Medienticker - Archiv

Buch+Blattmacher-News

1341 Presseschau-Absätze - Seite 57 von 135

Medienticker vom 19.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Mittwoch

Medienauslese
AfD-Twitter-Analyse, Sterbebett, Buntstift-Lutscher
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Treue Gefolgschaft (netzpolitik)
2. "Die Aktuelle" (uebermedien)
3. Buntstift-Lutscher (spiegel)
4. Wie Rotlichtbars mit Samtvorhängen (taz)
5. Lettland (ejo)
6. The Photographic Eye of Melania Trump (medium)

EFU-Kulturrundschau
Osmotische Nähe zum eigenen Soma
19.04.2017. Intendant Oliver Reese fordert in der FR, Frankfurts marode Bühnen nicht nur zu sanieren, sondern komplett neu zu bauen. Die SZ lässt sich vom Ensemble Modern ins musikalisch-extravagante Niemansland des Harry Partchs entführen. Die Berliner Zeitung amüsiert sich mit der unpathetischen Kunst des Juergen Teller. Die NZZ liest die Klassiker der dystopischen Literatur.  Und im CulturMag rekonstruiert Krimi-Autor Frank Göhre das Italien von 1975, als Pier Paolo Pasolini ermordet wurde.

9Punkt - Debattenrundschau
Im metaphorisch Ungefähren
19.04.2017. Theresa Mays Vorstoß zu Neuwahlen ist ein Schlag ins Gesicht aller Brexit-Gegner, meint Anne Perkins vom Guardian, aber sie ist ein kluger Schachzug, entgegnet ihr Kollege Jonathan Freedland. Beim türkischen Referendum hat in Wahrheit niemand gewonnen, nicht mal Erdogan, schreibt Bülent Mumay in der FAZHuffpo.fr analysiert die falschen Versprechen der Populistinnen und Populisten.  Und in der NZZ macht Karl-Heinz Ott Schluss mit postmoderner Ironie.

Presseschau vom 19. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Kommentiert wird zum einen das Abstimmungsverhalten der in Deutschland lebenden Türken beim Verfassungsreferendum. Zweites Thema ist die Ankündigung von Neuwahlen in Großbritannien.

... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Titelblätter des Tages  - u. a.














Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 19. April 2017

Kein DEAL mit Elsevier
Auch jüngste Verhandlungsrunde endet ohne Ergebnis
(bb) - Das Lizenzprojekt DEAL, angestoßen von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen, bleibt auf Warteposition: Auch die jüngste Verhandlungsrunde endete ohne Ergebnis - Schuld daran sei Elsevier, kritisiert die Hochschulrektorenkonferenz (HRK).

Self-Publishing, Writing & Publishing
Your mom can buy just so many books
(tel) - Here's how to outmarket the competition.

Introducing
Korean Poetry to the World
(pub) - 'A Common Consciousness'

Welttag des Buches
100 Verlage öffnen zum  Türen
(tages) - Zum "Welttag des Buches" am Sonntag öffnen bundesweit rund 100 Verlage ihre Tore und geben Einblick in ihre Arbeit. Sie laden zu Lesungen, Werkstattgesprächen und Führungen ein, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Zudem lesen Kinder- und Jugendbuchautoren in 100 Buchhandlungen im Rahmen der Aktion "Lese-Reise" vor.

Jeden Tag eine neue Content-Welt
Gruner + Jahrerfindet das lineare Internet
(mee) - Rund eineinhalb Jahre nach der ersten gedruckten Ausgabe von Barbara bringt Gruner + Jahr seine Frauenmarke nun auch als eigenes Web-Portal ins Netz. Dabei setzten die Hamburger vor allem auf ein ungewöhnliches Konzept: Jeden Tag um Punkt null Uhr veröffentlicht die Redaktion drei Artikel.

Stella prize 2017
Heather Rose's The Museum of Modern Love wins award
(gua) - $50,000 prize for Australian women writers goes to novel based on Marina Abramović's performance of The Artist is Present

Hoch auf die Unabhängige

Deutscher Buchhandlungspreis 2017
(bb) - Kulturstaatsministerin Monika Grütters lobt den Deutschen Buchhandlungspreis 2017 aus - Inhaber unabhängiger Buchhandlungen können sich von heute an bis zum 2. Juni bewerben. Insgesamt ist der Preis mit einer Million Euro dotiert.

bestellen kann.



+ Literatur online
Ein fataler Missgriff
Brisanter Roman von Bjarte Breiteig
(nzz) - In unserer Zeit des schnellen Urteils, des schrillen Aufschreis und der inneren Zensur wirft "Meine fünf Jahre als Vater" des Norwegers Bjarte Breiteig Fragen auf, die nicht allen gefallen dürften. - mehr hier


Vom lieben Augustin
Franz Dobler bleibt mit "Ein Schlag ins Gesicht"
(ltk) - im Krimi-Genre, was ein Segen ist
Von Walter DelabarRSS-Newsfeed neuer Artikel von Walter Delabar - mehr in der Bücherschau



+ Neues auf faustkultur.de
Schwarze Flecken im Herzen -
(fk) - In ihrem Roman "Fünfzig Gramm Paradies" erzählt Iman Humaidan vom Leben während des libanesischen Bürgerkrieges und der Zeit danach. Es ist ein Buch der Grautöne in zahllosen Schattierungen, die den Kolorit der Gesellschaft des Nahen Ostens in einer dramatischen Epoche nachzeichnen, meint Gudrun Braunsperger.
Schwule Mädchen schlagen härter -
(fk) - Manuel Karasek plaudert als vorerst Letzter aus dem Familiennähkästchen. Die Karaseks haben schon bessere Autoren hervorgebracht.
"Ich habe genug von dieser Zeit. Ich habe genug von dieser Welt." -
(fk) - Auf der Flucht vor den Nazis erzählte die Berliner Künstlerin Charlotte Salomon die Geschichte ihres Lebens in Bildern und Texten, die das Ästhetische durch das Dokumentarische aushebeln. "Leben? oder Theater?" ist der Titel ihrer gemalten Autobiografie. Stefana Sabin erinnert an Charlotte Salomon, die am 16. April 1917, vor genau 100 Jahren, geboren wurde.
Wein um die Lippen
(fk) - Die flämische Lyrikerin Els Moors schlägt einen unbefangenen, leichten Ton an, der aber seinen dunklen Untergrund nicht verbirgt. Ihre "Lieder vom Pferd über Bord" sind in einer zweisprachigen Ausgabe erschienen. Moors kommt aus Belgien, das Buch aus Berlin. Bernd Leukert stellt die Lyrikerin in der Reihe "Europoesie" vor.
Die Türkei ist spätestens
(fk) - seit dem Flüchtlingspakt mit der EU und dem gescheiterten Putschversuch in den Fokus gerückt. In seiner neuen Kolumne wird Attila Anday vor allem über politische Themen schreiben und den Bogen zu der türkischen Community in Deutschland schlagen. Zum Auftakt schildert Anday die politische Lage in der Türkei kurz vor dem Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems.

+ Bücherschau
18.04.2017. Die SZ bespricht die politischen Bücher zur Lage Europas, sehr erhellend findet sie Gabriel Raths "Brexitannia", aber gut gefällt ihr auch Tanja Kuchenbeckers knackiges Marine-Le-Pen-Porträt. Der taz gefällt, dass Jochen Schmidt in seinem Vaterbuch "Zuckersand" auch die Mutter präsent lässt. Die FAZ bespricht neue Hörbücher, etwa zu Marguerite Duras' "Der Liebhaber" und Joseph Conrads "Geheimagent". Und die FR jubelt über den neuen Roman der fantastischen Krimi-Autorin Carol O'Connell.

+ Literatur im Hörfunk
Egoistisch, streitlustig und intrigant
Florian Freistetter: "Newton. Wie ein Arschloch das Universum neu erfand"
(dra) - Den charakterlichen Abgründen des berühmten Naturwissenschaftlers widmet sich Florian Freistetter in "Newton. Wie ein Arschloch das Universum neu erfand". Der Autor diskutiert die Frage, ob Isaac Newton im heutigen Wissenschaftsbetrieb überhaupt durchgekommen wäre.

Die Gedanken eines Mörders in der Haft
Maurizio Torchios "Das angehaltene Leben"
(dra) - Maurizio Torchio serviert mit "Das angehaltene Leben" keine leichte Kost. Er lässt den Leser eintauchen in die Gedankenwelt eines Mörders, der lebenslang in Isolationshaft sitzt. Herausragend dabei: die Sprache, ebenso karg und präzise wie erfüllt von Wärme und Mitgefühl.

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Kulturnews
(dra-audio) - 19. April 2017

Medienticker vom 18.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Dienstag

Medienauslese
Haltungsfragen, Kopp offline, Auto-Poser
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Gefährliche Geschichte (sz)
2. "Kopp Online" geht offline (gwup)
3. Extra 3 (noz)
4. Haltung? Ja bitte! (mmbeta)
5. Instagram-Blogger(horizont)
6. Fernsehen = oberflächlich (taz)

EFU-Kulturrundschau
Ein ganzes Meer von Händen
18.04.2017. Der Guardian berichtet verstört von Damien Hirsts Bombast-Schau in Venedig, die Schönheit und Ungeheuerlichket zelebriert - in Gold, Bronze und Jade. Die NZZ freut sich, dass Europas Architekten wieder mit den guten alten Backsteinen bauen. Die Welt erinnert daran, dass der Klassizismus auch etwas mit schwulem Begehren zu tun hat. In der Welt huldigt die Berliner Autorin Annett Gröschner auch dem FC Union, den akute Aufstiegsgefahr erfasst.

9Punkt - Debattenrundschau
Auf jeden Fall: Bitte anschnallen
18.04.2017. Bestürzung herrscht über das starke Votum der Deutschtürken für Tayyip Erdogan: Hierfür ist auch die deutsche Politik verantwortlich, die die Ditib-Moscheen so förderte, meint Necla Kelek bei Emma.  Die taz mahnt: "Es gibt eine Türkei jenseits von Erdogan", die andere Hälfte, mit der Europa weiter zusammenarbeiten sollte.  Libération dekliniert die möglichen Konstellationen der ersten Wahlrunde in Frankreich durch: Klingt nicht gut. Im Observer registriert Nick Cohen die antisemitischen Töne gegen George Soros von Budapest bis Washington.

Presseschau vom 18. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Für die meisten Zeitungen ist es nach den Osterfeiertagen die erste Gelegenheit, den Ausgang des Referendums in der Türkei zu kommentieren. Außerdem geht es auf den Meinungsseiten um die fortschreitende Eskalation im Konflikt mit Nordkorea.

... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Titelblätter des Tages  - u. a.















Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 18. April 2017

Nachrichtenportal
"Kopp Online" geht offline
(gwup) - Der letzte Artikel bei Kopp-Online datiert vom 10. März ("FAZ gegen den Kopp Verlag"). Und dabei scheint es auch zu bleiben. - Das Nachrichtenportal info.kopp-verlag leitet mittlerweile automatisch auf die Verlagsseite, wo man Bücher, Videos und Kokosöl bestellen kann.



+ Literatur online
 "Ich halte mich für schwer überschätzt"
Peter Bichsel hört man zu, was er zu sagen hat
(tages) - Hier spricht er in seinem unnachahmlichen Tonfall über zwölf aktuelle und latente Themen.

Sylvia Plath
Ungefilterter Schmerz
(tages) - In neu entdeckten Briefen belastet die amerikanische Schriftstellerin Sylvia Plath ihren Mann.

Tauchgänge mit dem Schnorchel
Rachel Cusks "Transit"
(stand) - Den Roman beherrscht die Kunst des gehobenen Plauderns über das Leben -

+ Bücherschau
+ In den geschmeidigen Hypotaxen
15.04.2017.
Den derben Romanhelden Martin Luther in Feridun Zaimoglus "Evangelio" zieht die FAZ allemal dem freundlichen Jubiläums-Luther vor. Die SZ folgt mit großem Vergnügen Marcel Beyers hellwachen Reflexionen in "Das blindgeweinte Jahrhundert". Die taz lässt sich von Harriet Roth an die Berliner Frühphase des Architekten Richard Neutra erinnern. Und die NZZ nimmt sich schwergewichtige Klassiker vor: "Die Reise in den Westen" von Wu Cheng'en, "Die Drei Reiche" von Luo Guanzhong und "Die Fahnen" von Miroslav Krleža.

+ Literatur im Hörfunk

Robert Musil
Er war kein Gipfel dieser Zeit
(dlf) - Robert Musil gilt als einer der intellektuellsten Autoren des letzten Jahrhunderts. In seinem Werk stellte er etwa die Frage, wie sich ein geistiger Mensch zur gegenwärtigen Wirklichkeit verhalten solle. Sein unvollendet gebliebener Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" wurde erst nach seinem Tod als ein Jahrhundert-Werk erkannt. Vor 75 Jahren starb er. Von Christian Linder - mehr in der Bücherschau - mehr zur neuen Gesamtausgabe des Salzburger Verlag Jung und Jung

Kritikergespräch
Neue Lyrik von Mara-Daria Cojocaru &Eva Zeller
(dlf) - Über Vorzüge und Nachteile einer eher sprachsinnlichen oder eher weltzugewandten Poesie diskutiert Insa Wilke mit den Literaturkritikern Michael Braun und Alexandru Bulucz. Beispielhaft geht es dabei um zwei Werke von Mara-Daria Cojocaru (mehr s. hier) - und Eva Zeller.

Tolstois
"Auferstehung"
Radikale Infragestellung der herrschenden Ordnung

(dlf) - Der Roman "Auferstehung" von Lew Tolstoi ist sein einziges großes Werk, das er nach einem großen Umbruch in seinem Leben geschrieben hat. Durch die radikale Infragestellung der herrschenden Ordnung, mit der letztlich die gesamte materialistische Zivilisation der Moderne gemeint ist, ist "Auferstehung" auch noch für den heutigen Leser eine Herausforderung, aber eine lohnende. - mehr in der Bücherschau

F. Scott Fitzgerald
"Für dich würde ich sterben"
Meister der Wehmut und Melancholie
(dra) - Im Nachlass des US-amerikanischen Schriftstellers F. Scott Fitzgerald wurden 16 unveröffentlichte Erzählungen gefunden. Sie stammen aus einer Zeit, in der Fitzgerald nicht weiter wusste - und zeigen, was für ein meisterhafter Schriftsteller er war. Von Edelgard Abenstein
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Kulturnews
(dra-audio) - 18. April 2017

Medienticker vom 13.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Donnerstag

Medienauslese
Parteipostillenwerbung, Gegenrede, Jim Padzko
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Werbung der Lobbyisten (abgeordnetenwatch)
2. Früher beneidet (br.de)
3. Flüchtlingsthemen (t3n)
4. Melania (sz)
5. Weniger Programm (deutschlandfunk)
6. Böhmermann-Satire(horizont)

EFU-Kulturrundschau
+ 1000 Euro das scheint erst mal verlockend
15.04.2017. Die SZ feiert Kendrick Lamars "Damn." als bestmögliches Rap-Album zur schlimmstmöglichen Zeit. Außerdem macht sie sich Sorgen, dass sich Yasuhisa Toyotas radikale Akustik durchsetzt. Die taz besichtigt die Kleinstwohnungen der Berliner Tinyhouse University. Publikum und Kritik feiern Nestroys Verwechslungskomödie "Liebesgeschichten und Heiratssachen" am Wiener Burgtheater. Und die NZZ wägt bei einer Berner Doppelausstellung Kunst gegen Kitsch ab.
Männlichkeit im Plural
13.04.2017. -
Die Filmkritiker trauern um den Meister des Lichts, den großen Kameramann Michael Ballhaus. Der Freitag analysiert die metrosexuelle Wende im Literaturbetrieb. Auf Zeit online bekennt F.W. Bernstein seine Sympathie für Gottfried Benn. Selbst schuld, meint die NZZ in Richtung der Salzburger Osterfestspiele, wo die Besucher dutzendweise aus Salvatore Sciarrinos "Lohengrin" marschierten. Der Tagesspiegel schreibt die Geschichte des Requiems.
 
9Punkt - Debattenrundschau
+ Dorftrottel, der sich freiwillig an den Pranger steht
15.04.2017. In der NZZ geißelt Andrew Doyle Dummheit und bigotterie linker Identitätspolitik. Auch in der Debatte um Slut-Shaming sieht die Welt eine Infantilisierung der Kulturkritik. In der taz zeiht sich die französische Linke gespalten über den Präsidentschaftskandidaten Jean-Luc Mélenchon. Außerdem blickt die taz vor dem türkischen Referendum nach Izmir, in dem Erdogan nicht punkten kann. In der FAZ hält Bülent Mumay fest, welch hohen Preis Erdogans Kampagne gekostet hat. Die SZ erinnert an die Fundamentalistin und Zockerin Maria Theresia.
Der Weg über den Westen
13.04.2017. -  Die taz fragt sich, ob ein "Nein" im türkischen Referendum nicht genau  so unheimlich ist wie ein "Ja".  Backchannel fragt: Was ist eigentlich aus Google Books geworden? Die FAZ schildert die Schwierigkeit des Gedenkens an die Oktoberrevolution in Russland.  Facebook hat einen Weg zur Bekämpfung von Fake News gefunden: Ganzseitige Anzeigen in Zeitungen.

Hörfunk
Presseschau vom 13. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Mit Kommentaren zum Anschlag auf den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und zum Besuch von US-Außenminister Tillerson in Moskau. Außerdem geht es um den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung.
... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Titelblätter des Tages  - u. a.














Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 13. April 2017

Aus den Feuilletons
Wenn ein Schriftsteller an den Regierungschef schreibt
(dra) - Der schädlichste ungarische Politiker seit der Wende: Deutliche Worte findet der Schriftsteller György Konrád für den Regierungschef seines Heimatlandes Ungarn in der "FAZ" - die seinen offenen Brief an Viktor Orbán abdruckt.

Thalia verkauft E-Books in den Läden
Leichterer Zugang zum digitalen Buch
(bb) - Ab sofort können Kunden in allen Thalia-Buchhandlungen in Deutschland E-Books vor Ort kaufen. Mit dem weiteren Vorstoß in Richtung Omni-Channel erweitert das Unternehmen sein stationäres Sortiment um mehr als zwei Millionen verfügbare E-Book-Titel.

Schweizer Buchpreis 2017
78 Titel stehen zur Auswahl
(bb) - Für die zehnte Auflage des Schweizer Buchpreises haben 53 Verlage insgesamt 78 Titel eingereicht. Die Shortlist kommt im September, der Gewinner wird am 12. November im Rahmen des Literaturfestivals BuchBasel gekürt.

Ulrich Matthes
Das Tolle am Theater ist die Energie
(dra) - Ulrich Matthes hat alle wichtigen Theaterpreise gewonnen und war zweimal Schauspieler des Jahres. Wenn er länger nicht auf der Bühne stehe, bekomme er Entzugserscheinungen, sagt er. Warum spielt er so selten lustige Rollen - obwohl er sehr viel übrig hat für "Jux und Dollerei"?

Frankreich
Autoren sind politisch geworden

(dra) - Bis vor einigen Jahren gab es im krisengeschüttelten Frankreich nur wenige Romanautoren, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen auseinandersetzten. Das hat sich geändert - der Rechtpopulismus und die Folgen für Frankreich setzt die Schriftsteller offenbar unter Strom.

"Der Luthereffekt"
Steinmeier eröffnet Sonderausstellung
(dra) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die erste "nationale Sonderausstellung" zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation eröffnet.

Neu auf den Bestsellerlisten
Bienen, Mörder und Intrigen
(bb) - Drei neue Romane steigen diese Woche auf der Belletristik-Bestsellerliste ein, darunter der Buchhändlerliebling "Bienen" von Maja Lunde. Im Sachbuch gibt es sogar sechs neue Bücher, neben Biografien warnt das Buch "Inside Islam".



+ Buchkritik online

Ins Langzeitgedächtnis damit
Christoph Heins großer Roman "Trutz"
(fr) - erinnert an unfassbar lebensgefährliche Zeiten. Von Judith von Sternburg - mehr in die Bücherschau




+ Bücherschau
+ In den geschmeidigen Hypotaxen
15.04.2017.
Den derben Romanhelden Martin Luther in Feridun Zaimoglus "Evangelio" zieht die FAZ allemal dem freundlichen Jubiläums-Luther vor. Die SZ folgt mit großem Vergnügen Marcel Beyers hellwachen Reflexionen in "Das blindgeweinte Jahrhundert". Die taz lässt sich von Harriet Roth an die Berliner Frühphase des Architekten Richard Neutra erinnern. Und die NZZ nimmt sich schwergewichtige Klassiker vor: "Die Reise in den Westen" von Wu Cheng'en, "Die Drei Reiche" von Luo Guanzhong und "Die Fahnen" von Miroslav Krleža.
+ Poesie im Detail
13.04.2017. Die FAZ feiert Nico Bleutges knisterfeinen Gedichtband "nachts leuchten die schiffe". Gut gefällt ihr auch der Berliner Alltag in Charlottenburg, wie ihn Ulrike Edschmid in ihrem Roman "Der Mann, der fällt" beschreibt. Die NZZ staunt über den helvetischen Furor des Antikommunismus im Kalten Krieg. Die taz interessiert sich auch nach Lektüre von Anja Rützels Buch nicht für "Trash-TV".
Bekenntnis zur Schönheit
12.04.2017. Die Zeit versinkt in den graziösen, weltzugewandten Gedichten Zbigniew Herberts. Die SZ vertieft sich in einen internationalen Sammelband über die "Die große Regression". Die SZ schwebt durch Rivka Galchens Erzählband "Amerikanische Erfindungen".


+ Neues auf faustkultur.de
Schallmauerbrecher
(fk) - Ohne Eifer, ohne Zorn weiht sich ein Journalist dem Untergang - Die 1984 erstmals bei Suhrkamp erschienene "Mexikanische Novelle" erscheint in diesem Frühjahr wieder in der Frankfurter Verlagsanstalt.
mehr hier


+ Literatur im Hörfunk

Zum Osterfest
Die besten Bücher
(dra) - Empfehlungen
+ Steffen Popp "118. Gedichte"
+ Hugh Aldersey-Williams "Flut"
+ Franz Kafka: "Das Schloss. Hörspiel
+ Niroz Malek "Der Spaziergänger von Aleppo"
+ Gerhard Streminger "Adam Smith" -

Deutschland-Erklärer zum Moschee-Reporter
Constantin Schreibers "Inside Islam"
(dra) - Das Buch "Inside Islam" des Journalisten Constantin Schreiber ist aus dem Stand auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste gesprungen. Warum wird eine Sammlung von übersetzten Freitagspredigten aus 13 deutschen Moscheen zum Verkaufshit?

Ein mitreißender Sagenschatz
Neil Gaiman: "Nordische Mythen und Sagen"

(dra) - Die nordische Sagenwelt bildet den Fundus für viele Fantasystoffe. Aber Rechtsextreme vereinnahmen die alten Mythen für sich. Mit "Nordische Mythen und Sagen" legt der britische Autor Neil Gaiman eine Nacherzählung vor, die von ideologischem Ballast befreit und auch noch witzig ist.

+ Literatur im Fernsehen
Bohrer feiert den unerwarteten Augenblick

(srf) - Seine Abenteuer mit der Phantasie sind legendär. Jetzt, mit fast fünfundachtzig, schreibt Bohrer seine Erinnerungen. Fünf Jahrzehnte Deutschland, von innen und von aussen betrachtet - mehr in der Bücherschau
Streitbar
(3sat-video) - In "Jetzt" erzählt er in neun Kapiteln seine Lebensgeschichte, die sowohl eine Freundschaft mit Ulrike Meinhof als auch die Leitung des Literaturteils der FAZ umfasste. Hier ein Buchmessengespräch mit Bohrer















(3sat-video) -
Und ein Gespräch mit der Literaturkritikerin Katharina Teutsch
Immer noch Punk

(ls) - Jan Hoffmann hörte im Oktober 2015 Bohrers  dionysischPoetikvorlesung in der Aula des Deutschen Literaturinstituts Leipzig ...



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Kulturnews
(dra-audio) - 13. April 2017

Medienticker vom 12.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Mittwoch

+ Medienauslese
Heilige Scheiße, Schmier-TV, Theatertheater
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Provinzblatt gewinnt Pulitzer (taz)
2. Die Sendung mit der Maus (faz)
3. Der Freischreiber-Newsletter (freischreiber)
4. "Woher wissen Sie das?" (sz)
5. Ist die taz Schmuddelkram? (taz)
6. Schreiben Sie das jetzt! (nachtkritik)

+ EFU-Kulturrundschau
Ein jeder seine Haue
12.04.2017. Der Tagesspiegel meint: Die Prügel, die Klaus Wowereit jetzt verteilt, hat er selbst verdient. Der Standard huldigt im Wiener Museumsquartier dem politischen Shootingstar Norbert Nadler. Die FAZ lauscht Charlotte Moormans Friedenssonate auf dem Rücken von Nam June Park. Die Welt tanzt an der Schaubühne mit einer Handvoll Nonnen eine satanische Nummernrevue.
 
+ 9Punkt - Debattenrundschau
Royalistische Königsmörder
12.04.2017. Bei Slate.fr erstellt der Historiker Michel Winock ein Psychogramm des französischen Wahlvolks. Die SZ befreit den Sündenbock "Neoliberalismus" aus der Haftung für alles. Der Perlentaucher veröffentlicht György Konrads zorniges "Antwortschreiben an den Ministerpräsidenten Ungarns". Und Timothy Garton Ash attackiert im Guardian Viktor Orbans beschämt schweigende Kollegen aus  der European People's party.

+ Hörfunk
Presseschau vom 12. April 2017, 12:50 Uhr
(dlf) - Thema ist die Suche nach einer Beendigung des Syrien-Kriegs. Dabei stehen vor allem das G7-Außenministertreffen und die Moskaureise von US-Außenminister Tillerson im Fokus.

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Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 12. April 2017

Colson Whitehead erhält
Pulitzer-Preis für Sklaverei-Roman
(dra) - Für seinen Sklaverei-Roman "The Underground Railroad" wurde US-Autor Colson Whitehead mit dem Pulitzer-Preis in der Kategorie Belletristik ausgezeichnet. Auch Donald Trump spielte bei der Preisverleihung eine Rolle.

Regionalzeitungen für Migranten
Mehr Empathie, weniger Klischees
(dlf) - In den internationalen Presseabteilungen der Bahnhofsbuchläden lassen sich neben importierten Zeitungen auch regionale Ausgaben ausländischer Zeitungen finden, die ihren Redaktionssitz in Deutschland haben. Sie berichten über regionale Themen aus Deutschland - mit einem ausländischen Blickwinkel.

Newscomer & Fluchtgeschichten

Medien bieten Möglichhkeiten zur Integration
(mbs) - Das Projekt "Newscomer" möchte Menschen mit ihren Fluchtgeschichten in den Lokaljournalismus holen. Flüchtlingsreporter, die über ihre Flucht & die derzeitige Situation berichten, gibt es - nur keine geeigneten Medien in der Provinz:eine schallende Ohrfeige für die Regionalpresse ...

Antiquariat
ILAB startet Mentoring-Programm
(bb) - Die International League of Antiquarian Booksellers (ILAB) hat ein Mentoring-Programm ins Leben gerufen, das engagierten "Jungantiquaren" den Berufseinstieg erleichtern soll.

Blick hinter die Kulissen
Verlagsbesuche rund um den Welttag des Buches
(bb) - Was macht eigentlich ein Hörbuchverlag, und wie entsteht eine Graphic Novel? Rund 100 Verlage aus ganz Deutschland öffnen zum Welttag des Buches im Rahmen der Aktion #verlagebesuchen ihre Türen. Vom 21. bis 23. April geben sie Einblick in ihre Arbeit, meldet der Börsenverein.

+ Bücherschau
Stumme Wut
11.04.2017. Vor dreißig Jahren nahm sich Primo Levi das Leben. Voller Verehrung und Zärtlichkeit lesen FAZ und Welt seine bisher unveröffentlichten Zeugnisse "So war Auschwitz". Mit großem Interesse folgt die FAZ auch Alain Demurgers Chronik "Die Verfolgung der Templer". Überfällig findet die SZ Nancy Princenthals Biografie der schizophrenen, aber großen Malerin Agnes Martin. Und die NZZ huldigt der magischen Trostlosigkeit in den Erzählwelten Laszlo Darvasis.

+ Magazinrundschau
Das ist das so unfassbar 17.Jahrhundert
11.04.2017. Nicht Brüssel muss die ungarische Demokratie verteidigen, sondern die Ungarn, meint Peter Nadas in HVG. Frauenrechte gelten wohl nur provisorisch, fürchtet Margaret Atwood im New Yorker. La Croix porträtiert den Linkspopulisten Jean-Luc Mélenchon. Die London Review sucht britische Jobs in Polen. Die LA Review untersucht den Raum in den Filmen von Straub Huillet. Die New York Times beleuchtet das symbiotische Verhältnis von CNN-Chef Jeff Zucker und Donald Trump.

+ Literatur im Hörfunk

Geschichten aus einer düsteren Welt
Clemens Meyers "Die stillen Trabanten"
(dra) - Seine Helden sind einsame Helden - Helden am Rand der Gesellschaft. In dem neuen Erzählband "Die stillen Trabanten" lässt Clemens Meyer sie zu Wort kommen: Er denkt sich in sie hinein, fängt ihre Sprache ein.

Am Anfang war das Ei
Britta Teckentrup: "Das Ei"
(dra) - Das Ei ist gerade rund um die Osterzeit überall präsent. Doch woraus bestehen Eier überhaupt? Und was passiert in so einem Ei? Und wer legt eigentlich Eier - außer Singvögel, Hühner und Enten? Britta Teckentrup gibt Antwort.



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Kulturnews
(dra-audio) - 12. April 2017

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(ev) - am heutigen Dienstag

Medienauslese
Pulitzers Panama, Himmel-Hölle, Realityshow Krieg
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Pulitzer-Preis für Panama Papers (sz)
2. Höllepreis (meedia)
3. Schwarzbuch AfD (correctiv)
4. Geflüchtete beim Kaninchenzüchter (taz)
5. Mehr Empathie, weniger Klischees (dlf)
6. Krieg geht immer (spiegel)

9punkt - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Aufschlussreiche Zwischentöne

11.04.2017. Der Perlentaucher bringt einen Rundblick durch ungarische Medien zur gestern endgültig besiegelten Schließung der Central European University. Marine Le Pen hat den "radical right gender gap" überwunden, erklärt die Politologin Nonna Mayer in Le Monde: Frauen wählen jetzt genauso oft rechtsradikal wie Männer. Für die FR analysiert Claus Leggewie die Rolle der algerischen Vergangenheit im französischen Wahlkampf.  In der SZ schildert Andrei Soldatov den Niedergang des von Putin einst so gepeppelten Geheimdienstes FSB.

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Totems, um die verfeindeten Stämme kämpfen
11.04.2017.
In der Sache Chris Dercon meldet sich jetzt auf einmal Klaus Wowereit zu Wort: Er finder seine Berufung nicht gut. Außerdem stellt die FAZ fest, dass in der Kunstwelt wieder erbittert gestritten wird. In der NZZ erklärt die Schriftstellerin Imbolo Mbue, warum afrikanische Einwanderer in den USA kaum etwas mit schwarzen Amerikanern zu tun haben. Der Standard erlernt in der Wiener Secession die Knotentheorie des Jean-Luc Moulène. Und in der taz erklärt der Hamburger Kunsthallen-Direktor Christoph Vogtherr die Schwierigkeiten multikultureller Museumpädgogik.

Hörfunk
Presseschau vom 11. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Kanzleramtschef Altmaier wird für die CDU das Parteiprogramm zur Bundestagswahl entwerfen - das ist ein Thema. Außerdem geht es um Ägypten sowie den Jahresbericht von Amnesty International.

... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Warum Correctiv 
ein "Schwarzbuch AfD" veröffentlicht
(corr) - Wir finden, es reicht langsam. Es reicht, dass viele Medien fortwährend über das Stöckchen springen, das die AfD ihnen hinhält und über deren gezielte Provokationen berichten. Wir wollen selbst bestimmen, was wir über die AfD berichten und wann. Deshalb dieses "Schwarzbuch AfD". Es beschreibt Dinge, die die AfD lieber nicht über sich lesen will: Die Verbindungen einiger ihrer Protagonisten ins rechtsextreme Milieu, die dubiose Finanzierung der Partei, die unsozialen Punkte ihres Parteiprogramms, die Intrigen ihrer Führungsfiguren.

Titelblätter des Tages  - u. a.














Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 11. April 2017

Im Ententeich - Der Redaktionsblog
Keine Illusionen mehr
11.04.2017. Ungarische Reaktionen auf die drohende Schließung der Central European University in Budapest. Unter anderen von Peter Nadas, György Konrad, Gáspár Miklós Tamás und Jacques Rupnik, der zur Zeit an der CEU lehrt. Zusammengetragen Von Jozsef A. Berta.

+ Literatur online

Vogelkonzert
(mbs) - Natur-ErkundungenI: Jetzt sind sie alle wieder da - die ganze Vogelschar: Amsel, Drossel, Fink & Star. Die Amsel singt, die Nachtigall schlägt & der Kuckuck ruft; ein mannigfacher Vogelgesang. Ein schönes reich bebildertes "Handwörterbuch der Vogellaute" beschreibt ihren Gesang ... (Foto mbs)

200 Jahre Fahrrad
(mbs) - Beiträge zur Kulturgeschichte I: Karl Drais machte in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine geniale Erfindung: das Fahrrad. Am 12. Juni 1827 unternahm er von Mannheim nach Schwetzingen die erste "Fahrt". Für die 14 Kilometer benötigte er 1 Stunde. Eine Tour durch 200 Jahre Fahrradgeschichte(n) - (Foto mbs)

Geschichten im stillen Ort
(mbs) - Beiträge zur Kulturgeschichte II: Von Scham, Politik & Graffitis: Die Toilette ist ein merkwürdiger Ort, eine Art "Anti-Raum". Das zeigt die Klo-Ausstellung im Nürnberger Museum für Kommunikation & dazu die Phänomenologie eines Dichters (Abb Museum)

+ Bücherschau
Zwingend ohne Alternativen
10.04.2017. Besprechungen gibt es heute nur in der SZ: Sehr empfehlen kann sie einen lehrreichen Band zur deutschen Kolonialgeschichte: Horst Gründers und Hermann Hierys "Die Deutschen und ihre Kolonien". Außerdem liest sie Manfred Geiers nüchterne Doppelbiografie der beiden Philosophen "Wittgenstein und Heidegger" sowie Werner Biermanns milde Adenauer-Biografie.


+ Literatur im Hörfunk

Was geht in uns vor, wenn wir lieben?
Tore Renberg: "Wir sehen uns morgen"
(dra) - Ein 15-jähriges Mädchen will unbedingt geliebt werden, aber trifft auf den Falschen. Ein alleinerziehender Vater verfällt der Spielsucht und kann seine Kinder nicht mehr ernähren. Tore Renbergs Charaktere suchen die Liebe und kämpfen um ihr Glück.

+ Literatur im Fernsehen
Johannes Bobrowski
Zum 100. Geburtstag (9. 4.)








Johannes Bobrowskis Zimmer
"Ich trete ein
Fußmatte im Windfang
Der  Dichter
hat Staubspuren
hinterlassen
riecht aus der
alten Sofadecke
noch 40 Jahre
danach"
Von Jenny Schon

(artour-Video) - Er war nach den ersten
Veröffentlichungen vier Jahre lang bis zu seinem frühen Tod 1965 der wohl am meisten bewunderte Literaturstar in Deutschland- Als einziger Ostberliner gehörte er der Gruppe 47 an und bekam 1962 deren renommierten Preis. Niemand sonst schrieb so melodiöse Gedichte und musikalische Prosa, scheinbar gleichzeitig traditionsbewusst und modern.

Hier mehr zu seinen Gedichten (2017) & mehr zu "Die Erzählungen, Vermischte Prosa und Selbstzeugnisse"  (1999) sowie zu den Romanen (1999) hier & s. a. die Bücherschau









1200 Briefe

Nachrichten aus einem Leben unter Beobachtung
(ltk) - Seine Briefe in einer umfangreich kommentierten Ausgabe. Von Jürgen Joachimsthaler
Fluchtpunkt Sarmatien

(tages) - Entwicklungssprünge & Freundschaften "im Spannungsverhältnis zwischen Ost & West: Ein Dichter des geteilten Deutschlands im Dialog mit Zeitgenossen." (Klappentext)
Siehe auch den Medienticker vom 10. April

"Familienpolitik"
Die Kanzler & ihre Familien
(3sat-video) - Konrad Adenauer, der erste Kanzler der Bundesrepublik, hatte acht Kinder. Helmut Kohl, Vater zweier Söhne, war in den 1970er und 1980er Jahren sehr darauf bedacht, das Ideal der klassischen Kleinfamilie zu demonstrieren, auch wenn es hinter der Fassade in Oggersheim bröckelte. Das alles klingt sehr privat, hat aber weitreichende Folgen für die Gesellschaft. Die beiden Journalisten Jochen Arntz und Holger Schmale haben darüber ein Buch geschrieben.  mehr hier




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Kulturnews
(dra-audio) - 11. April 2017

Medienticker vom 10.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Montag

Medienauslese
Journalisten-Jagd, Verleger-Nachtritt, Stockfoto-Albtraum
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Jagdsaison auf Journalisten (taz)
2. Ist die Mafia jetzt der Gewinner? (faz)
3. ganz andere Fragen (fair-radio)
4. "Oft fehlt der Anstand" (srgd)
5. Mich für Stockfotos herzugeben, war der größte Fehler meines Lebens (vice)
6. Teleprompter gegen Medien-Tourette (dwdl)

9punkt - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Digitale Doppekgänger auf Steroiden

10.04.2017. Das Ethnologische Museum Berlin wird im kommenden Humboldt-Forum zum bloßen Leihgeber degradiert und als Institution nicht mehr sichtbar sein, fürchtet die SZ. Anke Groener erklärt in ihrem Blog, warum Künstler doppelt tot sein müssen, bevor ihre Bilder bei den Münchner Pinakotheken ins Netz gestellt werden. Die Aktivistin Zana Ramadani kritisiert in der SZ westliche Feministinnen, die das Kopftuch im Namen der Freiheit verteidigen. Der syrische Autor Sami Alkayial fordert im Freitag Schutzzonen für die Zivilbevölkerung.

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Schwesterlein werden gekocht
10.04.2017. Die Eröffnung der Osterfestspiele in Salzburg und Baden-Baden steht die FAZ nur mit einem kräftigen Schluck Retro-Zaubertrank durch. NZZ und Nachtkritik feiern in Zürich mit Herbert Fritschs "Grimmigen Märchen" der schwarzen Bürgerseele eine Messe. Die taz hadert mit der unanstößigen Eleganz des südafrikanischen Künstlers Kemang Wa Lehulere. Die Welt erliegt dem Größenwahn von Father John Misty.

Hörfunk
Presseschau vom 10. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Die gestrigen Anschläge auf zwei koptische Kirchen in Ägypten beschäftigt viele Kommentatoren. Auch die US-Außenpolitik ist Thema, ebenso wie die Entwaffung der baskischen Untergrundorganisation ETA.
... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Titelblätter des Tages  - u. a.















Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 10. April 2017

+ Johannes Bobrowski
Zum 100. Geburtstag (9. 4.)
Ein literaturkritik.de-Special + aus dem Archiv
+ Johannes Bobrowskis Zimmer. Von Jenny Schon
+  Die Deutschen und der europäische Osten. Von Manfred Orlick
+ Bobrowskis Häutungen
Wie ein Dichter sich aus seiner Dichtung befreit. Von Jürgen Joachimsthaler
+ Vom Ende der Sesshaftigkeit
Johannes Bobrowski und die Sarmatische Zeit Von Andreas F. Kelletat
+ Der letzte Talissone
Zu Johannes Bobrowskis Prußen
Von Thomas Taterka
+ Der Strom so weiß
"Mäusefest": Über eine Neuausgabe von Johannes Bobrowskis Erzählungen Von Stefan Jäger
+ Kafka zum Beispiel. Literarische Beziehungen bei Johannes Bobrowski Von Andreas Degen
+ Zwischen Recht und Unrecht
Traugott Buhre hat Johannes Bobrowskis "Levins Mühle" eingesprochen
Von Manfred Orlick
+ Endlich ein lesbarer Donelaitis!
Gottfried Schneider legt die mittlerweile fünfte Übertragung der "Metai" vor
Von Jürgen Joachimsthaler
1200 Briefe

+ Nachrichten aus einem Leben unter Beobachtung
Seine Briefe in einer umfangreich kommentierten Ausgabe. Von Jürgen Joachimsthaler
Fluchtpunkt Sarmatien

(tages) - Entwicklungssprünge & Freundschaften "im Spannungsverhältnis zwischen Ost & West: Ein Dichter des geteilten Deutschlands im Dialog mit Zeitgenossen." (Klappentext)
Eine Poesie der Rettung
(zeit) - Von Matthias Weichelt
Einzelgänger zwischen Ost & West
(dra) - ein genauer Blick auf den Autor in allen Phasen seines kurzen Lebens und ist ein spannendes Stück deutsch-deutscher Literaturgeschichte. Von Helmut Böttiger
An der Ostfront zum Dichter geworden
(welt) - Sein Werk zeigt ein lebenslanges Ringen mit dem Trauma des Vernichtungskrieges im Osten. Eine Hommage. Von Richard Kämmerlings
Der sarmatische Traum
(dra) - Anfang der 60er-Jahre pilgerten junge Wilde aus der Gruppe 47 zum Schriftsteller Johannes Bobrowski in die DDR. Die Landschaften seiner Heimat - vom früheren Ostpreußen bis zum Baltikum - waren für Bobrowski ein Sehnsuchtsraum, für den er das alte Wort Sarmatien benutzte. Von Helmut Böttiger
Märkische Wandlungen
(rbb) - ''Eine lange Geschichte der Schuld - nicht zu tilgen, aber eine Hoffnung wert''.
Ostwärts der Elbe
Auf endlosen Wegen
(fr) - Weltliteratur aus der Weltferne. von Dirk Pilz
"Das Wort Mensch"
(faz) - In seinem Gedicht fordert Johannes Bobrowksi Schutz für einen verletzlichen Begriff ein, der ihn in seinem kurzen Leben bis zuletzt umtrieb. An diesem Sonntag wäre der Dichter 100 Jahre alt geworden. Von Thomas Brose
"Nicht besonders groß, aber breit & gewichtig - 196 Pfund."
(blz) - Vor Jahren hat der Verleger Klaus Wagenbach einmal so seinen Freund Johannes Bobrowski zu beschreiben versucht ...
Hier mehr zu seinen Gedichten (2017) & mehr zu "Die Erzählungen, Vermischte Prosa und Selbstzeugnisse"  (1999) sowie zu den Romanen (1999) hier & s. a. die Bücherschau


Kein Aprilscherz
Wie Bob Dylan der Nobelpreis überreicht wurde
(dra) - Am 1. dieses Monats nahm der Musiker Bob Dylan den Nobelpreis in Empfang. Darüber berichtete die "Welt". Wo, sei aber ein Geheimnis. Die "Neue Zürcher Zeitung" wusste jedoch mehr zu berichten.

In memoriam
Trauerfeier für Christopher Schmidt
(sz) - Am 1. März starb der Literaturchef des SZ-Feuilletons Christopher Schmidt mit nur 52 Jahren. Am Sonntag nahmen Familie, Kollegen und Freunde Abschied. - Die zarte Innigkeit, mit der das Schauspielerpaar Edgar Selge und Franziska Walser am Ende Rilkes 10. Duineser Elegie darbrachte, entließ die Trauernden mit der "Rührung, / die uns beinah bestürzt, wenn ein Glückliches fällt". Von Christine Dössel

Blogbuster-Preis
Germanys next Topwriter
(bgl) - Ich hatte gerade 10 der 14 Texte gelesen, als mich eine Mitteilung eines Twitter-Followers erreichte: "Ihr konsequentes Schweigen zum Blogbusterpreis stimmt mich nachdenklich.""Tatsächlich hatte ich die Longlist-Leseproben erst einige Tage zuvor entdeckt. Den Blogbuster-Preis hatte ich fast schon vergessen; die teilnehmenden Blogger verfolge ich nur sehr unregelmässig. Gregor Keuschnig   

Kinderbuchmesse
Hängematten & Bücher
(sz) - Zum 54. Mal trafen sich Autoren, Illustratoren und Verleger in Bologna zur Kinderbuchmesse. Von Roswitha Budeus-Budde

+ Literatur online

Vogelkonzert
(mbs) - Naturkunden I: Jetzt sind sie alle wieder da - die ganze Vogelschar: Amsel, Drossel, Fink & Star. Die Amsel singt, die Nachtigall schlägt & der Kuckuck ruft; ein mannigfacher Vogelgesang. Ein schönes reich bebildertes "Handwörterbuch der Vogellaute" beschreibt ihren Gesang ...

200 Jahre Fahrrad
(mbs) - Beiträge zur Kulturgeschichte I: Karl Drais machte in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine geniale Erfindung: das Fahrrad. Am 12. Juni 1827 unternahm er von Mannheim nach Schwetzingen die erste "Fahrt". Für die 14 Kilometer benötigte er 1 Stunde. Eine Tour durch 200 Jahre Fahrradgeschichte(n)

Geschichten im stillen Ort
(mbs) - Beiträge zur Kulturgeschichte II: Von Scham, Politik & Graffitis: Die Toilette ist ein merkwürdiger Ort, eine Art "Anti-Raum". Das zeigt die Klo-Ausstellung im Nürnberger Museum für Kommunikation & dazu die Phänomenologie eines Dichters.

 

Joachim Lottmann
Hauptsache, dagegen
(zeit) - Joachim Lottmann, der sich immer schon als Fiesling der Popliteratur inszeniert hat, arbeitet sich jetzt an der Flüchtlingskrise ab. Kann das gut gehen?
Von Marie Schmidt

Fiktion über die Kanzlerin
Hier darf Merkel einfach mal einpennen
(sp) - Alles mal fließen lassen: Was passiert, wenn Herr Sauer nicht zu Hause ist, erlebte die Republik im Flüchtlingssommer 2015. Schreibt zumindest Konstantin Richter in seiner herrlichen Novelle "Die Kanzlerin".

+ Bücherschau
Exotherme Reaktion
09.04.2017.
- Romane von Antonas Skema, Olga Grjasnowa, Hisham Mater und Anna Kim führen uns nach Litauen, New York, Libyen, Syrien und Südkorea. Steffen Popp findet neue Worte für Unsagbares. Und David van Reybrouck erzählt die Geschichte der Mikronation Neutral-Moresnet. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Aprils.

+ Literatur im Hörfunk

Spurensuche im Leben des verlorenen Vaters Dominik Schottner über sein Buch "Dunkelblau"
(dra) Alkohol ist das Schmiermittel unserer Gesellschaft, sagt der Journalist Dominik Schottner. In seinem Buch "Dunkelblau" geht der preisgekrönte Radiojournalist dem Tod seines Vaters nach, der als Alkoholiker starb.
mehr hier

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Kulturnews
(dra-audio) - 10. April 2017

Medienticker vom 07.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Freitag

Medienauslese
Hetze aus Österreich, Schüler-Recherche, affiger "Echo"
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. "Unzensuriert" (motherboard)
2. Hayalis "Junge Freiheit"-Interview (ndr)
3. Jenseits von Tabu & Sensation (fachjournalist)
4. Vertrauen in die Medien (ejo)
5. Schülerzeitung entlarvt (faz)
6. Eier aus Stahl (youtube)

+ Wochenendausgabe

9punkt - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
+ Das Kreuz in meinem Arbeitszimmer
08.04.2017. Ein Wahlsieg des Front national ist in Frankreich durchaus möglich, meint der Historiker Thomas Maissen im Tages-Anzeiger - mit Hilfe klassisch linker Stimmen. Warum sind die Grünen in Kreuzberg eigentlich gegenüber Erdogan und seinen Anhängern so schüchtern?, fragt der Hauptstadtbrief. Längst geht es bei Videoüberwachung nicht mehr um Gesichtserkennung, sondern um Konformitätskontrolle, meint die SZ. Investoren aus Übersee machen nicht mehr nur London unbewohnbar, warnt der Guardian. Die taz stellt eine unheimliche Frage: Was unterscheidet eigentlich die einstige linke von der heutigen rechten Idee von Gegenöffentlichkeit?
Weit weg vom Nutzlicht

07.04.2017. - Der Übersetzer Frank Heibert seziert für Tell detailliert und kenntnisreich Stephan Kleiners Übertragung von Hanya Yanagiharas Roman "Ein wenig Leben". Bei der Möbelmesse in Mailand staunt die SZ, wie die LED-Technik die Fantasie der Lampendesigner beflügelt. Sehr angetan sind die Kritiker von Claudio Caligaris drittem und letztem Spielfilm "Tu nichts Böses". Die Zeit stöhnt über reaktionäre Regression und Weltmüdigkeit in der deutschen Rockmusik.

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
+ Konzeptkunst, sagt Frau Minujín
08.04.2017. Heute eröffnet die Documenta in Athen, statt in Kassel, und zahlt griechische Schulden in Oliven-Valuta zurück: Die Welt winkt dankend ab. Die Zeit bewundert immerhin den Mut zur Selbstentwurzelung. In der NZZ erklärt Herbert Fritsch, was er an der Bibel liebt: sie ist so schön grausam und pervers. Hexameter machen den Krieg auch nicht schöner, lernt Brigitte Kronauer in der FAZ. Im Zeit-Blog 10 nach 8 feiert Annett Gröschner die Ästhetik des doppelten Blicks der Sibylle.
Überholende Kausalität

07.04.2017. Manfred Flügge prangert im Tagesspiegel die Ignoranz einiger französischer Präsidentschaftskandidaten gegenüber Osteuropa an. Basler Zeitung und New Statesman beleuchten den Antisemitismus in der Labour-Partei. Die taz befasst sich mit der Rolle der katholischen Kirche und Frankreichs beim Völkermord an den Tutsis. Die FAZ erzählt, wie der Fachhochschulprofessor Thomas Royen eines der berühmtesten mathematischen Probleme löste - und niemand hat es gemerkt. Laut Tagesspiegel ist der Direktor des Danziger Weltkriegsmuseums, Pawel Machcewicz, jetzt von den Nationalisten entmachtet worden. Die NZZ feiert gerade noch das von ihm konzipierte neue Museum.

Hörfunk
Presseschau vom 7. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Die USA haben in der Nacht eine Luftwaffenbasis in Syrien angegriffen - als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgaseinsatz. Die Kommentatoren berücksichtigen diese Entwicklung noch nicht. Die Syrien-Politik der USA ist aber nichtsdestotrotz Hauptthema in den Kommentarspalten.

... und die Feuilletons
(dra) - durchgeblättert

Titelblätter des Tages  - u. a.














Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 7. April 2017

Folio prize shortlist
Folio prize returns with nonfiction joining novels
(gua) - The £20,000 award established as a more literary rival to the Booker has found a new sponsor and extended its reach to cover factual books

'Believing in What We're Doing'

Scotland's Young 404 Ink Publishing House
(pb) - In Feature Articles by Alastair HorneApril 6, 2017Leave a Comment
What Margaret Atwood calls 'an essential window into many of the hazard-strewn worlds younger women are living in right now' propels a new publisher to success.

+ Literatur online
Stolz aufs Vorurteil
Jane Austen und die "Alt-Right"
(faz) - Die amerikanische Rechte feiert ausgerechnet Jane Austen als Symbol einer konservativen, behüteten Welt. Hat man hier lediglich eine Satire nicht verstanden, oder ist die Sache gar noch simpler? Von Franziska Müller - zu "Vernunft & Gefühl" mehr hier & mehr zu Jane Austen in der Bücherschau

+ Bücherschau
+ Zärtlichkeiten & schmeicheleien
07.04.2017.
Die von Jochen Meyer kenntnisreich kommentierten Briefe Johannes Bobrowskis aus den Jahren 1937-1965 erfüllen die SZ mit großer Freude. (s. a. oben Heute u. a.) Als perfekte Urlaubslektüre kann sie außerdem Vincent Almendros' Kurzroman "Ein Sommer" empfehlen. Die FAZ erfährt von Vesa Sirén alles über "Finnlands Dirigenten". Claus Peymann hat mit "Mord und Totschlag" ein Theater-Wimmelbuch mit tollen Fotos vorgelegt, freut sich die NZZ. Und die Welt studiert vergnügt Maria Theresias Ehetipps für Marie
06.04.2017. Meisterhaft findet die FAZ Pawel Salzmans Roman "Die Welpen", der den Krieg aus der Perspektive von tieren schildert.  Außerdem würdigt die FAZ Karl Hein Bohrers neuen Memoirenband. Die FR begrüßt den ersten Band in der neuen Uwe-Johnson-Ausgabe.  Die NZZ ist mit der Rekonstruktion von Ulrich Becks letztem Projekt "Die Metamorphose der Welt" nicht so glücklich.  Die Zeit bespricht Kinderbücher und verliebt sich in einen "Hund namens Bär".

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Kulturnews
(dra-audio) - 7. April 2017

Medienticker vom 06.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Donnerstag

Medienauslese
Story-Mania, Propagandagame, Klischeereport
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Story-Mania (medienwoche)
2. Propaganda (sz)
3. Moscheen-Report (heise)
4. Nicht global, sondern lokal (dwdl)
5. Facebook Live & Journalismus (netzpiloten)
6. Gehirn des Schwarms (faz)

9punkt - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Private Meinungspolizei
06.04.2017. In der NZZ geißelt Jochen Hörisch die um sich greifende Idee, man könne Autor sein, ohne gelesen zu haben.  Auf Spon erklärt Sascha Lobo am Beispiel des Giftgasangriffs in Syrien, wie Social Propaganda funktioniert. Die NZZ beklagt die Feigheit der EU vor Viktor Orban. Selbst Zeitungsverleger können dem neuen Gesetz gegen Hate Speech nichts abgewinnen, meldet der Tagesspiegel.

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Die Moderne ist unser Späti
06.04.2017. - Die Feuilletons bejubeln die asoziale Energie in Jakob Lass' "Tiger Girl", der von zwei prügelnden Mädchen erzählt. Im SZ-Interview beklagt der Regisseur die hiesige Filmförderung. Die Zeit feiert die körperliche Verstörung von Arca. FAZ und Tagesspiegel finden in Paris das Primitive in Picassos Bildern. In der NZZ erklärt Raoul Schrott die Analogien von Poesie und Physik. Und der Standard erlebt die skandalöse Klarheit der Stille bei Eduard Angeli in Wien.


Hörfunk
Presseschau vom 6. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Der mutmaßliche Giftgasangriff in Syrien ist Thema vieler Kommentare. Außerdem geht es um den Gesetzentwurf gegen Hasskommentare und Falschnachrichten im Internet und das neue Cyberkommando der Bundeswehr.

... und die Feuilletons
(dra-audio) - wurde  von durchgeblättert   (6:36 Min)

Titelblätter des Tages  - u. a.









Weitere Kulturnachrichten

(wdr) + (dra) für den 6. April 2017

Bayerischer Buchpreis 2017
Neue Jury: Dorn, Flaßpöhler und Cordsen
(bb) -  Für den Bayerischen Buchpreis wurde turnusgemäß eine neue Jury bestimmt: Thea Dorn, Svenja Flaßpöhler und Knut Cordsen, der den Vorsitz übernimmt. Am 7. November werden sie per Live-Veranstaltung in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche über die Preisträger entscheiden.

Börsenverein zeigt
Solidarität türkischen Medien
(wdr) - Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels will sich mit einer Anzeigenkampagne für die Meinungsfreiheit in der Türkei einsetzen.

Medienwirtschaft fordert
Bekenntnis zum Schutz des geistigen Eigentums
(tages) Die Medienwirtschaft erinnert vor der Wahl an die Bedeutung der Inhalte für die Digitalwirtschaft. Bislang sei die deutsche Politik in Brüssel zu zaghaft gewesen. von Kurt Sagatz

+ Neues auf faustkultur.de
Seine Eltern kamen 1994 mit wenig Gepäck,
(fk) - einem Hund und einer Katze nach Deutschland. Der Autor Dmitrij Kapitelman, 1986 in Kiew geboren, verortet sich und andere Zugezogene aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion heute in einem "Camp der Bestmöglichangekommenen". In seinem Essay denkt Kapitelman über Heimat, Identität und Loyalität nach.
"Natürlich war ich erst einmal so eine,
(fk) - die auch noch allein auf dem Klo gut aussehen wollte. Nur für mich", erzählt Paula. "Ich fand mich legendär in meiner Eitelkeit. Nur du hast das nicht mitgekriegt."
Werner Pirchner (1940-2001)
(fk) - galt als Komödiant der österreichischen Musikszene. Dabei wäre der Autodidakt gerne als seriöser Komponist wahrgenommen worden. Das Eggner Trio hat nun die drei Klaviertrios von Werner Pirchner aufgenommen. Thomas Rothschild stellt die CD vor.

+ Bücherschau
Literarischer Wellnexxpark
05.04.2017.
Die FAZ reist erst mit Catherine Merridale und Lenin in die Revolution und kehrt dann mit Shumona Sinha ins kommunistische Kalkutta zurück. Die FR lernt bei Olaf Velte die Faszination von Schafen kennen. Arno Franks Hochstaplerroman "So, und jetzt kommst du" lässt selbst Felix Krull alt aussehen, weiß die SZ. Und die NZZ liest Kinderbücher über schlafende Fische und Kuchen backende Löwen.

+ Literatur im Hörfunk
Die Rettung der Welt als Start-up

Andreas Stichmann: "Die Entführung des Optimisten"
(dra) - Seapunks nennen sich die Verschwörer im Roman "Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk", die die Welt retten wollen. Andreas Stichmann erzählt von einer Landkommune, die durch einen Neuankömmling aus dem Gleichgewicht gerät. ..."

Der Schlüssel zu lebenslanger Gesundheit
E. Blackburn, E. Epel: "Die Entschlüsselung des Alterns"
(dra) - Ein für Laien gut lesbares Wissenschaftsbuch: Die beiden Autorinnen von "Die Entschlüsselung des Alterns" geben Tipps, die uns langsamer und gesünder altern lassen - einen Jungbrunnen kennen die beiden Expertinnen allerdings auch nicht nicht.

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Kulturnews
(dra-audio) - 6. April 2017

Medienticker vom 05.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Mittwoch

Medienauslese
Instagate, Frauenpanorama, Mundgekloeppelt
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Instagate (onlinemarketingrockstars)
2. Desinformation durch Weglassen (ejo)
3. Frauenseite & rechte Propaganda (broadly)
4. Trumps meistgehasste Zeitung (deutschlandfunk)
5. PR-Beiträge der Post (infosperber)
6. 25 Jahre Peter Kloeppel (uebermedien)

9punkt - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Exzess an Rationalität & Logik

05.04.2017.
Kinderrechte im Grundgesetz untergraben Elternrechte, kritisieren FAZ und Welt. Victor Orbans Gesetz gegen die Central European University wird bei den osteuropäischen Autokraten Schule machen, fürchten taz und FAZ. In der Welt schildert die dagestanische Autorin Alissa Ganijewa die Indoktrination russischer Schüler. Aber rasende Vernunft ist auch keine Lösung, meint die NZZ.

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Hie & da ein Möbelwurf
05.04.2017. - In tunesischen Gefängnissen wird jetzt gelesen wie nie zuvor, erzählt die NZZ: Bei Gründung eines Lesezirkels gibt es Straferlass. Die taz stellt die präzis-uunscharfe Fotografie der Künstlerin Shirana Shahbazi vor. Die Welt plädiert auch im urbanen Quartier für eine strikte Trennung von Öffentlichem und Privatem. Die SZ liest Briefe von Paul Celan.  Die FAZ feiert den Wunderwirker Wolf Erlbruch

Hörfunk
Presseschau vom 5. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Kommentiert werden der Besuch eines deutschen Botschafters bei dem inhaftierten Journalisten Yücel in der Türkei und die Rede des Bundespräsidenten vor dem Europäischen Parlament. Im Mittelpunkt aber steht der Giftgasangriff in Syrien.

... und die Feuilletons
(dra-audio) - wurde  von durchgeblättert   (6:36 Min)

Titelblätter des Tages  - u. a.

















Weitere Kulturnachrichten

(wdr) + (dra) für den 5. April 2017

Deutscher Buchpreis
174 Romane eingereicht - so viele wie nie
(tages) - Neuer Rekord beim Deutschen Buchpreis: Die Verlage haben 174 Romane eingereicht, so viele wie nie zuvor. Am 9. Oktober wird der wichtigste Literaturpreis des Landes vergeben.

Zwölf Jungautoren
Europäisches Festival des Debütromans
(bb) - Im Literaturhaus Schleswig-Holstein in Kiel findet vom 4. bis 7. Mai das 15. Europäische Festival des Debütromans statt − zwölf Autoren aus zwölf Ländern nehmen daran teil.

Wie eine Frauenseite
Rechte Propaganda als weibliche Selbstermächtigung verkauft
(brad) - "Frauenpanorama" lockt mit Beziehungstipps, Traumabewältigung und Inhalten für die Frau "von nebenan". Hinter der freundschaftlichen Ansprache versteckt sich allerdings Neonazi-Rhetorik.

Gratisblatt
20-Minuten verbreitet PR der Postfinance
(info) - Urs P. Gasche / 04. Apr 2017 - Postfinance finanziert die Wirtschaftsseiten des Gratisblatts mit mindestens 1 Million Franken, enthüllt die Zeitschrift "Saldo".

Auszeichnung
Stefan-Heym-Preis für Joanna Bator
(3sat) - Die polnische Schriftstellerin und Publizistin Joanna Bator hat den Stefan-Heym-Preis der Stadt Chemnitz erhalten. Die 49-jährige Autorin wurde am 4. April 2017 in Chemnitz "als eine herausragende Stimme der zeitgenössischen europäischen Literatur" geehrt. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. - mehr in der Bücherschau

+ Literatur online
Neues vom Hotlistblog

(hot) - Was gibt es Neues von Schweizer Literaturszene? Verlagsporträt vom verlag die brotsuppe und Die Pürin von Noëmi Lerch.


Felix Austria
Bestenliste
(ORF) - Die zehn besten Literaturtitel im April.
Platz 4
Hintersinnig & poetische Naturkunde
Brigitta Falkner "Strategien der Wirtsfindung" - Perfide Maskerade ? Irreführung des Feinds ? Die Strategien der Wirtsfindung sind ebenso grauen- wie wundervoll. Ob räuberische Rädertierchen oder arglose Larven - Parasiten wie Milben, Zecken oder fleischfressende Pflanzen beherrschen das Spiel von Camouflage und Mimikry auf so verstörend fantastische Weise, das sie eher der Horrorliteratur als dem Biologiebuch entsprungen zu sein scheinen. (Klappentext)

+ Neues auf faustkultur.de
Ein brutaler dreifacher Mord
(fk) - an der Nordwestküste Schottlands - aus der Not heraus oder aus niederen Motiven? Graeme Macrae Burnet überlässt in seinem literarischen Puzzle "Sein blutiges Projekt" dem Leser die Entscheidung. Ein intelligentes Spiel um die Konstruktion von Wirklichkeit im Diskurs, meint Kirsten Reimers.
Der autobiographisch motivierte Roman
(fk) "Die große Heimkehr" von Anna Kim ist ein Versuch, der komplexen Geschichte Koreas im 20. Jahrhundert Gehör zu verschaffen. Es ist die Geschichte einer Region, die über Jahrzehnte hinweg zerrissen blieb im Kampf um die politische Einflussnahme durch die USA gegen die Sowjetunion. Gudrun Braunsperger hat Kims Roman gelesen. - mehr in der Bücherschau
Wer ein Buch auswendig kennt,
(fk)  trägt ein Haus in seiner Brust - Der libysche Schriftsteller Hisham Matar erzählt die Geschichte seiner zwischen Exil, Gefangenschaft und Revolution eingespannten Familie.
Dass man Wissen auch zu Poesie,
(fk)  ja zu einem einzigen großen Weltgedicht machen kann, führt der österreichische Schriftsteller Raoul Schrott vor. Mit seinem monumentalen Buch "Erste Erde Epos" erzählt er die Geschichte der Menschwerdung unseres Wissens als Langgedicht. Otto A. Böhmer hat das wuchtige und Geduld erfordernde Werk gelesen. - mehr in der Bücherschau

+ Bücherschau
Deftig fröhliche Wortbesoffenheit
04.04.2017.
In Feridun Zaimoglus Luther-Roman "Evangelio" erlebt die SZ ein Mittelalter aus Dreck, Blut und Aberglaube und ohne einen Hauch von Transzendenz. Als eine Phänomenologie der Angst liest die NZZ Roman Ehrlichs Roman "Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens". Eine rasende Sehnsucht nach Unschuld erkennt die FAZ in Christa Wolfs Briefen "Man steht sehr bequem zwischen allen Fronten". Und die FR begibt sich mit Heike Kleffner und Matthias Meisner unter jammernde Sachsen.

+ Magazinrundschau
Ein Experiment in modernem Stil
04.04.2017.
In Brooklyn Rail entpuppt sich Agnès Varda als minimalistische Anhängerin digitaler Verbreitungswege. New Yorker und Spectator debattieren über Dana Schutz' Gemälde "Open Casket". Was wird nach dem Brexit aus Nordirland, fragt der Merkur. Outlook India porträtiert die indische Feudalgesellschaft. Die New York Times erzählt von den Schuldgefühlen ultraorthodoxer Juden.

+ Mord & Ratschlag
Happy Horror
04.03.2017. Denis Johnson versammelt in Freetown eine Schar Glücksritter und jagt sie durch halb Afrika zu den "Lachenden Ungeheuern". Janis Otsiemi erzählt in "Libreville" von Korruption, Machtmissbrauch und dem Mord an



+ Literatur im Hörfunk
Zwei Brüder lieben eine Frau
Vicente Alfonso: "Die Tränen von San Lorenzo"
(dra) - Das Buch sei ein "brillantes Beispiel für die inzwischen nahtlose Verzahnung von Gegenwarts- und Kriminalliteratur", meint unser Literaturkritiker Thomas Wörtche. Der mexikanische Autor Vincente Alfonso wird also zu Recht in seinem Land hochgelobt.

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Neues auf




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Kulturnews
(dra-audio) - 5. April 2017

Medienticker vom 04.04.2017 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Dienstag

Medienauslese
Faktenfinder, Schweigegeld, Verpartnerung
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Wie umgehen mit Fake News? (faktenfinder)
2. Schadenersatz wegen Fake News zu "Amoklauf"
(kn-online)
3. Fox-News-Moderator (sz
4. Gesetz gegen Hasskommentare im Netz (heise)
5. Studien zu Fake-News (zeit)
6. Hape Kerkeling (uebermedien)

9punkt - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Strafe war nicht mehr an Schuld gekoppelt

04.04.2017. Besonders in Krankenhäusern wird gefoltert: Die Washington Post berichtet über Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Syrien.  In Russland demonstrieren Tausende Jugendliche gegen Korruption, den Westen interessiert das bisher nicht, kritisiert Jan-Philipp Hein auf shz.de. In der NZZ zeichnet der weißrussische Schriftsteller Viktor Martinowitsch nach, wie Präsident Lukaschenko seine Autokratie errichtete.  Und überall wird jetzt gegen Fake News gekämpft.
EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Ein bisschen Lebenslust
04.04.2017. Der Guardian jubelt über die große Schau der Tate Britain zu hundert Jahren schwuler Kunst. In der taz erklärt Feridun Zaimoglu, warum ihn Luther mehr interessiert als der knallverrückte Thomas Müntzer. Die NZZ lässt sich von der magischen Stimme des Juan Diego Flórez betören. Die SZ feiert Ibrahim Amirs böse Migrationskomödie "Homohalal" und wünscht sich mehr politisch unkorrektes Theater. Und der Tagesspiegel freut sich, dass Sam Raimis Horrorklassiker "Tanz der Teufel" endlich freigegeben ist.
Hörfunk
Presseschau vom 4. April 2017, 07:05 Uhr
(dlf) - Die Kommentatoren befassen sich mit dem SPD-Konzept zur Familienpolitik und mit den Plänen der Bundesregierung, Fahrradschnellwege auszubauen. Doch im Mittelpunkt steht der Anschlag im russischen Sankt Petersburg.
... und die Feuilletons
(dra-audio) - wurde  von durchgeblättert   (6:36 Min)


Titelblätter des Tages  - u. a.











Weitere Kulturnachrichten

(wdr) + (dra) für den 4. April 2017

Konzentration im Südwesten
Osiander übernimmt Herwig
(bb) - Ein Paukenschlag im Südwesten: Der Regionalfilialist Herwig zieht sich aus Ulm zurück und will seine anderen Buchhandlungen im September an Osiander verkaufen.

Survey from GfK in Germany
Reading Habits of International Internet Users
(pp) - In Belgium, the GfK survey shows, 31 percent of those surveyed say they read a book once per month. The study has input from Internet users on reading in 17 countries.

CONTENTshift
Accelerator für Start-ups der Buch- und Medienbranche
(gruend) - Die Börsenvereinsgruppe startet im Sommer die zweite Runde seines Programms zur Förderung von Start-ups der Buch- und Medienbranche.

Umbau bei Random House
Plus Penguin, minus Manesse?
(bb) - Im Herbst 2018 startet Penguin mit seinem ersten deutschen Hardcover-Programm - die Frage, was das für andere Random-House-Verlagsmarken DVA, Manesse &Co. bedeutet, steht schon jetzt ganz groß im Raum: "Wenn die Optimierungsmaschine einmal in Gang gesetzt worden ist, bleibt selten etwas beim Alten", schreibt die Literaturkritikerin Wiebke Porombka in der FAZ über mögliche Umbaupläne in München.

+ Literatur online

Grüße vom Autor

(ltk) - "Unverhofftes Wiedersehen. Karten lesen" gewährt persönliche Einblicke in Michael Krügers Postkartensammlung




Moderner Antisemitismus

Keine Zeit mehr für Appeasement
(ltk) - Götz Aly und Jan Weyand legen Studien zur Genese des modernen Antisemitismus vor



+ Bücherschau
Sänger & Agenten
03.04.2017.
- Die SZ liest fasziniert Jeanette Erazo Heufelders Porträt "Der argentinische Krösus" über Felix Weil, der sein Vermögen der marxistischen Wissenschaft des Institut für Sozialforschung spendete. Als Standardwerk empfiehlt sie auch Michael Walters Geschichte der "Oper". Die Welt und FAZ lesen Krimis und suchen Orientierung beim kritischen Leser T.S. Eliot.


+ Literatur im Hörfunk
Weigerung, eine Exotin zu sein
Kathy Zarnegin: "Chaya"
(dra) - Wie entfernt man sich möglichst weit von den Werten und Prägungen der Familie? Wie wird man Schriftstellerin in neuer Umgebung und einer anderen Sprache? Kathy Zarnegins Romandebüt "Chaya" steckt voller bissiger Beobachtungen, radikaler Argumente und Ambivalenzen.

Sachlich und ohne Schnappatmung
Alexander Betts/Paul Collier: "Gestrandet"
(dra) - Der Migrationsforscher Alexander Betts und der Entwicklungsökonom Paul Collier sind sich sicher: Flüchtlinge haben ein Recht auf Hilfe. Die heutige Flüchtlingspolitik sei aber nicht mehr zeitgemäß: Betts und Collier beklagen die großen Ungerechtigkeiten im heutigen Flüchtlingsmanagement.

Lebensgier und Todesangst
Zsuzsa Bánks "Schlafen werden wir später"
(dra) - Zsusza Bánks Roman "Schlafen werden wir später" besteht aus langen E-Mails, die zwei Freundinnen über Jahre austauschen. Es sei ein Buch über den Willen, nichts zu versäumen und deshalb unbedingt wach zu bleiben, sagte die Frankfurter Autorin beim "Bücherfrühling".

+ Literatur im Fernsehen
Olga Grjasnowas

"Gott ist nicht schüchtern"
(3sat-video) - ist der dritte Roman von Olga Grjasnowa. Diesmal hat sie sich Syrien vorgenommen - ein Land, über das sie zu Beginn des Buches sehr wenig wusste. Und das sie, wie sie selbst sagt, dank langer Recherchen, unzähliger Interviews und mithilfe ihres syrischen Mannes nun fast so gut kennt, als ob sie selbst dort gelebt hätte. Grjasnowa beschreibt eindrücklich, was eine große Zahl von Menschen von heute auf morgen ereilt: die Flucht aus dem

(mdr-video) - Vor zehn Jahren - 2007 - erschien Jussi Adler Olsens erstes Buch mit dem Kopenhagener Polzisten Carl Mørck und seinem Sonderdezernat Q. Der Thriller "Erbarmen" wurde der Auftakt zu einem Welterfolg. Mit 8,5 Millionen verkauften Bücher weltweit zählt der Däne zu den erfolgreichsten Autoren Europas. Nun ist mit "Selfies" der siebte Fall für das Sonderdezernat Q herausgekommen.

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Kulturnews
(dra-audio) - 4. April 2017