9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

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9punkt - Die Debattenrundschau vom 30.06.2025 - Medien

Die Zeit hat letzte Woche eine Kolumne von Maxim Biller "depubliziert" (unser Resümee), weil sie "nicht den Standards" der Zeitung entsprochen hätten. Auf Anfrage der Jüdischen Allgemeinen hat sich eine Verlagssprecherin nun dazu geäußert, berichtet Michael Thaidigsmann. Man habe unter anderem die Formulierung von der "strategisch richtigen, aber unmenschlichen Hungerblockade von Gaza" für undruckbar gehalten. "Vorwürfe wollte die Verlagssprecherin Biller aber nicht machen; die Verantwortung für den Vorgang liege letzten Endes allein bei der Redaktion, sagte sie. 'Es bleibt ganz allein unser Fehler, dass wir mit Maxim Biller vor Veröffentlichung nicht über mögliche Änderungen gesprochen haben. Dies war eine schwere Panne in unserem redaktionellen Prozess, die wir sehr bedauern.'"

Dafür dürfen wir heute auf Zeit online ein Interview von Wenke Husmann mit Juliette Touma vom UNRWA lesen, das so Hamas-unkritisch ist, dass es offenbar die Standards der Redaktion voll erfüllt. Touma beschreibt ausführlich das Leiden der Palästinenser und ganz besonders der palästinensischen Kinder und Frauen: "Wenn ich meine Menstruation bekomme, habe ich eine Dusche und Seife, ich kann Tampons und Binden kaufen. Neulich erzählte mir ein Vater aus dem Gazastreifen, dass er sein letztes Hemd zerschnitten habe, um seiner Tochter eine Menstruationseinlage geben zu können." Und natürlich kritisiert sie Israels Arbeitsverbot der UNRWA, denn die von Israel kontrollierte "GHF ist keine humanitäre Organisation und verstößt mit ihrer Arbeitsweise gegen humanitäre Prinzipien. Hilfe gehört in die Hände derjenigen, die sich damit auskennen - und die sich an die Prinzipien von Menschlichkeit, Unparteilichkeit und Neutralität halten." Es gibt keine einzige Frage von Husmann zur Beteiligung von UNRWA-Mitarbeitern am Massaker vom 7. Oktober oder überhaupt zum Verhältnis der UNRWA zur Hamas,  keine einzige.
Stichwörter: Unrwa, Biller, Maxim, Ghf, 7. Oktober, Hamas

9punkt - Die Debattenrundschau vom 28.06.2025 - Medien

Die jüngste Kolumme von Maxim Biller hat das Qualitätsniveau der Zeit unterschritten, wie die Redaktion "leider" erst nach der Veröffentlichung feststelllen musste. Das Institut unter Monsignore di Lorenzo hat die Kolumne darum "depubliziert". An der Stelle der Kolumne steht nur noch ein trockener Hinweis, dass Billers Beitrag "mehrere Formulierungen enthielt, die nicht den Standards der Zeit" entsprechen. Die Kolumne handelte von der Israel-Obsession vieler Leistungsträger der deutschen Öffentlichkeit. Unter archive.org ließ sich die Kolumne gestern noch nachlesen. Biller attackiert unter anderem den Moderator Markus Lanz: "Er ging in seinem Moderatorenstuhl in eine raubtierhafte Angriffshocke, er zischte und fauchte, statt zu sprechen, und versuchte immer wieder, von seinen Gästen die Aussage zu erpressen, dass Israel im Gazastreifen der Al-Kassam-Brigaden 'Kriegsverbrechen' begehe." Schade ist die Löschung der Kolumne auch, weil Biller den Sendern einen wertvollen Programmtip gab: "Vielleicht, dachte ich, sollte sich die Lanz-Redaktion zum Beispiel einmal zu einer Sendung über die Hamas aufraffen, über die Hamas und nichts als die Hamas, die ja den ewigen Gazakrieg ganz allein angefangen hat und durch ihre bedingungslose Kapitulation und die Überstellung ihrer noch lebenden Führer nach Den Haag ganz allein beenden könnte. ... Außerdem könnten seine Redakteure noch ein paar andere leicht entflammbare Islamversteher wie Tilo Jung, Ralf Stegner, Kai Ambos, Kristin Hellberg und jemanden von Amnesty International einladen."

Die "Depublikation" sorgt in den sozialen und den übrigen Medien für riesiges Aufsehen. Andreas Rosenfelder vermutet in der Welt, dass es "das reflexhafte Gebrüll in den sozialen Netzwerken und Leserkommentaren war, auf welches die Zeit mit der Löschung reagierte. 'Genozid-Apologetik' - so lautet ein typisches Urteil auf X."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 27.06.2025 - Medien

In der taz sondiert Andreas Speit den rot-braunen Sumpf, den Berliner-Zeitung-Verleger Holger Friedrich in seiner neuen Weltbühne angerührt hat. Er verweist auf Recherchen der Zeitschrift Der Rechte Rand, die herausgefunden hat, dass Thomas Fasbender, Co-Herausgeber der Weltbühne und großer Russland-Freund, ein regelmäßiger Autor der Jungen Freiheit und anderer AfD-naher Medien ist.
Stichwörter: Weltbühne, Friedrich, Holger, AfD

9punkt - Die Debattenrundschau vom 26.06.2025 - Medien

Nach den Angriffen seitens Israel und den USA auf den Iran haben sich viele Journalisten allzu schnell positioniert, obwohl das die Faktenlage gar nicht hergab, konstatiert Ulrich Ladurner auf Zeit Online. "Es ist wichtig, sich jetzt all unser Nichtwissen zu vergegenwärtigen, denn es zwingt uns zur Demut, zur Vorsicht und Zurückhaltung. Das ist kein Plädoyer für Meinungslosigkeit. Im Gegenteil, es ist ein Bekenntnis zur Wahrhaftigkeit - und zur Wahrhaftigkeit gehört eben auch, offenzulegen, wie wenig gesicherte Informationen aktuell verfügbar sind und wie schnell sich manche Journalisten trotzdem auf die amerikanische Seite schlagen. Wir laufen Gefahr, zu Fans zu werden, die ihre Mannschaften begeistert feiern, dabei ist Krieg kein Wettkampf zwischen Mannschaften. Er ist komplexer, gefährlicher, tödlicher, als jeder Wettkampf es sein könnte. Deshalb sollte man sich nicht ohne Weiteres mitreißen lassen von der allgemeinen Gedankenlosigkeit, sondern auf die Opfer blicken, die es auf allen Seiten gibt."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 25.06.2025 - Medien

Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot der rechtsextremen Zeitschrift Compact aufgehoben, berichtet Christian Rath in der taz. "Der Vorsitzende Richter Ingo Kraft begründete die Aufhebung des Compact-Verbots mit zwei Argumentationslinien. Zum einen sei Compact kein reines Medienunternehmen, sondern verfolge eine politische Agenda, organisiere Veranstaltungen und Kampagnen. .... Das Verbot sei aber auch nicht verhältnismäßig, so die zweite Argumentationslinie. Compact verbreite zwar Inhalte, die sich gegen die 'verfassungsmäßige Ordnung' richten, also gegen Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaat. Diese Inhalte aber könnten ein Compact-Verbot nur tragen, wenn sie für Compact 'prägend' wären. Schließlich garantiere das Grundgesetz auch den 'Feinden der Freiheit' die Meinungs- und Pressefreiheit, so Richter Kraft." Das Urteil dürfte Folgen haben auch für eventuelle Pläne, die AfD zu verbieten, meint Rath in einem Kommentar: "Politisch dürfte ein Antrag auf ein AfD-Verbot nun tot sein. Die Gegner in CDU/CSU werden das Exempel aus Leipzig wohl dankbar aufnehmen und sich einem Verbotsantrag noch entschlossener verweigern."

Für Michael Hanfeld (FAZ) bedeutet das Urteil letztlich eine "Stärkung der Pressefreiheit". Freilich sei Compact "eine Stalinorgel, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung unter Dauerfeuer nimmt. Aber das macht das Blatt auf eine Weise, die sich juristisch nicht einfach als 'verboten' darstellt." Ärgerlich, dass "sich Faesers 'harter Schlag gegen den Rechtsextremismus' ins Gegenteil verkehrt: Die Rechtsextremen sind nicht eingenordet, sie können sich als Verteidiger der Freiheit gerieren. Das freilich nur, weil in unserem Land die ihnen verhasste Gewaltenteilung funktioniert und - weil die frühere Bundesregierung meinte, sie könne ein Problem, mit dem sie politisch nicht klarkommt, juristisch 'lösen'. Wer diesen Schritt geht, ist auf dem Holzweg", so Hanfeld, der auch anmerkt, dass das Verbotsverfahren und die Berichterstattung Compact reichweitenmäßig enorm genützt haben.

Wolfgang Janisch hofft in der SZ hingegen auf einen "dritten Akt" dieses Dramas: "Verbieten dürfe man eine Publikation daher nur, wenn sich die verfassungswidrigen Aktivitäten als 'prägend' erwiesen. Und dann folgt ein Satz, der wie eine Warnung klingt: 'In der Gesamtwürdigung erreichen die verbotsrelevanten Äußerungen und Aktivitäten noch nicht die Schwelle der Prägung.' Ein Verbot ist nicht möglich. Noch nicht. Jürgen Elsässer, selbstredend erfreut über den Ausgang, verstieg sich nach der Verkündung zu dem Kommentar: 'Wir sind das Sturmgeschütz der Demokratie.' Einmal abgesehen davon, dass eher das Gegenteil im Urteil steht: Das 'noch nicht' aus Leipzig wird das Bundesinnenministerium als Anregung verstehen dürfen, das Blatt im Auge zu behalten."

(Korrigiert am 30. Juni.) Einen kuriosen Beitrag zum Söder-Interview mit Julian Reichelts Magazin Nius bringt die taz: Geschrieben hat ihn Arne Semsrott, Leiter des Projekts FragDenStaat, das laut taz für Informationsfreiheit kämpft. Semsrott habe außerdem den Freiheitsfonds gegründet. Von Freiheit will Semsrott im Zusammenhang mit Nius allerdings nichts wissen: "Wer mit Nius redet, legitimiert seine Hetzkampagnen, etwa gegen einen der Berliner Verwaltungsrichter, der kürzlich über die rechtswidrigen Zurückweisungen an den deutschen Grenzen urteilte, oder gegen zivilgesellschaftliche Organisationen wie Pro Asyl. ... Zeit für die Zivilgesellschaft, den Druck zu erhöhen: Wichtigstes Mittel im Umgang mit rechten Kampagnen ist das deplatforming, also der Ausschluss von Publikationen aus dem Kreis des akzeptierten Umgangs. Nius zitiert man nicht und mit Nius spricht man nicht, höchstens vor Gericht. Und auch nicht mit denen, die mit ihnen kooperieren. Wenn Söder Nius Interviews gibt, dann verläuft die Brandmauer zwischen uns und Söder."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 16.06.2025 - Medien

Bisher wusste man, dass Peter Scholl-Latour ein dezidierter Antiamerikaner und bekennender Gaullist war, dass er die Ukraine nicht für etwas hielt, das von Russland unabhängig sein konnte, dass er die Nato-Osterweiterung ablehnte, dass er sich gern schwadronieren hörte und in seinen Büchern plagiierte, was das deutsche Publikum und Sandra Maischberger aber nicht davon abhielt, ihn wie einen Guru zu verehren. Heute wäre er zurecht vergessen, wenn der WDR jetzt nicht zutage gefördet hätte, dass er auch dem BND gern Auskunft gab. Michael Hanfeld resümiert in der FAZ: "Dem WDR zufolge interessierte sich der BND indes schon Anfang der sechziger Jahre für Scholl-Latour, der damals zuerst für die Saarbrücker Zeitung und dann für die ARD aus Afrika berichtete. Der BND habe gemutmaßt, Scholl-Latour wirke für den französischen Geheimdienst, bei einem Besuch in Deutschland könne man ihn vielleicht anwerben." Die Doku wird in den nächsten Tagen im WDR laufen und dann sicher auch in der Mediathek zu sehen sein.
Stichwörter: Scholl-Latour, Peter, Nato

9punkt - Die Debattenrundschau vom 13.06.2025 - Medien

Dominik Baur erzählt in der taz nochmal die Geschichte des Ingolstädter Verlegers Wilhelm Reissmüller, der ein Nazi war, sich nach dem Krieg eine Widerstandsgeschichte andichtete und in der Stadt einen riesengroßen Einfluss hatte  (unsere Resümees). Nun ist es passiert: "Man entzog Reissmüller posthum seine Ehrenbürgerwürde - und ging hernach zu Tagesordnungspunkt 8 über: 'Bebauungs- und Grünordnungsplan Nr. 617 Unterhaunstadt - Südlich Hochweg."

Vor elf Jahren und einem Tag starb FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher. Sein Sohn Jakob kommt in einem Tweet nochmal auf seine Enttäuschung vor einem Jahr zurück, als die FAZ den zehnten Todestag wortlos passieren ließ (unser Resümee).

9punkt - Die Debattenrundschau vom 06.06.2025 - Medien

Bei Springer wird allenthalben gekürzt. Bei der alles krönenden Holding fallen ein Drittel der Stellen weg, berichtet Moritz Baumstieger in der SZ. Aber auch "bei der Tageszeitung Welt etwa, die von Konzerngründer Axel Cäsar Springer einst als publizistisches Aushängeschild gepäppelt wurde, läuft ein Freiwilligenprogramm. Das wurde im Frühjahr aufgelegt, um eine 'hohe zweistellige Zahl' an Mitarbeitern loszuwerden, wie aus dem Konzern zu hören ist - und eben weil das Programm schon einige Wochen läuft, werden derzeit seine Ergebnisse sichtbar: einerseits in der kürzer werdenden Mitarbeiterliste, andererseits durch eine momentane Häufung an Abschiedsmails und Abschiedspartys." Nicht Gegenstand des Artikels sind die Kürzungen bei der Süddeutschen Zeitung, über die neulich etwa Horizont berichtete.
Stichwörter: Springer Verlag

9punkt - Die Debattenrundschau vom 05.06.2025 - Medien

In der FAZ hat Antea Obinja weitergeforscht zu den Umständen, unter denen Holger Friedrich, Verleger der Berliner Zeitung, die Weltbühne wiederauflegen konnte und berichtet, dass Nicholas Jacobsohn, der Enkel des Weltbühne-Gründers Siegfried Jacobsohn, mit Friedrich nichts zu tun haben wollte: "Nicholas Jacobsohn geht es nicht nur um die Markenrechte, sondern auch um das Erbe seines Großvaters: 'Die Weltbühne wurde als eine prodemokratische, antifaschistische Zeitschrift gegründet.' Friedrich aber habe ihr historisches und kulturelles Erbe gestohlen, um prorussische, antiwestliche Propaganda zu verbreiten."

Als die Roten Khmer vor 50 Jahren in Kambodscha ihren Sieg feierten und anfingen ein Terrorregime zu errichten, dem zwischen 750.000 und 2 Millionen Menschen zum Opfer fielen, begrüßten linke Zeitungen den Sieg des Kommunismus in Kambodscha, erinnert Lucien Scherrer in der NZZ. "Die Humanité behauptet am 8. Mai 1975, die Einwohner von Phnom Penh seien nicht unglücklich gewesen, die Stadt zu verlassen. Massaker habe es keine gegeben, und auch von einer Deportation der Bevölkerung könne keine Rede sein. Dabei veröffentlichen bürgerliche Zeitungen in Frankreich und anderen Ländern schon im Frühling 1975 Aussagen von Flüchtlingen, die auf Verbrechen in der 'Demokratischen Republik Kampuchea' hinweisen. Diese Zeugen werden von Zeitungen wie Libération jedoch ignoriert. Oder man stellt sie süffisant als Lügner dar, indem man den Begriff 'Zeugnisse' in Anführungszeichen setzt. Der Psychoanalytiker Pierre Bayard erklärt diesen 'kollektiven Wahnsinn' mit der außergewöhnlichen Fähigkeit des Menschen, die Welt so zu sehen, wie sie sein sollte. Denn nichts zu wissen, sei unmöglich gewesen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 04.06.2025 - Medien

Es ist interessant, dass die "Tagesschau" und die BBC mit Meldungen über ein angebliches Massaker der israelischen Armee gegen Zivilisten in Gaza in der Nähe eines Verteilzentrums für Hilfsgüter unterschiedlich umgehen. Die BBC hat die Meldung zuerst gebracht und dann immerhin korrigiert: Die Aufnahmen, die angeblich das Massaker zeigen, wurden woanders und zu einem anderen Zeitpunkt gemacht und zeigen kein Massaker. Bei der "Tagesschau" heißt es hingegen einfach: "Israel dementiert Schüsse auf Zivilisten an Hilfszentrum. Eine vorläufige Untersuchung habe ergeben, dass das Militär 'nicht auf Zivilisten geschossen hat, während diese sich in der Nähe oder innerhalb des Verteilungszentrums für humanitäre Hilfe aufhielten, und dass die Berichte entsprechend falsch sind', hieß es. Auch die Gaza Humanitarian Foundation (GHF), die über die Zentren Mahlzeiten verteilt, hatte davor die Berichte dementiert." Direkt darunter wird dann in gewohnter "Ausgewogenheit" die Version der Hamas ausgebreitet: "Das Hamas-Medienbüro hatte von einem israelischen Angriff in einer Pufferzone in Rafah im Süden des Gazastreifens berichtet, wo die Stiftung Hilfsgüter verteilt habe. Vertreter des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums erklärten, das Militär habe in der Nacht zum Sonntag das Feuer auf Zivilisten eröffnet, die auf dem Weg zu Lebensmittelausgaben gewesen seien. Mindestens 31 Menschen seien getötet und mehr als 170 verletzt worden."

Und übrigens: ZDF-"Heute!" meldete gestern: "Im Gaza-Streifen nahe Raffa sollen israelische Soldaten nach palästinensischen Angaben wieder Menschen in der Nähe eines Verteilzentrums für Hilfsgüter erschossen haben haben." Mit Betonung auf "wieder". (Minute 10.) Auch bei der "Tagesschau" hieß es gestern wieder: "Erneut Berichte über Schüsse bei Hilfszentrum", als hätte sich nicht zumindest beim ersten Bericht nicht gezeigt, dass er nicht stimmte! Dass die BBC immerhin nachgewiesen hat, dass die Aufnahmen vom angeblichen ersten Massaker falsch waren, wird ebenfalls nicht erwähnt. Es heißt nur: "Auch diese Berichte sind nicht unabhängig zu prüfen. Gleiches gilt für Aufnahmen, die im Internet kursieren und die Leichen von angeblich getöteten Zivilisten zeigen sollen."
Stichwörter: Hamas, Ghf