Die
Agnelli-Familie war als Eigentümer von Fiat zwar reich,
schreibt Marco Ferrante in seinem Buch über Italiens berühmte Dynastie, aus dem Auszüge abgedruckt sind. Aber Klasse kam erst durch
Brando Brandolini ins Haus, der Gianni Agnellis Schwester Cristiana heiratete. "Er war ein Mann aus einer anderen Zeit. Venezianische Familie,
Tausende von Jahren alt, Neffe mütterlicherseits des achten Herzogs von Cadaval, portugiesisch (Verbindungen zu den Braganzas und zu der Herzogin von Berry), Held der venezianischen Fünfziger, überaus elegant,
Hemdenexperte, zum blauen Anzug trug er 'Pumps', niedrige Smoking -Schuhe, mit einem flockigen Gros-Grain, um den Ausschnitt zu schließen. Er war Opernliebhaber, mit der Callas befreundet, und mochte Stendhal und Balzac."
Weiteres: Francesca Bellino
besucht das jüdische Viertel von Buenos Aires. Fausto Biloslavo
stellt den italienischen Journalisten
Almerigo Grilz vor, der 1987 in Mosambique ermordet wurde. Und Gabriella Mecucci
berichtet von den italienisch-israelischen Konservatoren der Rollen von Qumram.