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Homer

Insgesamt 70 Einträge in 4 Kategorien

3 Bücher von insgesamt 58

Peter-Andre Alt: 'Jemand musste Josef K. verleumdet haben …'. Erste Sätze der Weltliteratur und was sie uns verraten

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C.H. Beck Verlag, München 2020
ISBN 9783406750045, Gebunden, 262 Seiten, 26.95 EUR
[…] - ironisch, pathetisch, bekenntnishaft oder dunkel - leiten sie in die folgende Geschichte ein. Peter-André Alts funkelnd-luzider Essay über die Poesie des Anfangs zeigt das an 249…

Hans Martin Puchner: Die Macht der Schrift. Wie Literatur die Geschichte der Menschheit formte

Cover
Karl Blessing Verlag, München 2019
ISBN 9783896675613, Gebunden, 448 Seiten, 26.00 EUR
[…] von Gründungsmythen, Erzählungen über Recht und Unrecht hat Weltreiche mehr verändert als Heerscharen von Soldaten. Martin Puchner zeigt in seinem Buch, wie sechzehn Texte der Weltgeschichte,…

Daniel Mendelsohn: Eine Odyssee. Mein Vater, ein Epos und ich

Cover
Siedler Verlag, München 2019
ISBN 9783827500632, Gebunden, 352 Seiten, 26.00 EUR
[…] Aus dem Amerikanischen von Matthias Fienbork. Als Jay Mendelsohn, pensionierter Mathematiker und 81 Jahre alt, eines Tages spontan beschließt, den Uni-Grundkurs seines Sohnes Daniel…
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3 Artikel von insgesamt 6

Dieses Außerirdische im Sozialen

Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2014 […] britischen Zustände im letzten halben Jahrhundert. Vor allem unter den früheren und hierzulande weniger bekannten Arbeiten sind noch Entdeckungen zu machen. Der früheste Film der Auswahl ist "Cathy Come Home", von Loach 1966 im Rahmen des BBC-Fernsehspiels "The Wednesday Play" realisiert. Eine junge Frau irgendwo aus der Provinz sitzt im Bus auf dem Weg nach London. Eigentlich ist es ihr egal wohin, nur […] mit den Anrainern, deren Geschichten mitunter ins Drehbuch eingelassen wurden oder sich schlicht als nicht genau zuordenbarer Off-Kommentar über die Bilder legen. Diese Durchlässigkeit von "Cathy Come Home" gegenüber der Welt kündet von einem ganz anderen Begriff von Milieustudie als man ihn aus Loachs späteren Filmen kennt, wo jeder Ausdruck von Spontaneität sofort in seinen politischen Implikationen […] Geburt zugehört, sondern sich, ganz am Beginn des Films, gleichsam zu diesem Leben entscheidet. Bis kurz vor dem bitteren Ende wird sie an ihrem Entschluss festhalten: nie habe sie in dem "respectable home" ihrer Herkunft solche Liebe und Solidarität erfahren wie unter den Ärmsten der Armen. Das ist nah an der Armutsromantik, aber doch etwas ganz anderes: eine Freiheit in höchster Not, von der doch kein […] Von Nikolaus Perneczky

Chronist der menschlichen Würde - Filme von Noboru Nakamura im Forum

Außer Atem: Das Berlinale Blog 06.02.2014 […] nach Business ruft. Zeigt "Home Sweet Home" - gedacht wohl auch durchaus als "pädagogischer" Film - noch eine Welt, in der Identität und Arbeit als eins gedacht werden, leistet sich Yoshie bereits den Luxus, Erwerbsarbeit als Ärgernis zu empfinden. Das Thema der Prostitution findet sich in allen drei Filmen und wenn man so will: in Form einer Annäherung. In "Home Sweet Home" wenn die Tochter ihre Z […] verstehen. Eher beobachten sie und machen - insbesondere in "Home Sweet Home" - kenntlich, dass ein verteidigenswerter Wert darin liegt, sich einer gemeinen Welt nicht vorbehaltlos unterzuordnen. Nakamura ist ein Chronist der Würde des Menschen - ob sie nun gedeiht oder mit Füßen getreten wird. Thomas Groh - "Wa ga ya ha tanoshi - Home Sweet Home". Mit Chishu Ryu, Isuzu Yamada, Hideko Takamine, Keiko Kishi […] Filmen eine zentrale Rolle. Dem japanischen Genre des "Shomingeki", des "Alltagsfilms", sind dabei im engeren Sinne nur die ersten beiden, noch im Academy-Format gedrehten Schwarzweiß-Filme - "Home, Sweet Home" (1951) und "When It Rains, it Pours" (1957) - zuzurechnen, während der dritte Film, "The Shape of Night" (1964), als - atemberaubend schöner - Farbfilm in CinemaScope bereits Anflüge von Exploitation […] Von Thomas Groh

Melodramatische Spitzen: Zu den Filmen von Keisuke Kinoshita (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2013 […] -erhabenen Kunstwerks, als vielmehr am Studium und Beherrschen einer handwerklich zwar komplexen, in seiner Erscheinung aber einfachen Form festgemacht wird. "Karumen Kokyo Ni Kaeru" (Carmen comes home), 1951 (läuft am 19.2. im Arsenal) Anders als Kawashima Yozu und Shibuya Minoru, die man in den beiden letzten Jahren entdecken konnte, ist Keisuke Kinoshita, der im Mittelpunkt der diesjährigen Hommage […] Von Thomas Groh
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