In den Jahren 1998 und 1999 war er Ressortleiter Politik bei der Badischen Zeitung, ab 1999 Mitarbeiter der Berliner Zeitung, unter anderem als Leitender Redakteur. Seit 2010 arbeitet er als Chefkommentator der DuMont Redaktionsgemeinschaft. Christian Bommarius schreibt vornehmlich Kommentare, Leitartikel und Meinungsbeiträge zu juristischen und gesellschaftspolitischen Themen für die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau.
Ralf Bönt wurde 1963 in Lich geboren, wuchs auf in Bielefeld. Er war Autoschlosser, studierte Physik, promovierte 1993 bei Harald Fritzsch in München. Danach Forschungsaufträge, unter anderem am CERN in Genf, Brookhaven National Lab in New York und DESY, Berlin. Seit 1994 freier Schriftsteller. Lebt mit seinem Sohn in Berlin.
Helmut Böttiger, geboren 1956 in Creglingen, studierte Germanistik in Freiburg. Bis 2001 war er Feuilletonredakteur der Frankfurter Rundschau, jetzt arbeitet er als Kolumnist und Kritiker.
Silvia Bovenschen, geboren am 5. März 1946 in Point bei Waakirchen, Oberbayern, gestorben am 25. Oktober 2017 in Berlin, war eine deutsche Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Essayistin. Sie studierte Literaturwissenschaft, Soziologie und Philosophie in Frankfurt am Main und promovierte 1977 mit einer Arbeit über Die imaginierte Weiblichkeit. Sie lebte bis zu ihrem Tod in Berlin-Charlottenburg zusammen mit ihrer Lebensgefährtin Sarah Schumann.
Ilja Braun, geboren 1970, hat Germanistik sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Berlin und Glasgow studiert, war Volontär beim Verlag Kiepenheuer & Witsch und Redakteur beim Kölner Emons Verlag . Er hat für den Perlentaucher, für Carta, das mediummagazin, die Deutsche Welle, die Süddeutsche Zeitung, die Welt und viele andere Medien geschrieben sowie Romane und Sachbücher aus dem Englischen und Niederländischen ins Deutsche übersetzt. Er hat in Kooperation mit unter anderem der Deutschen Kinemathek Veranstaltungen konzipiert, die Pressearbeit des Verbands deutschsprachiger Literaturübersetzer betreut und der Redaktion von iRights.info angehört. Ilja Braun unterstützt derzeit die Linksfraktion am Deutschen Bundestag bei ihrer Mitarbeit an der Enquetekommission "Internet und digitale Gesellschaft" und unterrichtet an der Uni Hildesheim Urheberrecht für Medienübersetzer/innen.
Dr. Wolfgang Brauneis ist Kunsthistoriker, Mitbetreiber des Kölner Plattenladens A-Musik und zusammen mit dem Künstler Tim Berresheim Initiator des
IFB. Zurzeit hat er eine Gastprofessor an der Kunstakademie Münster inne.
Alida Bremer promovierte mit einer Arbeit über den postmodernen Kriminalroman. Im Roman "Olivas Garten" schrieb sie über Männer und Frauen aus ihrer dalmatinischen Familie, die am Widerstand im Zweiten Weltkrieg teilgenommen haben. Als Übersetzerin wurde sie 2018 mit dem Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt, mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis und mit dem Brücke Berlin Theaterpreis ausgezeichnet.
Pascal Bruckner, geboren 1948 in Paris, ist Romancier und Essayist. Er studierte unter anderem an der Sorbonne und der Ecole pratique des hautes etudes. Sein Doktorvater war Roland Barthes. Als Essayist gehört er zum Umkreis der "nouveaux philosophes". Eines seiner bekanntesten Bücher sind die "Tränen des weißen Mannes" (Le Sanglot de l'homme blanc) von 1983, das "Tiermondisme", einen Schuldkomplex der westlichen Welt gegenüber der "Dritten Welt" thematisiert. Sein Roman "Lunes de fiel" wurde von Roman Polanski verfilmt. Zuletzt erschien der Essay "La tyrannie de la penitence : Essai sur le masochisme occidental".
Micha Brumlik wurde 1947 als Kind jüdischer Flüchtlinge in Davos in der Schweiz geboren und lebt seit 1952 in Deutschland. Nach seinem Studium der Pädagogik und Philosophie war er wissenschaftlicher Assistent der Pädagogik in Göttingen und Mainz, danach Assistenzprofessor in Hamburg. Von 1981 bis 2000 lehrte er Erziehungswissenschaft an der Universität Heidelberg. Von 2000 bis 2005 leitete er das Fritz Bauer Institut in Frankfurt. Seit 2000 ist er Professor für Erziehungswissenschaft in Frankfurt am Main. Brumlik ist Mitherausgeber der politisch-wissenschaftlichen Monatszeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik und des Periodikums Babylon - Beiträge zur jüdischen Gegenwart. Er war in Deutschland politisch aktiv im Sozialistischen Büro, als Frankfurter Stadtverordneter und Mitglied der Grünen.
Lara Brünjes, 1987 geboren, hat Germanistik und Kunst an der Universität Oldenburg studiert.