Medienticker - Archiv

Heute u. a.

1344 Presseschau-Absätze - Seite 40 von 135

Medienticker vom 08.01.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Die Dinge erledigen sich von selbst, wenn man sie nur tut." (Michael Beisteiner)

Aktualisiert. +15:00 Uhr

Heute u. a.:
Medien im Jahr 2018
Da kommt was auf uns zu
(taz) - 2018 wird ein wichtiges Jahr für viele Medien. Diese vier Fragen werden Verlage und Sender in diesem Jahr beschäftigen.

Deniz Yücel
Türkische Regierung beschleunigt Verfahren
(zeit) - Im Fall Deniz Yücel gibt es eine Reaktion aus Ankara auf dessen Haftbeschwerde. Die Entscheidung über das Ende der U-Haft des Journalisten rückt damit näher.

Syrien
Wenn Schreiben zum tödlichen Risiko wird
(sz) - Fünf Schriftsteller aus Syrien, Iran, der Türkei, Kuba und Somalia erzählen vom Arbeiten unter Lebensgefahr.

Whats App aus Aleppo, Kabul & Baku
Alltag in Sprachnachrichten
(dlfk) - "Jeden Tag Anschläge und Bombenexplosionen, so ist unser Leben in Afghanistian." Das berichtet Nangyalai, Rekrut in Kabul, per WhatsApp im Deutschlandfunk Kultur. In der Reihe "WhatsApp aus ..." senden wir außerdem Stimmen aus Aleppo in Syrien und Baku in Aserbeidschan.

Digitalisierung gefährdet Demokratie
"Desinformation: die Pest der digitalisierten Gesellschaft"
(dlfk) - Warum fallen wir ausgerechnet im Informationszeitalter auf derart viel Desinformation herein? Der Medienwissenschaftler Stephan Russ-Mohl untersucht die Verbreitung von Halbwahrheiten, Fake News und Verschwörungstheorien und warnt: Die Digitalisierung gefährdet unsere Demokratie."Fake News, Halbwahrheiten, Konspirationstheorien - die Ausbreitung von Desinformation in der digitalisierten Welt, insbesondere in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter, wird immer mehr zur Bedrohung und zur Herausforderung für unsere Demokratie. Das Buch analysiert, welche Trends die Aufmerksamkeitsökonomie in eine Desinformationsökonomie verwandeln. Stichworte sind der langfristige Glaubwürdigkeitsverlust der traditionellen Medien, das rapide Wachstum und die Professionalisierung der Public Relations, die ungeplanten Folgen der rasanten Digitalisierung, darunter das Fehlen eines Geschäftsmodells für den Journalismus, Echokammern im Netz sowie die Algorithmen als neue Schleusenwärter in der öffentlichen Kommunikation. Eine strategische Rolle spielen die allmächtigen IT-Giganten, die sich nicht in ihre Karten gucken lassen möchten." (Klappentext)

 #NetzDG
"Vermutung der freien Rede zugunsten der Löschung unterlaufen"
(welt) - Seit dem 1. Januar gilt das Gesetz gegen Hassrede in sozialen Netzwerken. Medienrechtler Tobias Gostomzyk erklärt, warum es so fehleranfällig ist und wovon die Strafbarkeit eines Postings abhängt.
Kann man Hass verbieten?
(nzz) - In Deutschland ist am 1. Januar das "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" gegen Hetze in vollem Umfang in Kraft getreten. Befürworter sehen darin eine Antwort auf die Verrohung der Gesellschaft,
Kritiker fürchten um die Meinungsfreiheit.

+ Theater-nachtkritiken.de
"Heimwärts" in Wien
(nt) Am Volkstheater Wien bringt Pınar Karabulut Ibrahim Amirs neuestes Stück zur Österreichischen Erstaufführung
"Ein Sommernachtstraum" in Freiburg
(nt) - Am Theater Freiburg inszeniert Ewelina Marciniak Shakespeare gegens Patriarchat

Schriftsteller mit Soziologenblick
Annie Ernaux, Édouard Louis 6 Didier Eribon
(dlfk)- Drei Aufsteiger aus dem französischen Arbeitermilieu blicken mit soziologischer Brille auf Kindheit, Jugend und soziale Ausgrenzung: Die Schriftsteller Annie Ernaux und Édouard Louis sowie der Soziologe Didier Eribon.

Nicola Beer vs. Lutz Hachmeister
Muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk neu erfunden werden?
(dlf) - Über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird seit Monaten gestritten. Es geht ums Internet, ums Geld und auch darum, wie er seinen Auftrag und seine Funktion definiert. Braucht es einen radikalen Neuanfang oder reichen Reformen? Darüber diskutieren die FDP-Politikerin Nicola Beer und der Medienwissenschaftler Lutz Hachmeister.

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Lesungen
Die Autoren-Plattform zehnseiten.de


"Literatur ist ein Lebensmittel"
Ein Gespräch mit Thomas Hettche
(dlfk) - Wer die Bücher von Thomas Hettche liest, bemerkt schnell: Dieser Mann meint es ernst mit der Literatur; ohne sie kann er nicht leben, "weil sie ganz Mittel ist, ein Lebensmittel".

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Der tägliche Medien-Donald
Vom Präsidenten zum Bestseller gemacht
Cheeseburger, Glotze, Telefon
(fr) - Das neue Enthüllungsbuch "Fire and Fury" zeichnet ein erschreckendes Bild aus dem Inneren von Trumps Regierung. Der Präsident persönlich hat das Werk zum Bestseller gemacht.
Inside the Trump White House
(dlfk-audio) - Eine Rezension von Nana Brink (05:23 Min)
"Feuer und Wut"
+ Wie viel Wahrheit steckt im Buch über das Chaos im Weißen Haus?
(faz) - Michael Wolffs Enthüllungsbuch über Donald Trumps Präsidentschaft versetzt halb Amerika in Aufruhr. Einen Schaden für seine Glaubwürdigkeit fügt sich der Autor aber selbst zu. Der Kampf um die Deutungshoheit hat begonnen. Von Lorenz Hemicker
+ Das Weiße Haus als Käfig voller Narren
(faz) - In den USA ist das Skandalwerk des US-Journalisten Michael Wolff über Präsident Donald Trump in vielen Buchläden bereits ausverkauft. Auch unsere Kritikerin Nana Brink hat das Buch mit Interesse an süffigen Details gelesen, aber vermisst darin an entscheidenden Stellen die harten Fakten.
+ Zitate aus Trump-Buch
(faz) - "Er glaubt Dir einfach nicht" - Auch über andere Menschen gibt es interessante Infos. FAZ.NET hat einige Zitate gesammelt.
+ Amtsunfähiger Idiot
(mee) - "Jeder Mitarbeiter hält ihn  für einen amtsunfähigen Idioten"
+ Dieses Buch ist der Anfang vom Ende
(t-o) - Halb Sieben ins Bett, die Fernseher an und telefonieren: So hält es Donald Trump, der sich ansonsten für nichts interessiert und niemandem zuhört. So steht es im Insiderbuch, das in Amerika helle Aufregung auslöst. Und was fällt dem Präsidenten dazu ein? Ein bombastisches Dementi.  Eine Kolumne von Gerhard Spörl
+ Deutsche Übersetzung in Arbeit...
(bb) .... und erscheint am 19. Februar bei Rowohlt
Random House wollte nicht ..
(dlfk) - In den USA ein Kassenschlager, doch Random-House-Penguin-Verlagsgeschäftsführer Thomas Rathnow ist skeptisch, ob sich ein solcher Erfolg auch in Deutschland einstellt, wenn die deutsche Übersetzung erscheint ..
Der erste Preisträger des
Donald Trump Fake News-Award ist ...
(dlfk-audio) - von Andre Zantow (02:24 Min)
+ (mee) - Nach "Fire and Fury"-Verkaufsstart: Trump verschiebt Bekanntgabe der Preise für "unehrlichste Medien"
US-Sittengemälde
Was ist ein Babbitt?
(dlf) - Mit "Babbitt" bescherte Sinclair Lewis der US-Literatur einen unsympathischen Typen mit Tiefe. In ihm ist alles angelegt, was der Exzentriker Lewis über die USA gesagt haben soll: "Ich liebe dieses Land, aber ich kann es nicht leiden." Der gleichnamige Roman aus dem Jahr 1922 liegt nun in einer Neuübersetzung vor. Von Christoph Schröder - mehr in der Bücherschau
Twitter verteidigt Umgang mit Trump-Tweets
(fr) - Immer wieder wird Twitter aufgefordert, gegen kontroverse Tweets von US-Präsident Donald Trump vorzugehen. Jetzt erklärt der Dienst, dass Spitzenpolitiker eine besondere Stellung einnähmen - im Sinne der öffentlichen Diskussion.
Der Rückzug der USA destabilisiert die Welt
(dlf) - In vielen großen Fragen der internationalen Politik hat das Weiße Haus keine systematischen Politikansätze, kommentiert Marcus Pindur. Despoten auf der ganzen Welt hätten dadurch freiere Hand. Nun liegt es an Europa, das internationale System zu stabilisieren.



Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen


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Was bleibt von 1968?
"Unter den Neuerscheinungen zu 1968 wird diese Bilanz eines gesellschaftlichen Aufbruchs gleichzeitig eine der persönlichsten und eine der kritischsten sein. Persönlich, weil nicht nur die Sicht der Autorin, sondern auch ihre von heutiger Warte aus bisweilen bizarren Erlebnisse zum Tragen kommen. Kritisch, weil sie, obwohl so mitten im Geschehen, immer die zwar sympathisierende, aber eben auch distanzgeprägte Sicht auf eine dann doch "fremde" Gesellschaft behält. Auf dieser Grundlage gelingt es ihr, die bleibenden Erfolge, Errungenschaften, Botschaften"der mittlerweile historischen 68er zu vermitteln, die weit über das hinausgehen, was in der Zeit selbst im engeren Sinne politisch verhandelt wurde."(Klappentext)
Die antiautoritäre Revolte
(dlfk) - 1968 - ein fast mythisches Datum. Vor 50 Jahren gingen vorrangig junge Menschen auf die Straße und demonstrierten für einen gesellschaftlichen Wandel. Wir fragen uns, was von den Visionen, Theorien und Wünschen übrig geblieben ist?
Wie autoritär waren die 68er?
(dlfk) - Sie wollten die Welt verändern und autoritäre Strukturen abschaffen. Doch innerhalb der Bewegung gab es durchaus autoritäre Strömungen, die für Konflikte sorgten, erklärt Kulturwissenschaftler Philipp Felsch
Das Vermächtnis von 1968
"Keine neue Nacherzählung, sondern eine Frage, nämlich die, ob es "1968" gegeben hat, ist Gegenstand dieses Essays. Natürlich hat es das Jahr 1968 gegeben. So wie auch die damit verknüpfte Studentenbewegung stattgefunden hat. Aber war "1968" wirklich der Umschlagpunkt, der eine verkrustete, unbewegliche Welt in eine offene Zukunft geführt hat? Was bleibt vom Mythos 68?" (Klappentext)
"Die Agenda-Politik war ein Werk von '68ern"

(dlf) - Die '68er seien zwar schon für seine Generation "merkwürdige Typen" gewesen, sagte der Soziologe Heinz Bude (selbst 1954 geboren) im Dlf. Doch als Kriegskinder hätten sie auf faszinierende Weise aus dem Nichts etwas geschaffen. Ihr Veränderungswille scheine noch bei den Agenda-Reformen der Regierung Schröder/Fischer durch.
Kursbuch 194 1968/2018
"1968 feiert 50-Jähriges! Heldenlieder im ganzen Land werden angestimmt. Die gute alte Zeit der Rebellion. Das Kursbuch heute versucht eine andere Melodie: Wo ist eigentlich die Revolution geblieben? Wer heute auf die vier Kursbücher aus dem Jahr 1968 blickt, erkennt sofort den Dolchstoß: "Revolution in Lateinamerika", "Der nicht erklärte Notstand", "Die Studenten und die Macht" sowie "Kritik der Zukunft". Es ging um ein eindeutiges Nein zu den gesellschaftlichen Verhältnissen. Um Widerstand, Revolte und Machthegemonie. Und mittendrin das Kursbuch, das damals in den Nummern 11 bis 15 zu einem Leitmedium gesellschaftlicher und kapitalistischer Kritik sowie des Protests heranreifen sollte. Zeitenwechsel: 50 Jahre später. Der gesellschaftliche Protest wird von den Rechten dominiert ..." (Klappentext)

Nachruf
Hans Werner Kettenbach gestorben
(nzz) - In Köln ist im Alter von 89 Jahren Hans Werner Kettenbach gestorben. Er zählte zu den bedeutenden Krimi-Autoren Deutschlands. - "Die Kritik hat Kettenbachs Romane mit den Werken von Sjöwall/Wahlöö, Georges Simenon und Patricia Highsmith verglichen und immer wieder betont, dass diese die moralischen Bruchstellen unserer Gesellschaft aufzeigen. - Von 1947 bis 1953 studierte Hans Werner Kettenbach Zeitungs- und Theaterwissenschaft, Germanistik, Geschichte und Philosophie an den Universitäten München, Hamburg, Köln und Bonn, von 1958 bis 1964 Osteuropäische Geschichte, Mittlere und Neuere Geschichte und Philosophie an der Universität Köln. Zwischenzeitlich arbeitete er als Anzeigenvertreter, Stenograph beim Kicker, Lektor für Hör- und Fernsehspiel beim Westdeutschen Rundfunk, Köln. Seit 1964 war Hans Werner Kettenbach als Zeitungsredakteur beim Kölner Stadt-Anzeiger tätig. 1968 ging er als Korrespondent nach Bonn und von 1977 bis 1978 nach New York. 1978 wurde er Ressortleiter für Politik der Zentralredaktion Köln, 1988 bis 1992 stellvertretender Chefredakteur ..." (Verlagsinfo)  - mehr in der Büchrschau

Meisterin der ironischen Erotik
Zum Tod der Sängerin France Gall
(sz) - Ihre Texte handelten oft zweideutig von Sexualität, Männer traten in diesen Liedern allenfalls als Komparsen auf. Nun ist die französische Chansoniere France Gall gestorben. Von Thomas Steinfeld - s.a. efeu
Poupée de cire, poupée de son schrieb Serge Gainsbourg







Medienticker vom 05.01.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Autoverkäufer verkaufen Autos, Versicherungsvertreter Versicherungen. Und Volksvertreter?" (Stanislaw Jerzy Lec)

Aktualisiert: +am Samstag

Heute u. a.:
+ Sperrung aufgehoben
Titanic darf wieder twittern
(faz) - Twitter gibt nach - und den "Titanic"-Twitteraccount wieder frei. Das Satiremagazin dankt für die Dauer des Verfahrens und will nach Beatrix von Storch einer weiteren unterdrückten Stimme Deutschlands ein Forum geben.  - siehe auch den gestrigen Medienticker

+ Super-GAU
Analyse zur Prozessorlücke
Meltdown & Spectre sind ein Security-Supergau
(hei) - Die Sicherheitslücken Meltdown und Spectre treffen die Prozessorhersteller ins Mark - vor allem Intel. Aus den Lücken ergeben sich mehr als ein Dutzend Angriffsmöglichkeiten - ein Security-Supergau. EIne Analyse von Andreas Stiller.
Prozessor-Gate weitet sich aus
Cloud-Nutzung könnte CPU-Fehlern teurer werden
(cw) -  Zuerst schien nur Intel mit Meltdown einen Prozessor-Bug zu haben. Doch mit Spectre scheint die ganze IT-Industrie - egal ob Intel, IBM Power Family, AMD, ARM oder Apple - ein Security-Problem zu haben. Und für die Anwender - speziell Cloud-Nutzer - könnte es teuer werden, denn es drohen Performance-Einbußen.
Was die Prozessor-Sicherheitslücken  bedeuten

(futur) - Muss man sich jetzt zwischen Sicherheit und Performance entscheiden? Die futurezone beantwortet die wichtigsten Fragen zu den CPU-Lücken Meltdown und Spectre. - (Abb. Der Achtkern-Prozessor Ryzen 7 1800X mit Zen-Architektur liefert mehr Multi-Thread-Leistung als Intels 1100-Euro-CPU Core i7-6900K, kostet aber nur die Hälfte. Neben den CPU-Kernen hat AMD mit AM4 zudem die komplette Plattform generalüberholt" - (Abb. "Der Achtkern-Prozessor Ryzen 7 1800X mit Zen-Architektur liefert mehr Multi-Thread-Leistung als Intels 1100-Euro-CPU Core i7-6900K, kostet aber nur die Hälfte. Neben den CPU-Kernen hat AMD mit AM4 zudem die komplette Plattform generalüberholt")

Multi-Millionen-Erlös
Intel-Chef verkaufte Aktien
kurz bevor Sicherheitslücken bekannt wurden
(sp)  - Brian Krzanich, Chef des Chipherstellers Intel, hat im November Unternehmensanteile im Wert von 24 Millionen Dollar verkauft. Da wusste Intel längst, dass zwei Sicherheitslücken Millionen seiner Prozessoren betreffen.

Umsatz-
Negativtrend
Buchhandelsjahr 2017 schließt mit einem Umsatzminus
(brp) - Nach einer starken Weihnachtswoche und einem guten, aber kurzen Geschäft "zwischen den Jahren" zeigt sich, dass auch der Dezember mit einem Umsatzminus gegenüber 2016 abgeschlossen hat. Damit bleibt auch das Gesamtjahr 2017 unter Vorjahr.
Umsätze im Buchhandel 2017 rückläufig
(ab) - In Deutschland werden weniger Bücher verkauft. Für das Minus macht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zurückgehende Kundenfrequenzen in den Innenstädten und die wachsende Konkurrenz im Internet verantwortlich.

Facebook

Zuckerbergs Herausforderungen
(mee)  - Jahr für Jahr nimmt sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg eine Herausforderung vor, durch die er persönlich wachsen will. Mal bestand der Vorsatz darin, jeden Tag einen neuen Menschen außerhalb von Facebook kennen zu lernen, jeden Bundesstaat der USA zu bereisen oder Mandarin zu lernen. Nach einem Jahr der Dauerkritik fällt Mark Zuckerbergs Herausforderung für 2018 universeller aus: Er will sein Social Network wieder auf Vordermann bringen.
Kryptowährungen auf Facebook?
(futur) - Der Konzernchef verspricht verstärkten Kampf gegen Hetze und Fake-News, will sich aber auch Verschlüsselungs- und Kryptowährungstechnologien näher ansehen.

Bitkom-Umfrage
24/7 ist der Trumpf des Online-Handels
(bb) - 77 Prozent der Online-Shopper sagen, dass die Unabhängigkeit von Öffnungszeiten ein wichtiger Vorteil des digitalen Handels ist. 75 Prozent schätzen vor allem die Warenlieferung bis an die Haustür, 67 Prozent die Zeitersparnis. Das hat eine Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben.

+ Theater-Nachtkritk.de
Und Gerhard Stadelmaier tobt
(nt)  - Ist der Theater-Großkritiker verschwunden? Überlegungen zum Stand des Theaterkritikers, von Falk Schreiber
Aus dem Wagner-Baukasten
(nt) Die Oper entdeckt die Dekonstruktion, von Regine Müller
Im Hinterland unserer Vorstellungswelt
(nt) -  "Die lächerliche Finsternis" in Ulm - Der scheidende Intendant Andreas von Studnitz inszeniert Wolfram
Lotz' Expeditionstext als Achterbahnfahrt durch die Eingeweide des Theaters

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Jiddischen Moderne
Moische Kulbaks "Die Selmenianer"
Jüdisches Leben unter Hammer & Sichel
(dlfk) - Moische Kulbak war Anhänger der Oktoberrevolution. In "Die Selmenianer" beschreibt er den Zusammenstoß traditioneller jüdischer Lebensweise mit Geist und Ungeist der neuen Zeit. Nun liegt der Roman in einer neuen Übersetzung vor. - "Moische Kulbak war ein Star der jiddischen Moderne und als Dichter bereits berühmt, als sein größtes Werk "Die Selmenianer" erschien. Dieser witzige und zugleich traurig-satirische Roman liegt nun endlich vollständig ins Deutsche übersetzt vor. -Die Selmenianer" erzählt von der schleichenden Sowjetisierung des traditionellen russischen Judentums und erschien als Fortsetzungsroman in einer Zeitung in Minsk. Die Selmenianer sind eine jüdische Großfamilie, deren Lebenswelt durch die Russische Revolution allmählich aus den Fugen gerät. Vier Generationen leben auf dem "Rebsehof" des verstorbenen Ahnen Reb Selmele, verzweigt "in drei mächtige Ströme und etliche Nebenflüsse". Onkel Itsche und Onkel Sische, Onkel Juhde und Onkel Folje - es ist ein Clan voll berührender und bewegender Figuren. Als die Selmenianer eines Tages ihren Hof verlassen müssen, ist eine alte jüdische Welt verloren gegangen." (Klappentext)

Suche nach der neuen Bürgerlichkeit
"Der Konsens der Mitte ist erstickend"
(dlfk) - Der CSU-Politiker Alexander Dobrindt möchte die "linke Meinungsvorherrschaft" der 68er beenden. Der irische Journalist Derek Scally antwortet ihm. Sein Fazit: Dobrindt klagt über Zustände, die es so nicht gibt. Und wenn einer Schuld sei - dann die Union.

Österreich
Regierung treibt einen Keil in die Gesellschaft
(dlfk) - Migranten, Frauen, Arbeitslose - die neue österreichische Regierung unter Kurz und Strache spielt die Schwachen gegeneinander aus und treibt einen Keil in die Zivilgesellschaft. Dieser "Trumpwerdung der Republik" darf man nicht tatenlos zusehen, fordert Julya Rabinowich

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Der tägliche Medien-Donald
Veröffentlichung vorgezogen 
(t-o) - "Fire and Fury" - Das Buch, das Trump wüten lässt  - Ein Insiderbericht aus dem Weißen Haus schlägt Wellen und erzürnt Donald Trump. Was steht drin? Und: Stimmt die vernichtende Darstellung des US-Präsidenten? - siehe mehr hier
Das Buch, das Washington elektrisiert
(sp) - Was steht im Buch, über das Washington tuschelt? Peinlichkeiten über den Präsidenten, aber auch konkrete Vorwürfe gegen engste Zirkel. Eine Auswahl der bisher öffentlichen Aussagen.
Wer ist der Autor des Trump-Enthüllungsbuchs?
(sp) - Er wurde bekannt als scharfzüngiger Kolumnist - nun will Michael Wolff enthüllen, dass Donald Trump über seinen Wahlsieg schockiert gewesen sei. Doch der Publizist ist umstritten.
Wolff: Jeder hält Trump für ein Kind
(faz) - Das Buch versetzt ganz Washington in Aufregung - vor allem Donald Trump. Er wirft dem Autor vor, mit "Fire and Fury" ein Buch "voller Lügen" geschrieben zu haben. Doch Michael Wolff hält dagegen.



Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen


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Nur naiv oder auch berechnend?
Wie Handelsblatts ORANGE Terrorangst schürt
(ks) Statt in Terrorangst könnte der 'Qualitätsjournalismus' in unsere Grundrechte, unser Grundgesetz, die Integration von Religionen und Nationalitäten investieren.

Analoge Behörden

Deutschlands Verwaltung
(welt) - ein Trauerspiel

Glückwunsch
Adriano Celentano zum Achtzigsten
(nzz) - Der italienische Schauspieler & Sänger weiss, wie die Welt tickt, und zwar im Wortsinn: Er repariert Uhren. Darum sorgt er auch im hohen Alter noch für Aufsehen. eine würdigung von Marc Zollinger

Medienticker vom 04.01.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Wenn man sagt, dass man einer Sache grundsätzlich zustimmt, so bedeutet es, dass man nicht die geringste Absicht hat, sie in der Praxis durchzuführen." (Otto von Bismarck)

Aktualisiert: +12:00 Uhr

Heute u. a.:
+ Hassrede-Gesetz-Debakel
Das stumpfe Schwert des NetzDG
(sp) - Selten ist in Deutschland ein dämlicheres Gesetz in Kraft getreten als das NetzDG: juristisch schlampig, technisch uninformiert und wahlkämpferisch schnellgeschossen. Gegen Hass im Netz hilft es auch nicht - im Gegenteil.Eine Kolumne von Sascha Lobo
Bitte keine Meinungspolizei!
(bild) - Diesen Artikel müsste es nicht geben, wenn die Große Koalition nicht eine Sünde gegen die Meinungsfreiheit in Deutschland begangen hätte: Das Monstrum trägt den Namen Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ... von Julian Reichelt

Twitter sperrt Titanic
(faz)- Wer AfD-Politikerinnen seinen Twitter-Account überlässt, muss mit Sperrung rechnen - auch dann, wenn es sich um eine deutlich gekennzeichnete Parodie handelt.

Komplett abgeschaltet: Das ist etwas Neues"
(dlf) - Twitter hat den Account der Satirezeitschrift "Titanic" gesperrt und zwei Einträge gelöscht. Chefredakteur Tim Wolff sieht diesen Schritt als direkte Reaktion auf das Netzwerkdurchsetzungsgesetz - und als Problem über die "Titanic" hinaus.

Twitter muss Zensur gegen Titanic sofort beenden
(mee) - Der Deutsche Journalisten-Verband fordert vom Kurznachrichtendienstes Twitter, jegliche Form von Zensur gegenüber dem Satiremagazin Titanic sofort zu beenden. Das teilte der DJV heute mit. Der Bundesvorsitzende Frank Überall kritisiert die Maßnahme als "vorauseilenden Gehorsam, um mögliche Geldstrafen nach dem NetzDG zu verhindern". Twitter habe damit "massiv in die Pressefreiheit eingegriffen".

Medienvertrauen
Medienskepsis ist weit verbreitet
(stat) - Das Vertrauen in die Medien hat im vergangenen Jahr gelitten, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Mediengruppe RTL zeigt. Radio, Presse und TV haben demnach gegenüber dem Vorjahr jeweils vier Prozentpunkte eingebüßt. Besonders im Osten hat der Journalismus einen schweren Stand. Nur 16 Prozent der Befragten aus den neuen Bundesländern trauen dem Fernsehen. Im Westen sind es immerhin 30 Prozent. Als im Vergleich noch am Zuverlässigsten gilt das Radio. 56 Prozent der Umfrageteilnehmer haben großes Vertrauen in das Medium.

Studie
Sicherheit ist die größte IoT-Herausforderung
(cw) - Trotz der vielen erfolgreichen Projekte stehen Firmen weiterhin vor großen Herausforderungen bei der Umsetzung des Internet of Things (IoT). Technisch steht Sicherheit an erster Stelle, organisatorisch die Veränderung von Geschäftsprozessen. Lesen Sie mehr zu den Ergebnissen der IoT-Studie von Computerwoche und CIO im 2. Teil unseres Berichtes.
Sicherheitslücke in fast allen Prozessoren entdeckt
(futur) - Angreifer könnten das "specualtive execution"-Verfahren in Prozessoren von AMD, ARM und Intel ausnutzen, um an Passwörter, Krypto-Schlüssel und andere Daten zu gelangen.

Von Würzburg in die Welt
PEN-Zentrum Deutschland unterstützt pics4peace
(bb) - Das deutsche PEN-Zentrum unterstützt pics4peace - künstlerische Aktionen junger Menschen für Frieden, Freiheit und Demokratie. Namhafte PEN-Autoren werden laut Verband im Rahmen von pics4peace Würzburger Schulen besuchen, um mit den Jugendlichen über die Bedeutung der Meinungsfreiheit zu diskutieren. Die Veranstalter hoffen, dass sich weitere Städte anschließen.

Berichten aus dem Iran
Schwierige Lage für Journalisten
(dlfk) - Langsame Internetverbindungen, gesperrte Websites, gestörte Sender: Die Informationslage für Journalisten im Iran ist schwierig, sagte ARD-Korrespondent Christian Buttkereit im Deutschlandfunk.

Urheberrechte
Musikverlag verklagt Spotify auf Milliarden
(sp) - Das Geschäft von Spotify läuft, aber Künstler und Musikverlage bekommen von dem Erfolg des Streamingdienstes wenig ab, heißt es in der Klage eines großen US-Verlags. Die Kläger stellen eine teure Rechnung auf.

Buchmarkt im Wandel
Was Romane und TV-Serien gemein haben & was nicht
(tages) - Der Buchmarkt hat viele Kunden an Streamingdienste wie Amazon und Netflix verloren. TV-Serien schlagen Romane - mit deren eigenen Waffen.

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Adam Zagajewski
"Poesie existiert ontologisch. Es gibt sie irgendwo"
(nzz) - Der polnische Dichter Adam Zagajewski ist ein poetisch denkender und politisch engagierter Zeitgenosse. Einer, der angesichts von Katastrophen nicht zum Zyniker wird, sondern sich den Blick für Schönheit und Werte bewahrt. Auf einem Spaziergang durch Krakau beklagt er die Kurzsichtigkeit der Gegenwart. - mehr über den Lyriker inder Bücherschau

Gutenberg-Museum, Mainz
Rimbaud in den Sprachen dieser Welt
(swr) - Arthur Rimbaud ist erst 19 Jahre alt, als er das Gedicht "Le Bateau Ivre" schreibt - ein Meilenstein französischer Lyrik der Moderne. Danach verabschiedet er sich von der Literatur, wird Söldner in Italien, Matrose, Tierhauthändler und Leiter eines Steinbruchs auf Zypern. 1891 kehrt er nach Marseille zurück. "Das Trunkene Schiff" ist voller Metaphern, galt lange als unübersetzbar. Seit kurzem gibt es eine weltweite Übersetzungsinitiative. Das Mainzer Gutenberg-Museum zeigt eine Ausstellung dazu.
(Abb. Serge Chamchinov: Buchcover "Le Bateau Ivre"; Ausstellung Gutenberg-Museum, Mainz, September 2017)

Nachruf
Aharon Appelfeld mit 85 Jahren gestorben
(dlf) - Dies bestätigte seine Familie in Jerusalem der Deutschen Presse-Agentur. Appelfeld gehörte zu den angesehensten Schriftstellern Israels. Seine Bücher wurden in 35 Sprachen übersetzt, darunter auch ins Deutsche. Hauptthemen seiner Werke waren das jüdische Leben vor dem Holocaust und Kindheitserinnerungen aus Osteuropa. Über die Gräuel der Judenvernichtung schrieb er dagegen kaum. Der in Rumänien geborene Appelfeld hatte als Kind das von den Nazis eingerichtete Getto in der Stadt Czernowitz überlebt und kam mit 13 Jahren in das damalige Palästina. - mehr über den Autor in der Bücherschau
Du sollst nicht vergessen!
Aharon Appelfelds "Meine Eltern"
(dlfk) - Der letzte Sommer, bevor das Grauen beginnt: Mit dem Roman "Meine Eltern" legt der israelische Schriftsteller Aharon Appelfeld erneut ein Meisterwerk vor, das die Grenzen der Erinnerungsliteratur überschreitet. - mehr in der Bücherschau
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Der tägliche Medien-Donald
+ Knallharte Abrechnung & -Enthüllungsbuch
Das erste große Enthüllungsbuch
(mee) - Es könnte das große Enthüllungsbuch der noch jungen Trump-Ära werden: Starjournalist Michael Wolff legt nächste Woche mit "Fire and Fury" das erste intime Porträt über die neue Administration im Weißen Haus vor. Tatsächlich ist das Buch für den US-Präsidenten politischer Sprengstoff: Wolff, der zuvor eine Biografie über Trump-Intimus Rupert Murdoch veröffentlicht hatte, skizziert ein wenig schmeichelhaftes Bild über die chaotischen Zustände im Weißen Haus - inklusive der Erkenntnis, dass Trump nie Präsident werden wollte.
Bannon als Kronzeuge gegen Trump?
(dlf) - Ein Enthüllungsbuch um US-Präsident Donald Trump und seinen ehemaligen Chef-Strategen Steve Bannon sorgt schon vor seinem Erscheinen für Wirbel. Trump habe nie vorgehabt, Präsident zu werden, wird Bannon darin zitiert. Zudem erhebt er schwere Vorwürfe gegen Trumps Sohn und dessen Schwiegersohn.
Trump über Bannon: "Er hat seinen Verstand verloren"
(t-o) - Ein Buch soll den US-Präsidenten als unreif und das Weiße Haus als Chaos beschreiben. Das lässt Donald Trump nicht auf sich sitzen und teilt gegen seinen ehemaligen Berater Steve Bannon aus. Nun schickt er auch seinen Anwalt vor.
Unterlassungserklärung

(sp) - Donald Trumps früherer Chefstratege Bannon hat dem US-Präsident in einem Enthüllungsbuch "Verrat" im Umgang mit Vertretern Russlands vorgeworfen. Das wollen Trumps Anwälte ihm nun verbieten, meldet CNN.
Voller Feuer, voller Zorn
(sp) - Trump habe die Wahl nie gewinnen wollen. Er fürchte sich im Weißen Haus. Seine Berater hielten ihn für inkompetent. Ein Enthüllungsbuch - und der brutale Bruch Trumps mit seinem Ex-Chefberater - sorgen in den USA für ein spektakuläres Drama.
US-Wahl 2016
Umstrittene Wahlbetrugskommission aufgelöst
(sz) - Der US-Präsident hat eine Kommission aufgelöst, die seinem Vorwurf nachgehen sollte, bei der Wahl 2016 habe es Unregelmäßigkeiten gegeben. - Für das Scheitern der Kommission macht Trump die Bundesstaaten verantwortlich: Sie hätten dem Gremium nicht die nötigen Informationen und Dokumente zukommen lassen. - Trump fühlt sich um die sogenannte Popular Vote gebracht. Er argumentiert, seiner Gegnerin Hillary Clinton seien unrechtmäßig Millionen Stimmen angerechnet worden.



Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen


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Von Würzburg in die Welt
PEN-Zentrum Deutschland unterstützt pics4peace
(bb) - Das deutsche PEN-Zentrum unterstützt pics4peace - künstlerische Aktionen junger Menschen für Frieden, Freiheit und Demokratie. Namhafte PEN-Autoren werden laut Verband im Rahmen von pics4peace Würzburger Schulen besuchen, um mit den Jugendlichen über die Bedeutung der Meinungsfreiheit zu diskutieren. Die Veranstalter hoffen, dass sich weitere Städte anschließen.

+ In memoriam
375. Geburtstag Isaac Newton
(dlf) - Vor 375 Jahren kam  zur Welt. Doch am 4. Januar 1643 war er nach anderer Zählweise bereits zehn Tage alt. Tatsächlich wird als Geburtstag des großen Physikers häufig der 25. Dezember des Jahres 1642 genannt. Für diese Verwirrung sorgt die späte Umstellung Großbritanniens auf den Gregorianischen Kalender.
Florian Freistetters
"Newton - Wie ein Arschloch das Universum neu erfand"
"Der Science Buster Florian Freistetter über den genialen Egomanen Isaac Newton - eine Biographie, wie es sie noch nicht gegeben hat - Im 17. Jahrhundert war es höchste Zeit, dass ein Genie auftauchte und Schneisen ins Dickicht des Unwissens schlug. Isaac Newton war dieses Genie. Und ein Arschloch. Science Buster Florian Freistetter zeigt, wie intrigant und hinterhältig Newton wirklich war und dass sein Hass auf Robert Hooke und Gottfried Wilhelm Leibniz keine Grenzen kannte. Gleichzeitig beweist er, dass Newton die Physik niemals revolutioniert hätte, wenn er nicht solch ein Kotzbrocken gewesen wäre. Wenn Genialität auf Streitsucht trifft - und dabei ein kosmisches Arschloch herauskommt, davon erzählt Freistetters Buch mit schonungslosem Humor." (Klappentext)

Medienticker vom 03.01.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Alles, was man tun muss, ist, die richtige Taste zum richtigen Zeitpunkt zu treffen." (Johann Sebastian Bach)

Aktualisiert: +12:00Uhr

Heute u. a.:
Die neue Unlust am Lesen
Ist das "Leitmedium" Buch am Ende?
(swr) - Facebook, Twitter und Co. rauben den Menschen die Zeit zum Bücherlesen. Viele Deutsche greifen immer seltener zum Buch. Lesen schafft es nicht mehr in die Liste der häufigsten Freizeitbeschäftigungen. Eine Herausforderung nicht nur für die Buchverlage. meint Felicitas von Lovenberg
Das Buch als Kulturgut
Eine starke Waffe für die Demokratie
(faz) - In Zeiten der Bilderflut: Warum wir alles daransetzen müssen, das Buch zu stärken. Ein Gastbeitrag.
Kulturgut Buch - bröckelt der Mythos?
Verlagssterben und Umsatzrückgang
(dlfk) - Was ist los auf dem Buchmarkt? Quer durch alle Genres und Verlage sinken die Umsätze. Zwischen 2011 und 2016 sind den Verlagen sechs Millionen Leser verloren gegangen. Was können die Verlage tun, um sie zurückzugewinnen? Das haben wir Verleger Jörg Sundermeier gefragt.
Leseverhalten in Deutschland
Von Bücherwürmern und Lesemuffeln
(dlfk) - Vielleser leben vor allem in der Stadt, Wenigleser wohnen eher auf dem Land - das ist das Ergebnis einer Untersuchung im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Und auch Deutschlands Lese-Hotspot wurde dabei ausfindig gemacht.

+ Buchcharts - boersenblatt.net zieht Bilanz
Die meistverkauften Bücher des Jahres 2017
(bb) - Kein Roman verkaufte sich im vergangenen Jahr besser als "Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde - es ist nicht die einzige Überraschung, die der Bestsellerjahrgang 2017 zu bieten hat. boersenblatt.net zieht Bilanz, zeigt die Top25 in der Belletristik, im Sachbuch und bei Ratgebern. Als Extra: Verlage berichten über ihre Überraschungserfolge.

USA
Ich wär so gerne stationär… Bitteschön
(eb) - Amazon Books ist in den USA die achtgrößte Buchhandelskette

Zeitgeist Literatur im Exil
Wenn Schreiben zum tödlichen Risiko wird
(sz) - Was macht es mit Autoren, wenn ihre Werke in der Heimat zensiert und sie selbst zum Tode verurteilt werden? Fünf Schrifsteller aus Syrien, Iran, der Türkei, Kuba und Somalia erzählen vom Arbeiten unter Lebensgefahr.

Online-Propaganda
Wie der Westen im Netz trickst und täuscht
(sz) - Russland manipuliert soziale Medien? Westliche Geheimdienste nutzen die gleichen Methoden. Mustafa Al-Bassam hat es selbst erlebt, als er Ziel einer britischen Undercover-Aktion wurde.
 
Public Cloud
Der Siegeszug hält an
(cw) - Die Public Cloud gewinnt in der Unternehmens-IT weiter an Bedeutung. Spezialisten wie AWS und Salesforce.com erzielen traumhafte Wachstumsraten, die etablierten Softwarehersteller drehen ihr Geschäftsmodell Richtung Cloud.

Verleger Josef Kleinheinrich
Jede Veröffentlichung als ein Kunstwerk
(dlfk) - Kunstbücher und Künstlerbücher mit dem Schwerpunkt skandinavische Literatur: Seit 1986 führt Josef Kleinheinrich seinen Verlag. Seine zweisprachigen Bücher sind editorische Glanzleistungen, kleine Sensationen für Auge und Hand. (Abb. Jon Fosses "Gedichte norwegisch / deutsch"
Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel & Radierungen von Olav Christopher Jenssen - Format 31,5 x 20 cm)

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Lesungen
Die Autoren-Plattform zehnseiten.de

Die Rolle bleibt!
Marquis de Sade wird Kulturgut
(faz) - Über Jahrhunderte wechselte das Manuskript seinen Besitzer, jetzt hat der französische Staat es weiteren Versteigerungen entzogen. De Sades "Hundertzwanzig Tage von Sodom" werden nationales Kulturgut. (Abb. Originalmanuskript von 1785: Maurice Heine - Paris : Par S&C, aux dépens des bibliophiles souscripteurs, 1931. Edition)

Das Literatur-Monster par excellence
Mary Shelleys Frankenstein wird Zweihundert
(dlfk-audio) - Ein Gespräch mit Georg Klein


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Der tägliche Medien-Donald

Irre Vernichtungs-Rhetorik
Mein Atomwaffenknopf ist größer
(mee) - Auch im neuen Jahr macht Donald Trump da weiter, wo er im alten aufhörte: bei markigen Tweets. Zu Jahresbeginn knöpfte sich Trump einmal mehr seinen Lieblingsgegner Kim Jong Un vor. An den nordkoreanischen Machthaber gerichtet, twitterte Trump: "Könnte jemand aus Kims aufgebrauchten und hungerndem Regime ihn bitte darüber informieren, dass auch ich über einen Atomwaffenknopf verfüge, aber meiner ist viel größer und stärker als seiner, und mein Knopf funktioniert!"
Twitter Should (and Could) Ban the President (12.12.17)
(complex) Twitter has long brimmed with overactive, abusive trolls, but for many, the harassment, abuse, and threats on the platform worsened and became more numerous during the 2016 presidential election. Indeed, President-elect Donald Trump's campaign was dominated by hateful speech and threats against vulnerable populations. Sadly, his supporters followed suit in real life as well as online. (Image via Complex Original)
Lügen als politische Strategie
(dlfk) - Trump lügt durchschnittlich fünfmal pro Tag
Russland-Ermittlungen
Kampagne gegen das FBI verschärft
(sp) - der US-Präsident hat die eigene Justiz zum Staatsfeind erklärt - allen voran das FBI. Grund für die beispiellose Eskalation: Der Russland-Sonderermittler kommt der Wahrheit offenbar immer näher.



Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen


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"Mord in Frankfurt"
Was ein Fernsehfilm von 1968 über 1968 erzählt - und was nicht
(dlfk) - Fünfzig Jahre nach 1968 werfen wir einen Blick auf Werke aus dem ikonischen Jahr, ob sie vielleicht schon andeuteten, was 1968 im Rückblick sein würde: Der Historiker Janosch Steuwer hat für uns den Fernsehfilm "Mord in Frankfurt" angeschaut.

Der besondere Hörtipp
21:30 Uhr -Deutschlandfunk -Kultur - Lesung
Balzac neu übersetzt
Der Anfang des Romans Vater Goriot
(dlfk) - Oft beginnen Balzacs Romane mit einer ausführlichen Schilderung der Orte, der Stadt, der Straße, des Hauses - wie bei einer Kamera, die ganz allmählich heranfährt; dann tritt man ein und es werden der Wohnraum und jede anwesende Figur beschrieben.
Erfinder des modernen Romans
(welt) - Das merkwürdige Frauenbild des genialen autors.  Hundert Austern, zwölf Koteletts: Honoré de Balzac, dem großen französischen Schriftsteller, waren leibliche Versuchungen nicht fremd. Umso überraschender ist sein Frauenbild. Eine Aufklärung.

Medienticker vom 02.01.2018 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Es ist Unsinn, Türen zuzuschlagen, wenn man sie angelehnt lassen kann." (James Fulbright)

Aktualisiert: +13:30Uhr

Heute u. a.:
Ausblick auf 2018

"Wenn sich nichts ändert, wird die deutsche Medienindustrie vollkommen verschwinden"
(dlf) - Der Medienwissenschaftler kritisiert im Dlf-Interview die deutsche Medienpolitik wegen ihrer Kleinteiligkeit und konstatiert eine "Infantilisierung des Journalismus". Statt der Jugend hinterherzulaufen, sollten sich Journalisten besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Debattenrückblick 2017

#FreeDeniz, #MeToo und ein verschlafener Wahlkampf
(dlfk) - Von Deniz Yücel über die Jamaika-Verhandlungen zu #MeToo: Hans von Trotha blickt zurück auf die Aufreger-Themen des Jahres 2017. Die Feuilletons waren in den vergangenen zwölf Monaten ziemlich politisch, lautet sein Resümee. Von Hans von Trotha

Die fiktive Kulturpresseschau
Wenn Bayern Katalonien kopiert
(dlfk) - Die Bayern wollen sich nach dem Vorbild Kataloniens unabhängig erklären. Fußballer müssen bei der WM 2022 in Katar Bärte tragen. Und die Queen ist über den Besuch Trumps in Großbritannien gar nicht "amused". Unsere fiktive Kulturpresseschau für das Jahr 2018.Von Klaus Pokatzky

Big Data Analytics
Wie Datenanalyse zum Fiasko wird
(cw) - Mit einem durchdachten Ansatz, den nötigen Skills und der richtigen Taktik wird Data Analytics Sie zum Erfolg führen. Wir zeigen Ihnen was passiert, wenn Sie diese Voraussetzungen nicht erfüllen.

Louis Begley im Gespräch
"Die Sache hat immer zwei Seiten: Komödie & Tragödie"
(dlfk) - "Lügen in Zeiten des Krieges", "Schmidt", "Erinnerungen an eine Ehe": Louis Begley ist einer der großen amerikanischen Schriftsteller. Er überlebte den Krieg und die Schrecken des Holocaust.

Auf der Schwelle
Literarisches & Musikalisches zu  Vergangenheit + Zukunft
(dlfk) - Mit den Augen des römischen Schwellengottes Janus zum Beispiel. Oder mit denen von Johann Sebastian Bach und Claude Debussy. Oder auch mit denen von Marlene Dietrich.

Der Autodidakt aus dem Heizungskeller
Michael Opitz: "Wolfgang Hilbig. Eine Biographie"
(dlfk) -Ein Einzelgänger, den auch zehn Jahre nach seinem Tod immer noch etwas Geheimnisvolles umweht: Wolfgang Hilbig wurde vom deutschen Literaturbetrieb zwar gefeiert und mit Preisen übersät - dennoch ist der Literaturautodidakt bis heute ein unpopulärer Autor geblieben. Die neue Biografie soll das nun ändern - mehr in der Bücherschau

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Lesungen
Die Autoren-Plattform zehnseiten.de

Die "Super-Putin"-Show
Kunstausstellung in Moskau
(dlfk) - Putin als Ritter, Putin als Weihnachtsmann, Putin im Batman-Kostüm. Die Ausstellung "SuperPutin" im neuen, privaten "Ultra Modern Art Museum" in Moskau zeigt Werke, die den russischen Präsidenten als Helden verherrlichen. Ist das ernstgemeinte Propaganda oder ironische Kunst?

+ Ausblick
So wird das Kunstjahr 2018
(mono) - Die Berlin Biennale schlägt die Brücke nach Afrika, die Manifesta in Palermo erforscht das Zusammenleben, große Museen in Deutschland kratzen am eurozentrischen Kanon. Und wir? Planen schon mal für das perfekte Kunstjahr


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Der tägliche Medien-Donald
Wahlkampfberater
löste offenbar Russland-Ermittlungen aus
(fr) - Trumps früherer außenpolitischer Wahlkampfberater hat einem Medienbericht zufolge durch Äußerungen bei einem Trinkgelage die Russland-Ermittlungen ausgelöst.
Proteste in Iran
Trump stellt sich auf die Seite der Demonstranten
(faz) - Seit Tagen protestieren die Menschen in iranischen Städten; zunächst nur gegen die Wirtschafts- und Außenpolitik, inzwischen zunehmend gegen die gesamte Regierung. Teheran droht ihnen, Washington ermutigt sie.
(faz) - "Trumps Tweets sind Gift für die Proteste in Iran"
Trump droht Pakistan mit Zahlungsstopp
(zeit) - Der US-Präsident hat Pakistan vorgeworfen, nicht genug im Kampf gegen den Terror zu tun. Nun spekulieren US-Medien über den Anlass für Trumps Droh-Tweet.



Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen


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Leise, zärtlich und erschütternd
Hans Falladas "Junge Liebe zwischen Trümmern"
(dlfk) - Der Aufbau Verlag hat 70 Geschichten, davon 27 bislang unveröffentlicht, von Hans Fallada neu herausgebracht. Es sind Geschichten von Konflikten, Widersprüchen und unverhofftem Glück, die den geborenen Erzähler Fallada neu entdecken lassen. - Mehr in der Bücherschau


Revolution 1918
Als die Dichter die Macht übernahmen
(dlfk) -  - ein Gespräch mit dem Autor Volker Weidermann -München 1918 war für viele Dichter ein utopischer Ort. Kurt Eisner, Gustav Mühsam, Ernst Toller und viele andere Schriftsteller glaubten, die Zeit für großartige und verrückte Ideen nutzen zu können. In "Träumer" blickt Volker Weidermann auf diese kurze Zeit der Utopie zurück.

+ Die Precht-AG
Reich durch Philosophie
(faz) - Richard David Precht ist der Popstar unter den deutschen Philosophen. Mit einfachen Weisheiten ist er zum Millionär geworden.

Jahresbeginn - Weltenbeginn
Haydns Schöpfung mit René Jacobs
Live-Aufzeichnung aus der Philharmonie Berlin
(dlfk) -  Einmal beginnt ein neues Jahr, einmal wird eine ganze Welt mit allem Drum und Dran neu geschaffen: das ist durchaus ein Unterschied. Doch die Analogie ist trotzdem reizvoll und bestimmt das Programm des ersten Berliner Konzerthöhepunkts 2018.

Medienticker vom 29.12.2017 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Wäre das Wort "Danke" das einzige Gebet, dass Du je sprichst, so würde es genügen." (Meister Eckhart)

Der Medienticker wünscht allen LeserInnen einen Guten Rutsch ins neue Jahr & ein gesundes wie erfolgreiches 2018.

+ Aktualisiert am Sonntag: + Hör- und TV-Tipps

Heute u. a.:
+ New York Times
Der neue Herausgeber Arthur Gregg Sulzberger
(hb) - Zum Jahreswechsel wird Arthur Gregg Sulzberger neuer Herausgeber der "New York Times". Doch obwohl der 37-Jährige Familienerbe ist und Stallgeruch hat, ist der Übergang umstritten.

Datenschutz
Wie der Staat uns digital überwacht
(fr) - Das und mehr beschäftigt Hacker und Netzaktivisten beim Chaos Communication Congress. Der beginnt am Mittwoch in Leipzig und läuft bis Ende der Woche.

Zu viel Einheitsbrei
Blinde Flecken in den Medien
(dlf) - In der Tagesschau und in vielen anderen Nachrichtenredaktionen werden täglich die wichtigsten Neuigkeiten aus der ganzen Welt zusammengetragen. Über Relevanz und Gewichtung entscheiden Journalisten. Doch dabei bleiben einige Regionen und Themen unbeachtet.

Neuer ARD-Vorsitzender
Ulrich Wilhelm (BR) sind Talkshows zu dominant
(sp) - Die ARD spare überall, an Sportrechten, an Technik, an Personal. Das sagt der künftige ARD-Chef Ulrich Wilhelm. Vielleicht spart sich das Erste künftig auch die ein oder andere Talkshow? Davon gebe es nämlich zu viele.

Der 34C3 in Bildern
Willkommen im Hacker-Wunderland
(sp) - Wo der Hasenmann am 3D-Drucker steht: In Leipzig läuft noch bis zum Samstag der Hackerkongress 34C3. Rund 15.000 Teilnehmer aus aller Welt sind dabei, darunter auch viele Blogger und Aktivisten. Das Leipziger Messegelände ist während des Kongresses voll mit moderner und alter Technik.
Frauen als Body-Hacker
(sp) - Das Smartphone ist für viele ein Extra-Körperteil geworden, sagt die Künstlerin Nadja Buttendorf. In ihrer Arbeit lotet sie aus, wie weit die Verschmelzung von Mensch und Maschine noch gehen kann.
Die Welt der Hacker endlich verständlich
(sp) - Spektakuläre Hackerangriffe machten 2017 weltweit Schlagzeilen. Doch wie arbeiten Hacker eigentlich? Was steckt hinter Begriffen wie Phishing oder Ransomware? Die wichtigsten Antworten - und Tipps zum Schutz.

Kleist-Museum Frankfurt/Oder
Auf dem Weg zur Landesstiftung
(dlfk) - Das weltweit einzige Museum über Heinrich von Kleist befindet sich in Kleists Geburtsstadt Frankfurt/ Oder. Jetzt soll es in eine Landesstiftung überführt werden. Museumsleiterin Hannah Lotte Lund erläutert das Für und Wider ...
"Mit drei grundsätzlichen Fragen muss sich eine Ausstellung über Leben und Werk des Schriftstellers Heinrich von Kleist auseinandersetzen: Wie lässt sich im visuellen Medium Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das - außer einer Miniatur - keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen der Person Heinrich von Kleist und den von ihm geschaffenen literarischen Werken soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus? Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht nun das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren." (Text+Abb. Ständige Ausstellung "Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung)
Worte, Worte, nichts als Worte
Wortgeschichten von Luther und Kleist
"Martin Luthers Werke stehen am Beginn der Entwicklung einer überregionalen deutschen Schriftsprache. Dieser Prozess wurde erst in Heinrich von Kleists Schaffenszeit abgeschlossen. Luthers Sprachmächtigkeit errichtete der deutschen Sprache ein reiches Fundament an Wörtern, Bildern und Stilelementen, das - nach Jacob Grimm - um 1800 "endlich blüthen neuer Poesie" hervorbringen konnte." (Text+Abb. Sonderausstellung - verlängert bis 4. Februar 2018)

Weihnachtsgeschäft
Buchhandels-Bilanz mit leichtem Minus
(bb) - Ein leichtes Minus von 0,3 Prozent: Das ist die Bilanz des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts in bundesdeutschen Buchhandlungen quer durch alle Regionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die letzte Woche vor Heiligabend war dabei von starken Umsätzen und hoher Kundenfrequenz geprägt, aber letztlich fehlten Verkaufstage. Das geht aus einer Börsenblatt-Umfrage hervor.

Degoutant
Üble Gerüche im Stuttgarter Pressehaus
(kk)-Nach 49 Jahren ist Schluss mit dem Weihnachtsrätsel. Der Grund: Diesmal hat sich Ruprecht Skasa-Weiß mit dem Furz beschäftigt. Zu degoutant für die Chefredaktion, die den Text wegklemmte.

Kontrafaktische Geschichtsforschung
Was wäre, wenn Luther seine Thesen für sich behalten hätte?
(dlfk) - Was wäre, wenn die Reformation nicht stattgefunden hätte? Der Historiker Matthias Pohlig betreibt Geschichtsforschung im Konjunktiv. Ohne Luther gäbe es keine Reformation und ohne den Glauben an ein göttliches Gesetz keinen Fundamentalismus, so Pohlig im Dlf.

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Tweets & Töne des Jahres 2017
#Covfefe, #MeToo und #fedidwgugl
(dlfk) - Schrill, laut, provokativ - 2017 war ein hysterisches Jahr, ein Jahr der großen Unsicherheiten, sagt der Medienjournalist Stefan Niggemeier. Gerät die Welt aus den Fugen? Wir lassen 2017 in Tweets und Tönen Revue passieren.

Futter fürs Gehirn
Kreative Medienmacher
turi2.tv hat im ganzen Jahr spannende Medienmacher vor die Kamera geholt. Sechs von ihnen haben wir in eine Playlist gepackt: Stephan Schäfer von Gruner + Jahr etwa - er hat mit Markus Trantow über Maskottchen-Magazine wie "Barbara" und weitere Ideen gesprochen. Ein weiteres Maskottchen hat Jens Twiehaus befragt: Eckart von Hirschhausen bekommt mit "stern Gesund Leben" seine eigene Zeitschrift und kommt frisch von der Fastenkur zum Interview beim Best4-Event in Frankfurt.

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Der tägliche Medien-Donald
Sieben Jahre nach "Deepwater Horizon"
"Man will nicht aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen"
(dlfk) - Im April 2010 explodierte die Bohrinsel "Deepwater Horizon" und verursachte die größte Ölpest der USA. Jetzt will die Regierung Trump die Sicherheitsbestimmungen wieder lockern. Max Grünig vom Ecologic Institute warnt vor erheblichen Risiken, die damit verbunden seien.
Trumps umstrittene Umweltpolitik
"Der große Jobeffekt wird ausbleiben"
(dlfk) - Vor sieben Jahren explodierte die Ölplattform Deepwater Horizon, 500 Millionen Liter Öl flossen ins Meer. Trotzdem will Trump nun die Sicherheitsvorkehrungen lockern. Doch das versprochene Jobwunder werde ausbleiben, prognostiziert Umwelthistoriker Frank Uekötter.
Climate Fiction
Der Klimawandel ganz realistisch in Romanen
(dlfk) - Inspiriert von neuerer wissenschaftlicher Forschung schreiben derzeit vor allem US-Autoren fiktionale Texte, in denen der Klimawandel eine zentrale Rolle einnimmt. Der Journalist Martin Zähringer hält viele von diesen Büchern für realistische Romane.
Trump glaubt, dass die Medien ohne ihn nicht überleben
(turi2) - Trump gibt der "New York Times" ein Stehgreif-Interview in seinem Golfclub in Palm Beach, darin liefert er einen teils wirren Rundumschlag über seine eigenen Erfolge und die Rolle der Medien für seinen nächsten Wahlkampf. So gibt sich der US-Präsident überzeugt, dass er 2020 wiedergewählt wird - zum einen, weil es dem Land besser gehe, zum anderen, weil die Medien ohne ihn nicht überleben könnten. Sie würden bald besser über ihn berichten, weil Auflagen und Einschaltquoten sinken würden, wenn er die Wiederwahl verliert, so Trump.
Fehde Trump vs CNN geht weiter
(stand) - Laster soll CNN-Kameras daran hindern,den US-Präsidenten beim Golf zu filmen. Der Sender hatte Ihn in den letzten Tagen beim Spiel auf seinem eigenen Golfplatz gezeigt - offenbar unerwünscht..



Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen


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KulturSchock - Satire für 2018
Nächstes Jahr schon mal durchgekaut
(dlfk) - Unsere Wahrsager haben zwar noch keine Regierung für Deutschland 2018 ausgemacht, aber klar ist: Frauen besetzen alle Führungspositionen, Kinder werden "Influencer" und Popsternchen lösen den Nahost-Konflikt. Alles Weitere hören Sie selbst. Von Zantow

BRD heute
Goldenes Zeitalter oder Vorhölle?
(dlfk) - Wir sind das reichste Land Europas. Nahezu alles funktioniert. Und dennoch herrscht hierzulande eine unglaublich miese Stimmung, stellt Paul Stänner in seiner Bilanz zum Jahresende fest und konstatiert: "Wir sind schon ein komisches Volk."

Ohne Titel
Eine Sendung über Nichts
(dlfk) - Neues Jahr, neues Glück. Schon sind alle wieder fleißig dabei und tun was. Etwas. Wer keinen Inhalt hat, bekommt wenigstens Content. Aber wie wäre es einmal mit: Nichts? Über Nichts schreiben, an Nichts arbeiten. Wir machen uns auf die Suche nach Nichts. Was nach wenig klingt aber eigentlich ziemlich viel ist. Alles und Nichts. Ist das Nichts schön? Schwarz? Groß oder klein? Halb leer oder ganz voll? Wir suchen gemeinsam mit Philosophen, Physikern, Künstlern. - Das vollständige Manuskript zur Sendung im PDF-Format und als barrierearme txt-Version

Vor 90 Jahren
Die erste deutsche Boygroup wird gegründet
(dlfk) -  "Veronika, der Lenz ist da" oder "Mein kleiner grüner Kaktus" - das sind heute Klassiker. Gesungen wurden sie von den Comedian Harmonists, die vor 90 Jahren in Berlin gegründet wurden. Doch die Karriere der ersten deutschen Boygroup wurde 1935 vom NS-Regime gestoppt.



+ Die Titelseite zum Jaherswechsel










































































11:15 Uhr bis 14:00 Uhr

Der besondere Hörtipp für den 01.01.18

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker
Live aus dem Großen Sendesaal des Musikvereins Wien
(Hörfunk: ndrkultur + TV im zdf - Seit Clemens Krauss im Jahr 1939 haben Weltstars wie Claudio Abbado, Carlos Kleiber oder Mariss Jansons die Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker geleitet. Zum traditionellen und in aller Welt beachteten Neujahrskonzert am 1. Januar 2018 tritt nun ein alter Bekannter ans Pult der Wiener Philharmoniker. Maestro Riccardo Muti wird zum fünften Mal die Ehre zuteil, das musikalische und gesellschaftliche Mega-Event der Wiener leiten zu dürfen

Medienticker vom 28.12.2017 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern, der andere morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist." (Dalai Lama)

Aktualisiert
: +12:30Uhr

Heute u. a.:
+ Deutsche Medienaktien 2017
Medienkonzerne, die auf das Internet setzten wurden belohnt
(mee) - Die immer dynamischer voranschreitende Digitalisierung hat die Medienbranche 2017 mehr denn je durchgerüttelt. Nur noch Medienkonzerne, die konsequent auf den Zukunftsmarkt Internet setzten, sind von der Börse in den vergangenen 12 Monaten belohnt worden. In der TV-Industrie zeigt sich mehr denn je, wie die veränderten Fernsehgewohnheiten - weg vom linearen TV, hin zu Netflix, Amazon & Co. - den traditionellen Sendergruppen zusetzten. Verlage wurden unterdessen für ihre beherzte Digital-Expansion belohnt. Ein Blick auf die Börsenentwicklung der höher kapitalisierten deutschen Medienkonzerne.

Chaos Communication Congress
Täler voller Ahnung
(faz) - Der 34. Chaos Communication Congress eröffnet in Leipzig und zieht eine Zwischenbilanz. Auf dem Messegelände herrscht vier Tage lang "erhöhter Revolutionsbedarf".

Winke-Winke Internet
Wie das Web mehr als nur die Netzneutralität verlor
(bb) - Die Verschiebung von öffentlichem Eigentum in private Taschen geht munter weiter: Nachdem die Trump-Administration große Flächen aus dem Naturschutzgebiet wieder privater Nutzung zugeführt hat, ist jetzt das Internet dran: die Aufgabe der Netzneutralität ist ein Schritt zur Privatisierung des Webs.

Interview

Obama warnt vor Folgen von Social Media
(futur) - In einem seiner seltenen Interviews geht der ehemalige US-Präsident auf die Folgen des Internets für die Gesellschaft ein.

Offline ist das neue online
Google eröffnet eigene Läden
(turi2) - Google plant eigene Filialen namens Experience Stores, schreibt der Google Watchblog. Die ersten Filialen sollen in Indien öffnen, der Konzern will sein Konzept dort testen. In den Experience Stores will Google nicht nur seine Produkte und passendes Zubehör verkaufen, sondern sie auch bewerben und erklären. Das Konzept erinnert an Apples Läden, die ebenfalls aufs Erlebnis bauen. Google hat in der Vergangenheit bereits mehrmals Popup-Stores eröffnet, um neue Produkte vorzustellen.

Wolfram Schütte
Von Ziegenfickern & Wortklaubern
(gue) Was Frau Kelek gesagt oder gemeint hat & worum es wirklich geht ...

Demokratie in der Krise
Der rechts-linke Mythos
(sp) - Die Koordinaten des Politischen sind verrutscht, und die Versuche, die neue Realität mit dem alten Denken zu verbinden, sind bestenfalls kontraproduktiv.

Streit mit Zeitungsverlegern
Düstere Amtsbilanz der  ARD-Vorsitzenden Karola Wille
(mee) - "Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen"
Selbstkritische Bilanz
(sp) - Zum Ende ihrer Amtszeit als ARD-Vorsitzende blickt Karola Wille kritisch auf ihr Schaffen - und bedauert, dass sie den Disput mit den Zeitungsverlegern nicht beilegen konnte.

Der Club polnischer Versager

Mit Satire gegen Rechtspopulismus
(dlfk) - In Polen ist das Absurde zur Normalität geworden, kritisieren die Künstler des "Clubs polnischer Versager". Doch was tun Satiriker, wenn die politische Realität selbst zur Realsatire wird? Sie gründen selbst eine Partei: die "Polnische Partei Deutschlands", kurz PPD.

Prognosen für das

Medienjahr 2018 in einem Satz
(mee) - Was die Branche vorhersagt

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Geliebte Papierrollen
Klaus Theweleit gibt sein Archiv nach Marbach
(bb) - Der Kulturwissenschaftler und Schriftsteller Klaus Theweleit, Verfasser der Untersuchung "Männerphantasien" (1977), hat seine Papiere dem Deutschen Literaturarchiv Marbach übergeben. - "Als weitere Hauptwerke gelten sein Buch der Könige (1988-1994, 3 Bde.) über Machtverhältnisse in der Kunstproduktion und Der Pocahontas Komplex (1999-2013, 4 Bde.), in dem der amerikanische Gründungsmythos im Mittelpunkt steht. Er verfasste darüber hinaus Bücher über Filme, Fußball und Jimi Hendrix. Sein bisher letztes Werk behandelt Das Lachen der Täter: Breivik u.a. Psychogramm der Tötungslust (2015)." (Text+Abb. Marbach-PM, 76/2017)
mehr über seine Titel in der Bücherschau

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Der tägliche Medien-Donald
Melania Trump lässt historische Magnolie fällen
(sp) - Der Baum schaffte es sogar auf den 20-Dollar-Schein, nun soll Melania Trump angeordnet haben: Die geschichtsträchtige Jackson-Magnolie auf der Südseite des Weißen Hauses muss weichen ....

Zurück in die Hütten
Trump soll Einwanderer beleidigt haben

(fr) - Die einen haben angeblich alle Aids, die anderen sollen zurück "in ihre Hütten" - Donald Trump soll Einwanderer bei einem Treffen mit Mitarbeitern übel beleidigt haben.

Neue Bahnstation in Jerusalem
Nächste Haltestelle Donald John Trump
(sp) - Israel will eine Bahnstation nahe der Klagemauer von Jerusalem bauen - und die Haltestelle nach US-Präsident Trump benennen. Das Prestigeprojekt birgt sicherheitspolitisches Risiko.

+ Sieben Jahre nach "Deepwater Horizon"
"Man will nicht aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen"
(dlfk) - Im April 2010 explodierte die Bohrinsel "Deepwater Horizon" und verursachte die größte Ölpest der USA. Jetzt will die Regierung Trump die Sicherheitsbestimmungen wieder lockern. Max Grünig vom Ecologic Institute warnt vor erheblichen Risiken, die damit verbunden seien.



Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen



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Lyrikjahr 2017
Von Jan Wagner bis Haiku








(dlfk) -  André Hatting bescheinigt der aktuellen Lyrik eine "barocke Vielstimmigkeit". Deswegen bedauert er, dass sich die Literaturkritik auf eher "konventionelle" Lyrikformen konzentriere, zeigt sich aber dennoch rundum zufrieden mit diesem Lyrikjahr.
Favorit
Ror Wolf: "Die Gedichte"
mehr in der Bücherschau
Geheimtipps für Entdecker
Liesl Ujvary: "sicher & gut"
mehr hier
Oswald Egger: "Val di Non"
mehr in der Bücherschau
Bester fremdsprachiger Lyrikband
Eduard Klopfenstein & Masami Ono-Feller: "Haiku. Gedichte aus fünf Jahrhunderten. Japanisch-Deutsch"
mehr im Medienticker vom 9.11.17

2017 in Versen
Die besten Gedichte des Jahres (und was sie verraten)
(welt) - "Schlechte Gedichte bekehren den Despoten nicht. Das gilt, leider, auch für die guten Gedichte." Geschrieben werden sie trotzdem. Ein Rückblick auf das lyrische Jahr. Von Lamento bis Löwinnengebrüll. Von Herbert Wiesner

Frankfurter Anthologie
Bertolt Brechts "WB"
(faz) - gelesen von Thomas Huber

Dichter Gottfried Benn
Im Beziehungsdreieck
(sz) - Gottfried Benn und Thea, Gottfried Benn und "Mopsa" Sternheim: Ein neues Buch berichtet vom Dichter und seinen Frauen.

Robin Coste Lewis
Schönheit ist eine Doppelagentin
(nzz) - Was geschieht, wenn eine schwarze Venus einen durch die Museen der Welt führt? Die afroamerikanische Lyrikerin Robin Coste Lewis wartet in ihrem Debütband mit
mehr in der Bücherschau


Lyrik des Tages
Alfred Wolfenstein "An die von 1914"
Wie sind zu Tänzern Bürger rings geworden!
Die langen Herzen kommen wild geflogen,
Die kühlen, von einander angezogen!
Es ist so heiß und rot wie nie im Norden.

Es trommeln bis zum Tod mit gleichem Schlage
Hinausgezogne auf erhöhten Knieen,
Die niemals Rätsel fühlten, nie aufschrieen,
Erstürmen hallend Lösung jeder Frage.

Warum bewegtet ihr euch nicht im Frieden
So außer euch, so ruhlos und so gerne!
Gekommen wäre niemals mehr der Krieg.

Doch lernt dies Feuer für den neuen Frieden,
Stürmt dann wie jetzt und ruft statt Hurra: Sterne!
Und opfert euch für Geist und seinen Sieg.

(Aus: Alfred Wolfenstein (28.12.1883 Halle / Saale - 22.01.1945 Paris): !Die Freundschaft. Neue Gedichte.! Berlin: S. Fischer, 1917, S. 125 - Quelle)

Medienticker vom 27.12.2017 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause."(Elizabeth Barrett Browning)


Aktualisiert: +17:00 Uhr

Heute u. a.:
Der Überwacher in uns

Voyeuristische Selbstversuche
(dlf) - Viel ist in letzter Zeit über die technischen Möglichkeiten der Überwachung geschrieben worden, über Kontobewegungen, Staatsgeheimnisse, Kundendaten. Doch das eigentliche Phänomen dahinter ist vermutlich deutlich älter als Merkels Handy, alltäglicher als NSA und Snowden und grundsätzlicher als die Vorratsdatenspeicherung.

Ab heute
Chaos Communication Congress
(futur) - Zum 34. Mal lädt der Chaos Computer Club zum Kongress. In Leipzig geht es um Sicherheitslücken und Netzpolitik.
Start des 34C3

Hacker-Festspiele in Leipzig
(sp) - Leipzig wird zur Hacker-Hauptstadt. Hier treffen sich Tausende IT-Experten zum Jahrestreffen des Chaos Computer Clubs. Außerdem im Netzwelt-Newsletter: Worüber sich Deutschlands Anwälte ärgern. Von Markus Böhm

Computertechnik
Gehört die Zukunft narzisstischen Cyborgs?
(dlfk) - Digitale Implantate und Roboter könnten Pforten in die schöne neue Welt sein. Der Philosoph Florian Goldberg sagt allerdings: Es bedarf keiner besonderen Fantasie, um sich vorzustellen, welche Formen von Bevormundung, Überwachung und Missbrauch auf uns zukommen.

Bitcoin
Neue Warnungen
(hb) - Rauf, runter, wieder rauf: Die heftigen Kursausschläge beim Bitcoin haben sich auch an den Weihnachtstagen fortgesetzt - und die warnenden Stimmen vor Anlagen in der umstrittenen Digitalwährung mehren sich. Die israelische Finanzmarktaufsicht (ISA) will sogar ein Handelsverbot von Firmen an der Tel Aviver Börse durchsetzen, die mit Cyberwährungen wie Bitcoin Geschäfte machen, berichtet die Welt.
Währungsduell
Warum der Euro besser als Bitcoin ist
(futur) - Kryptowährungen waren 2017 populär. Ein Ersatz für klassische Währungen sind sie derzeit aber nicht.

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Videos
Lesungen
Die Autoren-Plattform zehnseiten.de

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Der tägliche Medien-Donald
Protestsongs 2017
Mund auf gegen Trump
(dlfk) - Zynisch ließe sich sagen: Die Präsidentschaft Donald Trumps verhilft dem Protestsong zu neuem Auftrieb. Widerstand gegen den seit einem Jahr amtierenden US-Präsidenten regt sich jedenfalls in allen Genres - sogar im amerikanischsten, dem Country.
Melania Trump lässt historische Magnolie fällen
(sp) - Der Baum schaffte es sogar auf den 20-Dollar-Schein, nun soll Melania Trump angeordnet haben: Die geschichtsträchtige Jackson-Magnolie auf der Südseite des Weißen Hauses muss weichen ....
Paul Auster über die Regierung Trump
"Sie zerstören die amerikanische Gesellschaft"
(dlfk) - Auster hat schlimmste Befürchtungen für sein Heimatland. Donald Trump sei verrückt und er, Auster, werde nach Kräften alles dafür tun, dass die Regierung Trump nicht die vollen vier Jahre am Ruder bleibe.
+ Trump soll Einwanderer beleidigt haben
(fr) - Die einen haben angeblich alle Aids, die anderen sollen zurück "in ihre Hütten" - Donald Trump soll Einwanderer bei einem Treffen mit Mitarbeitern übel beleidigt haben.
http://www.fr.de/politik/haiti-und-nigeria-trump-soll-einwanderer-beleidigt-haben-a-1414436



Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen



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Debatte über Lei(d)tkultur

Die "Heimat", die wir brauchen
(mm) - Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Es ist die Jahreszeit, da viele dorthin zurückkehren, wo sie aufgewachsen sind. Andere bekommen Besuch von jenen, die lange fort waren. So oder so, Weihnachten konfrontiert uns mit Heimat. Kindheitserinnerungen werden wach. Wir nehmen die vertraute Umgebung mit neuen Augen wahr. Veränderungen fallen umso
+ Wir heimatlosen Gesellen
(sp) - "Heimat" als politische Kategorie: Sigmar Gabriel sorgt mit seinem SPIEGEL-Essay für Aufsehen - dabei greifen seine Ideen zu kurz. Drei Thesen  ...

Fragen nach Identität
"Wir" im Osten & im Westen

(dlf) - In den Bundesländern der ehemaligen DDR ist heute noch ein Großteil der Funktionsträger in Politik, Verwaltung und Wirtschaft westdeutsch sozialisiert. Über Zugangsgerechtigkeit und Diskriminierungserfahrung müsse dringend gesprochen werden, sagt deshalb auch Festspiel-Intendant Thomas Oberender.
(Abb. "Ein Passant läuft am 09.11.2017 an einem original erhaltenem Stück der Berliner Mauer an der ehemaligen Zonengrenze entlang. Am Abend des 9. November 1989 hatte das damalige Mitglied des SED-Politbüros, Günter Schabowski, fast beiläufig in Ost-Berlin verkündet, dass ab sofort Reisen in den Westen möglich sind. In dieser Nacht fiel die Mauer. Allein in Berlin starben nach dem Mauerbau vom 13. August 1961 nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen mindestens 140 Menschen durch das DDR-Grenzregime. An der deutsch-deutschen Grenze kamen laut einem Forschungsprojekt mindestens 327 Menschen aus Ost und West um Leben. dpa / picture alliance / Ralf Hirschberger)"

Berliner Volksbühne
Interview mit Chris Dercon
"Wir sind ein neuartiges Mischwesen"
(dlf) - Vor 100 Tagen übernahm der Belgier Chris Dercon die Intendanz der Berliner Volksbühne. Seitdem wird der ehemalige Leiter der Tate Modern in London von vielen Seiten kritisiert. Im Gespräch mit dem Dlf verteidigt Dercron seinen Kurs und spricht über die Zukunft der Volksbühne.

#MeToo und Volksbühne
Die Theaterdebatten des Jahres 2017
(dlfk) - Es war ein Jahr der harten Kontroversen: Unsere Redakteurin Susanne Burkhardt und Elena Philipp vom Theaterportal nachtkritik.de blicken auf das Theaterjahr 2017 zurück. Unter anderem diskutieren sie über #MeToo und die Volksbühne unter Chris Dercon.


Zwischen den Fronten
Über die Rolle von Hermann Hesse in der NS Zeit

(alfk-audio) - Ein Hörfunkericht von Tobias Wenzel (05:38 Min) über die Ausstellung "Zwischen den Fronten. Der Glasperlenspieler Hermann Hesse"  im Berliner Literaturhaus
Briefe an den Sohn
Die dunklen Seiten der Lichtgestalt Hermann Hesse
(welt) - Von Tilman Krause


Und: Briefe von Hermann Hesse an Fanny

im Deutschen Literaturarchiv Marbach
(hh) - Als Stiftung erhielt das Deutsche Literaturarchiv Marbach kürzlich ein umfangreiches Konvolut von Briefen Hermann Hesses an Fanny Schiler, geb. Gundert (1890-1979). Die Sammlung von etwa 250 Briefen und Karten aus den Jahren 1930 bis 1962 ist bisher weitgehend unveröffentlicht.

Medienticker vom 22.12.2017 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war." (Mark Twain)

Der Medienticker wünscht allen LeserInnen friedliche Festtage!

+ Aktualsiert: am Samstag

Heute u. a.:
+ "Methode Barbie"
Polizei rechtfertigt sich
G20-Fahndung auch nach Minderjährigen
(mee) - Mit maximaler Öffentlichkeit sucht die Polizei Hamburg nach 104 mutmaßlichen G20-Randalierern. Die Bild machte am Dienstag deshalb mit dem Thema auf und zeigte dazu das Foto einer jungen, blonden Frau, die die Redaktion als "Krawall-Barbie" bezeichnete. Sie ist seitdem - ungewollt - das Gesicht der öffentlichen Fahndung. Mittlerweile ist sie identifiziert. Es handelt sich um eine 17-jährige Hamburgerin, die - zumindest nach Einschätzung der Süddeutschen Zeitung - deshalb besser hätte geschützt werden müssen.

Wie viel Pranger darf sein?
Twitter-Account macht antisemitische Facebook-Posts öffentlich
(lto) - Ein neu erstellter Twitter-Account prangert antisemitische Facebook-Posts an - nicht nur mit Bild und Namen, sondern teils auch Wohnort und ähnlichen Daten. Schon Jan Böhmermann fragte, ob man das dürfe. Die Antwort hat Arno Lampmann parat.

Rechtskräftig
Urteil gegen die "Tagesschau"-App bestätigt
(mee) - ARD prüft Gang vors Verfassungsgericht

Sascha Lobo
Das "totale Paid-Content-Mega-Debakel" der Verlage
(mee) - Das Medienjahr neigt sich dem Ende zu. Kurz vor Schluss trafen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT) in Berlin Sascha Lobo zur "Endjahreswut" (Lobo). Der Digital-Erklärer spricht in Teil eins unseres zweiteiligen Podcast-Specials u.a. über die #metoo-Debatte, das ambivalente Verhältnis zwischen Plattformen (Facebook) und Medien sowie das aus Lobos Sicht "totale Paid-Content-Mega-Debakel" der Verlage.

Türkische Staatsanwaltschaft
Can Dündar drohen bis zu 15 Jahre Haft
(sp) - Der Journalist Can Dündar lebt in Deutschland im Exil. Die Türkei ist unter Präsident Erdogan kein sicherer Ort für kritische Journalisten. Nun fordert die dortige Justiz eine hohe Haftstrafe für Dündar.

Necla Kelek
Die rote Linie ist überschritten
(pt) - Lange Zeit erschienen mir Autoren wie Daniel Bax oder Lamya Kaddor irrelevant  - sie haben zur Sache nichts zu sagen. Aber es lässt sich nicht leugnen, dass sie mit ihrer Strategie der Diffamierung der Debatte schaden. Sie attackieren einzelne Personen, weil sie deren Argumente nicht zulassen wollen - und weil sie selbst ein reaktionäres Gesellschaftsbild verfechten. s. a. 9punkt

Essay
In offener Feindschaft
(pt) - In seinem Essay "Zwischen Deko und Diskurs" beschrieb Wolfgang Ullrich im Sommer das sich abzeichnende Schisma in der Kunstwelt. Dieses Schisma hat sich im "Superkunstjahr" weiter vertieft: Wenn Kunst nur noch entweder als Luxus oder als Statement funktioniert, gelten dann überhaupt noch künstlerische Kriterien? Ein Gutes hat der Markt aber: Er ist nicht moralisch. Eine Bilanz von Wolfgang Ullrich.

In memoriam - Nachträge
Zum 100. Geburtstag Heinrich Bölls






(Signatur-Quelle)
Ach, du deutscher Bohnentopf!
(zeit) - Heinrich Bölls 100. Geburstag feiern? Natürlich. Aber muss deshalb gleich wieder gejammert werden, dass Schriftsteller heute nicht mehr engagiert sind? So ein Unsinn.  - Welch deutsches Thema! Immer wieder hört man davon, "Engagement, politische Einmischung, Relevanz der Literatur". Man hört es fordernd oder nostalgisch oder beides, aufs Beste miteinander verquickt. Ach, die Literatur! Ihr Niedergang! Insbesondere der Niedergang ihrer Autoren. Nicht engagiert, nicht interessiert, nicht politisch. Wie anders das war, als die großen Alten noch agierten: Böll, Grass, und ein bisschen auch Walser. Von Ulrike Draesner
Schriftsteller & Aktivist
(mopo) - Was bleibt von seinem Wirken? Eine Erinnerung.
Mutmacher
(dlfk) - Sein Ruf als "guter Deutscher" umrundetet die Welt. Für "Gruppenbild mit Dame" erhielt Heinrich Böll 1972 den Literaturnobelpreis. Thomas von Steinaecker hat den politischen Autor böll für sich entdeckt.
Ein besonderes Verhältnis - Böll & Köln
(dlfk) - Kaum ein Schriftsteller ist im Bewusstsein seiner Leser so sehr mit einer Stadt verbunden wie Heinrich Böll. Er wurde in Köln geboren, ist dort aufgewachsen und lebte später dort. Eine Spurensuche.
Moralische Instanz
(dlfk) - Heinrich Böll schrieb über Grundsatzthemen der Nachkriegsjahre und mischte sich mit seinen Texten in politische Diskussionen ein. Damit wurde er der meist beachtete Schriftsteller der jungen Bundesrepublik und zu einem geistigen Repräsentanten eines anderen Deutschlands.
Würde sich auch heute polemisch einmischen
(dlfk) - Der Schriftsteller Heinrich Böll hat sich nie den Mund verbieten lassen. Das wäre heutzutage nicht anders, ist sich die Autorin Eva Menasse sicher. Eines seiner Themen wäre die unter Druck stehende Demokratie. Menasse fragt sich aber, ob Gelassenheit nicht besser wäre.
"Köln liegt da, wo ich die Unbekannten kenne"
(dlfk) - Vor 100 Jahren wurde Heinrich Böll in Köln geboren. Für den Schriftsteller war sie die Stadt der alten Gesichter. An der Seite seines Sohnes René Böll erkunden wir die Heimat des Literaturnobelpreisträgers.
Mehr im  Medienticker vom Mittwoch + Donnerstag

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Videos
Lesungen
Die Autoren-Plattform zehnseiten.de

Ina Hartwig: "Wer war Ingeborg Bachmann?"
Porträt einer weltläufigen Intellektuellen
(dlfk) - Ingeborg Bachmann gilt als weltentrückte "Schmerzensfrau" der deutschsprachigen Literatur. Auf solches Raunen verlässt sich Ina Hartwig nicht. In ihrer neuen Biografie über die Schriftstellerin wird sie erfrischend konkret - ihr Buch ist ein anekdotenreiches Zeitpanorama. - mehr in der Bücherschau

e-Books
Jedes dritte verschenkte Buch ist elektronisch
Doch wie legt man e-Books unter den Tannenbaum?
(welt) - ücher dürften zu Weihnachten das beliebteste Geschenk überhaupt werden. Bei 65 Prozent der Deutschen liegen sie zum Fest unter dem Tannenbaum. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

+ Literatur im Gespräch
Friedrich der Große als Romanfigur
Norman Ohler & Michael Roes im Gespräch
(dlfk) - In "Die Gleichung des Lebens" und "Zeithain" spielt Friedrich der Große die Hauptrolle. - Warum ausgerechnet der Preußen-König? Und wie haben sie sich den historischen Figuren genähert? Fragen an Norman Ohler und Michael Roes. - Mehr zu "Die Gleichung des Lebens" hier & zu Ohler in der Bücherschau  Mehr zu "Zeithain" in der
Bücherschau





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Der tägliche Medien-Donald
Infantil, absurd
"Trump appelliert an kleinlichste nationalistische Instinkte"
(dlfk) - So bewertet Ralf Fücks die jüngsten Drohungen von US-Präsident Trump gegen unliebsame UN-Mitgliedsstaaten. Der Gründer des "Zentrums Liberale Moderne" fordert, die liberalen Werte gegen Trump zu verteidigen. Könnte der französische Präsident Macron helfen?


Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen



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Die Lücke zwischen den Fingerspitzen
















(dlf) - Kaum ein Kunstwerk ist so oft reproduziert worden wie Michelangelos Fresko "Die Erschaffung Adams" - zu sehen an der Decke der Sixtinischen Kapelle im Vatikan. Und doch lässt sich vieles neu entdecken bei genauerer Betrachtung dieses Bildes. Besonders spannend: die Lücke zwischen den Fingern. (Abb.-Auschnitt + mehr hier)

Wie der Postillon deutschen Leitmedien in der
Schweden-Sex-Debatte den Spiegel vorhält - eine Chronologie
(post) - Dass der Postillon seine Leser jeden Tag aufs neue belügt, war bekannt. Dass er das aus Spaß tut, ebenfalls. Doch dass die seit 1845 erscheinende Zeitung als Faktenchecker deutsche Leitmedien am Nasenring durch die Manege des Journalismus führt, finden wir bedenklicher als den Postillon selbst. 

"Langeweile" gegen "Konkret"
Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt
(taz) - Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung gegen das linke Magazin. "Kauft nicht bei Deutschen", schrieb ein Autor im Heft. Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Herausgeber der Konkret, Hermann L. Gremliza, und zwei Redakteur*innen. Der Verdacht: Volksverhetzung.

Lokalpresse
Verlag Lensing verklagt städtischen Online-Auftritt
(dlf) - Der Verlag Lensing verklagt den Online-Auftritt der Stadt Dortmund - er verstoße gegen das Grundgesetz. Volkmar Kah vom DJV NRW bestätigte im Dlf, dass "Gemeinden keine Berichterstattung wie die freie Presse betreiben" dürften. Allerdings hätten sich die Verlage dieses Problem selbst geschaffen.

Medienticker vom 21.12.2017 - Heute u. a.

Zitat des Tages
"Wissen nennen wir jenen kleinen Teil der Ungewissheit, den wir geordnet und klassifiziert haben." (Ambrose Bierce)

Heute u. a.:
Deutschland, Österreich, Schweiz
Wie Öffentlich-Rechtliche in Europa unter Druck geraten
(dlfk) - Der Rückhalt für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schwindet. Mal geht es um die Finanzierung, mal um die Objektivität.

Paradise Papers
Klage gegen Guardian & BBC
(mee) - Die Steuerkanzlei Appleby steht im Mittelpunkt der Enthüllungen der so genannten Paradise Papers. Unter Federführung der Süddeutschen Zeitung hatten 97 Verlage aus 67 Ländern unter dem Schlagwort Paradise Papers umfangreich über aggressive Steuervermeidungs-Strategien von Firmen und Prominenten berichtet. Eine Haupt-Grundlage der Berichte waren Daten von Appleby. Die Kanzlei bestreitet das öffentliche Interesse und klagt in England gegen den Guardian und die BBC auf Herausgabe der Dokumente und Schadensersatz.

Facebook
Entfesseltes Monopolunternehmen
(mee) - Bad News für Facebook: Kurz bevor das Netzdurchsetzungsgesetz in Kraft tritt, droht dem Tech-Riesen aus den USA nun auch noch Ärger mit dem Bundeskartellamt. Die Behörde gab gerade ihre vorläufige Einschätzung im Facebook-Verfahren bekannt. Demnach sei das "Sammeln und Verwerten von Daten aus Drittquellen außerhalb der Facebook Website missbräuchlich". Heißt: Facebook darf die Daten von WhatsApp, Instagram oder anderen Drittseiten nicht mit den eigenen Beständen mischen.
Marktbeherrschend & handelt missbräuchlich
(mee) - VDZ fordert, dass Facebook im Kartellstreit "Verantwortung übernimmt" - Das Bundeskartellamt hat sich Facebook und dessen Datenaustausch mit den Konzerntöchtern WhatsApp und Instagram angesehen. Was die Wettbewerbshüter dabei entdeckten, gefällt ihnen offenbar nicht. Ihre vorläufige Einschätzung: Facebook ist marktbeherrschend und "handelt missbräuchlich". VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer fordert deshalb, dass der US-Riese endlich "Verantwortung übernehmen" müsse.
Nur ein Nadelstich

(mee) - Facebook bekommt Gegenwind vom Kartellamt. Die Wettbewerbsbehörde moniert, dass das Soziale Netzwerk im großen Stil Nutzerdaten aus konzerneigenen und fremden Drittquellen sammelt und dabei seine Marktmacht missbraucht. Kartellrechtsexperten und Fachanwälte sind sich indes sicher: Facebook muss seine Datenschutzbestimmungen überarbeiten. Zudem könnten sich kurzfristig Nutzer abwenden und dadurch der Umsatz leiden. An der dominanten Marktstellung des Sozialen Netzwerks wird sich aber wenig ändern.
Facebook bestraft künftig Spam-Posts
(mee) - Alles für einen Like, einen Kommentar oder einen Share: Kaum etwas nervt auf Facebook mehr als die penetrante Aufforderung nach Engagement. Auch das weltgrößte Social Network hat nun ein Einsehen und sanktioniert die Spam-Kultur mittels Algorithmus: Posts mit plumpen Engagement-Ködern landen im Newsfeed künftig weit unten. Social Media-Manager und Seitenbetreiber können sich zum Jahreswechsel getrost von ihren Mitmachfloskeln verabschieden.

In memoriam
Zum 100. Geburtstag Heinrich Bölls






(Signatur-Quelle)
Bürger Böll
Auf der Suche nach einer bewohnbaren Sprache
(dlfk) - Kein Schriftsteller lag so im Widerstreit mit der Bundesrepublik wie ihr erster Literaturnobelpreisträger (Nobelpreisrede 1972): Böll rieb sich an seinem Land. Deutschlands restaurative Strukturen beschrieb er immer wieder in Romanen wie "Gruppenbild mit Dame".
Böll folgen ins WDR Funkhaus am Wallrafplatz
"Hier fährt immer noch der berühmte Paternoster auf und ab, den Böll in seinem "Dr. Murkes gesammeltes Schweigen" beschreibt (s.u. Hör- und TV-Tipps). Das Kölner Funkhaus und seine Bewohner kannte er gut. Beim Rundfunk verdiente er in den 50er Jahren etwas Geld - nicht ohne sich seine Gedanken über den Sender und seine Redakteure zu machen. Der heutige WDR-Intendant Tom Buhrow kam damals erst zur Welt. Er zeigt"sein" und Bölls Funkhaus."



In der Kurzgeschichte
"Wanderer, kommst du nach Spa…" (1950)
beschreibt Böll, "wie ein im Zweiten Weltkrieg schwer verwundeter Soldat durch sein ehemaliges Gymnasium getragen wird. In welcher Welt die Deutschen damals lebten, können sich viele Menschen heute gar nicht mehr vorstellen. Deshalb lohnt es sich, jetzt und hier sieben Minuten zu investieren und diesen Farbfilm ">anzusehen. Er zeigt Berlin im Juli 1945, zwei Monate nach Kriegsende. Wenn man das gesehen hat, begreift man, warum man auch heute noch Heinrich Böll lesen und aus seinen Büchern lernen sollte." (Florian Harms, ehem. Spiegel-Online-Chef, heute Chefredakteur t-online.de)



TV-Tipp heute, 23:40 Uhr | Film im rbb
Das Brot der frühen Jahre
"Herbert Veselys Debütspielfilm entstand passend zur Filmemacherrevolte 1962, im Jahr des Oberhausener Manifests, das sowohl der Regisseur als auch sein Hauptdarsteller Christian Doermer unterzeichneten. Mit seiner sprunghaften Erzählweise und der Wiederholung von Dialogen und Szenen erinnert der Film an die Werke Marguerite Duras' und Jean-Marie Straubs und orientiert sich direkt an den ästhetischen Neuerungen der damals noch jungen Nouvelle Vague. -"Das Brot der frühen Jahre" bringt mit seinem kühl-distanzierten Stil gut 50 Jahre nach seiner Entstehung eine immer noch interessante Seherfahrung - ein eigenwilliger Ableger der französischen neuen Welle und zugleich auch einen Blick zurück in Kultur und Alltagsleben im West-Berlin der 1950/60er Jahre. Die Hauptrollen spielen Christian Doermer, Karen Blanguernon und Vera Tschechowa."
(rbb-Programmankündigung)



"Polen, ein Blumenbeet der Freiheit"

(fk) - Böll wäre wäre heute einhundert Jahre alt geworden: "sto lat". Das runde Jubiläum, das im polnischen Geburtstagslied gefeiert wird als guter Wunsch und fröhliche Verheißung, ist beim Literaturnobelpreisträger Anlass für vielfältige Würdigungen. In seinem Essay widmet sich Bruno Arich-Gerz Heinrich Bölls schriftstellerischen und publizistischen Bezugnahmen auf Polen.
Mehr im gestrigen Medienticker

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Buchbranche
Standardisierung und Automatisierung
(brp) - Welche Themen sollten die Verlags-Agenda 2018 und darüber hinaus beschäftigen? Die Geschäftsführer von knk und Rhenus Media Services, Knut Nicholas Krause und Olaf Remmele, stecken das Feld ab und erklären, welche Technologie-Trends und Lösungen die Buchbranche in den kommenden Jahren im Blick behalten sollte.
Wenn Maschinen Geschichten schreiben
(brp) - Chatbots, künstliche Intelligenz, Machine Learning: Die Trendthemen der Tech-Welt machen auch vor der Buchbranche nicht halt. Mit Hilfe von Softwarelösungen werden die Inhalte von Büchern analysiert und Klappentexte und Schlagworte automatisch vergeben. Doch was passiert, wenn die Maschinen anfangen, ins Geschichtenschreiben einzugreifen?

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Der tägliche Medien-Donald
Disney baut
Trump als Roboter-Präsidenten nach
(mee) -und das Netz kommt aus dem Gruseln nicht mehr heraus.

Und die offiziellen White-House-Verlautbarungen



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Kryptosprech
Bitcoin haben sich noch nicht bewiesen
(futur) - Japans Finanzminister Taro Aso sagt, Bitcoin hätte sich bislang nicht bewährt. In Japan werde traditionelles Geld bevorzugt
Altcoins  oder Wie sich Kryptowährungen ihren eigenen Hype schaffen
(futur) - Neue Kryptowährungen, die gleich mehrere Millionen Dollar Wert sind, sind keine Seltenheit. Wie aber schaffen es völlig unbekannte Projekte, so viel Geld einzusammeln.
Bitcoin: I'm a Cryptoloser, Baby
(zeit) - Bitcoin ist nicht nur ein Erfolg, sondern vor allem eine Geschichte von Verlusten. Fragen Sie mal die Menschen, die vor Jahren Hunderte Bitcoin für Pizza ausgaben. Von Eike Kühl