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Die Räuber

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Rutschpartie ins Nichts: Diao Yinans Wettbewerbsfilm "Black Coal, Thin Ice"

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2014 […] sozialistischen Namen "Red Star" trägt. Neon-rot und verheißungsvoll blinken beide in der dunklen Winternacht und werfen ein Licht auf die kleinen Verführungen, das bisschen Geld, für das die Leute hier rauben und morden. Auf der anderen Seite folgt der Film dem Schnee und dem Eis, das hier alle immer wieder zu Fall bringt. "Black Coal, Thin Ice" ist eine einzige Rutschpartie: da ist einfach kein fester […] Von Elena Meilicke

Das ganze Vokabular des Bewegungsfilmens

Außer Atem: Das Berlinale Blog 19.02.2010 […] Heisenbergs "Der Räuber" (der einzige herausragende Beitrag im Wettbewerb), Angela Schanelecs "Orly" und Thomas Arslans "Im Schatten" (beide im Forum). Dass sie sich einen Kameramann teilen, heißt aber gerade nicht, sie wären in ihrem Stil kaum unterschieden. Das Gegenteil ist wahr und nicht zuletzt das macht die Qualitäten Vorschneiders aus. Dabei beginnen "Orly" und "Der Räuber" (Kritik) durchaus […] Darstellerin als Protagonistin: Maren Eggert) an, wie er sich in Richtung des neuen Films öffnet. In dem es ins Geschlossene geht, ins Flughafengebäude von Orly. Ein ganz anderes Paradox als in "Der Räuber". Da geht es um einen Mann, der Räume am liebsten durchquert, als wären sie nichts. In "Orly" geht es um den transitorischen Raum schlechthin, den Nicht-Ort Flughafen, der aber etwas ganz anderes […] die Paare, Passante, Passagiere die sitzen, gehen und warten, sind im Bild, ohne recht zu begreifen, was geschieht. Sie kümmern sich um die Kamera nicht. Die verhält sich, ganz anders als in "Der Räuber", selbst wie ein Raubtier. Eines aber, das zwar aufmerksam, wach, aber gerade nicht auf Beutejagd ist. Sie fokussiert einzelnes, das wichtig ist, überscharf aus der Umgebung heraus. Dann fokussiert […] Von Ekkehard Knörer

Schweigt und brütet: Rafi Pitts in 'Shekarchi'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 18.02.2010 […] Anfang an ist klar, dass es nicht um psychologische Plausibilität geht. Auch nicht um ein Verhältnis von Figur, Bewegung, Gesellschaft und Raum. (Wie fabelhaft vorgeführt in Benjamin Heisenbergs "Der Räuber".) Jeder mögliche Bezug des Gezeigten auf Reales lässt sich deshalb einzig im Gegenmodus des Realistischen (das dennoch ständig angetäuscht wird) stiften: im Modus des Parabolischen. Und hier gerät […] Von Ekkehard Knörer
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