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Guy Maddin

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Efeu 07.04.2016 […] Guy Maddins "Forbidden Room" ist ein wilder, ekstatischer Rausch von einem Film, der sich ohne ersichtlich durchgehaltene Haltung einmal quer durch die ersten Jahrzehnte der Filmgeschichte pflügt und dabei viele Farbexperimente vornimmt. Soviel wenigstens lässt sich den Filmkritiken entnehmen. Der Regisseur "ist so etwas wie der ewige Caligarist des Kinos", schreibt Bert Rebhandl in der FAZ. Und auch […] beim Wiedersehen seine nur begrenzt interessanten Bauregeln und eher müden allegorischen Ambitionen." In der FR bespricht Daniel Kothenschulte den Film. Für Cinema-Scope hatte sich Mark Peranson mit Guy Maddin und seinem Co-Regisseur Evan Johnson unterhalten. Tief beeindruckt ist in der Welt Tilman Krause von einem Film des jungen dänischen Regisseurs Martin Zandvliet über die Zwangsverpflichtung deutscher […]
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Die Ehre der ausländischen Teufel

Im Kino 06.04.2016 […] Erzählung. Bild und Erzählung sind porös, sie lassen sich nicht einhegen und nicht zähmen, treiben fortwährend über die eigenen Grenzen, die eigenen Konturen hinaus. Die Bestandteile, aus denen Guy Maddins in Zusammenarbeit mit Evan Johnson entstandener "The Forbidden Room" sich zusammensetzt, sind nicht planvoll montiert; ihre Abfolge hat mehr Ähnlichkeit mit einer chemischen (Ketten-)Reaktion als […] überrascht und überrumpelt, offenbart beim Wiedersehen seine nur begrenzt interessanten Bauregeln und eher müden allegorischen Ambitionen. Nikolaus Perneczky The Forbidden Room - Kanada 2015 - Regie: Guy Maddin, Evan Johnson - Darsteller: Roy Dupuis, Clara Fugey, Udo Kier, Charlotte Rampling, Geraldine Chaplin, Jacques Nolot, Mathieu Amalric - Laufzeit: 130 Minuten. […] Von Lukas Foerster, Nikolaus Perneczky

Träumende Schnurrbärte: Guy Maddins 'The Forbidden Room' (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 06.02.2015 […] pulsierendes Material, Farben über Farben, Kratzer, Schrift, Erinnerungen in Erinnerungen, eine assoziative Reise bis in tiefste Schichten, bis in vulkanische Suberdkrusten-Höhlen, hinein - was bei Guy Maddin auch immer heißt: in die Emulsionen des Filmmaterials, auch wenn der einstige Materialschinder dieses seit geraumer Zeit nurmehr digital simuliert. Ein Film, der zuckt und bebt und glüht, der in […] noch verborgenere Räume führt, von der Badewanne zum U-Boot, dort in immer neue Räume hinter Schleusen, in immer neue Erinnerungen, Käfige, Geschichten, Filmgeschichten und -ästhetiken. Man kennt Guy Maddins Methode der fiebrig-assoziativen Wucherungen mittlerweile ja. Doch in "The Forbidden Room" potenziert er nun endgültig die digitalen Instrumente, die ihm seit einigen Jahren zur Verfügung stehen […] Filmgeschichte hervorglucksen. Sehr hauntologisch, dieses Palimpsest. In der Retrospektive kann man gerade das Glühen der Technicolor-Meisterwerke neu lieben lernen. In "The Forbidden Room" hat sich Guy Maddin ganz und gar in das frühe, fahl rot-grüne Twostrip-Technicolor-Verfahren verliebt - oder wenigstens in dessen ästhetischen Effekt. Und überhaupt in die ganze Poesie und Mystik des frühen Hollywo […] Von Thomas Groh

Rein imaginär: Miguel Gomes' 'Tabu' (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2012 […] Filmgeschichte ("so sah das damals aus und das machen wir jetzt auch"). Gomes' Zugang zur Filmgeschichte funktioniert nicht positivistisch, wie bei Hazanavicius, auch nicht fetischistisch, wie bei Guy Maddin, sondern sozusagen rein imaginär (und ist vielleicht am ehesten vergleichbar mit dem des philippinischen Regisseurs Raya Martin, die Himmelszeichnungen könnte sich Gomes sogar direkt aus Martins […] Von Lukas Foerster
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