Beate Meierfrankenfeld, Jahrgang 1969, Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Neueren Geschichte mit Magisterabschluss; Literaturstipendium der Landeshauptstadt München, Teilnahme an der Endrunde des "Open Mike" der Literaturwerkstatt Berlin; seit 1997 Autorin für die Abteilung Kulturkritik des Bayerischen Rundfunks; Essays und Prosaarbeiten.
Elena Meilicke, geboren 1981 in Berlin, hat Neuere deutsche Literatur, Kulturwissenschaft und Sinologie in Berlin, Wien und Los Angeles studiert und promoviert seit 2011 an der Bauhaus-Universität Weimar. Seit 2006 schreibt sie Filmkritiken, u.a. für das Filmmagazin Schnitt.
Pedro Rosa Mendes wurde 1968 in Cernache do Bonjardim in Portugal geboren. Er studierte zunächst Rechtswissenschaften und arbeitete dann Journalist. Bekannt wurde er durch seine Reportagen, vor allem über Zaire, Angola, Ruanda, Afghanistan und Jugoslawien für die portugiesische Zeitung Publico. Zweimal erhielt er den "Feature of the Year"-Preis. Mit "Baia dos Tigres" (1998; dt. "Tigerbucht", 2001) legte Mendes seinen ersten Roman vor. Darin beschreibt er eine dreieinhalbmonatige Reise, die er 1997 von Angola nach Mosambik unternahm. Ebenso wie "Tigerbucht" wurde auch "Peregrinação de Enmanuel Jhesus" (2010; Ü: Die Wallfahrt des Emmanuel Jhesus) mit dem Preis des portugiesischen P.E.N.-Clubs ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Fotojournalisten Wolf Böwig arbeitet Rosa Mendes seit Längerem an dokumentarischen Projekten über die Zustände in den Krisengebieten West- und Zentralafrikas. Ihre Reportage "Schwarz.Licht" (2006) wurde u.a. für den Pulitzer-Preis nominiert. Pedro Rosa Mendes lebt in Lissabon.
Robin Meyer-Lucht, Diplom-Medienberater, geboren 1973, arbeitet seit 2005 als Strategieberater und Medienjournalist. Er hat in Hamburg, Berlin, London und St. Gallen Medienökonomie und Kulturwissenschaften studiert. Von 2001 bis 2004 war er Forschungsassistent von Prof. Dr. Peter Glotz am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, bei dem er über die Wettbewerbsstrategien deutscher Nachrichtensites promoviert hat.
Adam Michnik, geboren 1946 in Warschau, wurde als Oppositioneller und Mitglied der Solidarnosc mehrmals inhaftiert. 1988 nahm er an den Gesprächen am "Runden Tisch" teil und wurde Mitglied des ersten freien Parlaments. 1989 gründete er die Tageszeitung Gazeta Wyborcza, die er seitdem als Chefredakteur leitet.
Dragana Mladenovič, geboren 1977 im sächsischen Frankenberg, studierte Serbische Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft und arbeitet zurzeit an einer Dissertation an der Philologischen Fakultät der Universität Belgrad. Seit 2003 erschienen sechs preisgekrönte Gedichtbände, in denen sie sich u.a. mit politischen Szenarien, insbesondere dem Scheitern von Utopien, auseinandersetzt. Ihr zuletzt erschienener Lyrikband ist zugleich der erste, der auch in deutscher Sprache (in einer Übertragung von Jelena Dabic?) vorliegt: "Rodbina" (2010; dt. "Verwandtschaft", 2011). Zuletzt hat sie das Prosagedicht "Magda" (2012) veröffentlicht, einen "Roman in Versen", der aus der Innensicht eines im Koma liegenden Schriftstellers erzählt ist. Neben ihrer dichterischen Tätigkeit arbeitet Dragana Mladenovič als Journalistin. Sie lebt in Pančevo bei Belgrad.
Benjamin Moldenhauer, geboren 1980, lebt in Bremen und studierte dort Kulturwissenschaften, Soziologie und Philosophie. Er promovierte zu "Ästhetik des Drastischen. Welterfahrung und Gewalt im Horrorfilm". Seit 2007 ist er als freier Autor tätig, u.a. für Taz, Konkret, ND, Spiegel online, das Filmmagazin ray und Filmfilter.
Kamil Moll, geboren 1983, hat an der Humboldt-Universität Berlin
Germanistik, Polonistik und Europäische Literaturen studiert. Seit
2007 schreibt er als freier Autor über Film, Literatur und Popmusik.
Stefan Mörchen, Redakteur des Mittelweg 36, der Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, sowie des sozialwissenschaftlichen Internetportals Soziopolis.
Andre Müller, geboren 1946 in Michendorf, Brandenburg, studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte. Ab 1967 arbeitete er als Journalist für die Münchner
Abendzeitung,
Spiegel,
Stern,
Die Zeit,
Die Weltwoche oder den
Playboy. Bekannt wurde er vor allem wegen seiner Interviews u.a. mit Alice Schwarzer, Claus Peymann und Elfriede Jelinek.
Burkhard Müller, geboren 1959, ist Dozent für Latein an der TU Chemnitz und freier Literaturkritiker.
Herta Müller, geboren 1953 in Nitzkydorf in Rumänien, lebt seit 1987 in Deutschland, heute in Berlin. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, im Jahr 2009 mit dem Literaturnobelpreis.