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Ulrich Ladurner

Insgesamt 22 Einträge in 4 Kategorien

3 Bücher von insgesamt 10

Ulrich Ladurner: Der Fall Italien. Wenn Gefühle die Politik beherrschen

Cover
Edition Körber-Stiftung, Hamburg 2019
ISBN 9783896842732, 232 Seiten, 18.00 EUR
[…] glauben, was sich jetzt abspielt: Hemmungslose Emotionen beherrschen die Debatten, es wird ungeniert polemisiert und provoziert und vor allem: Die Italiener scheinen das zu tolerieren.Der…

Ulrich Ladurner: Lampedusa. Große Geschichte einer kleinen Insel

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Residenz Verlag, St. Pölten 2014
ISBN 9783701733316, Gebunden, 144 Seiten, 19.90 EUR
[…] e Romancier Tomasi di Lampedusa verspottete die Insel, deren Namen er trug. Und seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Lampedusa für zehntausende Flüchtlinge zu einer Insel der Hoffnung…

Ulrich Ladurner: Küss die Hand, die du nicht brechen kannst. Geschichten aus Teheran

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Residenz Verlag, St. Pölten 2012
ISBN 9783701732845, Gebunden, 256 Seiten, 21.90 EUR
[…] Der Iran ist ein unberechenbares Land. Alles erscheint undurchdringlich, verworren und bedrohlich. Um Licht ins Dunkel zu bringen, hat sich Ulrich Ladurner am Asadi-Platz in…
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2 Artikel

Erstaunliche Nonchalance

Essay 10.06.2013 […] Volkes" lautet die Überschrift eines Beitrags über die bevorstehende Präsidentschaftswahl in Iran. "Das iranische Regime sieht sich als Speerspitze der Demokratie" heißt eine Zwischenüberschrift. Ulrich Ladurner, seit vielen Jahren für die Iran-Berichterstattung des Wochenblattes zuständig, schreibt: "Acht Männer treten zur Präsidentenwahl an. Der sogenannte Wächterrat hat sie zugelassen, nachdem er sie […] Sicherheit" gefährden, hinzurichten (mehr zum verschärften Stafgesetz in der Jungle World und hier in einer AFP-Meldung). Über all dies erfahren wir in der Zeit, dem liberalen Flaggschiff, kein Wort. Ulrich Ladurner legte hinsichtlich des iranischen Staatsterrors allerdings schon in früheren Artikeln ein erstaunliches Maß an Nonchalance an den Tag. So schrieb er über das Jahr 1988: "Nach acht Jahren Krieg […] in der Region (sehen)" - ein Satz, der so klingt, als wolle er die oppositionelle Bewegung in Iran verhöhnen. Warum all diese Auslassungen, all diese Desinformation? Dies ist meine Vermutung: Ulrich Ladurner will die Tatsachen nicht sehen, geschweige denn darüber berichten, damit sein Idealklischee von der islamischen Revolution und seine wohlwollendes Verständnis für die iranische Bombe keinen Schaden […] Von Matthias Küntzel