Lacy Kornitzer, geboren in Budapest. Regisseur, Dramaturg und Übersetzer, inszenierte an deutschen und schweizerischen Stadt- und Offtheatern und arbeitete mit Peter Zadek, dessen Theaterbuch "Das wilde Ufer" er herausgab. Auch drehte er Kurzfilme und veröffentlichte Essays. Aus dem Ungarischen übersetzte er Bücher von Imre Kertész, István Örkény, György Dragomán, Péter Esterházy u. a. ins Deutsche. Er lebt seit 40 Jahren in Berlin.
Christian Kortmann, geboren 1974 in Köln, studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Bologna und wurde 2005 promoviert. Er arbeitete als Journalist unteranderem für die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und die taz, war Leiter der Kulturredaktion von sueddeutsche.de. Er veröffentlichte bisher neben Essays und Reportagen mehrere Romane.
Lea Kosch, 1989 in München geboren, hat Theaterwissenschaft, Germanistik und Europäische Ethnologie an der LMU studiert.
Michael Kötz, geboren 1951, ist seit 1992 Direktor des "Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg" und seit 2002 Leiter des "Festival des deutschen Films" in Ludwigshafen und Präsident der "Freien Akademie der Künste Rhein-Neckar".
Charlotte Krafft, 1991 in Berlin-Wedding geboren, seit 2013 in Berlin-Weißensee lebend, studierte Historische Linguistik und Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität und Literarisches Schreiben am Literaturinstitut Leipzig. Sie ist Gründungsmitglied der Literatur-Clique "Rich Kids Of Literature", Entdeckerin der Hyperironie und war kurzzeitig Redakteurin der Literaturzeitschrift Abwärts. Währenddessen veröffentlichte sie dort den hyperironischen Abenteuerserienroman "Amore Plastik". Außerdem schreibt sie mitunter Essays, Dramolette oder Erzählungen für Das Wetter, Metamorphosen und die SZ.
Dagmara Kraus, geboren 1981 in Wrocław, Polen, ist eine deutsche
Lyrikerin und Übersetzerin. Dagmara Kraus hat Komparatistik und
Kunstgeschichte in Leipzig, Berlin und Paris studiert sowie
Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihre
Gedichte sind u. a. in der Neuen Rundschau, der Edit und im Jahrbuch der
Lyrik erschienen. 2012 veröffentlichte sie bei kookbooks ihren
Debütband kummerang. Im selben Jahr erschienen unter dem Titel "Wir
Seesterne" ihre Übersetzungen von Gedichten Miron Białoszewskis.
Wolfgang Kraushaar, geboren 1948, ist Politologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung mit Arbeitsschwerpunkt Untersuchung von Protest und Widerstand in der Geschichte der Bundesrepublik und der DDR (1949 bis 1990); insbesondere 68er-Bewegung, RAF und K-Gruppen; Totalitarismus- und Extremismustheorie; Pop-Kultur und Medientheorie.
Till Kreutzer ist Rechtsanwalt, Rechtswissenschaftler und Publizist. Er ist geschäftsführender Partner des iRights.Lab, einem Think Tank über Strategien für die digitale Welt sowie Gründungsmitglied und Herausgeber von iRights.info, einem Internetportal für Verbraucher und Kreative zum Urheberrecht in der digitalen Welt. Er ist Redakteur der "Initiative gegen ein Leitungsschutzrecht" (IGEL), die auch vom Perlentaucher unterstützt wird.
Burkhart Kroeber, geboren 1940, übersetzt seit dreißig Jahren literarische und andere Bücher vorwiegend aus dem Italienischen, namentlich die Werke von Umberto Eco und Italo Calvino. Außerdem sind von ihm erschienen: Alessandro Manzoni, Die Brautleute; Charles Dickens, Das Geheimnis des Edwin Drood; John Steinbeck, Die Reise mit Charley: Auf der Suche nach Amerika.
Joe Paul Kroll ist wissenschaftlicher Lektor am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz. Er schreibt u.a. für die FAZ, die Zeitschrift für Ideengeschichte und culturmag.de. Neben der deutschen besitzt er auch die britische Staatsbürgerschaft.