Magazinrundschau - Archiv

En attendant Nadeau

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Magazinrundschau vom 17.11.2020 - En attendant Nadeau

Larissa Reissner, Fotograf unbekannt.
Ein Buch über den Arbeiteraufstand in Hamburg 1923, fehlgesteuert von der KPD. In Frankreich wird so etwas noch übersetzt, in Deutschland erschien das Buch zuletzt vor ein paar Jahren an entlegener Stelle, aber man kann "Hamburg auf den Barrikaden - Erlebtes und Erhörtes aus dem Hamburger Aufstand 1923", auch in der Gutenberg-Edition lesen. Larissa Reissner (oder Reisner) gehörte zum Hochadel des frühen Kommunismus, erzählt Jean-Jacques Marie, Trotzki widmete ihr entzückte Seiten in seinen Memoiren, liiert war sie bis zu ihrem frühen Tod im Jahr 1926 mit dem legendären Kommunisten und späteren Stalin-Opfer Karl Radek. 1923 schrieb sie ihre Reportage über den Hamburger Aufstand - die Hamburger Arbeiter wollten Revolution machen und wussten nicht, dass die Partei die Aktion schon abgeblasen hatte. Es gab 21 Tote. "Reissner verbindet eine dramatische, manchmal poetische Erzählung der Episoden dieses gescheiterten Aufstands mit einer minuziösen Beschreibung des Lebens der Arbeiter und vor allem der Arbeiterinnen, die allzu häufig der Gewalt ihrer Männer ausgesetzt sind, besonders wenn diese keine Arbeit haben. Es gelingt ihr, dieser abgebrochenen Aktion eine epische Dimension zu geben und den Hamburger Hafen als eine monströse Maschinerie zu zeichnen, wo 'nicht ein Qudratzentimeter nackten Bodens übrigbleibt' und wo auf dreißig Kilometern Ausdehnung nur zwei todkranke Bäumchen wachsen."

Magazinrundschau vom 10.11.2020 - En attendant Nadeau

Der Algerienkrieg ist ein bleibendes Trauma in der französischen Geschichte, auf allen Seiten des Konflikts. Raphaëlle Branche hatte bereits vor fast zwanzig Jahren das Buch "La torture et l'armée pendant la guerre d'Algérie, 1954-1962" vorgelegt, das großes Aufsehen erregte, weil viele Familien sich fragten, was die Väter im Algerienkrieg, über den keiner je redete, eigentlich getan haben. Diese Frage steht nun direkt im Zentrum des neuen Buchs von Branche: "Papa, qu'as-tu fait en Algérie ? Enquête sur un silence familial", das Sonia Dayan-Herzbrun hier bespricht. Das Ausmaß der Traumatisierung der zurückgekehrten Soldaten, die schon deshalb schwiegen, weil sie manchmal in die schändliche Praxis der Folter verwickelt waren, ist noch größer als man glaubte. Dayan-Herzbrun zitiert eine Forscherin, die von 350.000 Suiziden spricht. Und die Familiengeschichten sehen so aus: "Die kleine Isabelle Roche ist ein Jahr nach der Rückkehr ihres Vaters geboren, und ihr Bruder ein Jahr später. Ihr bleiben die Schläge, die ihr Bruder jeden Tag bekommt, erspart, aber sie leidet unter einem ausgedehnten Ekzem. 'Eines Tages beobachtet sie, wie ihr Vater im Bad den Kopf ihres Bruders unter Wasser drückt. Diese Badewannenszene brennt sich in ihr Gehirn.' Über die Erfahrungen, die ihr Vater in Algerien gemacht hat, weiß sie kaum etwas. Das wenige hat sie von ihrer Mutter gehört, Bruchstücke von Erzählungen über plötzliche und absurde Tode."
Stichwörter: Algerienkrieg, Frankreich

Magazinrundschau vom 03.11.2020 - En attendant Nadeau

Paris, eine komplett auf sich selbst zentrierte Stadt mit Eliten, die sich gar nicht vorstellen können, dass es ein Leben außerhalb des Boulevard périphérique gibt, war auch immer eine Stadt der Diaspora. Unter anderem der armenischen - nirgends in Europa leben mehr Nachfahren von Überlebenden des Genozids als in Frankreich. Jean-Paul Champseix stellt zwei Bücher von beziehungsweise über Exil-Armenier vor, Jean-Luc Sahagians "L'éblouissement de la révolte" über die armenische Revolution von 2018, und vor allem Hélène Gesterns "Armen", die Biografie des armenischen Lyrikers Armen Lubin (Chahnour Kerestedjian, 1903-1974): "In der gespaltenen armenischen Community ist er ein Demokrat, Antikommunist, Antiklerikaler und Feind der Gewalt. In einem auf Armenisch verfassten Werk 'Rückzug ohne Fanfaren' kritisiert er die Tradition und zeichnet ein grausames Porträt seiner Leidensgenossen, die er als passiv und weinerlich schildert. Überdies macht er die Väter, die 'versagt haben', für den Genozid verantwortlich… Leicht verständlich, dass er schnell als 'Nihilist' betrachtet wird. Und er versucht sich in die französische Gesellschaft zu integrieren, spricht von den Millionen Francs, die seine schlechte Gesundheit die Franzosen gekostet hätten. Seine Lyrik schreibt er auf Französisch unter seinem Künstlernamen Armen Lubin. So teilt er sein Werk in ein französisch und armenisch Geschriebenes auf, das er nicht übersetzt sehen will."

Auszug aus einem Gedicht über das Exil:
(...) C'était un exilé, et j'en connais de toutes sortes,
Ils ont tous, derrière eux, fermé une porte
Cette porte n'est visible qu'une fois franchie. (...)

("Er war ein Exilant, ich kenne alle Arten,
Sie haben alle hinter sich eine Tür geschlossen.
Diese Tür ist erst sichtbar nach Durchschreiten.")

Einige Informationen über seine Gedichte findet man auf Französisch hier.
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Stichwörter: Armenien, Lubin, Armen

Magazinrundschau vom 28.07.2020 - En attendant Nadeau

Sic transit gloria mundi. Gérard Bauër muss mal so etwas wie der Fritz J. Raddatz der Dritten Republik gewesen sein, Dandy, Kritikerpapst und "chroniqueur littéraire", der seine Kolumne in Les Echos de Paris mit dem Pseudonym "Guermantes" signierte. Heute ist er komplett vergessen, auch in Frankreich. Ein kleiner Schweizer Verlag, die Editions Georg, bringen nun seine "Carnets d'un voyageur traqué" (Hefte eines belästigten Reisenden) heraus, die Bauër, ein Enkelsohn Alexandre Dumas' (Vater), im Schweizer Exil verfasst hat. Von hier hat er einen hellsichtigen Blick auf das Vichy-Frankreich geworfen, schreibt Jean-Yves Potel in einer Kritik mehrerer Bücher mit literarischen Dokumenten aus der Epoche. Wie immer helfen zeitgenössische Dokumente, Geschichte wieder "live" zu verstehen: "Manchmal wirkt Bauër, als würde er Geschichte von außerhalb betrachten, aber dann wird er wieder vom Antisemitismus auf den Boden zurückgeholt, den er als Demütigung erlebt (das Vichy-Regime verlangt seinen Stammbaum). In seinen Tagebüchern notiert er regelmäßig die Übel: Ein Bekannter muss den Justizapparat verlassen, weil er Jude ist, die Theater werden für Juden geschlossen, der gelbe Stern wird zur Vorschrift… Im Lauf der Zeit werden seine Notizen immer kühner und empörter. Für ihn ist die 'französische Prosa nun vollends in den Händen Deutschlands', das sich in den Lügen über seine Niederlagen suhlt und Märchen erzählt."

Faszinierend klingt auch, was Potel über Janet Flanners neu übersetzte Reportagen aus Paris und über Frankreich in dieser Zeit erzählt, besonders über ihr sehr ausführliches New-Yorker-Porträt über den Maréchal Pétain.

Magazinrundschau vom 14.07.2020 - En attendant Nadeau

Der berühmte Historiker Carlo Ginzburg meditiert in einem komplexen und interessanten Text über den Begriff der "Herdenimmunität", der ihm zuerst in der britischen Corona-Debatte im März begegnete. Er wendet ihn polemisch gegen Giorgio Agamben, denn die Diskussion über diesen Begriff beweist für ihn, dass die Regierungen gerade nicht jene "Biopolitik" geführt haben, die Agamben in seiner furchtbaren Pauschalisierung unterstellte. Es kommt darauf an, die Fakten zu sehen, hält Ginzburg ihm entgegen - und Faktum ist, dass Boris Johnson am Ende eben keine Politik der "Herdenimmunität" führte: "Die Banalisierung des Faschismus ist vielleicht (ich sage bewusst vielleicht) das unvermeidliche Resultat eines Widerwillens gegen spezifische Differenzen und ihre Implikationen. Warum wurde die Idee der 'Herdenimmunität' verworfen, nach der man die Bevölkerung des Vereinigten Königreichs wie in einem Labortest bentutzt hätte, um in Abwesenheit eines Impfstoffs eine kollektive Immunisierung zu erreichen? Auf diese Frage gebe ich die Antwort, die auf der Hand liegt: weil es trotz allem zwischen der Regierung von Boris Johnson und dem Regime Viktor Orbans eine wesentliche Differenz gibt. Die so verschriene parlamentarische Demokratie hat den Einwänden, die gegen dieses Projekt von wissenschaftlicher Seite erhoben wurden, Raum gegeben."

Magazinrundschau vom 07.07.2020 - En attendant Nadeau

Vielleicht wäre es auch in Deutschland an der Zeit, Joseph Kessel wiederzuentdecken, dessen Romane "Belle de Jour" und "Armee der Schatten" auch hierzulande eher aus den Verfilmungen Bunuels und Melvilles bekannt sind. In Frankreich wurde er nun in die ehrwürdige Klassikerbibliothek La Pléiade aufgenommen. Norbert Czarny schildert den russisch-jüdisch-argentinisch-französischen Romancier, Résistant und Reporter als Typus eines Autors, wie er nur in der Zwischenkriegszeit möglich war - als die große mehrteilige Reportage ihren Autoren nebenbei auch eine Menge Ruhm und Geld brachte. Und das macht Kessel auf eine interessante Art aktuell. Seine Reportagen funktionierten nach der von Adorno und Horkheimer verachteten Dramaturgie der Serie mit ihren Wiederholungen und Cliffhangern, schreibt Czarny: "Jeder Absatz, jede Szene bringt ihre Dosis an Spannung mit, jedes Kapitel baut auf dem vorigen auf. Ein Satz fasst die Ethik Kessels zusammen: 'Du hast Glück zu sehen, was andere nie zu sehen kriegen. Du bist ihretwegen und für sie da. Du musst ihnen die Sachen, Szenerien und Leute wiedergeben wie du sie empfangen hast.' Um genau zu sein: durch den Blick auf die Erniedrigten und Beleidigten, wie bei seinem Meister Tolstoi. Aber Kessel folgt nicht einfach den Rezepten seiner Vorbilds. Er hat ein Modell, den großen Journalisten Albert Londres. Er ist Zeitgenosse Gides, der in seiner Kongo-Reise das Kolonialregime anprangerte. Sein 'Marchés d'esclaves' bringt ans Licht, was in dieser wenig bekannten Region zwischen Afrika und Asien passiert" - nämlich den letzten massiven Sklavenhandel des 20. Jahrhunderts, der nach den alten Prinzipien des Bevölkerungsraubs funktioniert und der in dieser Region von den Arabern betrieben wird."

Magazinrundschau vom 16.06.2020 - En attendant Nadeau

Agata Tuszynska erzählt in "Affaires personnelles", in einem "Stimmenchor" - so der Rezensent Norbert Czarny - das polnische 1968, das sehr sehr anders ist als das Pariser 1968 und noch mal völlig anders als das Prager 1968. Denn es ist das Jahr, in dem das polnische Regime die Juden des Landes zur Auswanderung zwang. Zehntausende Juden verließen damals das Land. Und es waren, so Czarny, sehr häufig gerade besonders gläubige Kommunisten, die gehen mussten. Solche, die 1939 nach Osten geflohen waren und mit der Roten Armee zurückkehrten (sofern sie nicht nach Kolyma hatten weiterreisen müssen). Diese Geschichten erzählt Tuszynska aus der Perspektive der Nachgeborenen, informiert uns Czarny: "Alle, die gehen, müssen auf die polnische Nationalität verzichten. Sie werden ausgeraubt und reisen mit kleinem Gepäck. Aber viele werden sich ein neues Leben aufbauen. Sie haben etwas, woraus sie schöpfen können und ihre kostbaren Werte. Einer wird Architekt in Dänemark, der nächste Astronom in Grenoble, eine dritte lehrt Gombrowicz, Hlasko und Konwicki an der Sorbonne. In Israel ist das Leben paradoxer Weise schwieriger, denn Religion ist nicht ihre Stärke - viele Jahre später werden die sowjetischen Juden das gleiche Problem haben." Hier der Link zum Buch in den Editions de l'Antilope.

Magazinrundschau vom 02.06.2020 - En attendant Nadeau

Nathan Wachtel ist in Frankreich ein sehr renommierter Anthropologe und Lateinamerika-Spezialist. Er hat etwa erforscht, wie die Ureinwohner Perus die Eroberung durch die Spanier wahrnahmen. Er ist auch Experte für die Geschichte der Marranen, also der zwangskonvertierten iberischen Juden, in Lateinamerika und hat etwa in der peruanischen Stadt Celendín geforscht, wo einige Spuren der Marranentums offenbar erhalten geblieben sind. Dort stieß er allerdings auch auf eine ziemlich verrückte Geschichte: die Begeisterung einiger Indios für Israel, über die er in seinem Buch 'Sous le ciel de l'Éden - Juifs portugais, métis et indiens' berichtet. Pierre Tenne bespricht das Buch in En attendant Nadeau. Die israelbegeisterten Indios erfuhren durch evangelikale Bewegungen, dass es tatsächlich noch ein Land Israel gibt, von dessen Existenz ihnen die Katholiken nichts erzählt hatten. Daraus entsteht die Kongregation 'Israël de Dios', die "eine unbändige Leidenschaft für den Staat Israel und die jüdische Religion entwickelt und sogar zur Gründung einer Art amazonischen Kibbutz führt. Bei einem Preisausschreiben gewinnt ein junges Mitglied der Gemeinde 1970 eine Reise nach Israel. Die Sehnsucht nach der Alija, also der Rückkehr nach Israel, entsteht bei vielen Konvertierten. Mehrere Generationen 'jüdischer Indios' lassen sich von administrativen Formalitäten nicht abhalten, die Reise anzutreten, bis der Staat Israel sie nach einem Besuch von Rabbinern in der Synagoge von Celendín, beeindruckt von ihrer theologischen und rituellen Strenge, voll anerkennt."

Magazinrundschau vom 28.04.2020 - En attendant Nadeau

Yishai Sarids Roman "Monster" (bestellen) ist auch in der deutschen Kritik auf große Begeisterung gestoßen, und doch hat man den Eindruck, er sei ein bisschen untergegangen. Nun ist der Roman auch in Frankreich erschienen und Natalie Levisalles hat ein ausführliches Gespräch mit dem Autor geführt, der in seinem Roman die Geschichte eines Fremdenführers in Auschwitz erzählt und nebenbei die Fallstricke und Heucheleien heutigen Gedenkens thematisiert. Es geht ihm um Gerechtigkeit, gegenüber den Toten und den Lebendigen. Er erzählt nicht nur, wie widersprüchlich das Verhältnis der jungen Israelis zu Europa ist (man bewundert die Deutschen, aber ganz und gar nicht die Polen) und er schildert, wie in Israel alles von der Geschichte überlagert wird, etwa das Verhältnis von arabischen und osteuropäischen Juden. Ein junges sephardisches Mädchen erzählte ihm, wie der Lehrer "jedes Jahr am Holocaustgedenktag fragte, wer Schoa-Opfer in der Familie hatte. Wer die Hand hob, war meist aschkenasisch und gehörte zu einer Art Elite. Sie konnte nur schweigen, niemand sprach über ihre Geschichte, sie existierte nicht. Wir kann man die Geschichte der Menschen aus Marokko mit der Tragödie in Europa vergleichen? Sie standen im Schatten der Schoa, und das verletzte sie. Wie in einer Familie, wo ein krankes Kind alle Aufmerksamkeit auf sich zieht..."

Interessant liest sich auch Alban Bensas Besprechung einer Neuauflage von Kristin Ross' Buch über Rimbaud und die Commune. Die New Yorker Romanistin, die der knallharten akademischen Linken um Badiou und Rancière nahezustehen scheint, untersucht in dem schon vierzig Jahre alten und jetzt wiederübersetzten Buch Rimbauds Urerlebnis der Kommune, die für die gesamte europäische Linke das Urerlebnis der Revolte war - und sie beschreibt am Beispiel von Rimbauds Poetik der Hand den uralten Traum unglücklicher Jungbourgeois von der Verschmelzung mit anderen Klassen: "In der Hand sah er ein Symbol der Unterwerfung, wenn sie, wie es das Ziel aller Erziehung und Konvention war, nur noch auf einen Zweck hin ausgerichtet wurde." Die Zurichtung auf einen Beruf und Zuweisung zu sozialen Klassen geschah auch über die Zurichtung der Hände, und so wurden sie "vom Körper getrennt". Rimbaud "wehrt sich gegen die Amputation, die Entfremdung ist... Das 'Ich ist ein anderer' ist nicht immer und überall Ausdruck einer kognitiven Verwirrung, sondern ein politisches Bekenntnis."

Magazinrundschau vom 18.02.2020 - En attendant Nadeau

Gab es eine bruchlose Kontinuität zwischen dem Nazisystem Adolf Hitlers und dem späteren Kapitalismus des Wirtschaftswunders in der BRD? Diese These, die alle "Antifaschisten " entzücken wird, vertritt offenbar Johann Chapoutot in seinem Buch "Libres d'obéir - Le management du nazisme à aujourd'hui", das von Maurice Mourier begeistert besprochen wird. An der Figur des SS-Generals Reinhard Höhn macht Chapoutot diese These fest - Höhn gründete nach dem Krieg, unbehelligt wie so viele Nazis, ein Management-Institut, "das nach 1954 die Manager des 'Wirtschaftswunders' lieferte und bis 1972 einen Einfluss auf Europa ausübte". Und dann natürlich die eigentliche Substanz der Kontinuitätsthese: Chapoutot falle es "überaus leicht zu zeigen, dass der Management-Unterricht (vom Antisemitismus abgesehen, der seine faulen Zähne erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts wieder bleckte) in unseren 'liberalen Gesellschaften' den selben monströsen Devisen folgt wie in der Epoche des Nationalsozialismus - die Freiheit des Unternehmertums, sorgfältig eingehegt von den Finanzinteressen der Multis, die Freuden des 'open Space'..." Und so weiter. Genau so finster wie heute war's auch zur Nazizeit!