Medienticker - Archiv

Buch+Blattmacher-News

1341 Presseschau-Absätze - Seite 70 von 135

Medienticker vom 12.10.2016 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Mittwoch

Medienauslese
Sendeschluss, Medien-Honorare, Bundesliga
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Das war's dann (taz )
2. Die konservative Alternative (sz)
3. Medien-Honorare (carta)
4. Erdogan & das Böhmermann-Verfahrens (zeit)
5. Wize.life (horizont)
6. Facebook-Wachstum der Bundesliga-Klubs (andreasrickmann)

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Aus dem Kontext gerissen
12.10.2016.
Der Standard vergnügt sich im Wiener MAK mit japanischen Frühlingsbildern. Die NZZ bewundert das kleine Format, in dem Barcelonas Architekten jetzt bauen. Die Tell Review verfängt sich in den Widerhaken des Mosebachschen Satzbaus. Die taz verabschiedet mit Drake die Hypermaskulinität im HipHop. Die FAZ lauscht auf dem Schwazer Klangspuren-Festival den kometenartige Geräuschschweifen harter Konsonanten. Ebenfalls in der FAZ erklärt Stephen Greenblatt den Auftsieg Donald Trumps mit Richard III.

9PUNKT - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Wenn man den Sprachwandel nur anglotzt
12.10.2016.
Der Guardian wirft nach dem Brexit die Frage auf: Werden Nordiren zugleich EU-Bürger und EU-Ausländer sein können? Bei Huffpo.fr schreibt der Historiker Jean-Louis Margolin  über die Eifersucht der "linken Linken" auf die Dschihadisten. In der NZZ sucht Hernando de Soto eine Erklärung für die Ungerechtigkeit der Globalisierung. Was machen ARD und ZDF, die heute kaum mehr von den 49-Jährigen geguckt werden, wenn sie in zwanzig Jahren nicht mal mehr von den 69-Jährigen geguckt werden?, fragt Medienwissenschaftler Hermann Rotermund bei Carta. Und: ein neuer Stand bei der VG Wort.

Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 12. Oktober 2016

Magazinrundschau
Lebenselixir gegen Zellulitis
11.10.2016.
In The Nation sucht Ursula Le Guin nach einem Vokabular für den Grenzort Alter. In Literary Hub preist Junot Diaz den Pep von nur einem Gramm Kurzgeschichte. In HVG denkt Laszlo Krasznahorkai über Heimat nach. Alan Rusbridger stellt in der NYRB die staatlichen Auslandschulden der 40 afrikanischen Länder dem noch höheren Privatvermögen von Afrikanern im Ausland gegenüber. Der Guardian staunt: 2,5 Milliarden Euro für Mineralwasser allein in Britannien?

+ Literaturkritik online
Die Kunst des Lesens
(tm) -  David Levithan: "Letztendlich geht es nur um dich"
Wir wollen uns alle, alle einfach liebhaben!
(tm) -Walton/ MacPherson : "Teddy Tilly"
Junge Pionierinnen und Pioniere
(tm) - Literarisches SchülerInnenquartett
Die Geister, die ich rief…
(tm) - Annemarie van Haeringen: "Schneewittchen strickt ein Monster"
Eine Brache am Stadtrand
(tm) - Judith Hermann: "Lettipark"
ohne titel
(tm) - Safak Sariçiçek: "ohne titel"

Bücherschau
Die Moderne in unseren Seelen
11.10.2016.
Hellauf begeistert ist die FAZ von Emma Braslavskys Roman "Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen", der sie in die Welt von Molekulbiologen, Bunkerexperten und Kabbalisten führt. Voll auf ihre Kosten kommt sie auch mit dem Abschluss von Pierce Browns "Red-Rising"-Saga. Hellsichtig findet sie auch Bruno Latours Feldforschung im französischen Staatsrat "Die Rechtsfabrik". Elegant und schön findet die NZZ Terezia Mora Erzählungen "Die Liebe unter Aliens". Die taz kommt in Aravind Adigas Roman "Golden Boy" sogar mit Kricket zurecht.

Neues auf




--- und in eigener Sache
Kaufen Sie alle Ihre Bücher über perlentaucher.de!
Wenn Sie über uns bestellen, helfen Sie uns, Ihnen unseren Service anzubieten.

+ Kulturnews
(dra-audio) - 12.10.2016

Spenden
Unterstützen Sie den Perlentaucher
Der Perlentaucher bietet seinen Service für die Leser kostenlos und möchte dabei bleiben. Falls Sie uns unterstützen mögen - regelmäßig oder einmalig - freuen wir uns! Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten. mehr lesen

Medienticker vom 11.10.2016 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Dienstag

Medienauslese
Trump-Enthüller, Russia-Today-Undercover, ZDF-Gutachten
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Wadenbeisser (nzz)
2. Wie gut wir sind (faz)
3. 100'000 Abos (medienwoche)
4. Undercover bei Russia Today (blog)
5. ARD, ZDF & "Cloud-TV"(carta)
6. 38 Hilarious Tweets (buzzfeed)

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Das Orchester keckert, funkelt, seufzt
11.10.2016.
Die New York Times bringt eine erste Besprechung von Elena Ferrantes Autobiografie "Frantumaglia"  - und fällt vom Glauben ab. Die Feuilletons trauern um den großen polnischen Regisseur Andrzej Wajda. In der SZ erinnert sich Volker Schlöndorff an die Wahrheit und Wucht seiner Filme. Die New York Times erkundet die kontinentalen Verteidigungslinien für Elena Ferrante. Im ZeitMagazin erklärt der Modemacher J.W. Anderson die Ironie der Hässlichkeit. Der Tagesspiegel feiert Kirill Serebrennikovs Berliner "Barbier von Sevilla" als erste Smartphone-Oper. In der NZZ verneigt sich Neil LaBute vor europäischen Theaterschauspielern.

9PUNKT - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Perfektes Machtsystem
11.10.2016.
Die Schließung der Népszabadság, der wichtigsten kritischen Stimme in Ungarn, ist ein finsterer Meilenstein für die dahinsiechende ungarische Demokratie, schreibt András Hont in HVG.  Wir bringen eine ungarische Presseschau zum Thema. Widerstand ist machbar, beteuern Karolina und Chris Niedenthal, die in der taz über die Proteste gegen das polnische Abtreibungsgesetz sprechen. Nach wie vor ist die Honorierung freier Journalisten in Deutschland ein Hohn. Carta wundert sich nicht, dass die Medien darüber schweigen.

Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 11. Oktober 2016

Der Heilige & das LSD
Tom Wolfe im Interview
(sz) - Tom Wolfe ist der Chronist der Hippie-Zeit. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen mit LSD und erklärt, warum die Freiheit der Hippies auf Wohlstand beruhte.

Skip the middleman
Stahlhändler erklärt Verlegern die Digitalisierung.
(turi2-video) - Gisbert Rühl bringt Startup-Atmosphäre in einen Stahl-Giganten - und ermutigt Kollegen aus der Medienbranche. Der Vorstandschef von Klöckner & Co beschreibt im turi2.tv-Interview die Vorteile von Kommunikation ohne Hierarchie. Mitarbeiter an 200 Standorten kommunizieren über ein internes Facebook. So vermeidet Rühl, dass Infos beim mittleren Management stecken bleiben.

"Farben wie aus dem Gefriertrockner"
Erich Fried Preis 2016 an Leif Randt
(bb) - Der Frankfurter Schriftsteller Leif Randt erhält für sein außergewöhnliches literarisches Werk den mit 15.000 Euro dotierten österreichischen Erich Fried Preis 2016. Das hat die alleinige Jurorin Eva Menasse entschieden.

"'Hool' ist ein Buch wie eine Leuchtrakete"
ZDF-"aspekte"-Literaturpreis an Philipp Winkler
(bb) - Der ZDF-"aspekte"-Literaturpreis geht 2016 an Philipp Winkler für seinen Roman "Hool". Der Debütantenpreis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Künstlerleben
In dubio pro incognito
(zeit) - Elena Ferrante, Thomas Pynchon, Martin Margiela: Warum es für die Kunstproduktion wichtig ist, sich von der Öffentlichkeit fernzuhalten. Von Joachim Bessing

Museum Strauhof
Der Ordnungsstifter und das Zirkuskind
(nzz) - Das Museum Strauhof legt Tangenten an die Werke von Eugen und Nora Gomringer.

Geschichte der Fotoreportage
"Kiosk"-Sammlung von Robert Lebeck bleibt in Berlin
(dpm) - Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus kauft Sammlung zur Geschichte der Fotoreportage zu Gunsten des Landes Berlin an

+ Literaturkritik online
Abgeschoben ins Ungewisse
(tm) - Katja Lange-Müller: "Drehtür"
Kammerspiel in der Schalterhalle
(tm) - Marie Malcovati: 2Nach allem, was ich beinahe für dich getan hätte"

Von Luther bis Erdogan
Longlist zum NDR Kultur Sachbuchpreis 2016
(bb) - 14 Bücher stehen auf der Longlist zum NDR Kultur Sachbuchpreis 2016 - zur Auswahl hatten Beirat und Juroren insgesamt 287 eingereichte Titel, teilt der Sender mit. Anfang November kommt die Shortlist, Mitte November wird der Siegertitel verkündet.

Briefwechsel
Hubert Fichte & Leonore Mau
(welt) - "Ich möchte Dir etwas Zartes sagen"  - Leonore Mau und Hubert Fichte führten eine sehr offene Beziehung. Aber die führten sie bis zum Tod
Leonore Mau und Hubert Fichte führten eine sehr offene Beziehung. Aber die führten sie bis zum Tod. Von Tilman Krause

Tomas Espedal
Suggestive Klarnamen-Prosa
(voll) - Die Bücher des Norwegers  ählt zum Lesenswertesten, das die europäische Literatur gegenwärtig zu bieten hat. Von Thomas Lang
(s. a. die Bücherschau)


Bücherschau
Die Energie des Gesprächs
10.10.2016. Gezeichnete Literatur von ungeahnter Tiefe erlebt die taz in Cyril Pedrosas Band "Jäger und Sammler". Die SZ schätzt besonders die Essays im Briefband von Hannah Arendt und Günther Anders "Schreib doch mal hard facts über Dich". Die FAZ folgt Christoph Keese durch "Silicon Germany" und Ernst Mohr zu den sozialen Ränder der Punkökonomie.

Neues auf




--- und in eigener Sache
Kaufen Sie alle Ihre Bücher über perlentaucher.de!
Wenn Sie über uns bestellen, helfen Sie uns, Ihnen unseren Service anzubieten.

+ Bücherbrief
Erzähler von Gnaden
10.10.2016. Goran Vojnovic löst mit seinem Romandebüt eine slowenische Staatsaffäre aus. Olga Marynova verführt uns mit Engeln. Ian Kershaw beschreibt den Höllensturz Europas in den Ersten Weltkrieg. Anja Meyerrose betrachtet Männer im Anzug. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Oktober.

+ Neues auf faustkultur.de
Der Regisseur Falk Richter und die Choreographin
(fk) - Anouk van Dijk haben für ihr Projekt "Safe Places" vier Sprecher und eine Gruppe von sieben Tänzern aus aller Welt auf die Bühne des Frankfurter Schauspiels geholt. Unser kulinarisches Theater wird so wieder politisch, meint Martin Lüdke
Über das Tanzen reden
(fk) - Anlässlich einer Ausstellung in Berlin ist das Buch "O-Ton Pina Bausch. Interviews und Reden" erschienen. Die Sammlung von Interviews aus der gesamten Schaffenszeit der Choreographin wird durch durch den programmatischen Text zu Bauschs ersten Wuppertaler Spielzeit 1973/74 und durch ihre Kyoto-Preisrede ergänzt. Christian J. Grothaus empfiehlt den Band.
Antikoloniales Märchen
(fk) - In "Legend Of Tarzan" bleibt der Kongo schwarz - In der jüngsten Tarzanverfilmung erscheinen die Affen wie von einem anderen Stern. Sie wirken olympisch. Alexander Skarsgård spielt den Affenmann Greystoke als Übermenschen. Er erscheint staatsmännisch im Putinstil.

+ Literaturkritik im Hörfunk
Grausam, tödlich, lächerlich
Enzyklopädie der vergessenen Sportarten
(dra) - Katzenkopfstoßen, Brei-Wettessen oder Auto-Polo - was bizarr klingt, waren einst verbreitete Sportarten. Edward Brooke-Hitching hat sie in einer unterhaltsamen Enzyklopädie zusammengetragen und führt den Leser in eine bizarre Welt sportlicher Aktivitäten.

Buchpreis
Aus zehn werden fünf: Die Shortlist zum ersten Österreichischen Buchpreis sowie die Details zur Verleihung am 8. November wird präsentiert!
(dra-audio) - Ein Gespräch mit  Daniela Strigl (09:43 Min)

Durch Hundeschicksale Menschen kennenlernen
Eva Schmidts Roman "Ein langes Jahr"
(dra) - Der Überraschungstitel auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. In ihm fügen sich Miniaturen zu einem Logbuch des trostlosen Nebeneinanders. - (s. a. die Bücherschau)

+ Kulturnews
(dra-audio) - 11.10.2016

Spenden
Unterstützen Sie den Perlentaucher
Der Perlentaucher bietet seinen Service für die Leser kostenlos und möchte dabei bleiben. Falls Sie uns unterstützen mögen - regelmäßig oder einmalig - freuen wir uns! Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten. mehr lesen

Medienticker vom 10.10.2016 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Montag

Medienauslese
Town Hall, Wachhund, Schabernack
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. US-Geschichte (spiegel)
2. Bittere Bilanz (dw)
3. Wir wollen (persoenlich)
4. Relevanz der Langeweile (ejo)
5. "Ich helfe, wo ich kann" (sz)
6. @PolizeiSachsen (flurfunk)

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Tanzsieg über alle ideologische Schwerkraft
10.10.2016.
Die NZZ folgt dem Fotografen Thomas Kern durch Haitis Geisterlandschaft. Lola Arias' Berliner Theaterabend "Atlas des Kommunismus stößt bei taz und FAZ auf ein geteiltes Echo, die Nachtkritik ist allerdings begeistert von Marta Malikowskas Ritt gegen Polens neue Heimatwehr. Der Tagesspiegel erlebt aufgebrachte Ballett-Mamas vor dem Berliner Staastballett. In der SZ spricht die malische Muskerin Fatoumata Diawara über ihr von Islamisten drangsaliertes Land. Und in ersten Meldungen trauern die Zeitungen um Andrzej Wajda.

9PUNKT - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Die muslimischen Martin Luthers
10.10.2016.  "Die Mächte der Aufklärung haben verloren, die des Glaubens auf ganzer Linie gesiegt", klagt heute Benjamin Korn im Tagesspiegel, der einen faszinierenden Blick auf Religionskritik im Italien des 19. Jahrhunderts wirft. In Deutschland wird unterdessen gestritten, welches Islamverständnis "liberal" ist. Außerdem: Britannien will seine Grenzen nach Irland verlegen, meldet der Guardian heute in seinem Aufmacher. In Bosnien brauen sich neue Spannungen zusammen, warnt die taz. Und die beste ungarische Zeitung, Népszabadság, wird geschleift.

Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 10. Oktober 2016

+ Literaturkritik online
Ein Buch wie eine Mehrzweckhalle
Navid Kermanis neuer Roman
(faz) -Man stelle sich "Tristram Shandy" ohne Humor vor oder einen Roman von Thomas Mann ohne Ironie: Warum Navid Kermanis Roman "Sozusagen Paris" vollkommen misslungen ist. Von Jan Wiele

Frankfurter Anthologie
Andreas Gryphius: "Quantum est quod nescimus!"
(faz) - Eine Anstellung als Professor lehnte er ab. Seine Verse machten ihn berühmt. Vor 400 Jahren wurde Andreas Gryphius geboren. In diesem Gedicht wirkt er mit seinen Erkenntniszweifeln ganz gegenwärtig. Von Hans-Joachim Simm
Springsteens Autobiographie
Nervenkrieg gegen den Schatten des Vaters
(faz) - Bruce Springsteen hat eine fesselnde Autobiographie geschrieben. Sie ist komisch, traurig und schmerzhaft ehrlich. Dem Geheimnis seiner Kunst nähert sich der Sänger ebenso wie der eigenen Depressivität.
04.10.2016, von Uwe Ebbinghaus

Bücherschau
Sinnlicher Autoritarismus
08.10.2016.
Die Welt liest mit angehaltenem Atem Mario Vargas Llosas Roman um die mediale Vernichtung eines Upperclass-Pärchens. Die SZ ist traurig, weil sie mit "Letzte Freunde" den letzten Teil von Jane Gardams "Old-Filth"-Trilogie gelesen hat. Die taz lernt von Branko Milanovic, wie die Ungleichheit in die Welt kommt und dass noch kein Kraut dagegen gewachsen ist. Die FAZ wühlt sich genussvoll durch 500 Seiten Autobiografie Wolf Biermanns.

Neues auf




--- und in eigener Sache
Kaufen Sie alle Ihre Bücher über perlentaucher.de!
Wenn Sie über uns bestellen, helfen Sie uns, Ihnen unseren Service anzubieten.

+ Neues auf faustkultur.de
In seiner Kolumne wundert sich Thomas Rothschild
(fk) - über Politiker und Politikerinnen linker und rechter Couleur, die sich programmatisch kaum noch voneinander unterscheiden.

+ Literaturkritik im Hörfunk
Wie Stefan Zweig am Heimweh verzweifelte
George Prochniks "Das unmögliche Exil"
(dra) - Das Gefühl, dazuzugehören, fand der in Wien geborene Bestsellerautor Stefan Zweig im Exil nie mehr. Zu stark war er verbunden mit der geistigen Welt des alten Europa. Eine neue Biografie erläutert sensibel seine verzweifelte Suche nach einer neuen Heimat - und erinnert an heutige Flüchtlingsschicksale - mehr hier
Retter der Menschheit und Hobbytherapeut
(dra) - Eigentlich wollte der Liedermacher Wolf Biermann gar keine Autobiografie schreiben - aber seine Frau überredete ihn dazu. 1953 in die DDR zu gehen, war das Beste, was er in seinem ganzen Leben gemacht habe, schreibt er darin.

+ Kulturnews
(dra-audio) - 10.10.2016

Spenden
Unterstützen Sie den Perlentaucher
Der Perlentaucher bietet seinen Service für die Leser kostenlos und möchte dabei bleiben. Falls Sie uns unterstützen mögen - regelmäßig oder einmalig - freuen wir uns! Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten. mehr lesen

Medienticker vom 07.10.2016 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Freitag

Medienauslese
Ken-Jebsen, BND-Klausel, Trumpinator
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Politisiert werden (planet)
2. Falscher Scheich (faz)
3. Popsongs gleich klingen (netzpiloten)
4. Jemen (infosperber)
5. BND-Klausel (netzwerkrecherche)
6. The 273 People (nytimes)

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Unsere Körper entgleiten uns
07.10.2016.
SZ und Berliner Zeitung sind begeistert: Mit dem Album "A Seat at the Table" hat Solange Knowles den Soundtrack zu diesem ganzen beschissenen Jahr vorgelegt. Die NZZ denkt über das Sterben auf der Bühne nach. Der Körper kehrt zurück in die Kunst, stellt die Zeit fest. In der SZ verweist der Ferrante-Enthüller Claudio Gatti auf die völlige Folgenlosigkeit seiner politischen Investigativgeschichten.
+ Umfeld der verfeinerten Schöngeister
08.10.2016.
Literaturkritiker, mehr Streit, weniger gepflegter Relativismus, ruft die NZZ ihren Kollegen zu. Die SZ besucht das Berliner Staatsballett. Die taz staunt über die Vitalität und Unbekümmertheit der Istanbuler Kunstszene. In der Welt berichtet Hans Christoph Buch vom Literaturfestival in Odessa. In der FAZ erklärt Teju Cole:  Schwarz ist immer noch die Farbe der Benachteiligung.

9PUNKT - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Guernica, zum Beispiel
07.10.2016.
Die Proteste haben das totale Abtreibungsverbot in Polen verhindert. Die Pis-Partei ist eingeknickt. Im Guardian staunt die Aktivistin Krystyna Kacpura über die breite Mobilisierung gegen das geplante Gesetz. In The Daily Beast erinnert Anna Nemzowa an Anna Politkowskaja, die vor zehn Jahren ermordet wurde - die Hintermänner sind nach wie vor nicht gefasst. Das Schweigen der Weltöffentlichkeit zu Aleppo ist auch nichts anderes als das Schweigen der Weltöffentlichkeit zum Holocaust, meint Nitzan Horowitz in Ha'aretz.
+ Wo schon das Fahrrad ein Tabu ist
08.10.2016. Nach dem Brexit werden die Tories zu einer Art Regierungs-UKIP: Unternehmen sollen ausländische Mitarbeiter melden, Experten, die nicht Briten sind, werden angeblich nicht mehr konsultiert. Das Brexit-Fieber wird "heiß, irrational und hässlich", schreibt der Guardian. Thomas Schmid zieht in seinem Blog eine Lehre aus dem Erfolg der polnischen Proteste gegen das Abtreibungsverbot. Die SZ erzählt die Geschichte der Pakistanerin Qandeel Baloch , die von ihrem Bruder ermordet wurde, weil sie ein Star sein wollte.
Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 7. Oktober 2016

Deutschland sucht den Blogbuster
Denis Scheck geht mit Bloggern auf Talentsuche
(bm) - Klett-Cotta veröffentlicht das preisgekrönte Werk

dtv-Übersetzertage
Sechs Übersetzer, vier Fragen,
(dtv) - erstaunliche Antworten!


Elena Ferrante

Wem die Bücher nicht reichen
(stand) - Die unter Pseudonym schreibende Autorin wurde zwangsenttarnt. Ihr Verlag dementiert nun eine Bestätigung Ferrantes auf Twitter -


+ Literaturkritik online
Der "Neger" mit der Schreibmaschine
(ta) - James Baldwin war in den 50er-Jahren als Schwarzer im (tages) - Walliser Badeort Leukerbad eine Sensation. Er reflektierte dort über Rassismus und vollendete sein Romandebüt - mehr hier


Hans Christoph Buch
Zwei Wirklichkeiten
(tages) - Wechselspiel von Erfahrenem und Erfundenem, von Gemachtem und bloß Geträumtem: Hans Christoph Buchs autobiografischer Prosaband "Elf Arten, das Eis zu brechen". von Peter von Becker (s. a. die Bücherschau)

Genau die richtige Pizza
Bodo Kirchhoffs "Widerfahrnis"
(tages) - Selbstgerecht-generalisierend: Bodo Kirchhoffs Liebes- und Flüchtlingsnovelle "Widerfahrnis" ist literarisch gewandt, inhaltlich aber von Ressentiments geprägt -
Hörfunkrzension
Einsamer Wolf mit männlicher Melancholie
(dra) - von Maike Albath - (s. a. die Bücherschau)

Bücherschau
06.10.2016. Die NZZ sucht mit Henri Thomas in London das Unerwartete. Und lässt sich von Frederic Zwicker in ein Altersheim für Demenzkranke führen, wo ein 91-jähriger Spion herumgeistert. Die SZ vermutet mit dem Historiker Peter Frankopan das Zentrum des Weltgeschehens im Osten. Die Zeit gewinnt aktuelle Einsichten aus Ian Kershaws Band über den Höllensturz Europas 1914 bis 1949.
+ 07.10.2016. Eine Karriere im Spannungsfeld zwischen Kunst, Idelogie und Rassenverfolgung macht Eva Riegler in ihrer Biografie über die Sopranistin Frida Leider sichtbar, staunt die NZZ. Mit Vergnügen liest sie außerdem den Gedichtband "Helios Transport" von Klaus Merz. Alex Ginos Jugendbuch "George" über einen Zehnjährigen, der sich als Mädchen fühlt, öffnet Augen und Herzen, versichert die SZ. Und die FAZ arbeitet mit Büchern von Jens Westemeier und Ottmar Ette den Fall Hans Robert Jauß auf.

Neues auf




--- und in eigener Sache
Kaufen Sie alle Ihre Bücher über perlentaucher.de!
Wenn Sie über uns bestellen, helfen Sie uns, Ihnen unseren Service anzubieten.

+ Neues auf faustkultur.de
Der Raubritter- und Aufsteigerreichtum
(fk) - der Konquistadoren verschob in Spanien die Gewichte. Sprösslinge großartiger Familien bekamen Konkurrenz von Hinz und Kunz. Nun spielten Söhne von Reinigungskräften mit. Neue Allianzen boten sich an. So verstehe ich die Verbindung zwischen dem Abenteurer Cabot und des Kaisers sagenhaft reichen Oberschenk Pedro de Mendoza.


+ Literaturkritik im Hörfunk
Die Probleme sind schon Tausende Jahre alt
(dra) - Carel van Schaik und Kai Michel lesen die Heilige Schrift nicht als Wort Gottes und moralisches Lehrstück, sondern als Tagebuch der Menschheit - und zeigen, dass es unter den intelligentesten Bewohnern der Erde schon sehr lange hoch hergeht.


Morten A. Strøksnes: "Das Buch vom Meer"
(dra) - Kann man in einem Schlauchboot im Nordmeer Jagd auf den legendären Eishai machen? Das klingt nach Fiktion, doch genau das Morten A. Strøksnes ein Jahr lang getan.  (s. a. die Hörbuch-Rezension in der Bücherschau)

+ Literatur im Fernsehen
Aspekte, 7.10.
"Warte nicht auf bessre Zeiten!"
(mbs) - Es ist ein Rätsel, warum die Leute den Liedermacher Wolf Biermann in all den Jahrzehnten, als er in Ost- wie in West-Deutschland immer irgendwie zum Inventar gehörte, nicht als Rätsel empfanden. Vielleicht weil er immer so offenherzig sang und dichtete, dachten viele, sie wüssten so ziemlich alles über ihn. Das ist ein großer Irrtum...
... und Kate Tempest
Auf der Bühne ist Kate Tempest tatsächlich wie ein Sturm. Die Rapperin, Lyrikerin, Romanautorin und Dramatikerin gilt als eines der größten Sprachtalente ihrer Generation. Niemand beschreibt die Brutalität und die Schönheit der Welt so eindringlich wie sie. Und niemand anderes bringt Hoch- und Popkultur so suggestiv zusammen
(sz) - "Lob bremst mich aus"  - (s. a. die Bücherschau)

(mbs) - Im SWR stellte in der Sendung "lesenswert sachbuch" Anton Hofreiter sein neues Buch "Fleischfabrik Deutschland" vor. "Die industrielle Massentierhaltung nimmt trotz des Biotrends immer gewaltigere Ausmaße an. Das schädigt massiv unsere Gesundheit, zerstört die Umwelt und quält Tiere. In diesem System nimmt Deutschland als einer der größten Fleischproduzenten Europas eine skandalöse Schlüsselposition ein und trägt eine besondere Verantwortung zur Veränderung ..." - mehr hier

+ Kulturnews
(dra-audio) - 7.10.2016

Spenden
Unterstützen Sie den Perlentaucher
Der Perlentaucher bietet seinen Service für die Leser kostenlos und möchte dabei bleiben. Falls Sie uns unterstützen mögen - regelmäßig oder einmalig - freuen wir uns! Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten. mehr lesen

Medienticker vom 05.10.2016 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Mittwoch

Medienauslese
Erdogan, Putin, Lierhaus
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Türkische Fernsehsender (tagesschau)
2. What's the story? (deutschlandradio)
3. Ukrainische Journalist (reporter-ohne-grenzen)
4. Putins geheimes Netzwerk (kress)
5. Ethik-Untersuchung (netzwerk)
6. Monica Lierhaus (welt)

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Die Rückseite der Musik
05.10.2016.
Geradezu hypnotisiert kommt der Tagesspiegel aus Daniel Barenboims Berliner "Fidelio", der den edlen Klang der Staatskapelle schön schrundig aufraut. Alles ist Musik, schwärmt auch die taz. Die Welt kapituliert vor dem Großaufmarsch abstrakter Expressionismus in der Rocal Academy in London. Die FAZ lässt sich in Frankfurt von Laure Prouvousts Fantasien verschlucken. Und Claudio Gatti antwortet auf die anhaltende Kritik an seiner Enttarnung Elena Ferrantes in der Columbia Journalism Review.

9PUNKT - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Statt sich ums Weltgeschehen zu kümmern
05.10.2016. Fast schlimmer als die Enthemmung der Dresdner Demonstranten ist das Umfeld, das sie gewähren lässt, meint Thomas Schmid in der Welt. Politico.eu porträtiert einen der wenigen offen homosexuellen Politiker Polens, Robert Biedroń, der zur Hoffnung der Opposition werden könnte. Die FR schlägt eine Reduzierung der Öffentlich-Rechtlichen und einen Fonds für neue Medienprojekte vor. Die NZZ sorgt sich um die Kulturdenkmäler aus vorislamischer Zeit in Tunesien.

Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 5. Oktober 2016

Türöffner-Tag bei Westermann
Tresor auf, Karten-Schatz raus
(bb) - Die Westermann Gruppe hat zum Tag der Deutschen Einheit ihre Türen geöffnet und interessierten Kinder Einblicke in die Schulbuchproduktion gegeben. Die Aktion war Teil des "Türöffner-Tags", den "Die Sendung mit der Maus" seit fünf Jahren veranstaltet - über 600 Vereine und Unternehmen beteiligten sich in diesem Jahr.

Leo-Perutz-Preis 2016
Andreas Gruber gewinnt mit "Racheherbst"
(bb) - Der Leo-Perutz-Preis 2016 der Stadt Wien für Kriminalliteratur wurde am 29. September in Wien an Andreas Gruber verliehen - für seinen Kriminalroman "Racheherbst" (Goldmann).

Magazinrundschau
Sexy und intellektuell
04.10.2016. Die britische Klassengesellschaft lebt, ruft der Guardian, und sie ist nicht nach schwarz und weiß getrennt. Saudi-Arabien ist nicht so homogen, wie man glaubt, weiß die New York Review of Books. Der Marxismus zensiert die Sehnsucht, lernt die London Review of Books von Marguerite Duras. Der Merkur analysiert die psychosozialen Dynamiken von Literaturjurys. Der New Yorker will unsere Hirne in die Cloud hochladen

Geschichte lebendig gemacht

Die Historikerin Brigitte Hamann ist tot
(3sat) - Die Habsburger und Hitler waren ihre großen Themen: Mit ihrer lebendigen Sprache verstand es die Historikerin und Autorin Brigitte Hamann, ein breites Publikum zu fesseln. Am 4. Oktober 2016 ist die Deutsch-Österreicherin im Alter von 76 Jahren in Wien gestorben.
(s. a. die Bücherschau)

+ Literaturkritik online
Frankfurter Anthologie
Emma Lazarus "Der neue Koloss"
(faz) - Einige wenige Zeilen machten ihre Verfasserin unsterblich, denn dieses Gedicht wurde auf dem Sockel der Freiheitsstatue eingraviert, wo es Flüchtlinge aus aller Welt begrüßt. Es gibt noch heute zu denken.
von Ruth Klüger



Stimmen aus dem Dunkel
(nzz) - Im zweiten Band seiner Autobiografie schildert der schottische Schriftsteller John Burnside den Versuch den Weg in ein geregeltes Leben zu finden ... (s. a. die Bücherschau)


Bücherschau
Reigen blühenden Unsinns
04.10.2016. Die NZZ bewundert, wie John Burnside in seinen Gedichten  "Anweisungen für eine Himmelsbestattung" das Diesseits in vibrierende Textur übersetzt. Toll findet die FR, wie Emmanuel Carrére in "Das Reich Gottes" über freakige Frühchristen schreibt: ganz ohne atheistischen Snobismus! Die FAZ empfiehlt Hörbucher, darunter Erich Kästners Geschichten "Der Herr aus Glas" und Sven Regeners rasante Lesung von Kafkas "Prozess".

Neues auf




--- und in eigener Sache
Kaufen Sie alle Ihre Bücher über perlentaucher.de!
Wenn Sie über uns bestellen, helfen Sie uns, Ihnen unseren Service anzubieten.

+ Neues auf faustkultur.de
Gott würfelt doch 
(fk) -Der Zufall hat in den modernen Künsten eine zentrale Rolle erlangt. Er ist das Gegenprinzip zur absichtsvollen Planung. Eine Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart zeigt nun unterschiedliche Aspekte des Themas, und zwar über die bildende Kunst hinaus, berichtet Thomas Rothschild.
Das Wasserhäuschen als Trinkhalle
(fk) Jan Kuhlbrodt erzählt von einem ostdeutschen Soziallethargiker, der in Frankfurt am Main nicht glücklich wurde. 
Der befreite Vers   
(fk) - Stéphane Mallarmé und die moderne Lyrik. Von Stefana Sabin

+ Literatur im Hörfunk
Kanzler-Sohn, literarisch
Matthias Brandts "Raumpatrouille"
(dra) - Voller Lust zum Detail erinnert sich der Schauspieler Matthias Brandt mit "Raumpatrouille" an seine Kindheit in den 1970ern. Die 14 präzisen Erzählungen werden von einem spannenden Thema zusammengehalten: Was bedeutet es, der Sohn eines populären Bundeskanzlers zu sein? - (s. a. die Bücherschau)

+ Literatur im Fernsehen
Inkognito von Elena Ferrante angeblich gelüftet














(3sat) - Die streng gehütete Identität der italienischen Erfolgschriftstellerin Elena Ferrante ("Meine geniale Freundin") ist laut einem Zeitungsbericht angeblich geklärt. Der italienische Enthüllungsjournalist Claudio Gatti schreibt in der Sonntagsbeilage der Wirtschaftszeitung "Il Sole 24 ore", hinter dem Pseudonym verberge sich die Übersetzerin Anita Raja & ein TV-Interview mit Iris Radisch

Kulturtipps
(dra-audio) - 5.10.2016

Spenden
Unterstützen Sie den Perlentaucher
Der Perlentaucher bietet seinen Service für die Leser kostenlos und möchte dabei bleiben. Falls Sie uns unterstützen mögen - regelmäßig oder einmalig - freuen wir uns! Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten. mehr lesen

Medienticker vom 04.10.2016 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Dienstag

Medienauslese
Transparenzwahn, Nichtstun, Seriendesaster
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Faszinierend! (schweizamsonntag)
2. Transparenz (medienwoche)
3. Geschichte (etue)
4. Tagesschau (blog-cj)
5. Die Hassmaschine (spiegel)
6. Flops (dwdl)

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Keine nervtötende öffentliche Präsenz
04.10.2016.
Ferrante verraten! Am Wochenende hat der italienische Journalist Claudio Gatti enthüllt, dass sich hinter dem Pseudonym Elena Ferrante die Übersetzerin Anita Raja verbirgt. Die Literaturkritik ist sauer: taz, SZ, Guardian und New Yorker sehen ihr Recht auf Nichtwissen verletzt. Im Blog der NYRB folgt Gatti bereits den Spuren von Anita Rajas deutsch-jüdischer Mutter Golda Frieda Petzenbaum. Die FAZ erkennt in Ferrante jetzt auch die Christa-Wolf-Übersetzerin. Außerdem ist auf HBO die langererwartete Meta-Science-Fiction-Serie "Westworld" gestartet. Und die NZZ verbringt einen Tanzabend in Mailand.

9PUNKT - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Identitätszirkus
04.10.2016.
In Polen demonstrierten Hunderttausende Frauen gegen das Abtreibungsverbot - Vice und Standard berichten. Politico.eu porträtiert einen nordirischen Aktivisten, der fürchtet, dass die Versöhnungsarbeit der EU mit dem Brexit stoppt. Linkspartei und AfD haben doch eine Menge gemein, staunt die taz. In der SZ schildert Teju Cole sein atheistisches Erweckungserlebnis. Die SZ kritisiert das Jugendangebot der Öffentlich-Rechtlichen, das nur dazu diene, im übrigen Programm mit dem "Traumschiff" zu segeln.

Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 4. Oktobeer 2016

Aus den Feuilletons

"funk" von ARD und ZDF nicht besonders funky
(dra) Mit dem neuen Multimedia-Angebot "funk" wollen ARD und ZDF Menschen unter 30 erreichen. Während der "Tagesspiegel" von einer bunten Mischung zwischen Böhmermann, heute-show und MTV spricht, warnt die "Welt" düster vor einem "neuen deutschen Sendungsbewusstsein".

Ernst-Toller-Preis 2016
Roman Ehrlich für sein Werk geehrt

(bb) - Roman Ehrlich erhält den mit 5.000 Euro dotierten Ernst-Toller-Preis 2016 für sein erzählerisches und dramatisches Werk. Die Jury lobte insbesondere seine "poetische Widerstandsfähigkeit".

Theaterpremiere in Graz
Spektakel des Filmemachers Weerasethakul
(dra) - Theaterpremiere in GrazSpektakel des Filmemachers Weerasethakul

International Industry Notes
PEN America on Banning Books in the USA
(publ) - Young readers' access is limited not only by newsmaking challenges to books but also by 'soft censorship,' asserts PEN America's new report-and 'diverse books' may be the first to be yanked.

Hanjin-Insolvenz
Das Herbstprogramm dümpelt im Ozean
(faz) - Weil viele Verlage aus Kostengründen in Asien drucken lassen, sind auch sie von der Insolvenz der koreanischen Großreederei betroffen: Zahlreiche Bücher kommen wohl nicht rechtzeitig zu Weihnachten an.

Transparenz ohne Wert
Die nutzlose Enthüllung
(mw) - Und wieder ist ein Meisterstück des investigativen Journalismus gelungen. Das Geheimnis, wer sich hinter dem Pseudonym der italienischen Bestsellerautorin Elena Ferrante verbirgt, ist gelüftet. Über eine Recherche als Selbstzweck ...



Die wahre Frau
(faz) - Der italienische Enthüllungsjournalist Claudio Gatti hat das größte literarische Rätsel unserer Zeit gelöst: In der aktuellen Ausgabe der FAS lüftet er das Inkognito der Erfolgsschriftstellerin Elena Ferrante. Von Andreas Platthaus



Wunsch nach Anonymität missachtet
(dra) - Lange wurde spekuliert, wer sich hinter dem Pseudonym der Besteller-Autorin Elena Ferrante verbirgt. Nun scheinen Journalisten das Geheimnis gelüftet zu haben. Doch warum haben sie den Wunsch der Autorin nach Anonymität nicht respektiert?


Die fragwürdige Enttarnung

(dra) - Die Bestsellerautorin des Romanzyklus' "Meine geniale Freundin" hatte sich bewusst für die Anonymität entschieden und ihre Literatur unter dem Pseudonym Elena Ferrante veröffentlicht. Nachdem sie nun von der FAS enttarnt wurde, erntet die Zeitung scharfe Kritik. Von Tobias Wenzel
(s. a. eFeu + die Bücherschau)

+ Literaturkritik online

Mehr als ein Krimi

Eoin McNamees "Blau ist die Nacht"
(rb) - Eine interessanteste Neuerscheinung, eine außergewöhnliche Geschichte erzählt  ... (s. a. die Bücherschau)



Neues vom Hotlistblog
(hot) - Eine überflüssige Frau von Rabih Alameddine
(hot) - Ein kurzer Romanauszug von Laura Freudenthaler
(hot) - Unvergesslicher Sound in Birgit Birnbachers Debüt

Oktober 2016
ORF-Bestenliste
(ORF) - Die zehn besten Literaturtitel

+ Comic-Kritik online

"Gestatten, Silas Corey"

(tm) - Fabien Nury (Text), Pierre Alary (Zeichnungen): Silas Corey 1: Der Aquila-Ring



Bücherschau
Bis zur Kenntlichkeit entstellt
01.10.2016.
Mit "Skandal in Togo" hat Rebekka Habermas einen bahnbrechenden Beitrag zur deutschen Kolonialismusgeschichte vorgelegt, verkündet die taz. Außerdem nimmt sie sich drei Hörbuchadaptionen des "Kleinen Prinzen" vor. Alec Ash gewährt der SZ einen Einblick in die Träume von Chinas junger Generation. Die FAZ freut sich über das Erscheinen von Liao Yiwus erstem Roman. Und die Welt lernt in Martin Sabrows Biografie Erich Honecker als jugendlichen Rebell kennen.

Neues auf




--- und in eigener Sache
Kaufen Sie alle Ihre Bücher über perlentaucher.de!
Wenn Sie über uns bestellen, helfen Sie uns, Ihnen unseren Service anzubieten.

+ Neues auf faustkultur.de
Seine erste Publikation
(fk) - "Gedanken über Tod und Unsterblichkeit" wurde sofort verboten, und gegen ihren Verfasser, Ludwig Feuerbach, wurde wegen Religionskritik polizeilich ermittelt. Die Kritik an Religion und Christentümelei hat der Philosoph lebenslang betrieben und selbst im Wald, wo Otto A. Böhmer ihn sah, musste er sich Revierkämpfen stellen.

+ Literatur im Hörfunk
Oktober 2016
Buchempfehlungen
(dra) - Jeden Monat veröffentlicht Deutschlandradio Kultur eine Liste mit fünf Buchempfehlungen aus der Literaturredaktion. Darunter "Augustus" des US-Autors John Williams, das jetzt auf Deutsch erscheint. Es ist ein überraschend aktuelles Porträt eines zerrissenen Machtmenschen. - (mehr in der Bücherschau)

Müssen wir im Internet dickfelliger werden?
Timothy Garton Ashs "Redefreiheit"
(dra) - Wer Hasskommentare im Netz bekämpft, läuft schnell Gefahr, die Redefreiheit gleich mit zu beschränken. Der britische Historiker Timothy Garton Ash warnt in seinem Buch "Redefreiheit: Prinzipien für eine vernetzte Welt" vor zu vielen Verboten. - (mehr in der Bücherschau)

Joachim Meyerhoff
"Ach, diese Lücke..."
(dra) - Als Nilpferd Fontane zitieren, daran scheiterte er am Anfang seiner Schauspielerkarriere grandios. Doch längst ist Joachim Meyerhoff einer der besten seines Faches, spielt große Rollen auf großen Bühnen wie dem Burgtheater Wien oder dem Schauspielhaus Hamburg. - (mehr in der Bücherschau)

Kulturtipps
(dra-audio) - 4.10.2016

Spenden
Unterstützen Sie den Perlentaucher
Der Perlentaucher bietet seinen Service für die Leser kostenlos und möchte dabei bleiben. Falls Sie uns unterstützen mögen - regelmäßig oder einmalig - freuen wir uns! Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten. mehr lesen

Medienticker vom 30.09.2016 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Freitag

Medienauslese
Funk-Echo, Oettinger, Podcasts
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. "Funk"(Links)
2. Leistungsschutzrecht (netzpolitik)
3. Marktschreier (infosperber)
4. Kampfansage (fr)
5. Podcasts (radioszene)
6. "Zeit"-Unterschiede (rnd-news)

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Nicht schön genug für Hollywood
30.09.2016. Ausgerechnet analoge Wärme findet die taz auf dem Berliner Maschinenmusik-Festival "Wir sind die Roboter". Der Tagesspiegel lässt sich dagegen vom liebeskranken Roboter Bon Iver zu Tränen rühren. Alles in allem ziemlich retro finden die Kritiker Katie Mitchells Inszenierung von Elfriede Jelineks Stück "Schatten (Eurydike sagt)" an der Berliner Schaubühne. Norman Manea schildert in der Presse seine Exilerfahrung. Und die FR lernt auf der neuen Städel-Website den kunstpädagogischen Mehrwert effizient genutzter Museumswände schätzen.

9PUNKT - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Eine Situation polyzentrischer Herrschaft
30.09.2016.
Die ordentlichen Zeiten des Kalten Kriegs sind längst vorbei  Heute sind wir in einer Situation, die 1914 viel mehr ähnelt, meint Christopher Clark in der NZZ. Die taz berichtet über Widerstand gegen das Totalverbot von Abtreibung in Polen. Das FAZ-Feuilleton empfiehlt Navid Kermani als Bundespräsidenten, auch weil er so religiös ist. Alle nicht öffentlich-rechtlichen Medien staunen über das neue Jugendangebot von ARD und ZDF. Alle Nicht-Printmedien staunen über Günther Oettinger.

Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 30. September 2016

Gratulation
Dieter von Holtzbrinck zum 75.
(turi2) - Verleger von "Handelsblatt", "Zeit" und "Tagesspiegel", feiert heute seinen 75. Geburtstag und beendet einen wichtigen Lebensabschnitt.

Die Zeit
Di Lorenzo &  Ulrich bestreiten Riss in der Redaktion
(turi2) - Riss oder Gerede? Ulrike Simon fragt bei der "Zeit" nach, ob und welche Auswirkungen die widerstreitenden Positionen in der Flüchtlingsdebatte von Giovanni di Lorenzo und Bernd Ulrich haben. Von Anne Fischer

Jelinek an der Schaubühne
Lustvolle Entzauberung der Traumfabrik
(dra) - In "Schatten (Eurydike sagt)", Elfriede Jelineks Version des Eurydike-Mythos, ist die Hauptfigur eine Schriftstellerin, die stets im Schatten ihres Geliebten Orpheus stand. Katie Mitchell zeigt die beiden mittels Videosequenzen wie ein Hollywood-Paar.

+ Literaturkritik online
Café der Existenzialisten
Eine neue Geschichte des Existenzialismus
(gue) - Sarah Bakewells Kollektivbiographie "Das Café der Existenzialisten" begeistert durch ihren Reichtum an Figuren und Geschichten. "... eines der sehr seltenen Bücher, die niemals enden sollten, weil die Autorin nicht einen Aspekt abarbeitet, sondern verschwenderisch und auf hinreißende Weise das Wissen der Welt ausbreitet. Von Klaus Bittermann

+ Bücherschau
Abenteuer diesseits des Horizontes
30.09.2016.
Als ein veritables Stück Buchkunst preist die FAZ Vera Dünkels Geschichte der frühen Röntgentechnik. Die Welt findet Harald Lüders' verschwörungstheoretischen NSU-Thriller "Dunkelmacht" allemal glaubhafter als die angebliche Realität. Und die SZ liest mit großem Vergnügen niederländische Kinderbücher: Anke Kranendonks abenteuerlustigen "Käpt'n Kalle" und Annie M.G. Schmidts Reimgeschichten "Ein Teich voll mit Tinte".

Neues auf




--- und in eigener Sache
Kaufen Sie alle Ihre Bücher über perlentaucher.de!
Wenn Sie über uns bestellen, helfen Sie uns, Ihnen unseren Service anzubieten.

+ Neues auf faustkultur.de


+ Literatur im Hörfunk
Eine Odyssee aus Entbehrung und Not
Akos Doma: "Der Weg der Wünsche"
(dra) - Ungarn 1972: Die Familie Kallay wagt die Flucht nach Italien. Doch der Traum von einem besseren Leben verwandelt sich am fremden Ort zu einem Alptraum aus Entwurzelung und neuen Abhängigkeiten.


Die Liebe, die Literatur und ich
Navid Kermani im Gespräch
"Man wird in der Liebe nicht klüger"
(dra) - Über die Rätsel der Liebe erzählt Navid Kermani in seinem neuen Roman "Sozusagen Paris". Der Ich-Erzähler, wie er selbst Autor, begegnet seiner Jugendliebe wieder. Diese lebt in einer nicht besonders glücklichen Ehe.
- s. a. den Medienticker vom 23.9.

+ Literatur im Fernsehen
"Augustus" von John Williams














(3sat-video) - Die Mischung aus historischer Erzählung und Briefroman um den Römer Octavian, Cäsars Adoptivsohn, wurde 1972 geschrieben ...
Ein Gespräch mit Andreas Isenschmid












(3sat-video) - zu "Augustus" von John Williams: Kann John Williams' "Augustus" die Fans ebenso begeistern wie "Stoner" und "Butcher's Crossing"?  (mehr in der Bücherschau)

Kulturtipps
(dra-audio) - 30.9.2016

Spenden
Unterstützen Sie den Perlentaucher
Der Perlentaucher bietet seinen Service für die Leser kostenlos und möchte dabei bleiben. Falls Sie uns unterstützen mögen - regelmäßig oder einmalig - freuen wir uns! Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten. mehr lesen

Medienticker vom 29.09.2016 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Donnerstag

Medienauslese
Informationsunfreiheit, Oettinger, Hugh Grant
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Informationsfreiheitsgesetz (netzwerkrecherche)
2. Aleppo (tagesschau)
3. Oettinger (uebermedien)
4. Dresden (patrick-gensing)
5. "vorwärts" und nicht vergessen? (carta)
6. Hugh Grant (watson)

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Jene edle Fäulnis
29.09.2016. In der nachtkritik ruft Guillaume Paoli zur Gründung einer "wahren Volksbühne" auf. Die Ware Volksbühne will er Chris Dercon überlassen. SZ und NZZ denken über Wohnraum nach - in der Banlieue und in der Innenstadt. Ian McEwan und Julian Barnes langweilen sich mit kontinentaleuropäischer Literatur. Die NZZ besucht Steuerparadiese in Winterthur. In der FAZ plädiert die libanesische Band Mashrou' Leila für eine Diskussion über die toxische Maskulinität in Beirut. Viel Lob für Francois Ozons neuen Film "Frantz".

9PUNKT - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Abwertung der Rationalität
29.09.2016. Es ist an der Zeit, "der Idee Europas eine Erhabenheit zurückzugeben", ruft der polnische Dichter Tadeusz Dabrowski in der NZZ. Nick Cohen schildert im Spectator, wie die Brexit-Scharlatane sie verrieten - und weiter verraten werden. Bei Zeit online beschreibt Barbara Nowacka die Entrechtung polnischer Frauen - Abtreibung ist verboten, Verhütungsmittel sind kaum zu bekommen.  Stefan Niggemeier zeigt in seinem Blog, wie Günther Oettinger Zeitungsverleger auffordert, in Sachen Leistungsschutzrecht Druck auf Journalisten auszuüben. Bei Spiegel online spricht Timothy Snyder über das Massaker von Babi Jar.

Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 29. September 2016

Joiz - Hohe Wogen
Uwe Fabich bezeichnet DuMont-Anwälte als "dümmste Vorgärtner".
(turi2) Der Streit zwischen den Joiz-Gesellschaftern droht zu eskalieren, berichtet Gründerszene. Es geht um die finanzielle Situation des Senders und Unstimmigkeiten zwischen dem Immobilien-Unternehmer Uwe Fabich und Mit-Gesellschafter DuMont. Die Mediengruppe prüft juristische Schritte gegen Fabich, der bezeichnet die DuMont-Anwälte als "dümmste Vorgärtner", die "nicht mehr alle Tassen im Schrank" hätten.

Michel Houellebecq
Nennt mich Schriftsteller
(faz)  Auf dem Empfang zum Frank-Schirrmacher-Preis betont Michel Houellebecq immer wieder, kein Intellektueller zu sein - und ruft die Intellektuellen auf, ein neues Denken hervorzubringen. von Julia Encke

Leistungsschutzrecht
Oettinger: Kritische Journalisten auf Linie bringen
(üb) - EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) hat die Zeitungsverlage aufgefordert, im Kampf für ein Leistungsschutzrecht ihre Online-Redaktionen auf Linie zu bringen. Anders als die Print-Redaktionen der Tageszeitungen, die positiv über die Vorschläge der EU-Kommission berichtet hätten, sei die Resonanz bei den Online-Redaktionen eher kritisch ausgefallen, klagte er.

Briefe der Familie Mann
Der lange Schatten von Thomas Mann
(sz)  2000 zuvor teils unbekannte Briefe der berühmten Schriftstellerfamilie zeigen, wie eng sich die Manns standen - und wie dominant der Literaturnobelpreisträger tatsächlich war.

Die Autorin macht sich keine Illusionen
(welt) - Der Großteil ihrer Landsleute findet die Politik von Viktor Orbán gut. Ein Besuch in ihrer Kindheit bei Sopron und in ihrer Wahlheimat Berlin
(s. a. die Bücherschau)



September 2016
SWR - Bestenliste
- ARIS FIORETOS: "Mary"
- JUDITH HERMANN: "Lettiparkv"
- ELENA FERRANTE: "Meine geniale Freundin"
- IMRE KERTÉSZ: "Der Betrachter"
- CHRISTIAN KRACHT: Die Toten
- KATJA LANGE-MÜLLER: "Drehtürv
- MARTIN MOSEBACH: "Mogadorv
- JOHN BURNSIDE: "Wie alle anderen"
- DAGMAR LEUPOLD: Die Witwen
- HUGO CLAUS: "Der Kummer von Belgien"
- Persönliche Empfehlung von Elmar Krekeler:
MATTHIAS BRANDT: "Raumpatrouille"
Literatur im SWR-2-Hörfunk
Dienstag, 04.10.2016 um 22.03 Uhr
über die Bücher der Oktober-Bestenliste diskutieren
Martin Ebel, Julia Schröder und Helmut Böttiger
Literatur im SWR Fernsehen
Donnerstag, 13.10.2016 um 23.15 Uhr
Sonntag, 16.10.2016 um 08.45 Uhr
Sonntag, 16.10.2016 um 10.15 Uhr in 3sat
"lesenswert" mit Denis Scheck,
Felicitas von Lovenberg und Ijoma Mangold
Gast: Insa Wilke
Donnerstag, 27.10.2016 um 23.15 Uhr
Sonntag, 30.10.2016 um 08.45 Uhr
"lesenswert" mit Denis Scheck
Gäste: Friedrich Ani, Eleonore Büning

+ Literaturkritik online
Monster im Glashaus
Ernst-Wilhelm Händlers Roman "München".
(tages) - Ein leidenschaftlicher und analytischer Gesellschaftsroman: Ernst-Wilhelm Händlers erzählt in "München" so spielerisch und dialogstark wie lange nicht.
(s. a. die Bücherschau)

William Shakespeare
Was ihr wollt, das man euch tu
(
zeit) - Lange vermutet, endlich bewiesen: Ein fast 500 Jahre altes Manuskript konnte William Shakespeare zugeordnet werden. Es ist eine flammende Rede gegen Fremdenfeindlichkeit. (mehr hier)

Phantomschmerzen nach dem Untergang
Elizabeth Harrower "In gewissen Kreisen"
(tages) - Die australische Autorin Elizabeth Harrower schrieb ihren Roman "In gewissen Kreisen" schon Ende der Sechziger. Jetzt ist er endlich veröffentlicht - eine Entdeckung. von Christian Schröder


"Das Pfingstwunder"
Gnade den himmlischen Heerscharen!
(zeit) - Sibylle Lewitscharoff hat einen gelehrten und vergnüglichen Essay-Roman über Dante geschrieben: "Das Pfingstwunder". Von Ulrich Greiner (s. a. die Bücherschau)



+ Bücherschau
Update der liberalen Idee
28.09.2016. Die NZZ liest mit Dieter Gosewinkels Studie zur Geschichte des Staatsbürgerrechts in Europa das Buch der Stunde. Die SZ lässt sich von Timothy Garton Ash die Grenzen und Chancen der Redefreiheit im Internet skizzieren. Die FAZ vertieft sich in eine Biografie des Porträtkünstlers Frank Auerbach. Die FR gibt sich dem kräftigen Rhythmus der Bruce-Springsteen-Autobiografie hin.

Neues auf




--- und in eigener Sache
Kaufen Sie alle Ihre Bücher über perlentaucher.de!
Wenn Sie über uns bestellen, helfen Sie uns, Ihnen unseren Service anzubieten.

+ Neues auf faustkultur.de
Auf der Balkanroute kommt niemand mehr durch,
(fk) - zehntausende Schutzsuchende sind im krisengeschüttelten Griechenland gestrandet und der schmutzige Flüchtlingsdeal mit der Türkei ist in Kraft. Nun arbeitet Europa daran, nach der Ägäis auch den zweiten zentralen Fluchtweg, die Route über das zentrale Mittelmeer, zu schließen, und zwar mit aller Gewalt. Schlechte Zeiten für Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Armut. Europa zeigt sich von seiner hässlichen Seite, meint Karl Kopp.

+ Literatur im Hörfunk
Bissige Abrechnung
Meg Wolitzer: "Die Ehefrau"
(dra) - Meg Wolitzer ist für ihren scharfen Blick auf und in die US-amerikanische Gesellschaft bekannt. In ihrem jetzt auf Deutsch erschienenen Roman "Die Ehefrau" liefert sie nach Meinung unserer Kritikerin ein "feministisches Meisterstück" - ohne jeden Missionierungsanspruch. (s. a. die Bücherschau)

Landschaft als Gesamtkunstwerk
Fotograf Ingo Arndt über "GrasArt"
(dra) - Südamerikanische Pampa, Grasland in Kenia, mongolische Ebene: Der renommierte Fotograf Ingo Arndt hat für seinen Bildband "GrasArt" erneut die Welt bereist. Uns hat er verraten, was an Gras so spektakulär ist - und wie er einem Alligator ganz nahe kam. (s. a. die Bücherschau)

Die Vorgeschichte eines Anschlags
Antonia Michaelis "Die Attentäter"
(dra)  Das Buch "Die Attentäter" von Antonia Michaelis begeistert durch kunstvoll gezeichnete, absolut glaubwürdige Charaktere. Es ist ein beklemmender Blick in die Abgründe des Terrorismus.

Kulturtipps
(dra-audio) - 29.9.2016

Spenden
Unterstützen Sie den Perlentaucher
Der Perlentaucher bietet seinen Service für die Leser kostenlos und möchte dabei bleiben. Falls Sie uns unterstützen mögen - regelmäßig oder einmalig - freuen wir uns! Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten. mehr lesen

Medienticker vom 28.09.2016 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Mittwoch

Medienauslese
Propagandafeldzug, Todenhöfer, Adipositas
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Daten-Leak (zdf)
2. Ungereimtheiten (carta)
3. BDZV-Kongress (wwwagner)
4. Die Katze eines Promis(sueddeutsche)
5. Fettlogik (fettlogik)
6. Auseinandergelebt (message-online)

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Aus dem Biedermeier hinausschießen
28.09.2016. Joël Pommerats "Ça ira (1). Fin de Louis" ist in Frankreich das Stück der Saison, weiß der Tagesspiegel und stürzt sich freudig in den Debattenlärm von 1789. Die Presse applaudiert dem neuen Wiener Alban Berg Ensemble, das Schönbergs Verein für musikalische Privataufführungen wiederbeleben will. Im Standard erklärt die Katalanin Alia Luque, warum sie so gern Grillparzer spielt. Die dunklen Nächte in der Malerei sind den Nordeuropäern zu verdanken, lernt der Guardian in Eastbourne.

9PUNKT - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Gedankenscanner
28.09.2016. Michel Houellebecqs Schirrmacher-Preisrede stößt auf teils recht böse Reaktionen in den Zeitungen. In der taz freut sich die malaysische Popsängerin Yuna, dass Dolce und Gabbana nun auch tugendhafte Mode machen. Timothy Garton Ash bringt eine Tafel mit zehn Geboten fürs Internet. Die SZ nimmt sie dankend entgegen.  Bei Zeit online erfährt man, dass Geheimdienste eher miteinander befreundet sind als mit ihren Staaten. Bei Carta fordert Christian Humborg von correctiv.org Stiftungen auf, Journalismus zu finanzieren.

Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 28. September 2016

"Ich bin ein halber Prophet"
Michel Houellebecqs Rede zum Schirrmacher-Preis
(faz) - Am Montagabend hat der französische Schriftsteller Michel Houellebecq in Berlin den Frank-Schirrmacher-Preis erhalten. In seiner Dankesrede ging er der Frage nach: Wenn der Islam eine religiöse Macht ist - was sind dann wir?
Tod als Rettung vor dem Tod
(zeit) - Was für ein Jammer: Bei der Dankesrede für den Schirrmacher-Preis breitete Michel Houellebecq ein aberwitzig reaktionäres Weltbild aus, das seiner Kunst unwürdig ist. Von Robin Detje
Auszeichnung für den Provokateur
(dra) - Der französische Schriftsteller Michel Houllebecq erhält den Frank-Schirrmacher-Preis. Man habe einen Autor ausgewählt, "der als Anreger und Visionär eine ebenso präzise wie hintergründige Sprache" pflege, heißt es von Seiten des Stiftungsrates.
Laudatio von Necla Kelek
(welt) - "Lieber Michel Houellebecq, bleiben Sie anstrengend" - (mehr zu Houellebecq in der Bücherschau)

Minimalistische Lyrik
Klaus Merz erhält Rainer-Malkowski-Preis
(nzz) - Der Schweizer Schriftsteller Klaus Merz wird mit dem Rainer-Malkowski-Preis für sein literarisches Schaffen ausgezeichnet - mehr über den Autor in der Bücherschau




Frankreich

Alain Claude Sulzer
ist mit mit seinem letzten Roman Postskriptum für den Prix Fémina étranger 2016 nominiert. (s. die Bücherschau)



 Buchhändler am Pariser Seine-Ufer
"Wir sind nur noch folkloristisches Dekor"
(sp) - Sie gehören zu Paris wie der Eiffelturm: die Bouquinisten an der Seine. Rund 250 Exzentriker betreiben am Flussufer den wohl größten Open-Air-Büchermarkt der Welt. Fragt sich, wie lange noch.

Jürgen Todenhöfe
Ein Sammelsurium von Ungereimtheiten
(car) - Jürgen Todenhöfer interviewt in Syrien einen Rebellenführer. Das Gespräch ist Wind in den Segeln des Assad-Regimes. Doch einiges spricht dafür, dass es sich bei dem vermeintlichen Scoop um einen Fake handelt. Welcher Art auch immer. Von Lars Hauch

Das Liebesleben der Philosophen
Martin Heideggers ungezügelter Eros
(ro) - Der Schutz der Privatsphäre, in der mündige Individuen ihr Recht auf sexuelle Aktivitäten in Anspruch nehmen können, ist nicht nur durch Menschenrechtserklärungen und grundgesetzliche Regelungen garantiert. Auch die Arbeit des Biographen sollte auf diese Schutzpflicht Rücksicht nehmen und nicht leichtfertig einen voyeuristischen Blick in die Privatsphäre libidinöser Vorlieben und sexueller Handlungen werfen. Von Manfred Geier

Stiftung Wissenschaft und Politik
Unabhängige Wissenschaft oder staatstragende Denkfabrik?
(hei) - Bei Medien haben die SWP-Experten einen festen Platz, aber es wird vergessen zu erwähnen, dass die Stiftung aus Bundesmitteln finanziert wird. Von Michael Voregger

Onleihe
"Herbe Enttäuschung folgt großer Freude"
(brp) - Lange hatten die Bibliothekare darauf gewartet, dass die E-Books der Verlagsgruppen Bonnier und Holtzbrinck für den digitalen Verleih freigegeben werden. Jetzt sind die Lizenzen für die "Onleihe" verfügbar, doch die konkreten Konditionen lassen einige Bibliothekare schlucken. Ein Verbund aus 22 Bibliotheken zieht Konsequenzen.

+ Literaturkritik online
Haarsträubend
(tm) - Werner Bartens: "Verletzt, verkorkst, verheizt"
Think less, be sucessfull!
(tm) - Steve Ayan: "Lockerlassen"
Galopp durch das Gehege der Tabus
(tm) -  Mårten Melin: "Etwas mehr als kuscheln"
Von Affe bis Zebra: 26 Lieblingstiere
(tm) - Sabine Lohf: "1, 2, 3, 4 Lieblingstier. Von A bis Z"

Zusammen einsam
Terézia Moras "Die Liebe unter Aliens"
(sp) - Laufen, Verdrängen, Weitermachen: In "Die Liebe unter Aliens" erzählt Terézia Mora von rastlosen Menschen, die glauben, mit ihren Sorgen allein zu sein. Ein mitreißender Erzählband über Einsamkeit und Allzumenschliches. (s. a. die Bücherschau) -

+ Bücherschau
Weltmeere von Tränen
27.09.2016. Das Buch zur großen Depression in den USA erkennt die Welt in der Bruce Springsteens Autobiografie "Born to Run". In der SZ nickt Richard Ford und ruft: Kunst ist immer auch Krach. Etwas unschlüssig erscheint der NZZ Terry Eagletons "Hoffnungsvoll, aber nicht optimistisch". Die FAZ lobt Evgenij Vodolazkins postmodern verspielten Mittelalter-Roman "Laurus" und empfiehlt außerdem Jose Pirjevecs gewaltige Tito-Biografie.
(s. a. unten TV/Radio, Film + Musik-News)

Neues auf




--- und in eigener Sache
Kaufen Sie alle Ihre Bücher über perlentaucher.de!
Wenn Sie über uns bestellen, helfen Sie uns, Ihnen unseren Service anzubieten.

+ Neues auf faustkultur.de
Gespräch mit der Lyrikerin Christa Wißkirchen
(fk) - Christa Wißkirchen ist nicht nur Komponistin und Autorin von Kinderbüchern. Sie ist eine Lyrikerin. Wißkirchens Gedichte sind in den bekannten Zeitschriften und Anthologien zeitgenössischer Lyrik erschienen, immer wieder. Im Gespräch mit Bernd Leukert gibt Christa Wißkirchen Auskunft über ihre literarische Arbeit.
Christa Wißkirchen liest Gedichte
(fk) - Man greift gern nach Christa Wißkirchens Versen. Sie sind - im Wortsinn - phänomenal, ohne sensationell zu sein; sie verbergen, ohne zu verstecken; sie offenbaren uns, was wir, ungesagt, schon kennen. Sie erschließen uns die verschwiegenen Stellen unserer Wahrnehmung. Die Autorin liest aus ihrem neuem Band "Nach der Flut".

+ Literatur im Hörfunk
Zerrissen zwischen Schicksal & Lebenstraum
John Williams: "Augustus"
(dra) - Der Schriftsteller John Williams erzählt wieder die Geschichte des Kaisers Augustus. Anfang der 1970er-Jahre veröffentlichte er bereits seine Romane "Stoner" und "Butcher's Crossing". Sein drittes Werk über Augustus ist ein Mosaik auf Briefen, Memoiren und Gedichten.  - Die Endeckung eines Meisters der Klassischen Morderne ... (s. a. die Bücherschau)

Was mögen wir eigentlich und warum?
Tom Vanderbilts "Geschmack"
(dra) - Der Soziologe Pierre Bourdieu war schon in den 70ern davon überzeugt, dass Geschmack keineswegs beliebig ist - die Vorlieben einer Person bestätigten vielmehr seine soziale Zugehörigkeit. Autor Tom Vanderbilt katapultiert die Frage nach unserem Geschmack in das Zeitalter von Big Data.

Mithu M. Sanyal: "Vergewaltigung"
Vom seltsamen Umgang mit angeblich Entehrten
(dra) - Die Gesellschaft erwarte von einem Vergewaltigungsopfer, dass es fürs Leben traumatisiert sei, meint Mithu Sanyal. Diese Erwartungshaltung erschwere aber die Heilung. Menschen sollten selbst entscheiden dürfen, wie sie sich verletzt fühlten.

September 2016
Mops des Monats
(dra) - von Hans von Trotha - Mops! Jeden Monat verleiht Deutschlandradio Kultur ihn als "Mops des Monats" in der Lesart, und immer auf der Frankfurter Buchmesse als "Mops des Jahres".

Kulturtipps
(dra-audio) - 28.9.2016

Spenden
Unterstützen Sie den Perlentaucher
Der Perlentaucher bietet seinen Service für die Leser kostenlos und möchte dabei bleiben. Falls Sie uns unterstützen mögen - regelmäßig oder einmalig - freuen wir uns! Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten. mehr lesen

Medienticker vom 27.09.2016 - Buch+Blattmacher-News

Das Altpapier
(ev) - am heutigen Dienstag

Medienauslese
US-Wahlkampf, BND-Gesetz, Stimmungskanone
(6v9) - von Lorenz Meyer
1. Lügen als Erfolgsrezept (medienwoche)
2. Regionalliga (pro-quote)
3. Die Erinnerungslücken (bilanz)
4. BND-Gesetz sind (netzpolitik)
5. Präsidenten ohne Skrupel (djv)
6. Hahaha akbar! (uebermedien)

EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU
Falsch feuernde Synapsen
27.09.2016. Schön verstörend findet der Guardian die Schau der Turner-Prize-Finalisten in der Tate Britain. Die FAZ bangt um das Filmerbe. Der Standard muss ohnmächtig zusehen, wie in Marlene Streeruwitz' neuem Roman "Yseut" männlicher Machtausübung der Sprachprozess gemacht wird. Im Tagesspiegel findet auch Thomas Ostermeier: Man kann nicht immer subtil sein, man muss auch mal provozieren.

9PUNKT - DIE DEBATTENRUNDSCHAU
Vollkommen allein
27.09.2016. In seiner Schirrmacher-Preisrede bekennt Michel Houellebecq, dass er sich in seiner Rolle als écrivain maudit ganz wohl fühlt. Necla Kelek attackiert in ihrer Laudatio auf Houellebecq die deutschen Staatstheater, die sich nicht wirklich für das Leben der Migranten interessierten. Bei der AFP erzählt der Fotograf  Karam Al-Masri seine Geschichte, die alle Leiden der Stadt Aleppo resümiert. In der FAZ staunt Bülent Mumay, über die türkische Geduld mit dem Islamischen Staat. Und fast alle Medien sind sich einig: Hillary Clinton hat Donald  Trump in ihrem ersten TV-Duell geschlagen.

Weitere Kulturnachrichten
(wdr) + (dra) für den 27. September 2016

Junge Lektoren über ihre Arbeit
Wie findet man den nächsten Thomas Mann?
(faz) -In den Buchverlagen sind Lektoren diejenigen, die Autoren ermutigen, kritisieren und ihnen ihre Bedeutung glaubhaft versichern. Aber wie funktioniert das in Zeiten von Facebook und Instagram? Sieben junge Lektoren berichten von ihrer Arbeit.

Auszeichnung für Engagement
Navid Kermani erhält Bürgerpreis der deutschen Zeitungen
(ksta) - Navid Kermani zögerte nicht. Nur wenige Tage nach den schrecklichen  Ereignissen der Kölner Silvesternacht machte sich der Autor und Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels daran,  gemeinsam mit anderen eine Botschaft zu verfassen.

+ Literaturkritik online
Er weiß, wie man seine Spuren verwischt

John le Carrés Autobiographie
(faz) - Gerade erst ist eine Biographie über ihn erschienen, da zieht John le Carré seine Memoiren hervor. Muss der Meisterspion etwas zurechtrücken? Er will auf jeden Fall die besten Pointen selbst setzen. Und das tut er auch. - (s.a. die Bücherschau + Oberste Liga)

Wer hat bloß diesen Dada an mein Buch gelassen?

Briefe von Marcel Proust
(faz) - Verwoben und verliebt ins eigene Werk: Die bislang umfangreichste deutschsprachige Auswahl der Briefe von Marcel Proust erweist sich als ein Buchwunderwerk. Von Andreas Platthaus - (s. a. Bücherschau)



Kommissar Daquin
und die Büchse der Pandora

(tm) - Dominique Manotti: "Schwarzes Gold"
(s. a. die Bücherschau)




Die Heiterkeit des Unerträglichen

(tm) - Wilhelm Genazino: "Außer uns spricht niemand über uns"
(s. a. die Bücherschau)



+ Bücherschau
Wenn alle Insekten verschwänden
26.09.2016. Als große Geschichtserzählung über Nationalismus, Gewaltherrschaft und Klassenkampf liest die SZ Ian Kershaws "Höllensturz" über Europa zwischen 1914 und 1949. Mit James Lovelocks "Die Erde und ich" übt sie noch einmal, die Erde als lebendiges Ganzes zu betrachten.

Neues auf




--- und in eigener Sache
Kaufen Sie alle Ihre Bücher über perlentaucher.de!
Wenn Sie über uns bestellen, helfen Sie uns, Ihnen unseren Service anzubieten.

+ Literatur im Hörfunk
Ein Schluffi hält sich über Wasser

Frank Schulz: "Onno Viets und der weiße Hirsch"
(dra) - Frank Schulz hat der Welt die großartige Figur des Onno Viets geschenkt, ein gescheiterter Wirt und Gelegenheitsdetektiv. Dessen irrlichternde Erlebnisse im heimatlichen Dorf erzählt Schulz mit unbändiger Sprachkunst und Wortgewalt.

Glamourös in den Untergang
F. Scott & Zelda Fitzgerald
(dra) - Sie sind das wohl glamouröseste Paar der Literaturgeschichte: F. Scott Fitzgerald und seine Ehefrau Zelda. Das Leben war ihre Bühne - so dass sie selbst zu Figuren wurden, über die geschrieben wurde. - (s. a. die Bücherschau)

+ Literatur im Fernsehen
Buchpreiskandidat
Thomas Melle: "Die Welt im Rücken"
(zdf) - "Die Welt im Rücken" heißt das neue Buch des Autors Thomas Melle, mit dem er zum dritten Mal für den Deutschen Buchpreis nominiert ist. Diesmal aber hat Melle keinen Roman geschrieben, sondern die wahre Geschichte über sich selbst. Melle ist manisch-depressiv und hat die Krankheit in ihrer schlimmsten Form: Wahnsinn, Psychiatrie, Selbstmordversuche. In seinem Buch erzählt er von dem, was die Krankheit aus ihm gemacht hat.

Roman eines Theaterkritikers
"Umbruch" von Gerhard Stadelmaier
(3sat)- Der Theaterkritiker der FAZ, Gerhard Stadelmaier, ist bekannt für seinen pointierten Schreibstil, aber auch für seine unbeirrbaren Urteile. Jetzt hat er seinen ersten Roman vorgelegt: "Umbruch", eine Liebeserklärung an die Zeitung. Der Roman ist kein Schlüsselroman, in dem man Interna aus dem Inneren der Zeitungen erfahren würde, aber ein amüsant und ironisch geschriebenes Buch über das eigene Leben und die besondere lebenslängliche Beziehung zur Zeitung - mehr in der Bücherschau

Kulturtipps
(dra-audio) - 27.9.2016

Spenden
Unterstützen Sie den Perlentaucher
Der Perlentaucher bietet seinen Service für die Leser kostenlos und möchte dabei bleiben. Falls Sie uns unterstützen mögen - regelmäßig oder einmalig - freuen wir uns! Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten. mehr lesen